Saw 6
Über den letzten Saw Film habe ich ja nichts mehr geschrieben, weil über die Saw Reihe schon alles gesagt und geschrieben wurde. Das ändert sich mit Saw 6 zwar auch nicht, aber irgendie juckt es mich doch ein wenig in den Fingern ein paar Sätze zu dem Film zu schreiben.
Da ich nicht vermute, dass Saw Fans lesen können, werde ich nicht zu viel Zeit darauf verwenden, die Story (oder das was man so nennt) von Saw 6 zu erläutern. Die Hintergrundgeschichte rund um die Polizei war schon im guten ersten Saw Film eher hinderlich. Ab dem zweiten Teil war sie zwar nicht mehr hinderlich, da auch der Reste der Filme überflüssige war. Die Story wurde in den letzten Filmen immer weiter gesponnen und ist eine Art Mischung aus Twilight und Telenovela, die in Saw 6 munter weitergestrickt wird. Der Polizist, der sich bereits im letzten Teil als Edward Cullens (Jigsaw) Erbe herausstellte, macht seinen Job und am Ende erfährt man, dass alles ganz anders ist, als man es bisher gedacht hat. Das macht zwar genauso wenig Sinn wie Vampire bei Tageslicht, aber wir sind hier nun mal bei Twilight Saw 6. Ähnlich wie in Saw 3 und/oder Saw 4 darf dieses mal eine Einzelperson und keine Gruppe durch einen gigantomanischen Folterfallen Hindernispakur. Dabei ist er mit Sprengladungen ausgerüstet, die ihn nach 60 Minuten zerfetzen würden wenn er die perfiden Edward Cullen Spiele nicht mitspielt. Da man sich in Zeit der Finanzkrise befindet, ist das Schlachtvieh dieses mal aus der Finanz- Versicherungsbranche.
In Menschenverachtung und Gemetzel legt Saw 6 im Vergleich zu seinen Vorgängern aus der Twilight Saw Reihe nochmal eins drauf. Die wie üblich, den Rest des Films in den Schatten stellende, Anfangsszene ist vermutlich eine der härtesten der letzten Twilight Saw Filme. Zwei Menschen müssen sich selbst Körperteile abhacken oder Fleisch aus dem Körper schneiden um eine Wage zu ihren Gunsten zu beschweren. Wer am Ende mehr Fleisch auf der Wage hat, bekommt nicht nur ein Stück Wurst von der EDEKA Fleischwarenfachverkäuferin sondern auch keine Schrauben in den Kopf gebohrt. Nach diesem Splattermässig gutem Einstieg dürfen die Gorehounds eigentlich fast schon das Kino verlassen und auf Saw 7 warten.
Die Szene in der Edward Cullens Opfer sich entscheiden muss, welchen Mensch er rettet und welcher mit Stacheldraht gehängt wird, ist nur noch Tortureporn und kein Splatter. Außerdem gab es diese Situation gefühlt auch schon in jedem Batmanfilm. Die einzige kleine Überraschung in Saw 6 wäre es die Szene in der unser Opfer eine junge Frau durch einen Parkur aus heißem Dampf schicken muss. Denn nachdem dies geschafft ist, realisiert die Frau, dass der Schlüssel, der ihr das Leben retten kann, von Edward Cullens Erbe in sein Opfer transplantiert wurde. Das gab es aber in ähnlicher Form schon im ersten Saw Film und ist deswegen nicht mehr wirklich neu. Und mit Kreissägen hantierende Frauen gibt’s in High Tension auch wesentlich schöner.
Da Schrottflinten vermutlich billiger sind als echt Splattereffkte, gibt’s im Anschluss noch ein „Shotgun Wheel of Fortune“ oder Schrottflinten Glücksrad. Das passt nicht nur kein bisschen in die Saw Logik (hats die eigentlich je gegeben???), sondern ist auch Splattertechnisch so interessant wie Twilight 2 – New Moon. Damit die Splatterfreunde, die das Kino nicht nach der Startszene verlassen haben, auch noch ihren Spass haben, wird am Ende noch jemand mit Säure voll gepumpt. Das wäre ja eine tolle Sache, wenn nicht jeder Splatter Fan vermutlich ein halbes Dutzend Filme kennen würde, in denen es schönere Säure Szenen gibt.
Sollte man Saw 6 etwas possitives abgewinnen wollen, dann kann man dem Film immerhin zu Gute halten, dass Erbe von Edward Cullen, dieses mal eine angenehm fiese Badass Visage präsentiert. Das geht im restlichen Murks des Films zwar unter, aber immerhin gibt er sich Mühe. Ansonsten war das Einspielergebnis von Saw 6 nicht so berauschend, so dass man hoffen kann, dass der Mist irgendwann aufhört. Jedoch werden Aufgrund der Gewinnspanne wohl noch ein paar Filme gedreht. Und ich vermute, mal die Produzenten werden eher noch tiefer in die Tortureporn Kiste packen anstatt zu versuchen vielleicht mal etwas anständiges zu machen. Zumal Saw ja inzwischen eigentlich schon ein Äquivalent zu Torture Porn ist.
Posted by Sodomedia Date: Montag, November 2, 2009
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Halloween 2 Trailer
Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran damit, aber besser spät als nie gibts jetzt den Trailer zu Rob Zombies Halloween 2.
Link: www.youtube.com
Posted by Sodomedia Date: Donnerstag, Juli 9, 2009
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Tags: Halloween, Michael Myers, Slasher, Splatter, trailer
Freitag der 13. Remake – Virales Marketing
Auch wenn ich eigentlich gegen das Freitag der 13 Remake bin, weil es mit Jason Vorhees als Killer kein Remake ist und weil man es auch ruhig Freitag der 13. Teil 5324 oder so, hätte nennen können.
Aber die virale Kampagne für den Film ist schon irgendwie lustig und web2.0ig.
Meine Reviews zu allen Freitag der 13. Filmen
Posted by Sodomedia Date: Donnerstag, Februar 12, 2009
Categories: Medienblog
Tags: Jason Voorhees, Splatter, virales Marketing
Posted by Sodomedia Date: Montag, Dezember 29, 2008
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Tags: England, Gore, Splatter, Zombies
Nazi Zombie Film
Nazi Zombies sind eine super Sache. Ich habe dummerweise nur gerade kein Ahnung wo die Filmkritik zu diesem Exploitation Film ist, in dem Nazizombies in einem See Mädchen angreifen die nackt baden. Zombie Lake, dürfte er heißen und müsste eigentlich hier im Blog zu finden sein.
Aber eignetlich geht es gerade um die Nazi Zombies aus Dead Snow. Das versprich spassig zu werden
Ananas Express -aka- Pineapple Express
Gestern in der Sneak Ananas Express – ein sehr geiler Kifferfilm mit bisschen Splatter. Sollte man sich ansehen.
Review folgt.
Posted by Sodomedia Date: Mittwoch, Oktober 22, 2008
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Tags: Kifferfilm, Splatter
Blood Feast 2: All U Can Eat (2002)
Fuad Ramses III eröffnet den Catering Service seines (legendären) Großvaters wieder. Der Polizei schmeckt das gar nicht. Denn dort erinnert man sich sehr genau an das Gemetzel, dass Fuad Ramses der Erste einst anrichtete, als er Menschen seiner Göttin opferte.
Und wie sich schnell zeigt, kommt der Enkel nach seinem Großvater. Im Lagerraum des Ladens findet er die Statue einer alt ägyptischen Göttin, die ihm alsbald befielt für sie zu morden. Ein anstehendes Hochzeitsbuffet gibt ihm die Möglichkeit seine Fähigkeiten als Schlachter zu zeigen.
Herschell Gordon Lewis ist ein Phänomen. Der Mann drehte erst billige Nudistenfilme, erfand dann mit Blood Feast das Splatter Genre und verschwand dann jahrelang in den tiefen der Werbeindustrie, bis er 2002 diese Fortsetzung seines Klassikers drehte. Die Story ist zwar nahezu identisch mit dem ersten Teil, aber dennoch ist der Film Pflicht! Die Schauspieler bestechen durch extremes Overacting, was „Blood Feast 2: All U Can Eat“ auf herrlich amüsante Weise von Beginn an ins unrealistische abgleiten lässt. Neben Fuad Ramses III bestechen die beiden Cops durch ihr famoses Schauspiel. Auch das Lewis quasi zu seinen Wurzeln zurückkehrte und Nudity in den Film eingebaut hat, verstärkt diesen Eindruck der völligen Absurdität und erfreut zudem den geneigten Zuschauer. Der Soundtrack fällt ebenfalls positiv auf und verleiht dem Blut Fest eine gewissen Party Atmosphäre.
Final besticht Blood Feast 2: All U Can Eat natürlich auch auf Grund der Splatter und Gore Effekte. Wenn Fuad Ramses III Schädel und Gehirn mit der Bratensäge aufschneidet, einer Frau das Gesicht vom Schädel abpellt oder auch einfach nur mit Gedärmen oder dem Abschneiden von Köpfen beschäftigt ist, merkt man ganz klar, dass Herschell Gordon Lewis diese filmischen Spielereien erfunden hat.
Gerade weil faschistischen Deutschland Blood Feast 1 seit dem August 2004 vom Amtsgericht Karlsruhe verboten, beschlagnahmt und indiziert ist, lohnt es sich den zweiten Teil anzusehen. Und sei es nur aus demokratischer Pflicht!
Posted by Sodomedia Date: Sonntag, März 9, 2008
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Tags: Gore, Herschell Gordon Lewis, kannibalismus, Splatter
Wrong Turn 2: Dead End (2007)
Almost Heaven,West Virginia. Nein nicht ganz. In den malerischen Wäldern des US Bundesstaates findet eine Reality Show statt. Die Teilnehmer von „The Ultimate Survivalist – The Apocalypse“, sollen die letzten Überlebenden nach der Apokalypse spielen und fernab von der Zivilisation das Überleben ohne technische Hilfsmittel lernen.
Doch Kimberly eine Teilnehmerin der Show schafft es leider nicht mehr rechtzeitig zu dem im Wald verborgenen Drehort. Sie fährt einen Jungen auf der Landstraße an, der sich als degeneriertes Monster entpuppt und dessen großer Bruder die hübsche Blondine in der Mitte durch hackt.
Die restlichen Teilnehmer der Show (eine hispanische Irak Veteranin Amber, der verplante Jonesy, die sexy Bitch Elena, die depressive Nina sowie den Quotenschwarzen und verhinderten Profisportler Jake) werden ergänzt durch die Mara, Regisseurin der Sendung, die Kimberlys Platz einnimmt.
Spielleiter und EX-Marine Colonel schickt die Show Teilnehmer in Zweiergruppen in den Wald geschickt. Dort versucht Kameramann Michael erotische Stimmung zwischen Elena und Jake aufzubauen und scheitert an Jakes prüden Moralvorstellungen. Daraufhin bläst Elena Michael einen, um sich so mehr Sendezeit für sich zu erarbeiten. Dabei werden die beiden sowohl von Mara (Michaels Freundin) als auch von einem masturbierenden Degenerierten beobachtet.
Lange Rede kurzer Sinn. Nach und Nach jagen und töten die Hinterwälder Mutanten die komplette Crew der Reality Show.
Wrong Turn 2: Dead End ist zwar eine direct to Video Produktion, aber wesentlich besser als der erste Teil. Es gibt zahlreiche wirklich gut gemacht Splatter Effekte, bei denen (im Gegensatz zum ersten Teil) die schön mit der Kamera drauf gehalten wird. Kunstblut und Gedärme spritzen und fliegen durch die Gegend, dass es eine wahre Wonne ist. Für ganz zart besaitete Filmfreunde dürfte besonders das Inzest-Mutanten-Baby am Ende Films zu viel des Guten sein. Aber der Gorehound wird Wrong Turn 2: Dead End lieben.
Etwas störend ist, dass alle Figuren mit Ausnahme von Elena irgendwie unsympathisch sind. Auch wenn versucht wird, ihre Hintergrundgeschichte zu beleuchten, juckt es einen wenig, wenn sie nach dem 10 kleine Negerlein Prinzip abgemetzelt werden. Auch ist es ein Ärgernis, dass die Kulissen teilweise so schrecklich steril geraten sind. Ein bisschen mehr Dreck und Authentizität hätten hier gut getan. Wobei die Atmosphäre des Films sich über weite Strecken eh nicht entwickeln kann. Erst gegen Ende kommt richtige Spannung auf.
Schade ist auch, dass man die Möglichkeiten der Reality Show kaum nutzt. Auch ohne die Ausarbeitung des Ansatzes der Mediensatire, zitiert Wrong Turn 2: Dead End natürlich fleißig den Hinterwälder Klassiker Deliverance und auch die japanische Metzel Mediensatire „Battle Royal“ wird in Form eines T-Shorts erwähnt.
Ob die Rednack Kannibalen hier nicht zu sehr als eine Art degenerierte Waltons Familie dargestellt werden kann man sicherlich streiten. Ärgerlich ist zudem, dass die Sexy Stuntfrau Rorelee Tio unter ihrem Inzest Mutanten Makeup gar nicht wirklich zu erkennen ist.
Elena in einer der wenigen Szenen, in denen Möglichkeiten der Reality Show, durch eine subjektive Kamera genutzt wird :

Posted by Sodomedia Date: Samstag, Februar 23, 2008
Categories: Action und Abenteur, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror
Tags: , kannibalismus, Rednacks, Splatter
Planet Terror (2007)
Hier sollte jetzt eigentlich eine kurze Inhaltsangabe zu „Planet Terror“ stehen. Aber da der Film keine wirklich ernsthaft zusammenhängende Handlung hat, belasse ich es dabei eine paar Kleinigkeiten aufzulisten, die im Laufe des Films passieren.
Eine Gruppe Soldaten wurde in Afghanistan mit einem biologischen Kampfstoff infiziert, der sie nun in Zombies verwandelt. Eben dieser Kampfstoff tritt aus und lässt auch die Zivilisten zu Zombies werden.
Die Go-Go-Tänzerin Cherry Darling möchte Stand-Up Komikerin werden. Nach einem Autounfall fresse Zombies ihr Bein. Doch der Revolverheld El Wray bastelt ihr eine Protese aus einem Maschinengewehr.
Derweil behandelt Doktor Block die eckeligsten Zombieerscheinungen im Krankenhaus während seine Ehefrau die Anästhesistin Dakota Block mit ihrer lesbischen geliebten durchbrennen will.
Zwischendurch sucht Steakhouse-Besitzer J.T. Noch die perfekte Barbecue-Soße zu kreieren.
Robert Rodriguez hat seinen Teil des Grindhouse Double-Features wesentlich ernster genehmen als Kollege Quentin Tarantino. Sein Film ist an keiner Stelle aus einem Guss und hat nichts mit verliebter Nostalgie a’la „Death Proof“ zu tun. Planet Terror nutzt die Versatzstücke des Zombiefilms und bastelt sich Subplots zu recht, die es ihm ermöglichen eine Armada Freaks aufmarschieren zu lassen und ein gewaltiges Gemetzel anzustellen. Qualitativ kommt er damit an die trashigen 70er Jahre Zombie Exploitation Filmchen heran. Und dadurch, dass er Geld für Effekte hatte und weiß, wie man einen Film produziert, sieht das Ganze auch gut aus und macht Spass. Aber im Gegensatz zu „Death Proof“ wirkt Planet Terror für sich alleine einfach nicht als eigenständiger Film. Vermutlich hat dieser Film im Gegensatz zu Death Proof nur im Double Feature die Chance sich wirklich zu entfalten.
Neben dem Zombiegenre als solchem sticht besonders ein Filmzitat ins Auge. Die Szene in der eine spitzes Stück Holz in ein Auge gestoßen wird, erkennt man zweifelsfrei als direkte Anspielung an die berühmte Szene in Zombie 2 (Nicht „Dawn of the Dead“ sondern, Lucio Fulcis „Zombie 2 – Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“). Ansonsten haben mich die schmelzenden Zombies an „The Incredible Melting Man“ und an „The Thing“ erinnert. Außerdem lüft im Fernshen ein Trailer zum Women in Prison Klassiker „Women in Cages“.
[youtube 7shFLBNPPfI]
Posted by Sodomedia Date: Samstag, Februar 23, 2008
Categories: Action und Abenteur, Exploitation, Fantasy, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror
Tags: B-Movie, Splatter, Zombies
Botched – Voll verkackt! (2007)
Es sollte Richies letzter Job sein, ein sauberer Diamantenraub. Alles läuft perfekt Richie kann unbemerkt mit den Dimmten entkommen. Doch dann baut sein Fahrer einen Unfall und Richie verliert schließlich die Beute. Davon ist sein Auftraggeber, ein Pater der russischen Mafia natürlich nicht begeistert. Da Richies Familie ihm gegenüber in der Schuld steht, nimmt einen neuen Job an.
In einem Hochhaus in Moskau soll er ein ein Goldkreuz stehlen, dass einst Ivan dem Schrecklichen gehört hat. Mit zwei russischen Brüdern als Komplizen marschiert er in das Gebäude hinein, bricht in das Penthouse ein, in dem sich das Kreuz befindet und stiehlt es. Doch der Einbruch läuft abermals nicht so perfekt. Einer seiner Komplizen erschießt eine Angestellte. Als wäre das nicht schon schlimm genug, füllt sich der Aufzug, der die drei Ganoven hinab in die Freiheit bringen soll mit immer mehr Menschen. Schließlich bleibt er auch noch stecken und öffnet dann seine Tür auf einer menschenleeren Etage, die noch nicht bewohnt zu sein scheint..
Richies und seine Komplizen nehmen die Menschen im Fahrstuhl als Geisel und sperren sie in einen leeren Raum. Als sie ihre erste Geisel als Zeichen des guten Willens frei lassen wollen, taucht auf einmal eine riesige Schere aus dem Fahrstuhlschacht auf und schneidet ihr den Kopf ab. Auch das unter den Geiseln fanatische Christinnen sind macht die Situation nicht einfacher. In was für eine Scheiße Richie geraten ist, merkt er als er erste Kunstwerke aus Menschenhaut findet und ein Schwer schwingender Ivan auftaucht.
Was als Gangsterfilm anfängt entwickelt sich recht schnell zu einem überaus erfrischenden Genremix. Das Setting in dem geheimen Stockwerk erinnert irgendwie an „Being John Malkovich“ und bei den Fallen fällt einem spontan „Cube“ ein. Auch sah ich Parallelen zu Hellraiser 3 oder 4. Letzten Endes ist „Botched — Voll verkackt!“ wohl am besten als actionreiche Splatterkomödie bezeichnen.
Dafür, dass der Film frei ab 16 ist, sind die Splatterffekte übrigens recht heftig, so dass man als Gorehound voll und ganz auf seine Kosten kommt. Zumal die Effekte für eine solche Low Budget Produktion wirklich gut gemacht sind. Auch die Darsteller machen ihre Sache gut und Jaime Murray versprüht als Anna einen Hauch von Erotik. Unterhaltsam ist Botched auch, weil die meisten seiner Gags funktionieren. Zwar sind einige wenige Szenen recht albern geraten, aber dafür entschädigt z.B. die Szene in der ein Pärchen, dass Sex auf dem Kopierer hat, von einer riesigen Ladung Körperteile und Gedärmen, die aus der Decke brechen, überrascht wird.
Wem der Kino Horror Mainstream zum Hals raus hängt, wird mit Botched — Voll verkackt! Sicherlich glücklich werden.
[youtube gItwwnFHoU]
Posted by Sodomedia Date: Samstag, Februar 23, 2008
Categories: Action und Abenteur, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Komödie
Tags: , Splatter