Monster Hunter Freedom Unite das Multiplayer Game aus Japan für die PSP
Du kennst Monster Hunter Freedom Unite nicht? Dann bist du vermutlich nicht aus Japan. Denn im Land der aufgehenden Sonne ist Monster Hunter Reihe ein ziemlich krasser Gassenhauer. Im Jahr 2008 hat Monster Hunter Portable 2G plattformübergreifend andere Games in Sachen Popularität hinter sich gelassen. Es war in Japan das meist verkaufte Spiel und verwies sogar Pokemon auf den zweiten Platz. In Deutschland ist der aktuelle Monster Hunter Titel seit dem 26. Juni 2009 erhältlich.
Grund für den beispiellosen Erfolg ist unter anderem der Mehrspielermodus. Mit diesem können bis zu vier Monster Hunter gemeinsam auf die Jagd gehen. Insgesamt warten bis zu 500 Stunden Spielspaß und über 400 Missionen auf die Monster Hunter Freedom Unite. Das Ganze funktioniert natürlich auch im Einzelspielermodus. Der Mehrspielermodus funktioniert über eine Ad-Hoc-Verbindung und ermöglicht gemeinsame Strategien und die Absprache zu Angriffen mit vereinten Kräften: So lassen sich die Monster einfacher besiegen und alle Quests erfolgreich zu bestehen, Und natürlich macht das Spiel mit drei Freunden mehr Spass. Denn Team-Play an erster Stelle und die Spieler werden für ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem umfangreichen Kampfsystem belohnt.
Der Hype um die Monster Hunter ist in Japan übrigens so weit fortgeschritten, dass dort große Monster Hunter Festivals veranstaltet werden, in denen die besten Monster Jäger des Landes gekürt werden. Dabei ist die Reihe ganz klar kein Kinderspielzeug. Fans gibt es in den unterschiedlichsten Altersschichten die auf dem Schulhof oder in der Mittagspause am Arbeitsplatz in die Welt von Monster Hunter eintauchen und auf die virtuelle Jagd gehen. Das wäre vielleicht auch mal eine nette Abwechselung für langweilige Vorlesungen an der Uni. Die wirklich krassen Fans bringen es übrigens auf 1000 Spielstunden.
Warum das Capcom Game aus Japan einen solchen Erfolg hat und die Spieler so sehr fesselt liegt wahrscheinlich auch an den umfassenden Möglichkeiten die Monster Hunter Freedom Unite bietet. So gibt es verschiedenste Möglichkeiten der persönlichen Charakter-Erstellung und man kann auf 1400 Waffen und über 2000 Rüstungen zurückgreifen. Außerdem wird man von einem katzenartigen KI Helfer begleitet. Und diese Katzen sind nicht nur niedlich, sondern können auch mit mit anderen PSP-Spielern während des PSP-Sleep-Modus ausgetauscht werden.
Categories: Zwischentöne Tags: Capcom, Japan, Monster, Monster Hunter Freedom Unite, trailer, Trigami
Cloverfield (2008)
Eigentlich sollte es nur ein Homevideo von einer Abschiedsparty für einen Freund der nach Japan geht werden. Jedoch taucht auf einmal ein riesiges Monster auf, dass New York in Schutt und Asche legt. Während die Armee mit allem was sie hat, versucht die gefräßige und alles vernichtende Kreatur eliminieren, macht sich eine kleine Gruppe auf den Weg, eine Freundin aus der Mitte Manhattans zu retten.
Hat die Welt die tausendste Verfilmung des japanischen Godzilla Stoff gebraucht? Oder musste New York mal wieder anscheinend? Eigentlich nicht, aber Alias und Lost Produzent J.J. Abrahans hat es dennoch getan. Inhaltlich macht er dabei nichts anderes als sein Kollege Roland Emmerich. Nur bei ihm wirkt das ganze nicht so schrecklich doof, es gibt keine Franzosen und Regisseur Matt Reeves erzählt seine Geschichte in 75 Minuten (Emmerich brauchte 139 Minuten und langweilte mit einem dämlichen Finale).
Was Cloverfield dennoch sehenswert macht, ist der Umstand, dass er mit der Handkamera gedreht wurde, bzw. aus der Perspektive einer solchen gesehen wird. Das gab es zwar auch schon bei Cannibal Holocaust, Blair Witch Project, Rec (und dessen Remake Quarantaine) aber auch in Cloverfield funktioniert das Spiel. Mit verwackelten Bildern wird das Traum des 11. Septembers etwas plakativ aufgearbeitet und der Zuschauer ist die meiste Zeit so schlau wie die durch die Gegend „krauchenden“ Helden. Das ist ganz spassig mit anzusehen auch, wenn ich mir insgeheim mehr vom Monster gewünscht hätte.
Um eben dieses wurde ja schon in der viralen Marketing-Kampagne um den Film einiges an Aufsehen erzeugt. Das virale Marketing hatte von gefakten Nachrichtensendungen über, falsche MySpace Profile der Figuren auch diverse falsche Webseiten (zu der viralen Kampagne gibt’s nen eigenes Wiki).
Categories: Action und Abenteur, Fantasy, Film, Filmkritik und Review, Genres, Horror Tags: Monster, New York, virales Marketing
Lordi’s The Kin (2004)
Anna schreibt ein Buch über Monster, wird jedoch vom Schicksalsschlag getroffen, dass ihre Mutter stirbt. Sie hört Stimmen, hat Visionen wie diese in eine Art Zug der Toten einsteigt und träumt bei einem Trffen mit ihrer Schwester Julie davon wie einer Frau von einem Monster der Kopf zerteilt wird. Zusammen mit Julie macht sich Anna auf um das alte Haus ihrer verstorbenen Mutter aufzuräumen. Sie finden dort unter anderem ein Photo von 1911 auf dem unter anderem ein unbekannter Mann zu sehen ist. Während dessen werden Bekannte von Anna von unbekannten Monstern abgeschlachtet. Anne bekommt des Nachts einen seltsamen Anruf von Julie, die sie aber Julie nennt und etwas von einem Paket erzählt. Als sie im Schuppen eine übel zugerichtet Leiche mit einem an sie adressierten Brief findet, fährt sei zurück nach Helsinki wo bald der nächste Mensch sein Leben lassen muss. Der blutverschmierte Brief enthält wie sie jetzt herausfindet nur den Namen, der sich nach einer Recherche als der Mann von dem Bild herausstellt. Sie findet anscheinend auch das Paket dass Julie erwähnte. In diesem befindet sich neben einem Bündel Zweigen, eine Babyleiche und ein Löffel mit der Gravur „Julie“, einem Geburtstag und einem Todestag. Darauf enthält sie wieder einen Anruf in dem sei Julie genannt wird. Schließlich taucht Lordi auf und bringt sei auf einen Friedhof ähnlichen Ort, an dem neben Lordi auch noch ein Mädchen ist und Babygeschrei zu hören ist. Als sie wieder aufwacht ist sie bei ihrer Mutter und stellt fest, dass eigentlich sie es ist die Tod ist und mit dem Zug der Toten mitfährt, während ihre Mutter noch lebt. Ganz zu Ende sieht man eine Veranstaltung, bei der Annas Buch vorgestellt wird und neben Annas Mutter auch ihr Vater, der sich als der ominöse Mann herausstellt, anwesend ist. Wobei er wie man in letzter Sekunde erfährt Lordi ist.
Die Masse der Lordi Fans war 2004 wohl ein Stück weit überrascht über Lordis Film „The Kin“, den er auf die limited Edition von „The Monsterican Dream” packte. Den der Film hat mit den Lordi Videos wie man sie kennt rein gar nichts zu tun. The Kin ist ein Horrokurzfilm, mit einer unkonventionellen bis surerealen Geschichte. Lordi selbst antwortete auf die Frage wie man den Film zusammenfassen könne und ob er eine gradlinige Story habe in einem Interview:
„NEIN. Nein Nein Nein. Dieser Film hat definitiv keine gradlinige Story. Es wäre unmöglich den Plot zu erklären. Obwohl, wenn du dir dreizehn verschiedene Stories denkst, die auf dem Album sind, dann ist „The Kin“ die vierzehnte. Nur die Form ist anders. Es ist kein Song, sondern ein Kurzfilm. Es ist wirklich eine harte Nuss. Wenn sich jemand den Film anguckt und nicht weiß, worum es verfickt nochmal geht, oder Angst hat es nicht richtig zu verstehen, der versteht es wahrscheinlich richtig. Es gibt so viele verschiedene Wege den Film richtig zu verstehen. Es ist wirklich surreal. Ich weiß, dass die Fans was ganz anderes erwarten. Die erwarten wahrscheinlich sowas wie unsere Musik. So etwas, das wirklich schnell zum Punkt kommt. Aber mit Lauri und den Ideen, die wir hatten, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen einen Film zu machen, der etwas dunkler und depressiver als normaler Friedhof-Scheiß ist. Es ist wirklich lustig zu sehen, wie die Leute reagieren. Normalerweise verstehen die Leute absolut nicht, was da abgeht. Aber dann, auf der anderen Seite, soll er auch wirklich so sein.“
Viel ruminterpretieren kann man wirklich, aber ich denke, man kann indem man doch ein paar Parallelen zu andere Filmen sieht schon einiges besser verstehen. Die MAchsrt erinnert mich sehr an Hellraiser V gemischt mit ein bisschen „A Tale of two sisters“ (meinet wegen auch „The 6th sense“). Außerdem war ich ein bisschen an die Schlussszene von „the Shinning“ erinnert.
Auf jeden Fall denke ich, dass Julie von Anfang an Tod ist und dass und dass die Familie die man auf dem Photo sieht nicht wirklich Annes Eltern sind, sondern irgendwelche Vorfahren oder ähnliches. Das würde bedeuten dass Julie irgendwie Kontakt zu Anne aufnimmt. Julie befände sich auch in einer Art Teufelskreis, aus dem sie nicht heraus kommt, was man am Ende (Hellraise like) daran seiht wie ihr Vater auf einmal Lordi wird. Darauf dass der ganze Film etwas mit (Annes) Verwandtschaft zu tun hat, sagt ja auch schon der Titel. Die Art wie alles zusammengeschustert ist hat fast auch etwas von David Lynch und ich glaube auch, dass es keine eindeutige Lösung gibt.
The Kin ist bestimmt nicht der beste Horrorkurzfilm den es gibt. Aber er sorgt für eine gruselige Atmosphäre ein paar nette Gore Effekte und viel Raum fürs ruminterpretieren. Wer eingeschweißter Lordi Fan ist, wird den Film sowie so mögen, ganz einfach weil er von Lordi kommt und ansonsten ist er halt ein Kurzfilmhappen für zwischendurch.
Evil Breed: The Legend of Samhain (2003)
Ein Pärchen hat Sex in seinem Zelt irgendwo in den Wäldern Irlands (Yeah! Titten und Arsch [okay, um nicht vulgär zu werden kann man auch Brüste und Hintern sagen]). Doch während es die beiden zum klang von irgendwelchem Softrock trieben, bemerken sie wie eine Gestalt am Zelt vorbei huscht. Die Frau erkennt recht schnell den Ernst der Lage und erklärt ihrem Lover, dass sie genug Horrorfilme gesehen habe um zu wissen, dass sie wenn sie das Zelt verließen wie ein x-beliebiger B-Movie Charakter umgebracht würden. Der Kerl macht sich trotzdem mit der Taschenlampe bewaffnet auf um der Sache auf dem Grund zu gehen. ER findet weder Spanner noch einen Killer sondern nur das blutige Höschen seiner Freundin. Dieser geht es nicht mehr wirklich gut und alles andere außer Oralsex könnte für die beidne in Zukunft recht schwierig werden, da der Guten der Unterleib komplett fehlt und ihre Gedärme langsam aus ihr heraus fallen, als sie ihr Freund versucht sie hochzuheben. Aber auch den Freund erwischt es recht kalt. Er wird niedergeschlagen und erwacht angekettet in einer Art Höhle. Zwar schafft er es sich von den Fesseln zu befreien, doch helfen ihm auch all seine Muskeln nichts mehr, als auf einmal eine Axt aus der Dunkelheit kommt und er schon im nächsten Moment seine Arme und Beine los ist und über dem Feuer gegrillt wird.
Der Prolog ist vorbei und nun beginnt die eigentliche Geschichte. Eine Gruppe attraktiver amerikanischer Studenten erreicht ein Haus ebenfalls in Irland. Den Großteil der Zeit verbringen diese aber nicht damit irgendetwas zu lernen, sondern mit den Schauen alter Horrorfilme. Natürlich regt man sich auch in bester Scream Manier über die Opfer im Slasher Film auf und stellt fest, dass diese einfach zu doof seien um zu leben. Den Rest der Zeit erschrecket sich die Gruppe gerne gegenseitig um sic hm also richtig Angst einzujagen. Irgendwann fangen die Studenten dann aber doch mal an etwas zu lernen und bekommen von ihrer Lehrerin/Professorin die Geschichte Sawney Bean erzählt, welcher genau in den Wäldern in denen man sich gerade befinde sein Unwesen als Kannibale geführt habe. Er habe der Legende nach mit seiner Frau mehrer Kinder gezeugt, welche sich durch Inzest weiter vermehrten und das Fleisch von den Menschen fraßen, die sie überfielen. Später dann stößt der erste Student auf die degenerierten Nachfahren der Inzest Kannibalen. Der Anblick des Monsters ist für den leicht irritierten Student dann so schrecklich, dass er ihm doch glatt das Messer welches er gerade in der Hand hält gibt. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Messer kurz darauf durch seinen Mund in seinen Schädel gestoßen wird. Unwissend davon hat gerade ein Pärchen Sex unter der Dusche, nach welchem das Mädchen jedoch Bekanntschaft mit dem Monster unter dem Bett macht. Ein weiter Kerl macht hat eine weitaus unangenehmere Begegnung mit einem Kannibalen. Dieser rammt ihm nämlich die Faust in den Arsch und reißt ihm die Gedärme raus (Das nenn ich Hardcore Fisting). Wo ich grad bei Gedärmen bin. Eine weiter Studentin wird von den Degenerierten gefangen und nachdem ihre das Oberteil zerrissen wurde (Titten^^) ihrer Eingeweide beraubt (Wobei das Herz doch schon irgendwie aussieht wie ein überdimensionales geschmolzene Gummibärchen; Gelatine halt.). Schließlich gelinkt es einer der Studentinnen durch den Wald zu einer Hütte zu fliehen, doc hauch deren Bewohnerin scheint nicht vollkommen normal zu sein, was die Überlebende dazu veranlasst mit dem Messer auf sie loszugehen.
Sex und Horror gehören zusammen. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Man könnte also fast sagen, dass Evil Breed: The Legend of Samhain längst überfällig war. Denn hier spielen mit Ginger Lynn Allen, Chasey Lain, Taylor Hayes und Jenna Jameson gleich vier Pornodarstellerinnen mit. Wer aber jetzt hofft, dass es sich hier um einen Horrorporno handele liegt falsch. Evil Breed ist ein Slasher erster Güte. Es gibt nicht mehr und nicht weniger Sex und nackte Haut als in jedem anderen Slasher und Splatter und Gore Effekte sind teils sogar heftiger, als man es aus anderen Produktionen gewohnt ist. An Gedärmen und Blut wurde nicht gespart und der Tod durchs Fisting ist echt mal ne geile Idee (wobei ich die auch schon hatte^^) Die Darsteller machen ihren Job gut, wobei bei Filmen dieses Genres auch keine schauspielerischen Höchstleitungen gefordert werden. Glücklicherweise nimmt der Film sich selbst nicht ganz ernst. Es ist zwar nichts Neues über die Gesetzte des Horrorfilms zu philosophieren, aber man wollte wohl auf Nummer sicher gehen und keine falsche Ernsthaftigkeit aufkommen lassen. Dabei ist die lustigste Szene eindeutig die, in der der Typ dass Messer an den Kannibalen aushändigt. Großartig. Wirkliche Längen gibt es keine, auch wenn man als geübter Slasher Gucker natürlich weiß wie alles abläuft. Die Kulissen wirken zwar zum Teil ein wenig unecht, aber dafür sind die Masken der Kannibalen recht gut gelungen. Die Legende von Sawney Bean und seiner in einer Höhle lebenden Kannibalensippe gibt es übrigens wirklich. Sie spielt zwar eigentlich in Schottland, aber Irland sieht wohl einfach eher nach Kanada aus, wo der Film entstand oder passte besser zu Halloween. Evil Breed: The Legend of Samhain ist meines Wissens leider noch nicht in Deutschland erschienen, aber Liebhaber sollte davor auf keinen Fall zurückschrecken. Der Film ist für Fans wirklich lohnenswert!
Cabal – Die Brut Der Nacht – aka – Clive Barker’s Nightbreed
Aaron Boone (Craig Sheffer, spielte auch den Cop in Hellraiser V) wird von Alpträumen gequält in denen er von Monstern verfolgt wird und in die Stadt Midian zu fliehen versucht. Auf Grund dieser Träume ist er auch in Psychologischer Behandlung bei Dr. Philip K. Decker (David Cronenberg). Dieser glaubt das Boone ein für den Mord an mehreren Familien verantwortlich ist und will, das er sich der Polizei stellt. Da Decker Boone mit Drogen voll pumpt hat dieser einen Unfall und trifft im Krnakenhaus auf einen Mann der auch nach Midian will. Nachdem dieser Typ Boone den Weg nach Midian erklärt hat, schneidet er sich die Gesichtshaut ab um zu zeigen wie ernst sein Anliegen ist. Boone erreicht die Friedhofstadt Midian letztendlich wird aber von den Monstern die sie bewohnen nicht aufgenommen, sondern als Futter betrachtet. Als Boone jedoch Midian wieder verlassen will steht die Polizei vor ihm und Dr. Decker sorgt dafür, dass er erschossen wird. Seine Leiche wird später von den Bewohnern Midians entführt, da Boone nun doc heinr von ihnen ist und fortan als Untoter weiterlebt. Davon ist seine Freundin Lori weniger begeistert und auch der Doktor scheint nicht zufrieden zu sein.
Clive Barkers führte bei dieser Verfilmung einer seiner Geschichten selbst Regie, aber konnte den Film leider nicht so umsetzten wie er es wollte. Das merkt man dem leider Film sehr stark an. Die Story kommt etwas wirr daher und oft wirkt der ganze film wie eine großes Hin und Her zwischen Midian und der Außenwelt. Schade ist auch, dass die eigentlichen Helden des Films, die Monster, viel zu wenig Platz eingeräumt bekommen. Stattdessen habe Boone und seine Freundin viel zu große Parts. Die Rolle des Doktors wirkt ebenfalls ein wenig unausgeglichen. Erfreulich ist hingegen das actionreiche Finale, bei dem die Polizei zusammen mit ein paar Rednacks versucht Midian zu zerstören und die Bewohner zu vernichten. Auch ganz nett sind die Szenen mit dem maskierten Mörder. Diese sind Slasher pur und geben dem Film doch eine recht starke Horrornote. Denn der Rest des Films ist eher ein Fantasyfilm, wenn man von den paar blutigen Stellen absieht. Die Botschaft des Films ist recht eindeutig. Die wahren Monster sind nicht die, die auf Grund ihrer äußeren oder ihrer Lebensweise welche zu sein scheinen, sondern die die sie nicht akzeptieren wollen. Weiterhin positiv ist mir aufgefallen, dass es eine nackte Frau (bzw. ein nacktes Monster) zu sehen gibt und dass es ein paar ganz lustige Sprüche gibt wie z.B:
„ Kommunisten, Monster oder Hormonkrüpel aus der dritten Welt. Wir sind zur Stelle. Die Söhne der Freiheit.“ (als es darum geht sich zu bis an die Zähne zu bewaffnen und Midian platt zu machen) oder auch „Ich find es wunderbar fett zu sein, weil es nämlich so schön bequem ist. Ich bin gerne fett. Und du bist genau so fett.“
Alles in allem ist Nightbreed kein Geniestreich wie Hellraiser, aber auch kein totaler Schrott. Wer den Original Hellraiser oder das erste Sequel mochte sollte auf jeden Fall mal reinschauen.
Categories: Fantasy, Film, Filmkritik und Review, Genres, Horror Tags: Clive Barker, Monster