Frauen für Zellenblock 9 (1977)
In einem tropischen Staat wird ein LKW mit ein paar jungen Frauen vom Militär angehalten. Bei ihnen handelt es sich um mutmaßliche Dissidenten und Regimegegner. Sie werden in ein Frauengefängnis gebracht in dem sie nackt angekettet werden und die gemeinen Misshandelungen eines sadistischen Foltermeisters über sich ergehen lassen müssen und zum Vergnügen der Gefängnisleiterin gequält werden. Dadurch, dass vier der angeketteten nackten Frauen, eine kleine Lesbenorgie veranstalten, gelingt es ihnen einen Wärter abzulenken und so an die Schlüssel zu gelangen, die die Freiheit zu versprechen scheinen. Doch die flüchtigen Gefangenen werden erbarmungslos gejagt.
Bei Frauen für Zellblock 9 verzichtet Regisseur Jess Franco auf alles überflüssige und liefert 75 Minuten Exploitation vom feinste und ist dabei natürlich mal wieder von extremer politischer Brians. Die Frauen im Film sind (fast) die ganze Zeit über nackt und neben Karine Gambier ist vor allem Susan Hemingway von besonderer erotischer Ausstrahlung. Die schweißgebadeten Körper der Frauen sind dabei wirklich sexy ins Bild gerückt und dadurch, dass die Folter eigentlich nur angedeutet ist, wird einem die Laune auch nicht verdorben. Wobei Jess Franco sich nicht hat lumpen lassen und ein Drehbuch verfasst hat, in dem auch eine ausgehungerte Maus in Verbindung mit einem Metallrohr ihren Zweck erfüllt. Ansonsten ist der Sado Maso wirklich harmlos und durch den überzeugenden Howard Vernon als Foltermeister, kann man wirklich seinen kleinen sadistischen Spass haben. Was ein bisschen Schade ist, ist dass nach der (nackten) Flucht ein eher unspektakuläres Ende präsentiert wird, was irgendwie arg unbefriedigend ist. Aber dafür gibt es auf der Flucht Nacktheit ohne Ende, Krokodile und eine Operation mit Gräsern als Pinzette! Dieser Women in prison Film macht wirklich Spaß und bietet mehr Unterhaltung, als z.B. „Gefangene Frauen“ in dem Erwin C. Dietrich nicht zur produziert hat, sondern auch Regisseur war. An diesem Film sieht man, dass er diese Aufgabe echt besser Jess Franco überlassen sollte.
Übrigens: Dass sich eine Frau anpisst, habe ich in einem Jess Franco Film glaub ich auch noch nicht gesehen.
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Gefangene Frauen (1980)
Nachdem man im German Club des Hotel Ritz der Wahl zum Miss Busen International beiwohnen durfte (diese Szene stammt eindeutig aus einem anderen Film, angeblich aus Die Mädchenhändler von 1972), geht die Handlung richtig los. Der Präsident einer kleinen karibischen oder südamerikanischen Diktatur hat Angst vor einer UN Inspektion, bei der zu Tage kommen könnte, dass in den Bordellen des Landes Ausländerinnen zum Anschaffen gezwungen werden. Carla (Karine Gambier), die Geliebte des Diktators, schlägt ihm vor einfach alle Huren auf eine einsame Insel zu schicken, auf der sei dann dass Kommando hätte. Gesagt getan. Soldaten stürmen ein Freudenhaus und entführen sämtliche Nutten auf die Ratteninsel. Dort erfährt man ,dass drei der Frauen eigentlich nymphomane Schlampen sind und freiwillig angeschafft haben um ihre Gelüste zu befriedigen. Der Alltag auf der Insel sieht wie folgt aus: Die Frauen trieben es mit den Soldaten, Carla treibt es mit der Gefangenen, die ihren Schatz (Eric Falk) im Ringkampf besiegt hat und sonst laufen alle Frauen einfach nur nackt durch die Gegend, werden vom Doktor untersucht oder müssen mal ein bisschen arbeiten oder gefoltert werden.
Erwin C. Dietrich hatte hier wohl nicht vor einen wirklichen Frauengefängnisfilm zu drehen, denn dass einzige was diesen Film im Entferntesten zu einem Women in priosn Film macht, ist die Tatsache, dass hier halt ein paar Frauen mehr oder minder gefangen sind. Ansonsten ist der Film ein totaler Sexploitation Softporno mit extrem hohem, Sleaze Faktor. Die Figuren irgendwie zu zeichnen versucht man gar nicht erst. Statt dessen zeigt man ausführlich weibliche Genitalien, was leider dafür sorgt, dass der Film ein bisschen seine Unschuld verliert. Denn sonst hätte der Film durchaus Potential. Die meisten Frauen sind wirklich gut aussehend und anders als in 70er Jahre Filmen nicht mit einem Pelz behangen. Aber da der Film sich neben dem ganzen Sex und den Nacktszenen selbst ernst nimtm vergeht einem irgendwann der Spaß. Dass die Frauen nur darauf warten endlich von den Wächtern gefickt zu werden ist außer dem doch arg frauenfeindlich. Aber der Film hat neben seiner allgegenwärtigen Nacktheit noch ein paar andere Vorzüge. Der Nacktringkampf zwischen Eric Falk und einer Gefangenen ist echt mal lustig, die Flagge der Insel mit einem „Tittenvogel“, mal ne schöne Idee und die Kulisse auf Ibiza wirklich schön. an zusehen. Die Folterungen sind nebenbei bemerkt so harmlos, dass sie zwischen all den Brüsten total untergehen. Wer anderthalb Stunden nur Ttiten, Muschis, Ärsche, Softsex, Lesben, und ununterbrochen nacktes Fleisch sehen will ist bei „Gefangene Frauen“ richtig. Wer bei einem Sexploitation Film ein bisschen mehr erwartet kann aber enttäuscht werden.
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Die Nichten der Frau Oberst (1980)
Frau Oberst (Karine Gambier -aka- Simone Sanson) hat ihrne Ehemann den Oberst schon recht früh verloren, weshalb sie nun Witwe ist und mit ihren beiden Nichten Julia (Brigitte Lahaie) und Florentine (Pascale Vital -aka- Celine Mood) auf ihrem Anwesen lebt. Zum Verdruss der Frau Oberst bemühen diese sich aber nicht unter die Haube zu kommen, sondern ziehen sich nach dem aufstehen erstmal aus um ein bisschen rummachen zu können. Auch Frau Oberst läuft lieber nackt durch die Gegend und Unterwäsche trägt in ihrem Haus weder Angestellte Ninette (Nadine Pascal) noch Nana (Cathy Stewart).Da Frau Oberst sexuell ein bisschen frustriert ist, geht die Witwe dann auch lieber mal ins Maisfeld um einen Maiskolben oral zu befriedigen und es sich im Anschluss von einem Maler der zufällig zur Hand besorgen zu lassen. Die Schwestern geben sich währenddessen wieder lieber lesbischen Spielchen hin wovon Frau oberst natürlich nicht begeistert ist. Also gehen sie im durchsichtigen Kleid los Männer zu besorgen. Die beiden Typen die sie scharf machen haben aber keinen Bock sich von den beiden auf der Nase herum tanzen zu lassen weshalb sich Julia und Florentine wieder allein im Heu vergnügen müssen. Sie kommen schließlich doch noch zu Vernunft und lassen sich mal schnell von einem blonden Muskelprotz und den Stallburschen (Eric Falk) entjungfern. Das scheint aber zumindest Julia nicht zu reichen weshalb sie erst ihrer Tante beim masturbieren zu sieht und dann selber vorm Spiegel masturbiert. Florentine reitet da lieber nackt aus und treibt es anschließend mit dem Stallburschen der kurz vorher noch ihre Schwester geritten hatte. Frau Oberst test derweilen ob der blonde Muskelprotz auch gut genug für ihre Nichte ist, als dieser um deren Hand anhält.
So oder so ähnlich geht das ganze dann noch weiter, nur dass später noch eine paar andere Charaktere in den Genuss fleischlicher Vergnügungen kommen und noch die eine oder andere lesbische Szene vorkommt. Auch wenn das ganze jetzt nach einem Porno klingt und Karine Gambier, Brigitte Lahaie und Cathy Stewart Namenhafte Pornodarstellerinnen sind ist es kein hardcore Porno sonder harter softcore Sexploitation. Man sieht zwar zwei Mal (unerregierte) Penisse, die ein oder andere Muschi in Nahaufnahme und sonst auch nur Popen am laufenden Band, aber Produzent Erwin C. Dietrich hat keine Penetration stattfinden lassen. Dass ist aber auch das einzige, aber halte entscheidende Element, was Die Nichten der Frau Oberst von einem harcore Streifen unterscheidet. Meines Wissens drehte Erwin C. Dietrich hier ein Remake eines seiner Filme aus dem Jahr 1968, welcher sein erste softcore Film war und damals ein absoluter Kinoerfolg. Von diesem Film fehlt leider jede Spur, aber auch mit dem Remake kann man seinen Spaß haben. Das liegt vor alle daran, dass man gar nicht erst versucht den ganzen Sex und die nackten Schönheiten in mehr Story zu packen als eben notwendig. Ich muss zwar zugeben, dass das auf die Dauer recht langweilig wird, aber dafür bekommt man wenn man softcore Fan ist schon was geboten. Erwähnenswert ist noch, dass Kamera und Musik von Peter Baumgartner stammen, was den Film qualitativ doch noch etwas aufwertet und dass Eric Falk tatsächlich nur einen Gesichtsausdruck beherrscht.
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Der Ruf der blonden Göttin -aka- Voodoo Passion
Nach einer ausgedehnten oben ohne Tanzeinlage einiger dunkelhäutiger Strandschönheiten und einer kurzen Erklärung was Voodoo ist geht die Haupthandlung los.
Susan (Ada Tauler) kommt nach Haiti, wo ihr Mann Jack als Botschafter angestellt ist. Die mysteriös und exotisch anmutende Inès (Nanda Van Bergen -aka- as Vicky Adams) holt sie vom Schiff ab und bringt sie sogleich in die Villa des Botschafters. Dort angekommen ist Susan leicht irritiert, als eine nackte, vollbusig, blonde Sexbombe in ihrem Bett liegt. Diese stellt sich aber schnell als die Jacks Schwester Olga (Karine Gambier) heraus. Nachdem die beiden Nymphen sich beim gemeinsamen Bad ihrer ultimativen „Porno“ Badewanne ein bisschen näher kennen gelernt haben, ruft der gute Jack an und zitiert seine ach so liebe Ehefrau zu sich. Man erfährt von Susan, dass sie gewillt ist alles über Voodoo zu lernen. Des Nachts treiben es Jack und Susan vogelwild im pornostyle verspiegelten Schlafzimmer (Jess Franco ist schon ein Künstler). Da das Gestöhne der Eheleute durch die gesamte Villa zu hören ist und die arme Olga allein nackt in ihrem Bett liegen muss, verwöhnt sie sich doch glatt selber mit einer Sektflasche. Später des nachts wird Susan vom Klang von Trommeln in den Garten gelockt, wo sie von der nackten Ines zu einem geheimnisvollen Voodoo Ritual mitgenommen wird, bei dem alle beteiligten nackt tanzen (wobei Nanda Van Bergen nackt tanzend wirklich ein Highlight das Films ist!!!). Susan gerät immer weiter in den dunklen Sog der schönen Ines und ihres Voodoo Zaubers. Dabei kommt es zu sexuellen Ausschweifungen aller Art und am Ende sogar zu Mord.
Man sollte allen Göttern dieser Welt für die Zusammenarbeit von Jess Franco und Erwin C. Dietrich danken und den beiden Herren ein Denkmal setzten. In Der Ruf der blonden Göttin kommt man als Zuschauer voll auf seine Kosten. Es gibt Titten und Ärsche ohne Ende (Ich endschuldige mich ausdrückliche für diese Vulgärausdrücke, aber ohne sie kann man diesen Film einfach nicht angemessen beschreiben.) und die Frauen zu denen diese gehören sind wirklich ein Blickfang. Hauptdarstellerin Ada Tauler hat zwar eine recht bescheuerte Frisur, aber spielt ja etwas konservativere Ehefrau, was wohl durch die Frisur irgendwie unterstrichen werden soll. Olga Darstellerin Karine Gambier sieht man irgendwie an, dass sie auch in hardcore Streifen mitgewirkt hat und man nimmt ihr die schamlose Nymphomanin auf jeden Fall ab. Zudem setzt sie in diesem Softcore Streifen, mit einer Großaufnahme ihrer Muschi doch einen gewissen Akzent. Zu guter letzt wäre da noch Nanda Van Bergen. Diese hat auf jeden Fall den attraktivsten Körperbau und das interessanteste Gesicht. Auch sie passt wirklich gut in ihre Rolle, da sie wirklich von einer gewissen mysteriösen Aura umgeben zu sein scheint. Wenn sei nackt tanz, ist es allein schon ein Grund sich den Film anzugucken. Ansonsten bekommt man noch einen ganzen Stapel dunkelhäutigen Schönheiten zu sehen die mit beim nackt tanzen mit ihr mehr oder minder wohlgeformten Brüsten wackeln dürfen. An Sexszenen gibt es das übliche Programm von lesbischem Sex, hetero Sex und weiblicher Selbstbefriedigung. Bedauernswert ist da nur, das Fehlen eines wirklichen Lesben Auftritt von Nanda Van Bergen. Was den Film neben seinem wirklich hohen Maß an Sex und Erotik auszeichnet ist die Priese Exotik und das kunterbunte Haiti Kulisse, die einen wirklich Lust auf Urlaub in den Tropen macht. Wobei anzunehmen ist, dass der Film nicht auf Haiti gedreht wurde und nur einige Straßenszenen wirklich von dort stammen. Die Musik des Films ist eigentlich ganz gut wobei die Jass Musik bei den Voodoo Ritualen der nackt tanzenden Schönheiten eher gewöhnungsbedürftig wirkt. Die Story ist selbst redend eher zu vernachlässigen. Aber da man als Zuschauer sowie so permanent entweder mit nackten Tänzerinnen, oder sonstiger Fleischbeschau bombardiert wird stört das wenig. Langeweile kommt dank der guten Inszenierung nicht auf. Wobei ich zugeben muss, dass mich das Ende doch überrascht hat. Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin sei an dieser Stelle allen Sexploitation Fans ans Herz gelegt. Der Film ist unterhält einen gut und bietet alles was Sexploitation so interessant macht. Dabei sei hervorgehoben, dass Gewalt hier nur weniger minimal vorkommt, so dass man auch als Zartbesaiteter nicht vergrault wird.
Darsteller:
Nanda Van Bergen …. Inès (as Vicky Adams)
Jack Taylor …. Jack Haus
Karine Gambier …. Olga
Vítor Mendes …. Dr. Barri
Ly Frey
Rita Moreno
Sandra Daenliker
Aida Gouveia
Also Known As:
Voodoo Passion (International: English title) (USA)
Porno Shock (USA) [Mal im ernst! wer denkt sich zu so nem Film so nen Titel aus?]
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