Ist das Schleichwerbung was Spiegel.de da betreibt?
Spiegel.de ist der bei weitem meist gelesene Online Ableger eines Print-Produktes in Deutschland. Gerade deswegen sollte man Spiegel-Online kritisch lesen. Leider passiert das viel zu selten. Das man die Berichterstattung aber hinterfragen kann, zeigt der Blog alterfalter. Dem Blogger fiel auf, dass der Spielg im Vorfeld zum neuen Film von Nicolas Cage „Das Vermächtnis des geheimen Buches“gleich zweimal über den Schauspieler berichtete.
Einmal war Thema, das er anhand von DNA Proben seine Familiengeschichte erforschen will und dafür den den neuen Service der Ehefrau eines Google-Gründers an Anspruch nehmen will. Das andere mal war die Rede davon, dass er seine Hauskobras loswerden musste, weil seine Nachbarn ihn sonst verklagt hätten.
Die Frage ist nun zu Recht, ob Spiegel.de hier bezahlte Schleichwerbung betreibt. Natürlich ist auch möglich, dass man sich bei Spiegel-online dachte, Nicolas Cages Person stünde, wegen seines neuem Film gerade eh im Rampenlicht und deswegen würde die Leute gern mehr über ihn lesen. Das würde dafür sorgen, dass die Leser länger auf der Spiegelseite bleiben und vielleicht sogar auf Werbung klicken würden.
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FHM verleiht sinnvolle und recht sexistische Awards
Im Blog medienlese, bin ich darüber gestolpert, dass der Männermagazin FHM und dessen Leser, Preise für Filme vergeben haben. Da medienlese, genau wie sodomedia ein seriöser Medienblog ist, geht es in dem Artikel primär um die Verleihung für den Award “beste Schleichwerbung in einem Film” und nur sekundär um den Film der am ehesten eine Nacktszene vertragen hätte.
In der Schleichwerbung Kategorie gewann laut medienlese, “Die Simpsons – Der Film” wegen Schleichwerbung für Nokia, dicht gefolgt von “Transformers” für Chevrolet und “Das Bourne Ultimatum” für VW.
Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass die FHM Leser sich in “Transformers” am meisten eine Nacktszene gewünscht haben. Die Herren hätten sich wohl gefreut Megan Fox nackt zu sehen. Deren einzige Existenzgrundlage in dem Film war es, die Väter der Minderjährigen Kinozuschauer und die Spätpubertären Nerds bei Laune zu halten.
Ein bisschen über das Ziel hinaus schießt die FHM und ihre lüsterne Leserschaft mit Platz zwei. In “Harry Potter und der Orden des Phönix” hätte man sich Schauspielerin Emma Watson nackt gewünscht. Das für sich wäre zwar nicht schlimm, aber dass die FHM darauf verweist “das kleine sexy Hogwarts-Stück” sei noch nicht Volljährig, ist von der Wortwahl doch etwas sexistisch geraten.
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