Symposium verbotene Filme
Eine Zensur findet nicht statt. So schön heißt es im ersten Absatz des Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Aber da der zweite Absatz die Einschränkung der Freiheit der Kunst, Meinung und Presse ermöglicht, hat dieser schöne Satz relativ wenig Bedeutung. Gerade wenn es um das Thema Film geht. Da zensiert man sich in Deutschland gerne selbst, produziert Filme erst gar nicht (oder warum gibt es in Frankreich Horrorfilme, aber in Deutschland nicht?), oder produzierte Filme landen im Giftschrank. Die Problematik ist natürlich noch ein bisschen komplizierter, als hier dargestellt.
Wer sich sich aber für die Materie interessiert, die weit mehr als eine Zensurdebatte ist, dem sei Symposium verbotene Filme an Herz gelegt. Es findet am 9. und 10. September 2010 in Berlin statt und wird veranstaltet von iRights.info und der Deutschen Kinemathek. Wer die Chance hat, sollte wirklich versuchen an diesem Symposium über verbotene Filme teilzunehmen. Das Programm klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend und der Eintritt ist frei.
via netzpolitik
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Blogzensur einmal anders – In Großbritannien dürfen Beamte nicht mehr kritisch bloggen
Großbritannien ist immer eine Meldung wert. Auch wenn dieser Vorfall schon etwas zurück liegt. So dürfen britische Beamte nur noch „nett“ über ihren Arbeitgeber, der britischen Staat und Staatsapparat schreiben. Veröffentlichen sie kritische Texte und dieses gar anonym, verstoßen die Beamten gegen eine Dienstanweisung. Grund für diese war das zu populär gewordene Blog Civil Serf, in dem eine 33-jährige weibliche Beamte im mittleren Staatsdienst, sich ausgiebig über die Inkompetenz der britischen Bürokratie und ihren obersten Dienstherren den Premierminister Gordon Brown lustig machte.
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Das Landgericht Hamburg gegen das Internet
Was haben die Leute beim Landgericht Hamburg eigentlich gegen das Internet? Anscheinend eine ganze Menge. Die Hanseaten haben jetzt mal wieder einen losgelassen und den Blogger Stefan Niggemeier verurteilt. Der Bild-Blog-Macher hatte in seinem Blog einen Beitrag über Call-TV-Sender veröffentlicht und unter dem Artikel Kommentare zugelassen. Durch einen Kommentar sah sich nun die Firma Callactive in nicht zulässiger Weise kritisiert.
Zwar löschte Niggemeier den Kommentar wenige Stunden später, aber laut Meinung des Gerichts hätte er die Kommentare vorab prüfen müssen. Denn ansonsten sei eine Persönlichkeitsrechtsverletzungen Dritter nicht ausgeschlossen, so das LG Hamburg.
Stefan Niggemeier hat bereits angekündigt, beim Oberlandesgericht in Berufung zu gehen.
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Sex in Computerspielen – Ein Fall für die Zensur
Machen wir uns nichts vor. Sex und Computerspiele gehören zusammen. Manchmal eindeutiger wie bei der Leisure Suit Larry Reihe, der erotischen Wirtschaftssimulation Bing, Spielen wie Lula 3d oder auch dem aufgesexten Sims Clon „Singles – Flirt up your life!“ und manchmal weniger stark. So ist Lara Croft aus der Tomb Raider Reihe ja bekanntermaßen ein Sexsymbol und auch sonst tragen weibliche Spielfiguren im Normalfall eher weniger als mehr.
Richtig fies wurde es als es einen Sexmod für GTA San Andreas gab, wenn man sich zurück erinnert. Damals bekam das Spiel sogar Problem in den USA. Ähnlich erging es Giants: Citizen Kabuto. Dort wurde für den US-Markt einer barbusigen Meerjungfrau ein BH verpasst.
Lange Rede kurzer Sinn: Das Science-Fiction Rollenspiel Mass Effect von Bioware hat jetzt in den Medien rund um den Globus einen Sexskandal ausgelöst, weil es die Möglichkeit zu einer kleinen Sexszene enthält. Diese erinnert mich am ehesten noch an die Sexszene aus Titanic, nur dass man dort mehr zu sehen bekam. Doch in Singapur wurde das Spiel angeblich verboten und in den USA wurde die Alsterfreigabe nach oben gesetzt.
[youtube NragL5-7Mvo]
Ausgelöst wurde der Skandal um das Spiel und die oben gezeigte Sexszene übrigens durch die US-Autorin Cooper Lawrence, die in der Sendung des US-Senders FOX „The Live Desk With Martha McCallum“, Mass Effect als Beispiel dafür, wie Frauen zu Sexobjekten gemacht würde.
Da die Autorin das Spiel aber selbst nie gespielt hat, wirkte ihr Kommentar natürlich recht aus der Luft gegriffen. Als Reaktion darauf wurden ihre Bücher von erbosten Fans des Rollenspiels bei Amazon so schlecht bewertet, dass Lawrence sich inzwischen entschuldigt hat.
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(Cannibal) Virus -aka- Die Hölle der lebenden Toten
Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man irgendwann auch Menschen.
Deutschland ist auf dme ebsten Weg dorthin. Denn ein Land ohne Pressefreiheit, dass sein eigenen Grundgestz nicht achtet, ist einfach nicht wert, Demokratie genannt zu werden.
Apocalipsis caníbal (Spain)
Hell of the Living Dead (International: English title)
Inferno dei morti viventi (Italy)
Night of the Zombies (USA)
Zombi 4 (USA) (pre-release title)
Zombi 5: Ultimate Nightmare (Italy)
Zombie Creeping Flesh (UK)
Zombie Inferno
Zombie of the Savanna
Enfer des morts vivants, L’ (France) [fr]
Hölle der lebenden Toten, Die (West Germany) [de]
Virus cannibale (France) (video title) [fr]
Zombi enation kannivalon (Greece) (DVD title) [el]
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