Content ist wieder King
Im Internet galt vor langer Zeit mal der Grundsatz, dass wirklich gute Inhalte von großer Bedeutung seien. Denn damals konnten Webseiten mit tollem Content seht viele Surfer zu sich führen. Sei es über Webkataloge oder frühe Suchmaschinen. Doch dann wurde plötzlich alles anders. Mit dem Aufkommen des Web2.0 wurde der König vom Thron gestoßen und das Internet war auf einmal eine Volksrepublik. Jeder konnte Inhalte produzieren, veröffentlichen, Blogs schreiben und andere Webseiten verlinken. Geldgräberstimmung brach aus und Blogs mit anständigem SEO aber ohne Inhalt konnten über Google viele Besucher bekommen und dazu mit adsense und Trigami sogar noch was verdienen.
Doch irgendwie ist jetzt mal wieder alles anders. Es wird weniger gebloggt und immer mehr Menschen twittern und offene soziale Netzwerke wie Facebook setzen sich immer weiter durch (StudiVZ ist und bleibt ein in sich geschlossenes Ärgernis). Es herrscht nun unter Bloggern die Angst, dass Twitter die Blogosphäre kannibalisiere. Dies scheint sich auf den ersten Blick zu bestätigen. Es gibt weniger aktive Blogs und dadurch seltener Verlinkungen. Gerade letzteres ist ein Problem für die gesamte Blogosphäre, deren Stärke ihre intensive Vernetzung ist. Denn diese sorgt letztlich auch für die hohe Bewertung einzelner Blogs bei Google.
Jedoch sehe ich gerade den Trend zu Twitter sehr positiv. Denn dadurch, dass nicht mehr jeder mehr oder weniger interessante Link in einen Blogpost verwertet wird, sondern jetzt getwittert wird, habe wirklich gute Inhalte eine höhere Chance wahrgenommen zu werden. Denn auch wenn vermutlich noch mehr Quatsch getwittert wird, als er früher geblogt wurde (der Aufwand ist einfach auch viel geringer), verbreiten sich qualitativ hochwertige Inhalte wesentlich effektiver und schneller. Wer also wirklich etwas Interessantes bietet, kann mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ausgefeiltes SEO und andere Trickserein geraten in den Hintergrund.
Die Bedeutung von Twitter für die weitere Entwickelung des Internetzs haben nun auch die großen Suchmaschinenbetreiber Google und Microsoft erkannt. Mit der Einbettung von Twitter Tweets in die Suche, kann nun Verlinkung auf Twitter, retweeten und Vernetzung unter den Twitterern ein wichtiger Faktor werden um gute Inhalte auch über Suchmaschinen findbar zu machen.
Fest steht: Content ist wieder King. Die Frage ist nur: Wie lange bleibt das so?
Posted by Sodomedia Date: Montag, Oktober 26, 2009
Categories: Internet, Medienblog
Tags: blog, Blogosphäre, blogparade, Twitter, web2.0
Twitter wächst – spannende Altersentwickelung
Bin bei Hugo E. Martin on Media + Marketing in einem kleinen Artikel darauf gestoßen, wie sehr Twitter in letzter Zeit wächst. So ist das Wachstum sowohl in den USA als auch im Rest der Welt doch recht steil. Wobei ich nicht sagen kann wie aussagekräftig die Zahlen sind. Unique Visitors könnten ein falsches Ergbnis liefern, denke ich. Interessanter wären geschriebene Tweets bzw. Aktive Accounts.
Im Artikel wird auch auf den Altersdurchschnitt der Twitter User verwiesen. Hier ist die gezeigte Grafik auf jeden Fall etwas irreführend, da zum einen die Altersprünge recht willkürlich gewählt scheinen und sie andererseits nicht einheitlich sind. Auch die Twitter-Studie aus Deutschland ist vermutlich nicht sooooo aussagekräftig. Wobei die Tendenzen stimmen mögen. Ist halt nur nicht richtig wissenschaftlich das Teil.
Rss – Feed me T-Shirt Aktion wird Selbstläufer
Ich habe mal eine Mail an 3Dsupply geschrieben. Und laut deren Aussage ist die Tatsache, dass die Blogger sich im Rahmen der T-Shirt Aktion untereinander verlinken:
erstaunlicherweise ist es ein absoluter Selbstläufer!
Das ganze erhöht auf jeden Fall die Technorati Authority. Aber Google ist was solche Massenverlinkungen angeht vermutlich skeptischer.
Ein Parallelinternet oder wer braucht das zweite web?
Web2.0 wir lieben dich. Du hast uns Dinge gebracht ohne die wir früher sehr gut ausgekommen sind die wir aber jetzt nicht mehr missen wollen. Ein neuen Phänomen beziehungsweise eine neue web2.0 (Geschäfts)Idee stammt von einem 16-jährigen Studenten der eine Webseite programmiert hat, die eine Art Parallelinternet darstellt.
Die Webseite sieht aus wie eine Browser im Browser in dem es, wie im richtigen Browser auch, Vorwärts-, Rückwärts- (Seitwärts, Ran) Knöpfe, eine Startseite einen Refresh Knopf und so weiter gibt. In der natürlich auch vorhandenen Adresseleiste kann man die Domains des 2. Internets eingeben die man für 5 Dollar kaufen kann.
Ist das der endgültige Schritt zum partiellen Internet in dem sich verschiedenen Teilöffentlichkeiten abspalten? Vermutlich nicht. Den wer wirklich eine Gegenöffentlichkeit sucht braucht dafür ja keine 5 Dollar zahlen um dann im Web hinter dem Web seinen Spaß zu haben. Das WWW wie es jetzt besteht brauchte Jahre um seine heutige riesige Netzwerkstruktur zu entwickeln und lebt davon dass alles über den Browser erreichbar ist und von google gefunden werden kann.
Wobei es natürlich ganz lustig wäre wenn sich in einem solchen zweiten Web ein für Google nicht einsehbarer Raum entwickeln würde. Jedoch würde Google ihn dann vermutlich mit seinen Milliarden aus der Portokasse einfach aufkaufen.
via. netgestalter
Posted by Sodomedia Date: Sonntag, Oktober 12, 2008
Categories: Internet, Medienblog
Tags: Parallelinternet, web2.0
Seine Seele an Google verkaufen mit Google Reader
Google ist Böse! Sehr Böse! Das weiß eigentlich jeder. Ein privates Unternehmen, dass drauf und dran ist dass Wissen der Menschheit zu monopolisieren und tagtäglich fleißig die Daten der Internetnutzer sammelt. Mit der überaus effektiven (in Deutschland Marktbeherrschenden) Suchmaschine fing es an, aber inzwischen kann google viel mehr.
Ich nutze neuerdings Google Reader. Dieses nette kleine Spielzeug sammelt die RSS Feeds von Webseiten ein und präsentiert sie. Warum ich so etwas brauche? Naja, wenn man sich im Netz informiert surft man manche Seiten vielleicht mehrmals täglich an, nur um dann festzustellen, dass sich dort nichts getan hat. Oder man vergisst eine Seite in den Untiefen seiner Bookmarks und übersieht so etwas spannendes. Zumal das einzelne Ansurfen der Seiten jedesmal mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist.
Deswegen bin ich jetzt mal gespannt, wie sich der Google Reader auf mein Surfverhalten auswirken wird. Mein Umstieg auf Google Mail hat ja shcon dazu geführt, dass ich nicht ständig meine verschiedenen Mailkonten überprüfen muss (oder mich über zu wenig Speicherplatz bei Web.de aufregen muss). Und da ich mein Geld ja eh mit Adsense verdiene und meine Blogstatistik über google Analytics läuft, wird der Google Reader mir vermutlich auch nur noch eine paar Jahrhunderte im Google Fegefeuer bescheren.
Links:
SoDoMedia Feed <– Am besten sofot abonieren!
Posted by Sodomedia Date: Samstag, Oktober 11, 2008
Categories: Internet, Medienblog
Tags: Blogosphäre, google, web2.0
Oktoberest Oben Ohne – Blank ziehen auf der Wiesn
Nackte Brüste bringen sogar die Onlinetochter des Deutschen Leitmediums BILD dazu Assoziationen mit den bösen Hippies von Woodstock anzustellen. Auf dem Oktoberfest geht zwar mehr Bracuhtumspflege und Bier als um Frieden und Musik, es gibt nunmal auch nackte Titten Brüste zu sehen, wenn die Frauen zu betrunken werden. Gerade Frauen England und Australien seine, so BILD immer für einen Oben ohne Auftirtt zu haben. Natürlich gibts bei Bild ein paar oben ohne Photos .
Und wer es etwas gesitteter mag und nicht gleich von zu viel ALkohol entblöste Brüste sehen will, der kann sich gans web2.0ig bei Flickr diese Italienerin, dieses Mädel im Dirndl, dieses Mädel mit Dekolette und Bier, diese Line auf Fräulein oder gleich diese Waden ansehen.
Posted by Sodomedia Date: Mittwoch, September 24, 2008
Categories: Internet, Medienblog, Zwischentöne
Tags: BILD, erotik, Oktoberfest, web2.0
Technorati ranking verbessern 2punkt0
Dieser Blog braucht mehr Besucher und ein besseres Ranking. Da so etwas aber leider nicht immer von ganz alleine funktioniert greifen wir wieder auf das gute alte Mittel der Blogkette zurück. Dieses mal wieder gestartet von Tobi und drumba . Damit dieses mal ein bisschen mehr SEO dabei heraus springt sollte dieser Artikel mit Filmkritiken und Medienblog am Ende Verlinkt werden.
Dieses mal wird übrigens auch getwittert. Ich bin mal gespannt was daraus wird. Follow SoDoMedia
Posted by Sodomedia Date: Montag, September 15, 2008
Categories: Internet, Medienblog
Tags: Blogkette, SEO, technorati, Twitter, web2.0
Neuer Besitzer des Untergrundportals Gulli – Oder auch nicht
Laut Netgestalter “wechselt” Gulli.com den Besitzer. Von der fliks it-solutions GmbH wurde die Domain nach Österreich überschrieben. Der Gullideckel hat schon seit langem mit einer Abmahnflut und dem Repressalien des deutschen Unterdrückungsstaats zu kämpfen gehabt. In wie weit sich bei Gulli.com etwas ändern wird ist allerdings fraglich, da die Vermutung im Raum steht, dass sich bis auf die Flucht nach Österreich nichts ändern und die gleichen Macher hinter der Seite stehen.
Internet-Nachrichtenportale immer erfolgreicher
Wie ich bei blogspan entdeckt habe, haben deutsche Nachrichtenportale auch im letzten Jahr deutlich zugelegt. Die 20 meist genutzten Nachrichtenseiten im Netz wurde 2007 demnach 3,8 Milliarden Mal besucht. Das ist ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006. 21 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen die verschiedenen Nachrichtenseiten um sich zu informieren.
Neue Ärzte braucht das Land – Das Patientenportal DocInsider
Es ist ein schöne Gefühl, einen Hausarzt zu haben, zu dem man im optimalen Fall schon seit Kindestagen wegen den großen und kleinen Wehwehchen gehen kann. Wenn man aber in eine andere Stadt zieht, braucht man spätestens bei der ersten richtig fiesen Grippe einen Arzt vor Ort.
Einen Arzt zu finden ist dabei nicht das größte Problem. Die gelben Seiten, das Telefonbuch oder auch diverse Branchenverzeichnisse im Internet spucken einem schnell eine beachtliche Liste mit Medizinern aus. Doch wer mehr wissen will, steht schnell auf dem Schlauch. Denn Sprechstundenzeiten, eine Anfahrtsskizze oder zusätzliche Informationen findet man, wenn der ausgesuchte Arzt nicht gerade eine eigene Homepage hat, in den seltensten Fällen. Und wer gar wissen will, ob der Mediziner zu empfehlen ist, muss sich bisher aufs Hörensagen verlassen.
Die Suche nach dem richtigen Arzt erleichtern soll nun das Patientenportal DocInsider. Dort kann man über eine intelligente Suchmaschine nach den verschiedensten Fachärzten aus seiner Region suchen.
Positiv fällt direkt die übersichtlich Aufmachung der Webseite auf. Denn nicht vergrault neue User schneller, als eine überfrachtete und unübersichtliche Startseite. Auch ist schön, dass DocInsider, obwohl es noch in der Betaphase ist schon recht flüssig und zuverlässig zu laufen scheint.
Was mir persönlich wirklich gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Suchmaschine, wenn man beispielsweise eine Stadt eingibt, nicht nur eine Liste ausspuckt, sondern die Standorte der Arztpraxen direkt in einem integriertem Google Maps Fenster anzeigt. Das erspart einem langes Suchen im Stadtplan.
Neben dem positiven Effekt mit DocInsider einen Arzt schnell finden zu können finde ich es sehr interessant, das die Möglichkeit besteht, die Mediziner auch zu bewerten. Da ich persönlich eine gewisse kritische Distanz zu Medizinerstand habe, kommt mir das persönlich sehr entgegen. Zumal ein solches Konzept den erfreulichen Effekt hat, dass mehr Transparenz innerhalb der deutschen Ärztelandschaft entsteht. Gerade der sensible Gesundheitsmarkt kann ein Bewertungsportal wie DocInsider gebrauchen. Denn im Gegensatz zu spaßigen Bewertungscommunitys wie MeinProf oder Spickmich, kann man mit Informationen über Ärzte wirklich mal etwas anfangen. Ähnliche Webseiten beispielsweise für die Bewertung von Hotels, haben ja auch dafür gesorgt, der Reisemarkt im Internet wesentlich durchschaubarer geworden ist.
Nicht zu wünschen ist DocInsider, dass es mit einer ähnlichen Klageflut kämpfen muss, wie
MeinProf oder Spickmich. Denn es wäre wirklich schade, wenn das gute Konzept dadurch Steine in den Weg gelegt bekäme, dass sich mancher Mediziner auf den Schlips getreten fühlt.
Fazit: Wenn sich das Angebot durchsetzt und die User erst einmal im großen Stil Bewertungen einstellen und sich der angeschlossene Communitybereich rund um Gesundheitsfragen entwickelt, sehe ich durchaus gute Chancen für DocInsider als neues Web2.0 Portal.