Posts Tagged ‘Jess Franco’

Die Bravo und Jess Francos Die Säge des Todes

Da Jess Francos Teeny Slasher “Die Säge des Todes” in Deutschland beschlagnahmt ist, gibt es hier kein Review zu dem Film. Bis auf die Titel gebende Sägeszene ist der Film berüchtigt dafür, weil an einer Stelle ein Kind überfahren wird. Jess Frnaco selbst mag den Film wegen der Gewaltdarstellung wohl inzwischen selbst nicht mehr.

Was mir Filmhistorisch und Medienwissenschaftlich ganz interessant scheint, ist die Tatsache, dass es beim Erscheinen des Films eine “Foto Lovestory” (oder auch Bravo-Film-Foro-Roman) in der Bravo zu ” Die Säge des Todes” gab.

Zu bestaunen gibt es diese HIER.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - Februar 23, 2008 at 3:33 pm

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Nachts, wenn Dracula erwacht (1970)

Anwälten scheint wirklich auch der letzte Rest gesunden Menschenverstandes zu fehlen! Zumindest ist dies bei Jonathan Harker der Fall. Der angehende Anwalt aus London macht sich nämlich auf die Reise zu einem Geschäftskunden. Das ist zwar kein Grund in für lebensmüde zu halten, aber wenn man weiß, dass sein Auftragsgeber ein gewisser „Graf Dracula“ ist, sieht sie Sache schon etwas anders aus.

Er schlägt alle Warnungen von Mitreisenden auf seinem Weg nach Transilvanien aus und erreicht schließlich das Schloss des Grafen. Dieser lebt dort mit drei schönen Gespielinnen, die das angelieferte Frischfleisch zu würdigen wissen. Nachdem die Schlossbewohner Jonathan ordentlich Blut abgezapft haben und dieser entdeckt hat, dass es sich bei ihnen um, in Särgen schlafende, Vampire handelt, gelingt ihm die Flucht.

Er erwacht in der Klinik von Professor Hellsing (wahlweise in Budapest oder London). Der hat für seinen Teil den Grafen Dracula noch nie zu Gesicht bekommen. Jedoch ist er nicht nur Leiter einer Irrenanstalt sondern auch Experte für schwarze Magie.

In seiner Klinik fristet auch der geisteskranke Renfield in der Gummizelle sein Dasein. Graf Dracula nahm ihm einst die Tochter, was ihn in den Wahnsinn abgleiten lies.

Nach kurzer Zeit tauchen Jonathans Geliebte Mina Murray und deren Freundin Lucy Westenra in der Klinik auf. Niemand weiß, dass Graf Dracula ebenfalls in der Stadt ist. In der Nacht dringt er in Lucys Zimmer ein und saugt ihr das Blut aus den Adern. Schließlich stirbt sie an den Folgen. Doch sie kehrt wieder als Kinder tötende Vampirin.

Zusammen mit Lucys Verlobtem, dem Amerikaner Quincey Morris macht sie Jonathan schließlich auf, den Graf endgültig zu vernichten.

Bram Stokers Roman vom Grafen Dracula wurde ja bereits 1922 inoffiziell als Nosferatu verfilmt und diente zudem unzähligen anderen Vampirfilmen als Vorlage. „Nachts, wenn Dracula erwacht“ von 1970 hält sich im Gegensatz zu vielen anderen Dracula Filmen sehr eng an die Romanvorlage. Das ist eine große Stärke des Films, der dazu noch mit seiner sehr dichten Atmosphäre besticht. Zwar wird diese in einigen zu billig geratenen Szenen kaputt gemacht, aber über weiter Strecken bleibt ein düsterer Charme erhalten.

Was den Film außerdem sehenswert macht, seine seine Besetzung. Christopher Lee spielt den greisen Grafen eben so wie den verjüngten überzeugend und gibt dem Film wirklich Klasse. Klaus Kinski bleibt zwar unter seinem Genie zurück, aber er macht einen Film nun mal einfach sehenswert. Soledad Miranda, die ein Jahr später in Francos „Vampiros lesbos“ einen weiblichen Graf Dracula spielen durfte, bleibt ein wenig farblos. Aber das mag daran liegen, dass sei angezogen bleibt. Herbert Lom ist nicht der schlechteste Van Helsing, auch wenn er nicht gerade Vincent Price ist, den Jess Franco angeblich eigentlich für die Rolle haben wollte.

Regisseur Jess Franco hat bei „Nachts wenn Dracula erwacht“ auf jeden Fall sehr sauber gearbeitet. Darauf nackte Frauen zu Foltern wurde verzichtet, so dass der Film wirklich ein reiner Horrorfilm ist. Unter konventionellen Aspekten ist der Film vermutlich einer der besseren Jess Franco Filme (ich weiß, dass sage ich immer^^). Manch einem wird der Film heute zudem wegen seinem B-Movie und Trash Charem gefallen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - Februar 2, 2008 at 1:53 pm

Categories: Exploitation, Fantasy, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror   Tags: , , , , , , , ,

Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden -aka- Mondo Kannibalen -aka- Diamonds of Kilimandjaro -aka- El Tesoro de la diosa blanca (1983)

Eine Expeditions, die sich tief ins Herz des schwarzen Kontinets hervor gewagt hat gerät in Gefangenschaft eines wilden Stammes. Diese wollen den Leiter der Expedition töten, da der einen Edelstein aus dem Gebiet des Stammes bei sich trägt. Das plötzliche Auftreten einer eines halbnackten, weißen Mädchens verhindert letztendlich, dass dem Mann der Kopf abgeschlagen wird.

Am anderen Ende der Welt, liegt eine kranke Frau im sterben. Ihre Tochter ist seit Jahren im afrikanischen Dschungel verschollen. Sie soll nun eine weitere Expedition finanzieren, um ihre Tochter zu retten. Der Hintergedanke des Expeditionsleiter, ist natürlich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und sich ebenfalls die Diamanten unter den Nagel zu reißen.

Auf der Expedition kommt es dann zu jeder Menge Konflikten. Die einen wollen das Mädchen lieber tot sehen um an das Erbe ihrer Mutter zu gelangen und die anderen streiten sich permanent darüber, wer nun der Boss sei. Da die Gruppe als erste Amtshandlung in Afrika einen Eingeborenen erschießt, sind ihnen natürlich bald die Wilden auf den Fersen.

Zuerst sollte die grundlegende Frage beantwortet werden, ob „Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden“ -aka- „Mondo Kannibalen“ -aka- „Diamonds of Kilimandjaro“ ein Kannibalenfilm ist, oder nicht. Von seinen diversen Titeln her, könnte man natürlich davon ausgehen. Doch das ist fast schon der einzige Grund für die Bezeichnung Kannibalenfilm. Denn in diesem Film werden weder Menschen gefressen noch wird eine Schildkröte geschlachtet (siehe „Cannibal Holocaust“ oder „Cannibal Ferox“). Es gibt zwar ein Eingeborene, aber wirklich kannibalisitsch scheinen die nicht zu sein. Also ist der Film eher ein Abenteuer Film mit ein nackten Frauen.

Außer denen bietet der Film auch relativ wenig. Katja Bienert hat ja nicht zu unrecht eine kleine Fangemeinde und auch die Auftritte von Lina Romay und der schwarzen Priesterin sorgen für etwas nudity.

Ansonsten „Nackt unter Wilden“ recht zahm. Ich weiß nicht wie sehr die von mir gesehen Fassung geschnitten ist, aber mehr Gewalt wäre Jess Franco untypisch. Die Story und Ausstattung des Films sind unterirdisch und Spannungsmomente sucht man ebenfalls vergeblich. Für unfreiwllige Komik sorgt vielleicht noch der „Große weiße Häuptling“ und die Tatsache, das er vor seine Hütte frisch gemähten Rasen hat.

Wer Sex und Kannibalismus sehen will, der soll sich besser „Nackt unter Kannibalen“ mit Laura Gemser oder „Mountain of the Cannibal God“ mit Ursula Andres ansehen. Aber Kannibalenfilm-Komplettisten müssen natürlich auch „Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden“gesehen haben.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - at 12:28 pm

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Frauen für Zellenblock 9 (1977)

In einem tropischen Staat wird ein LKW mit ein paar jungen Frauen vom Militär angehalten. Bei ihnen handelt es sich um mutmaßliche Dissidenten und Regimegegner. Sie werden in ein Frauengefängnis gebracht in dem sie nackt angekettet werden und die gemeinen Misshandelungen eines sadistischen Foltermeisters über sich ergehen lassen müssen und zum Vergnügen der Gefängnisleiterin gequält werden. Dadurch, dass vier der angeketteten nackten Frauen, eine kleine Lesbenorgie veranstalten, gelingt es ihnen einen Wärter abzulenken und so an die Schlüssel zu gelangen, die die Freiheit zu versprechen scheinen. Doch die flüchtigen Gefangenen werden erbarmungslos gejagt.

Bei Frauen für Zellblock 9 verzichtet Regisseur Jess Franco auf alles überflüssige und liefert 75 Minuten Exploitation vom feinste und ist dabei natürlich mal wieder von extremer politischer Brians. Die Frauen im Film sind (fast) die ganze Zeit über nackt und neben Karine Gambier ist vor allem Susan Hemingway von besonderer erotischer Ausstrahlung. Die schweißgebadeten Körper der Frauen sind dabei wirklich sexy ins Bild gerückt und dadurch, dass die Folter eigentlich nur angedeutet ist, wird einem die Laune auch nicht verdorben. Wobei Jess Franco sich nicht hat lumpen lassen und ein Drehbuch verfasst hat, in dem auch eine ausgehungerte Maus in Verbindung mit einem Metallrohr ihren Zweck erfüllt. Ansonsten ist der Sado Maso wirklich harmlos und durch den überzeugenden Howard Vernon als Foltermeister, kann man wirklich seinen kleinen sadistischen Spass haben. Was ein bisschen Schade ist, ist dass nach der (nackten) Flucht ein eher unspektakuläres Ende präsentiert wird, was irgendwie arg unbefriedigend ist. Aber dafür gibt es auf der Flucht Nacktheit ohne Ende, Krokodile und eine Operation mit Gräsern als Pinzette! Dieser Women in prison Film macht wirklich Spaß und bietet mehr Unterhaltung, als z.B. „Gefangene Frauen“ in dem Erwin C. Dietrich nicht zur produziert hat, sondern auch Regisseur war. An diesem Film sieht man, dass er diese Aufgabe echt besser Jess Franco überlassen sollte.

Übrigens: Dass sich eine Frau anpisst, habe ich in einem Jess Franco Film glaub ich auch noch nicht gesehen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Februar 24, 2006 at 9:31 pm

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Frauengefängnis -aka- Barbed Wire Dolls -aka- Caged Women (1975)

In einem südländischen Frauengefängnis ist das Leben für die Gefangenen die Hölle. Folterknecht Nestor (Eric Falk, brilliert wieder durch seine Mimik) foltert so z.B. eine ausgehungerte, nackte Rothaarige, die angekettet ist und so nicht ihr Essen erreichen kann und bei jedem Versuch mit Stockhieben malträtiert wird. In dieses Gefängnis wird Maria da Guerra (Linda Romay, Jess Francos Gattin) eingesperrt, da sie ihren Vater auf den Gewissen haben soll. Die stets Hotpants und Monokel tragende Leiterin der Anstalt führt ein strenges Regiment und als Strafe für Ungehorsam, werden die gefangenen (nackten) Frauen auch mal mit Elektroschocks zur Vernunft gebracht. Glück hat da noch, wer nur an den Gouverneur ausgeliehen wird. Dieser ist nämlich ein kleiner Voyeur und steht drauf den Gefangenen beim Sex mit Nestor oder beim masturbieren zu zusehen Die „Idylle“ wird schließlich dadurch gestört, dass ein Brief über die Verhältnisse im Zuchthaus nach außen gelangt. Dieses Problem löst die Frau Direktor aber dadurch, dass sie Lesbensex aus eine Gefangenen herauspresst, wer Verfasser des Briefs ist. Am Ende versucht eine kleine Schar Frauen, ihr Heil in der Flucht.

Mal wieder eine schöner Jess Franco Women in Prison Film. Es wird ein bisschen gefoltert, ein bisschen Action geboten und viel nackte Haut gezeigt. Wobei man sich nicht auf Brüste und Hintern beschränkt, sondern auch mal ein paar Sekunden ein Vagina zu sehen bekommt. Die Story ist für einen Frauengefängnisfilm Standart, mit der Ausnahme, dass die Verrätern fehlt, die sich gegen die Mitgefangenen stellt. Die meisten Schauspieler sind bekannt aus anderen Franco Filmen und brillieren eher durch schöne, nackte Körper als durch schauspielerisches Talent. Für Erotik also gesorgt. Die Leiterin des Gefängnisses hat leider keine große Ausstrahlung, aber ist wenigstens schön fies. Das Jess Franoc Regie führte, merkt das geschulte Auge sofort an, den zahllosen Zooms und anderen Spielereien. Besonders hervor zu heben ist dabei aber die Traumszenen in der Maria davon träumt, wie ihr Vater (Jess Franco) versuchte sie sexuell zu missbrauchen und sie sich aber wehren konnte. Hier kriegt man tolle Verwischungseffekte und sogar Zeitlupe geboten. Längen gibt es natürlich auch, aber dafür bekommt man als Ausgleich am Ende noch ein paar „spannende“ Wendungen und ein Antihappyend. Jess Franco und Erwin C. Dietrich habe hier bestimmt kein Meisterwerk abgeliefert, aber Fans ist das bestimmt egal, auch wenn es bessere und unterhaltsamere Exploitation, Sexploitation und women in prison filme gibt.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Februar 9, 2006 at 3:18 pm

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Der Teufel kam aus Akasava -aka- The Devil Came from Akasawa

Ein Mann in einem Strahlenschutzanzug gräbt irgendwo unter der Erde einen seltsamen Stein aus. Hinter diesem Stein scheinen jedoch einige Leute hinter her zu seihen, weshalb Der Mann aus dem Hinterhalt angeschossen wird. Später erkrankt der Mann an einer seltsamen Krankheit und auch der Professor, der Assistent er war verschwindet spurlos. Diese seltsamen Vorfälle bringen den Geheimdienst des Scoutlands Yard in London auf den Plan. So wird Geheimagentin Jane Morgan (Soledad Miranda) auf den Fall angesetzt. Vor Ort arbeitet Jane dann als Stripperin, damit ihre Tarnung nicht auffliegt. Die Situation wird aber immer gefährlicher, da anscheinend sehr viel Interessengruppen hinter dem seltsamen Stein her sind, der wie sich herausstellt eine Art Stein der Weisen seien soll und so Metall in Gold verwandeln kann.

Ein Roman von Edgar Wallace liegt diesem Jess Franco Film zu Grunde. Wobei er sicherlich keinem Edgar Wallace Film gefallen dürfte. Jess franco Fans kommen dafür umso mehr auf ihre Kosten. Die Story wird, zwar im Verlauf des Films immer verwirrender und am Ende weiß man nicht mehr wirklich wer, da welches Spielchen spielt, aber spannend (für Franco Verhältnisse) ist es dennoch. Da gibt es Scharfschützen, Attentate und alles was man sonst für eine Agenten-, Krimi-, Thriller so braucht. Außerdem spielt „Derrick“ Horst Tappert mit und gibt dem Film doch so seine gewisse Note. Der eigentliche Hauptgrund, warum man Der Teufel kam aus Akasava gesehen haben sollte, ist aber nicht Horst Tappert, sondern Soledad Miranda. Diesen Film drehte sie kurz vor ihrem viel zu frühen Tod am 18. August 1970. Ihre Ausstrahlung ist wirklich sinnlich und ihre Striptease eine Klasse für sich. Aber auch wenn sie einfach nur einen Hauch von nichts trägt, ist sie das Highlight des Films und wenn sie erstmal nackt eine Waffe in der Hand hält ist man so wie so begeistert. Ansonsten gibt es die Franco typischen Zooms und einen klassen Soundtrack. Regisseur spielt übrigens auch mit.

Noch ein kleines Zitat, was sich auf die von Soledad Miranda gespielte Jane bezieht:

„Ausgezogen find ich sie besser als angezogen“

Übrigens: Der Film lief mal im ZDF!

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Februar 7, 2006 at 10:21 pm

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Frauen ohne Unschuld -aka- Women Without Innocence

In einer Villa irgendwo an einem See in Norditalien, wird nacktes Pärchen brutal ermordet. Als die Sanitäter in der Villa eintreffen, stoßen sie auf eine völlig verstörte ebenfall unbekleidete junge Frau. Die Frau wird in Psychiatrie für Frauen gebracht, wo die meisten Insassinnen ständig nackt sind und sich nur lustvoll auf ihren Betten räkeln. Der Chefpsychiater versucht mit allen Mitteln hinter das Geheimnis der jungen Frau zu kommen. Aber in der Klinik kommt es nicht nur zu erotischen Spielen und sexuellen Handlungen, sondern auch ein Mörder schein sein Unwesen zu treiben. Nach und nach kommt Licht ins Dunkle und man erfährt die dunklen Hintergründe rund um Sex und Diamantenschmuggel.

Für Franco Kenner bietet der Film nicht wirklich etwas Neues. Die Darstellerinnen und Darsteller sind größtenteils aus Francos Filmen einschlägig bekannt und auch die Drehorte hat man schon mal gesehen. Das tolle Badezimmer mit der großen Badewanne oder das verspiegelte Schlafzimmer z.B. hab ich erst jüngst in Voodoo Passion bemerkt. Obwohl es sich hier um kein reinen Women in prison Film handelt, wird man bisweilen doch stark an Greta – Haus ohne Männer erinnert, was aber an den oben genannten Gründen liegt. Erotische Extravaganzen gibt es nicht wirklich. Lesben, Masturbation, viel Sex und noch mehr sinnvolle Nacktheit der werblichen Darsteller. Standart eben. Dafür hat Franco diesmal wirklich versucht ein paar Thrillerelemente in seinen Film einzubauen. Der vermummte Mörder ist mal was Erfrischendes.

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1 comment - What do you think?  Posted by admin - Januar 23, 2006 at 5:02 pm

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Der Ruf der blonden Göttin -aka- Voodoo Passion

Nach einer ausgedehnten oben ohne Tanzeinlage einiger dunkelhäutiger Strandschönheiten und einer kurzen Erklärung was Voodoo ist geht die Haupthandlung los.

Susan (Ada Tauler) kommt nach Haiti, wo ihr Mann Jack als Botschafter angestellt ist. Die mysteriös und exotisch anmutende Inès (Nanda Van Bergen -aka- as Vicky Adams) holt sie vom Schiff ab und bringt sie sogleich in die Villa des Botschafters. Dort angekommen ist Susan leicht irritiert, als eine nackte, vollbusig, blonde Sexbombe in ihrem Bett liegt. Diese stellt sich aber schnell als die Jacks Schwester Olga (Karine Gambier) heraus. Nachdem die beiden Nymphen sich beim gemeinsamen Bad ihrer ultimativen „Porno“ Badewanne ein bisschen näher kennen gelernt haben, ruft der gute Jack an und zitiert seine ach so liebe Ehefrau zu sich. Man erfährt von Susan, dass sie gewillt ist alles über Voodoo zu lernen. Des Nachts treiben es Jack und Susan vogelwild im pornostyle verspiegelten Schlafzimmer (Jess Franco ist schon ein Künstler). Da das Gestöhne der Eheleute durch die gesamte Villa zu hören ist und die arme Olga allein nackt in ihrem Bett liegen muss, verwöhnt sie sich doch glatt selber mit einer Sektflasche. Später des nachts wird Susan vom Klang von Trommeln in den Garten gelockt, wo sie von der nackten Ines zu einem geheimnisvollen Voodoo Ritual mitgenommen wird, bei dem alle beteiligten nackt tanzen (wobei Nanda Van Bergen nackt tanzend wirklich ein Highlight das Films ist!!!). Susan gerät immer weiter in den dunklen Sog der schönen Ines und ihres Voodoo Zaubers. Dabei kommt es zu sexuellen Ausschweifungen aller Art und am Ende sogar zu Mord.

Man sollte allen Göttern dieser Welt für die Zusammenarbeit von Jess Franco und Erwin C. Dietrich danken und den beiden Herren ein Denkmal setzten. In Der Ruf der blonden Göttin kommt man als Zuschauer voll auf seine Kosten. Es gibt Titten und Ärsche ohne Ende (Ich endschuldige mich ausdrückliche für diese Vulgärausdrücke, aber ohne sie kann man diesen Film einfach nicht angemessen beschreiben.) und die Frauen zu denen diese gehören sind wirklich ein Blickfang. Hauptdarstellerin Ada Tauler hat zwar eine recht bescheuerte Frisur, aber spielt ja etwas konservativere Ehefrau, was wohl durch die Frisur irgendwie unterstrichen werden soll. Olga Darstellerin Karine Gambier sieht man irgendwie an, dass sie auch in hardcore Streifen mitgewirkt hat und man nimmt ihr die schamlose Nymphomanin auf jeden Fall ab. Zudem setzt sie in diesem Softcore Streifen, mit einer Großaufnahme ihrer Muschi doch einen gewissen Akzent. Zu guter letzt wäre da noch Nanda Van Bergen. Diese hat auf jeden Fall den attraktivsten Körperbau und das interessanteste Gesicht. Auch sie passt wirklich gut in ihre Rolle, da sie wirklich von einer gewissen mysteriösen Aura umgeben zu sein scheint. Wenn sei nackt tanz, ist es allein schon ein Grund sich den Film anzugucken. Ansonsten bekommt man noch einen ganzen Stapel dunkelhäutigen Schönheiten zu sehen die mit beim nackt tanzen mit ihr mehr oder minder wohlgeformten Brüsten wackeln dürfen. An Sexszenen gibt es das übliche Programm von lesbischem Sex, hetero Sex und weiblicher Selbstbefriedigung. Bedauernswert ist da nur, das Fehlen eines wirklichen Lesben Auftritt von Nanda Van Bergen. Was den Film neben seinem wirklich hohen Maß an Sex und Erotik auszeichnet ist die Priese Exotik und das kunterbunte Haiti Kulisse, die einen wirklich Lust auf Urlaub in den Tropen macht. Wobei anzunehmen ist, dass der Film nicht auf Haiti gedreht wurde und nur einige Straßenszenen wirklich von dort stammen. Die Musik des Films ist eigentlich ganz gut wobei die Jass Musik bei den Voodoo Ritualen der nackt tanzenden Schönheiten eher gewöhnungsbedürftig wirkt. Die Story ist selbst redend eher zu vernachlässigen. Aber da man als Zuschauer sowie so permanent entweder mit nackten Tänzerinnen, oder sonstiger Fleischbeschau bombardiert wird stört das wenig. Langeweile kommt dank der guten Inszenierung nicht auf. Wobei ich zugeben muss, dass mich das Ende doch überrascht hat. Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin sei an dieser Stelle allen Sexploitation Fans ans Herz gelegt. Der Film ist unterhält einen gut und bietet alles was Sexploitation so interessant macht. Dabei sei hervorgehoben, dass Gewalt hier nur weniger minimal vorkommt, so dass man auch als Zartbesaiteter nicht vergrault wird.

Darsteller:

Nanda Van Bergen …. Inès (as Vicky Adams)

Ada Tauler …. Susan

Jack Taylor …. Jack Haus

Karine Gambier …. Olga

Vítor Mendes …. Dr. Barri

Ly Frey

Rita Moreno

Sandra Daenliker

Aida Gouveia

Also Known As:
Voodoo Passion (International: English title) (USA)
Porno Shock (USA) [Mal im ernst! wer denkt sich zu so nem Film so nen Titel aus?]

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Januar 22, 2006 at 12:14 pm

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Eugénie -aka- Eugénie de Sade

Die junge Eugénie (Soledad Miranda) erzählt auf dem Krankenbett dem mysteriösen Attila Tanner (Jess Franco!) ihre Geschichte. Sie lebte zusammen mit ihrem Stiefvater (Paul Muller), einem Schriftsteller, in der Nähe von Berlin. Mit dem Erwachen ihrer Sexualität als junger Frau, beginnt sei in den Werken erotischer Literatur in der Bibliothek ihres Vaters zu blättern. Dieses Erlebnis verändert sie. Fortan bringt sie zusammen mit ihrem Vater junge Frauen um, wobei sie bei ihren sadistischen Spielen den totalen sexuellen Kick suchen. Erst als Eugénies Vater sie auf einen einen jungen Musiker ansetzt, dessen Tod ihr Meisterstück werden soll, gerät ihre Welt ins wanken, da sie sich in ihn verliebt.

Erst einmal vorweg. Jess Franco hat im Jahre 1970 die Filme Eugénie und Eugenie gedreht. Hier geht es um Eugénie mit Apostroph. Eugénie ist ein sehr stiller Film, gesprochen wird wenig, aber dafür hört man im Hintergrund ständiges Gedudel. Wenn man sic hdavon nicht stören lässt kann man Eugénie als eine Art kleines Jess Franco Kunsterk betrachten. Denn der gute Jesus schafft es quasi mit weniger als nichts 90 Minuten voll zu bekommen. Die wenigen Dialoge und Monologe (Eugénie erzählz ihre Geschichte) sind pseudointellektuell aber passen irgendwie zur Machart des Films. Wirklich Sadistisch ist der Film nicht. Nut ein Photomodel wird ein bisschen angekettet und erwürgt. Sonst sorgt eigentlich nur Hauptdarstellerin Soledad Miranda für erotische Momente. Sie trägt nur Minikleider und darf sich auch das eine oder andere Mal umziehen um so ihre Titten und nicht nur ständig ihren Arsch zu zeigen. Die Szene des Films die am meistem unterhält ist ganz klar die „Party“ mit dem lustigen Trinkspiel, bei dem die zuvor mitgenommene Anhalterin von Beginn an oben ohne erst betrunken gemacht wird um, nach einem Strip von Eugénie ebenfalls umgebracht zu werden. Für Franco Fans wird der Film noch durch den Regisseur in seiner kleinen Nebenrolle interessant, ansonsten sollten nicht Franco Fans die Finger von dem Film lassen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Januar 20, 2006 at 3:33 pm

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Jack the Ripper -aka- Der Dirnenmörder von London (1976)

Im London des 19. Jahrhundert treibt ein Dirnenmörder (Klaus Kinski) sein Unwesen. Er tötet die Huren, verstümmelt und verstückelt sie und versenkt ihre Überreste nachher im Kanal. Die Londoner Polizei unter der Leitung von Inspektor Selby schafft es nicht dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Bei diesem handelt es sich um den Arzt Dr. Dennis Orloff, der tagsüber die Armen von London medizinisch versorgt, aber des Nachts seinen mörderischen Trieben nachkommen muss. Erst der Angler Charlie (Herbert Fux) erkennt den Arzt, kommt aber nicht mehr dazu das Geheimnis auszuplaudern. Am Ende versucht die Selbys Geliebte als Hure verkleidet, den Massenmörder aufzuspüren.Jess Franco und Erwin C. Dietrich sind ja eher für billig produzierte Exploitation und Sexploitation Filme bekannt, als für große Filme. Jack the Ripper ist zwar auch kein unbedingt großer Film, kann aber mit dem großen Schauspieler Klaus Kinski aufwarten, welcher dem Film, der zu Francos besten Werken zählt, einiges an Klasse geben. Dennoch trägt der Film ganz klar Francos Handschrift. Er arbeitet wie so häufig, mit vielen Zooms und anderen für ihn typischen Spielrein. Kinski spielt den Jack der Ripper überzeugend, wenn er sich auch unter Wert verkauft. Aber das mag daran liegen, dass er in dieser Produktion einfach nicht die Möglichkeit hatte sein ganzes schauspielerisches Können unter Beweiß zu stellen. Ein bisschen mehr Wahnsinn hätte der Rolle des Rippers zwar gut getan, aber so etwas hätte wohl Jess Francos Möglichkeiten überstiegen. Was mir persönlich noch Gefallen hat, ist dass Jack the Ripper hier als eine Art Jekyll/Hyde Figur angelegt ist und dass sein Mordmotiv zum Rest des Films passt (Das ist in From Hell mit Jonny Depp nicht so). Neben Kinski kann lediglich Herbert Fux als Charlie schauspielerisch überzeugen. Die Huren sind ganz ansehnlich und haben auch ihre erotischen Momente, wenn diese auch meistens direkt vor den Morden stattfinden. Dieses sorgt dafür, dass der Film so seine Sleaze Momente hat, die aber nur einen kleinen Teil ausmachen. Neben Kinski lebt der Film größten Teils von seiner stimmigen Atmosphäre. Es gibt viel gute in Szene gesetzten Nebel, durch den die Huren und der Ripper wandeln können. Da stört nur, dass man dem Film doch recht stark ansieht, dass er nicht in London sondern im schweizerischen Zürich gedreht wurde. Spannend ist der Film, da man von Beginn an weiß wer der Killer ist, leider nur an den Stellen wo die Prostituierten getötet werden. Dafür gibt es aber ein paar Bluteffekte, wenn die Huren zerstückelt werden. Klasse Film!

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Dezember 22, 2005 at 5:28 pm

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