Nudist Colony of the Dead (1991)
Bei einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Nudisten und ein paar fanatischen Christen, unterliegen die FKK Anhänger, da die gesamte Gemeinde gegen das Nudistencamp unterschreiben hat. Der Richter beschließt also, dass der FKK Club geschlossen werden muss und dass die Kirchengemeinde dass Gelände für ein Jugendcamp nutzen darf. Die Nudisten und Nudistinnen begehen schließlich kollektiven Gruppenselbstmord und schwören dennoch Rache zu nehmen. Als schließlich eine christliche Jugendgruppe auf dem Gelände ihr Lager aufschlägt erwachen steigen die Nudisten, als FKK Zombies aus ihren Gräber und beginnen ein Massaker an den Jugendlichen.
Aus der Reihe Grandiose Genre Crossover präsentieren wir heute: Der Nudistenfilm trifft den Zombie Horror in einer Musical-Komödie (!) Form. Wer jetzt noch weiter liest, dem kann ich sagen, dass alles halb so wild ist. Da die Nudisten schon am Anfang den Suizid suchen ist der Nudity Anteil doch recht gering und wer sich auf ein paar schöne Brüste freut sollte gewarnt sein, dass die Anführerin der Nudisten den Begriff Hängebusen (Nein! Nicht so wie in Cannibal Ferox) neu definiert. Da die Zombies später auch nur halbnackt sind, kann man fast den Nudistenanteil wirklich fast komplett vernachlässigen. Als Horrorkomödie setzt Nudist Colony of the Dead aber bestimmt auch keine neuen Maßstäbe. Die wenigen Gore Effekte die es gibt sind zwar recht unblutig, aber dafür doch ganz lustig. Wenn ein Camper per Drahtfalle in der Mitte durchgeteilt wird und seine Beine weiterlaufen, der ewig Bibel zitierende Kerl seien Bibel ins Maul gestopft bekommt oder der Kopf eines Enthaupteten weiter spricht, ist dass zwar nicht sonderlich originell, aber lässt einen doch schmunzeln. Schade ist, dass die Figuren extrem zweidimensional sind, dass neben ihnen sogar Jason Vorhees Opfer wie tiefgründige Charaktere wirken. Auch dass was die Gruppe die ganze Zeit im Camp tut (was tut sie eigentlich?) wird auf Auer doch recht langweilig und man wartet deshalb immer wieder auf die nächste Gesangseinlage. Denn diese sind es die den Film eine persönliche Note geben und ihn von der Masse lieblos gemachter Filmchen abgrenzen. Lieder wie der Rap des schwarzen Parkwächters, der Titelsong oder auch Inkydinky Doda Morning sorgen dafür, dass man wirklich bestens unterhalten wird. Und wenn die Zombies dann auch noch anzufangen zu tanzen, dann würde sogar bestimmt Michael Jackson neidisch werden. Was man außerdem noch hervorheben sollte ist die Kirchenkritik die „Nudist Colony of the Dead“ enthält. Denn es sind letzten Endes ja die intoleranten Christen gewesen, die die Rache der Nudisten heraufbeschworen haben. Wer auf unterhaltsamen Trash steht und etwas außergewöhnliche leicht Bescheuerte bevorzugt, der ist bei „Nudist Colony of the Dead“ auf jeden Fall richtig aufgehoben. Und auch alle anderen könnten ihren Spass haben, so lange sie Kein Meisterwerk erwarten.
Categories: Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror Tags: Nudistenfilm
Nude on the Moon (1961)
Zwei Weltraumforscher kommen durch eine durch einen Zufall an drei Millionen Dollar. DA sie nicht bei der NASA arbeiten, könne sie das Geld auch gut gebrauchen um damit ihre private Mondmission zu finanzieren. Und so fliegen die beiden in ihrer Mondrakete zu eben diesem. Dort machen sie die unglaublich Entdeckung, dass der Mond von telepatischen Alien Nudisten, mit Antennen auf den Köpfen bewohnt wird. Neben diesen nackten Tatsachen verwirrt es die beiden Astronauten auch, dass es überall Vegetation gibt und Gold auf der Erde liegt. Die Könige der Nudisten Aliens, ist den beiden friedlich gesonnen und so verliebt sich der eine Astronaut in sie. Der Rest der nackten Frauen, ist die meiste Zeit einfach damit beschäftigt nackt zu sein, ein wenig zu spielen oder auch mal die seltsamen fremden zu bestaunen.
Nudistenfilme sind einfach ein tolles Genre und bei diesem hier hat sich Sexploitationqueen Doris Wishman wirklich Mühe gegeben. Es gibt eine wirkliche Handlung und die Story geht sogar so weit, dass man die ersten Brüste erst nach einer halben Stunde sieht. Mehr bekommt man dann auch nicht zu sehen, da im prüden der 60er völlige Nacktheit wohl noch unmöglich war. Wobei man sagen kann, dass die Frauen auch nicht soooo toll sind, dass man sie ganz entkleidet sehen müsste. Nichts desto Trotz, hat der Film einen fantastischen Charme. Die beiden Astronauten sehen in ihrem Raumanzügen nach bestem Trash Science Fiction aus, der Soundtrack mit dem Titel “Moon Doll”, ist wirklich gut und dass der Film ein Jahr vor der echten Mondlandung entstand ist irgendwie auch ganz lustig. Wer will kann sogar eine friedliebende Interpretation in Nude in the Moon entdecken. Denn mit im kalten Krieg und im Wettlauf zum Mond ist die Vorstellung von einem friedlichen FKK Club auf dem Mond doch schön pazifistisch.
Categories: Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction Tags: Aliens, Nudistenfilm
The Beast That Killed Women (1965)
In einem amerikanischen Nudistencamp taucht ein Monster (Gorilla) auf und tötet eine Nudistin. Dieser Vorfall sorgt für Angst und Schrecken unter den Nudistinnen und Nudisten, die das Nudistencamp bewohnen. Etwas kurze Inhaltsangabe, ich weiß. Aber sehr viel mehr gibt es zu diesen Nudistencamp Horrorfilm nicht zu sagen. Der Monstergorilla sieht so lächerlich aus, wie ein Mann in einem Gorillakostüm nun mal aussieht und auch der Rest der Films besticht eher durch unfreiwillige Komik, die größtenteils vom nicht vorhandenen schauspielerischen Talent der Darstellerinnen erzeugt wird. Diese geben sich zwar größte Mühe nackt durch die Gegend zu laufen aber haben sonst nicht wirklich viel zu bieten. Was „The Beast That Killed Women“ auszeichnet, ist die Prüderie mit der der film gemacht ist. Dass Ehepaar, welches Hauptrolle spielt schläft in getrennten Betten, die Männer im Nudistencamp tragen Badehosen und auch die Frauen sind nur dann ganz nackt, wenn nicht die Gefahr besteht, dass der Zuschauer einen Blick auf den Intimbereich werfen könnte. Die Nudistinnen sind aber ganz nett anzusehen, wobei der Film selbst für einen Voyeur nicht wirklich erotisch seien wird. Dafür ist alles einfach zu schlecht gemacht, wobei Gigi “The German Bombshell” Darlene (kennt man doch^^) mitspielt. „The Beast That Killed Women“ ist bestimmt kein Meisterwerk des Sleaze und Sexploitaion, aber die Idee einen Nudistenfilm mit Horrorelementen zu machen ist schon ein kleiner Grund sich den Film mal anzugucken.
Categories: Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres Tags: Nudistenfilm, Trash
