Rolls-Royce Baby (1975)
Lina Romay sitzt auf einem Stuhl schäumt sich mittels Pinsel ihre Muschi und rasiert sie sich blank und freut sich anschließend, nachdem sie noch ein bisschen an sich rumgespielt hat darüber, dass sie ja jetzt fast schon wieder so etwas wie eine Jungfrau wäre und dass die Männer jetzt noch viel mehr auf sie stehen würden. Bevor man erfährt, dass es Lisa als Erotik Model und Schauspielerin in erotischen Filmen zu Reichtum gekommen ist masturbiert sie noch ein wenig. Anschließend darf man ihr bei einem Fotoshooting zu sehen bei dem sie natürlich die Beine spreizt um dem Photografen ihren Haarfreien Schamhügel nicht zu verwehren. Nach dem Shooting streut Lisa dann grünen Sand über ihre Vagina und den Rest ihres Körpers und kuschelt ein wenig mit dem Photografen. Wieder zu in ihrem Herrenahaus geht sie erstmal baden. Als Fahrer für ihren Rolls Royce engagiert sie sich Karate Kämpfer Eric Falk (Welcher beim nackt Karate mal wieder sein schauspielerischen Talent zeigen darf). Wider die beiden so über fernöstliche Künste ins Gespräch kommen, zieht sich Lisa erstmal das nichts was sie anhatte aus um Eric nackt Yoga vorzumachen. Wie sie so Nacktyoga praktiziert spreizt sei mal wieder die Beine und lässt sich ihr rasiertes Genital von Eric verwöhnen. Im Anschluss erzählt sie Eric ihre tragische Geschichte. Die gute Lisa war nämlich früher als Anhalterin unterwegs und hat es quasi als kleinen Akt der Dankbarkeit mit ein paar LKW Fahrern getrieben. Bei dieser tollen Sexszene auf der Schlafbank des LKWs wird man auch Zeuge wie Lisa etwas was aussieht wie der Penis des Kerls unter ihr in den Mund nimmt und oral bearbeitet. Ob dieser Hardcore Oralsex jetzt echt ist, kann ich nicht sagen. Es sieht aber fast so aus, auch wenn ich es nicht glauben will. Nach dem Fick schmeißen die bösen LKW Fahrer die arme Lisa übrigens nackt auf die Strasse. Nicht nett. Dieses Ereignis hat das arme Mädchen wohl negativ geprägt. Nach einem weiter Photoshooting und einer Runde Selbstbefriedigung macht Lisa sich das Erste Mal mit ihrem Rolls Royce und ihrem Chauffeur auf die Schweizer Landstrasse unsicher zu machen. Sei treibt es erst mit einem Typen im Auto, dann lässt sie sich nach Hause fahren und spielt in der Badewanne mit einer Rose, masturbiert anschließend im Auto und treibt es nacher neben einem kleine Teich mit dem nächsten Typen. Nach dem nächsten Bad vögelt sie noch einen Typen und steigt danach auf eine blonde Anhalterin um, mit der es erst im wagen und dann bei Lisa zu Hause lesbisch zur Sache geht. Das Rumlecken und Fingern der beiden wird nachher durch Eric zu einem flotten Dreier ergänzt. Doc hauch die Anhalterin bleibt nicht Lange und so macht Lisa sich wieder auf neue Sexpartner zu finden um ihre nymphomanen Triebe befriedigen zu können.
Dieser Softporno aus dem Hause Erwin C. Dietrich ist eine einzige One Woman Show. Wie man aus unweigerlich merkt, masturbiert Lina Romay oder treibt es mit irgendwem. Sie ist dabei den ganzen Film über nackt, oder trägt irgendetwas Durchsichtiges. Natürlich ist das ganze extrem eintönig und uninteressant, aber ein paar kleine Highlights für Fans des Sexploitation gibt es schon. Eric Falks Auftritt als Karate Kämpfer lässt einen (wie eigentlich jeder seiner Auftritte in jedem Film) irgendwie Schmunzeln und der vermeidlich echte Oralsex im LKW bietet Anreiz zu Spekulationen. Da der Film wirklich nicht durch Ideenreichtum oder wirkliche Unterhaltung glänzt ist (so traurig das für manche auch klingen mag) Lina Romays Körper und insbesondere ihre rasierte Scham das einzig interessante an dem Film. Dass im Jahre 1975 ein völlig glatt rasiert Muschi auftaucht ist wirklich unüblich im Genre. Es mag sein, dass das hier jetzt alles ein durch und durch pornografisch klingt, aber bis auf den genannten Blowjob ist der Film eigentlich recht astethisch ansprechend, erotisch und handwerklich gut gemacht. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass der Film eine Tag (okay vielleicht ein bisschen mehr) abgedreht wurde, da die Miete für den Rolls Royce die Schweizer Produktion, sonst bestimmt in den Ruin getrieben hätte.
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Frauengefängnis -aka- Barbed Wire Dolls -aka- Caged Women (1975)
In einem südländischen Frauengefängnis ist das Leben für die Gefangenen die Hölle. Folterknecht Nestor (Eric Falk, brilliert wieder durch seine Mimik) foltert so z.B. eine ausgehungerte, nackte Rothaarige, die angekettet ist und so nicht ihr Essen erreichen kann und bei jedem Versuch mit Stockhieben malträtiert wird. In dieses Gefängnis wird Maria da Guerra (Linda Romay, Jess Francos Gattin) eingesperrt, da sie ihren Vater auf den Gewissen haben soll. Die stets Hotpants und Monokel tragende Leiterin der Anstalt führt ein strenges Regiment und als Strafe für Ungehorsam, werden die gefangenen (nackten) Frauen auch mal mit Elektroschocks zur Vernunft gebracht. Glück hat da noch, wer nur an den Gouverneur ausgeliehen wird. Dieser ist nämlich ein kleiner Voyeur und steht drauf den Gefangenen beim Sex mit Nestor oder beim masturbieren zu zusehen Die „Idylle“ wird schließlich dadurch gestört, dass ein Brief über die Verhältnisse im Zuchthaus nach außen gelangt. Dieses Problem löst die Frau Direktor aber dadurch, dass sie Lesbensex aus eine Gefangenen herauspresst, wer Verfasser des Briefs ist. Am Ende versucht eine kleine Schar Frauen, ihr Heil in der Flucht.
Mal wieder eine schöner Jess Franco Women in Prison Film. Es wird ein bisschen gefoltert, ein bisschen Action geboten und viel nackte Haut gezeigt. Wobei man sich nicht auf Brüste und Hintern beschränkt, sondern auch mal ein paar Sekunden ein Vagina zu sehen bekommt. Die Story ist für einen Frauengefängnisfilm Standart, mit der Ausnahme, dass die Verrätern fehlt, die sich gegen die Mitgefangenen stellt. Die meisten Schauspieler sind bekannt aus anderen Franco Filmen und brillieren eher durch schöne, nackte Körper als durch schauspielerisches Talent. Für Erotik also gesorgt. Die Leiterin des Gefängnisses hat leider keine große Ausstrahlung, aber ist wenigstens schön fies. Das Jess Franoc Regie führte, merkt das geschulte Auge sofort an, den zahllosen Zooms und anderen Spielereien. Besonders hervor zu heben ist dabei aber die Traumszenen in der Maria davon träumt, wie ihr Vater (Jess Franco) versuchte sie sexuell zu missbrauchen und sie sich aber wehren konnte. Hier kriegt man tolle Verwischungseffekte und sogar Zeitlupe geboten. Längen gibt es natürlich auch, aber dafür bekommt man als Ausgleich am Ende noch ein paar „spannende“ Wendungen und ein Antihappyend. Jess Franco und Erwin C. Dietrich habe hier bestimmt kein Meisterwerk abgeliefert, aber Fans ist das bestimmt egal, auch wenn es bessere und unterhaltsamere Exploitation, Sexploitation und women in prison filme gibt.
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Frauen ohne Unschuld -aka- Women Without Innocence
In einer Villa irgendwo an einem See in Norditalien, wird nacktes Pärchen brutal ermordet. Als die Sanitäter in der Villa eintreffen, stoßen sie auf eine völlig verstörte ebenfall unbekleidete junge Frau. Die Frau wird in Psychiatrie für Frauen gebracht, wo die meisten Insassinnen ständig nackt sind und sich nur lustvoll auf ihren Betten räkeln. Der Chefpsychiater versucht mit allen Mitteln hinter das Geheimnis der jungen Frau zu kommen. Aber in der Klinik kommt es nicht nur zu erotischen Spielen und sexuellen Handlungen, sondern auch ein Mörder schein sein Unwesen zu treiben. Nach und nach kommt Licht ins Dunkle und man erfährt die dunklen Hintergründe rund um Sex und Diamantenschmuggel.
Für Franco Kenner bietet der Film nicht wirklich etwas Neues. Die Darstellerinnen und Darsteller sind größtenteils aus Francos Filmen einschlägig bekannt und auch die Drehorte hat man schon mal gesehen. Das tolle Badezimmer mit der großen Badewanne oder das verspiegelte Schlafzimmer z.B. hab ich erst jüngst in Voodoo Passion bemerkt. Obwohl es sich hier um kein reinen Women in prison Film handelt, wird man bisweilen doch stark an Greta – Haus ohne Männer erinnert, was aber an den oben genannten Gründen liegt. Erotische Extravaganzen gibt es nicht wirklich. Lesben, Masturbation, viel Sex und noch mehr sinnvolle Nacktheit der werblichen Darsteller. Standart eben. Dafür hat Franco diesmal wirklich versucht ein paar Thrillerelemente in seinen Film einzubauen. Der vermummte Mörder ist mal was Erfrischendes.
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Das Bildnis der Doriana Gray – aka – Doriana Grey – aka – Die Marquise von Sade
Die bildhübsche Doriana Gray lebt zurückgezogen nur mit ihrem stummen Diener Ziros in einem alten Schloss. Sie wird gequält mit Gedanken an ihre Zwillingsschwester die ihr bis aufs Haar gleicht, deren Schönheit jedoch vollkommener und unzerstörbarer zu sein scheint. Diese Schwester lebt ebenfalls abgeschottet von der Außenwelt in einer Psychiatrie. Dem Geheimnis dieser beiden Frauen auf der Spur taucht eines Tage eine Journalisten aus New York bei Doriana auf. Sie schreibt für das Magazin “Frauen Heute”, dass sich der Bewegung zur Befreiung der Frau angeschlossen hat. Da Doriana Grey eine emanzipierte Frau ist und die Leserinnen des Magazins wissen das Doriana Grey die lesbische Liebe bevorzugt, hat “Frauen Heute” ein ziemliches Interesse an ihr.
Dass alles erfährt man in den ersten zehn Minuten des Films. Danach sind ausgeklügelte Dialoge eher Mangelware und eine weitere Handlung sucht man auch vergebens. Aber das ist scheißegal, denn wir haben es hier mit Jess (Jesus) Franco Film zu tun, bei dem Erwin C. Dietrich produziert hat. Handlung ist also Nebensache und würde nur vom wesentlichen ablenken. Das Wesentliche sind in diesem Fall (natürlich) die ausgeprägten Sexszenen. Diese setzten sich aus drei Komponenten zusammen. Die meiste Zeit sieht man Dorianas Schwester beim Masturbieren, da sie dieses immer dann tut wenn Doriana die anderen beiden Komponenten betreibt. Sie Sex mit jeder Frau die nicht bei drei auf den Bäumen ist (ja ja die lesbische Liebe) und treibt es ab und zu auch mit ihrem Diener Ziros. Der ist jedoch eher eine Notfalllösung, da Doriana ihren Sexpartnern beim Oralsex die Lebenskraft aussagt. Ihr Dilemma ist halt nur, dass ihre Schwester statt ihrer die Lust dabei empfindet. Da der Film in zwei Fassungen existiert muss man bei den Sexszenen jedoch etwas differenzieren. Diese sind Jess Franco typisch mit vielen Zooms in Szene gesetzt und für seine Verhältnisse schon rehct hart, jedoch gibt es auch eine richtige Hardcore Szenen, die wohl vom Produzenten nachträglich in den Film geschnitten wurden. Die Sexszenen sind aus heutiger Sicht bestimmt nicht jedermanns Sache, da es wie in den 70gern üblich sehr brauner Bär (soll heißen die Mädels sind recht behaart) gibt. Das ändert aber nichts daran, Hauptdarstellerin Lina Romay wirklich schön anzusehen ist, wenn sie nackt oder nur mit dünner Seite bekleidet durch ihr Schloss schlendert. Das wird zwar alles auf die Dauer extrem langweilig, aber wenn man Jess Franco Fan ist, guckt man es sich trotzdem bis zum Ende an und wenn man keiner ist, lässt man ja eigentlich von Anfang an die Finger von dem Film.
Categories: Drama, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror Tags: Erwin C. Dietrich, Jess Franco, Lina Romay
