Überwachungsstaat ganz klassisch
Viele reden von Stasi2.0, Bundestrojanern und Vorratsdatenspeicherung. Wer sich nicht im Web2.0 auskennt oder wem das alles ziemlich egal ist, den wird folgendes bestimmt erfreuen. Denn so wie es aussieht, gibt es noch ganz klassische Überwachung in Deutschland. Richtig oldschool, mittels Videoüberwachung.
In einer Filiale der Volksbank, kam es zu einem Fäkalangriff durch ein kleines Kind. Es war in Hundescheiße getreten und hat im Anschluss die Bank aufgesucht. Dadurch wurde der Kot im Gebäude verteilt. Anstatt den Dreck einfach weg zu wischen, hat die Volksbank dann die Bänder ihrer Überwachungskameras angesehen und so die Mutter des Kindes ausfindig gemacht. Sie soll nun 52,96 Euro für “eine Stunde Arbeitszeit Meister/Obermonteur” bezahlen.
Das ist zum einen alles andere als kundenfreundlich und zum anderen Frage ich mich doch, ob man die Bilder einer solchen Überwachungskamera überhaupt für so etwas benutzen darf. Das Banken Kamera-überwacht sind ist ja recht sinnvoll, aber wenn damit Kunden ausspioniert werden, dann geht das eindeutig zu weit.
Gefunden bei alleswasbewegt.de bzw. golem.de in einem weiteren blog.
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