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Tom Cruise Film Operation Walküre gratis ansehen

Operation Walküre mit Tom Cruise will vermutlich niemand sehen. Zumindest will niemand mit seinem Geld, dass er an der Kinokasse für diesen Nazi Exploitation ausgeben muss,  Scientology unterstützen.  Wer Operation Walküre denoch sehen will und Lehrer oder anders pädagogisch tätigt is, kann sich hier kostenlose Kinokarten für den Film besorgen.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - Januar 11, 2009 at 3:25 pm

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Mission Imposible III

Geheimagent Ethan Hunt hat diesmal eine wirklich unmögliche Mission. Er hat eine verlobte und will diese heiraten. Das dürfte fast kein Problem sein, da er jetzt in der Ausbildung beim IMF arbeitet, aber ein Kollege bittet ihn eine gefangen IMF Agentin aus den Händen eines fiesen Waffenhändlers zu befreien. Dummerweise geht die Rettungsmission ordentlich schief so, dass im Gehirn der Agentin eine Minibombe zündet. Den Waffenhändler will sie Hunt aber trotzdem schnappen und so entführt er in kurzer Hand aus dem Vatikan. Ethans Pechsträne reißt aber nicht ab, denn der Waffenhändler wird befreit und droht ihm an sic han seienr Frau zu rächen. Deren Entführung kann er nicht verhindern und jetzt muss Ethan für den Waffenhändler die „Hasenpfote“ beschaffen. Das erledigt er mal eben kurz in Shanghai, wo es auch zum Showdown kommt.

Mission Impossible war ja eine ganz nette Serienadaption mit ein wenig Action aufpeppet und schön spannend inszeniert. Mission Impossilbe 2 hatte damit zwar rein gar nichts mehr zu tun, aber wurde von John Woo als eine Mischung aus griechischer Tragödie und fulminanten Actionballet inszeniert. Das es eine dritten Teil geben würde war klar, aber leider ist dieser echt ein Schuss in den Offen.

Die Action haut eine kein bisschen vom Hocker. Helikopterverfolgungen hat man schon gesehen, Befreiungsaktionen auch, Schlägereien und Schießereien sowieso und spektakuläre Einbrüche in Hochsicherheitseinrichtungen sahen in Teil eins und zwei zu gut aus, als das man sie halbherzig nachmachen könne. Aber genau das wird hier versucht. Wobei den Produzenten wohl früh genug einfiel, dass man besser nicht zuviel kopiert. Denn anders ist nicht zu erklären, warum der Einbruch hier einfach mal nicht gezeigt wird. Auch das Abhetzen von einer Location zur anderen wirkt lächerlich. Da wollt wohl jemand James Bond sein. Lächerlich ist auch der Vatikan, für jeden der schon mal dort war, aber dort haben die Macher wohl ähnlich wie für den Reichstag keine Drehgenehmigung bekommen. Wobei Berlin noch westlich lächerlicher als der Vatikan ist. Denn das es in Berlin keine gigantischen Windpark gibt ist einfach zu offensichtlich.

Die Story ist ebenfalls lieblos zusammengeklaut, wobei man Herrn Hunt einfach mal eine Frau an die Seite stellt, damit man so etwas wie emotionale Spannung aufbauen kann. Dies funktioniert zwar nicht, aber immerhin kann Tom Cruise so sein Image als Familienmensch mal wieder aufpolieren (ich sag nur Krieg der Welten). Überhaupt besteht der Film eigentlich nur aus Tom Cruise. Bis auf den bösen, arrogant überheblichen vom Oscar Preisträger Philip Seymour Hoffman gespielten Oberbösewicht, sind alle Schauspieler einfach nur flach. Wobei ihre das Drehbuch auch keine Chance gibt ihre Charaktere zu entwickeln. Cruise der die Zeit dafür hätte, nutzt sie aber nicht sondern brilliert (wie immer wenn man ihm zuviel Freiraum gibt [und den hatte er als Produzent]) durch übertriebene Gestik und Omnipräsenz.

Das der Film wirkt, als wäre er nicht aus einem Guss, lässt sich wohl auch dadurch erklären, dass es mehrer Regisseure gab. Eigentlich sollte David Finch Regie führen (Meine Fresse, das wäre bestimmt geil geworden), dann übernahm Joe Carnahan und zu Ende führte es TV Spezi J.J. Abrams.

Fazit: Man hätte aus M:I-3 etwas Gescheites machen können. Eigentlich ist es schade drum, den man hätte mit der Grundidee und dem Potenzial eine richtig bösen Agententhriller machen können, aber so ist es nur strukturloses, ideenleeres Stück Popkornkino geworden.

Ich vergaß zu erwähnen, dass DHL als offizieller Logistikpartner des Films ordentlich Schleichwerbung durch Produkt placement betreibt und dassdie Schafherde in Berlin ihren Job erstklassig macht.

Außerdem kann man den Film mit einer Horde beosffener Zivis Der Benediktiner Abtei Königsmünster in Meschede wesentlich besser ertragen, als man es glauben mag. Denn wenn sich neben einen ständig Bekloppte prügeln und ihren Spass haben, kann man den Film echt aushalten ohne einzuschalfen oder sich schwarz zu ärgern.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Mai 8, 2006 at 4:20 pm

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Krieg der Welten -aka- War of the Worlds

Nehmen wir mal an, die fiesen Aliens würde die Erde angreifen. Die Idee ist schon ziemlich alt und auch schon gelegentlich verfilmt worden. Meistens gewinnen die Menschen dann irgendwie dadurch, dass selbst Aliens Microsoft Betriebssysteme benutzen oder weil Menschen einfach cool sind. Es kam zwar auch schon vor, dass die Aliens gewonnen haben und die Menschheit einpacken konnte, aber mir fällt hierzu grad nur „Die Invasion der Körperfresser ein“. Dass die Menschheit keinerlei Chancen gegen eine technologisch überlegene außerirdische Invasionsmacht hat, wusste jedoch schon der Erfinder des Genres. H.G. Wells im Jahre 1898.

Der Versuch von Tom Cruise und Steven Spielberg die Romanvorlage nach 1953 noch mal neu zu verfilmen ist jedoch leider nicht so gut gelungen wie man es sich gewünscht hätte. In der 2005er Version schießen einen schönen Tages Blitze vom Himmel die von jetzt auf gleich eine außerirdische Invasionsstreitmacht aktivieren. Sehr zum Verdruss von Ray, denn dieser arme amerikanische Arbeiter muss grade auf seine beiden Kinder aus seiner geschiedenen Ehe aufpassen. Den Rest des Films darf man zusehen, wie die Aliens jede Menge Menschen pulverisieren oder sonst wie ins Jenseits befördern. Ansonsten sieht man leider wie Ray versucht sich Autorität bei seinem Teenagersohn Robbie zu verschaffen und wie ihr immer wieder daran scheitert seiner Tochter Rachel ein guter Vater zu sein.

Okay, ich bin nur ein Mensch und erdreiste mich nicht, die Gedanken einer überlegenen Lebensform an dieser Stelle zu kritisieren. Jedoch hätte es dem Film doch gut getan, wenn man erfahren hätte, warum die Außerirdischen ihre Armee schon seit Ewigkeiten in der Erde vergraben hatten und warum sie bisher noch niemand gefunden hat. Hierfür gäbe es zwar bestimmt Erklärungen, doch Aliens aus dem Weltall hätten echt mehr Spaß gemacht. Wenn man diesen Schönheitsfehler mall ignorier, überzeugen die Invasoren aber auf ganzer Linie. Und vielleicht wollte man sich ja einfach von „Independence Day“ abgrenzen oder irgendeine Botschaft über verborgene Gefahren vermitteln. Auf jeden Fall macht es Spaß den Aliens beim vernichten der Menschheit zuzugucken. Ganz lustig ist auch noch der Anfang des Films, wo noch einige Witz gerissen werden, wie z.B. die Frage ob die Angreifer nicht doch vielleicht aus Europa kämen. Aber leider wird es später eher düster, was zwar eigentlich nicht schadet, aber immer dann nervt, wenn versucht wird Tom Cruise und seine Familienprobleme irgendwie zu beleuchten. Natürlich braucht so ein Film eine Handlung, aber hier wird der Fehler gemacht den Krieg der Welten mit einem Familiendrama zu kreuzen in dem die Kinder auf Dauer nur nerven. Es ist zwar verständlich, das ein kleines Mädchen Panik bekommt, wenn grad seine Spezies ausgerottet wird, doch hätte man nicht den halben Film auf seinem kreischen aufbauen müssen. Und auch die ständige Rebellion des Sohns wirkt aufgesetzt, so dass man sich freut wenn er später in den Vermeidlichen Heldentod rennt. Nebenbei gibt’s zwischendurch immer wieder ein paar unlogische Sachverhalte. Ich weiß zwar nicht, wie die Wasserpumpe in Rays Haus funktioniert (den wenn sie elektrisch wäre, könnte er sich nicht waschen!), aber ich weiß, dass kein Auto (auch kein amerikanisches) es überlebt, wenn einen Meter neben ihm ein Flugzeug Explodiert. Außerdem halte ich die Außerirdischen für technologisch weit genug entwickelt, dass sie beim Versteck spielen gewinnen würden, wenn die sich Versteckenden in direkter Nähe sind (Infrarot, Schallwellen oder so). Dagegen, wie die Invasion schließlich abgewehrt wird, spricht nichts, denn nur so macht sie im Kontext Sinn. Jedoch ist das Ende des ganzen Familienbullshit mit dem wieder sehen mit den Liebsten, absolut schrecklich kitschig und zu sehr Happy End lastig. Und weshalb in Bosten noch alles unzerstört ist, werden wir wohl nie erfahren.

Der Film ist nicht so geil wie er hätte werden können, doch ist der Teil der sich um die Invasion dreht wirklich unterhaltsam und gut anzuschauen. Jedoch wird das Vergnügen durch Familienaspekt immer wieder geschmälert. Vielleicht sollte man sich besser das Original angucken oder sich Stimmung mit „Independence Day“ machen. Und wem der Tom Cruise als Papa gefallen hatte, sollte wohl am besten direkt Scientology beitreten oder fortan Rosmunde Pilcher gucken.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Juli 4, 2005 at 10:27 pm

Categories: Action und Abenteur, Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Science Fiction, Thriller   Tags: , , ,