Facebook Fans kaufen
Facebook Fans kaufen? Der Traum jedes Marketing und PR Beauftragten, der das Social Web nicht verstanden hat. Wer Facebook Fans kaufen will bzw. Leute die auf den gefällt mir Knopf drücken, kaufen will kann ja einmal auf facebookfanskaufen.com vorbei schauen. 1.000 Fans für 99 Euro klinft ja nach einem echten Schnäppchen und 100.000 für 4,999 Euro sind ja quasi geschenkt. Das auf der Facebook Fans kaufen Webseite ein Lorem Pisum Text im FAQ steht, sollte dabei natürlich niemanden an der Seriösität von facebookfanskaufen.com zweifeln lassen.
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Privatsphäre bei Facebook
Datenschutz und Schutz der Privatsphäre bei Facebook sind eine Neverending Story. Es gibt Leitfäden wie man sich am besten Schützen kann, jede Menge Infografiken und immer wieder die Frage, ob Facebook böse sei. Demgegenüber heißt es auch mal ganz lapidar „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“.
Feststeht, dass die Privatsphäreeinstellungen trotz Nachbesserungen in der letzten Zeit eine Usability Katastrophe sind, die es nicht nur weniger Internetaffienen Menschen schwer machen, ihre Daten so zu schützen wie sie das gerne möchten. Ich selbst brauchte seiner Zeit eine Stunde, um alle versteckten Optionen zu finden und meinen Wünschen anzupassen. Dabei ging es mir, weniger darum zu verhindern, dass die Datenkrake Facebook (die ja, sogar Daten von NICHT-Mitgliedern sammelt) nicht noch mehr Daten von mir bekommt. Nein, mein Wunsch war viel mehr, selbst zu bestimmen, welche Daten ich mit den mehr als zehn Millionen Facebook Nutzern und dem Rest des Internets (ich sag nur youropenbook.org ) teilte und welche nicht.
Dabei ging es mir weniger um die vielbeschworenen peinlichen Partybilder als um das Prinzip der informellen Selbstbestimmung. Und hier ist mir gerade eben mal wieder eine Kleinigkeit aufgefallen, die mir ein willkommener Anlass war, diesen Blogartikel zu verfassen. Denn auch wenn man es geschafft hat, sein eigenes Facebook Profil innerhalb von Facebook zu sichern und den Zugriff von Außen weitestgehend abzuschalten, bleiben immer noch andere Seiten ein Problem. Denn wer auf einer fremden Pinnwand etwas veröffentlicht, ist nie gefeilt davor, dass diese nicht außerhalb von Facebook einsehbar und über Suchmaschinen auffindbar ist. Auch wenn ich ungern das obligatorische Schreckgespenst vom Personalchef, der Bewerber googelt an die Wand malen möchte, kann so etwas durchaus ein Problem werden. Denn wird man bei Partybildern noch über etwaige Verlinkungen informiert und hat die Möglichkeit, diese zu entfernen, verliert man Pinnwandkommentare schnell aus den Augen und hat deren Auffindbarkeit durch Google normalerweise nicht im Sinn.
Ich halte nichts davon, Facebook zu verdammen, kann mit selbstgefälligem „sich Facebook verweigern“ („Automobile sind eine Modeerscheinung, das Pferd wird immer bleiben.“) auch nichts anfangen und bin bei Diaspora etwas skeptisch. Aber gerade weil Facebook Privatsphäre und Datenschutz mit Füssen tritt, sehe ich hier die Intelligenz und die Medienkompetenz der Nutzer gefragt. Nur wer sich mit den neuen Medien beschäftigt und die Strukturen und Funktionen innerhalb des Netzes und besonders innerhalb von Sozialen Netzwerken wie Facebook kennt, kann letzten Endes eine informelle Selbstbestimmung für sich selbst durchsetzen. Medienkompetenz ist hier unverzichtbar!
Wobei es doch wünschenswert wäre, dass man seine Daten auch effizient schützen könnte ohne vorher 5 Jahre Medienwissenschaft studiert zu haben.
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Vermischung von Recruiting, externer und interner Kommunikation bei Facebook
Social Media verändert die PR. Ihre Bestandteile, die früher zwar unter einem Oberthema zusammengefasst waren, aber doch mehr oder weniger klar getrennt waren, wachsen zusammen. Bei Facebook kann man das, wenn sich Firmen den auf diesen Prozess einlassen, ganz gut beobachten. Zum Beispiel fragt die Telekom auf ihrer Karriere Seite ganz verblümt, wie den Fans (heißen die überhaupt noch so in der offiziellen Facebook Terminologie?) das neue Profilbild gefalle. 
Der erste Kommentar attestiert es gruselig, worauf von Seite der Telekom schnell gefragt wird warum dieser Eindruck entstünde. Also wird schon mal die wichtige Social Media Regel befolgt und auf Kritik und Anregungen geantwortet. Viel spannender ist aber, wie sich im Laufe der Diskussion in den Kommentaren Telekom Mitarbeiter zu Wort melden und erst loben, dass das Profilbild endlich mal Coporate Identity konform sei oder auch nicht. Hier wird also auf einer Seite die zur externen Kommunikation dient, aktiv von Mitarbeitern über den Firmenauftritt diskutiert. Man merkt den Angestellten Telekom eine hohe Identifikation mit ihrem Arbeitgeber an, der soweit geht das sei Teile der CI in ihr eignes Profilbild übernehmen. Ein sicheres Indiz, wie bei der Telekom ein effektives Personal Branding betrieben. Das einzige was mich persönlich etwas stört, ist dass die Botschaft was für ein großartiges Unternehmen die Telekom sei, teilweise etwas plump daher kommt und an oldschool PR erinnert. Das kommt zwar bei den Mitarbeitern gut an und muss auch irgendwie gemacht werden, um die Botschaft zu transportieren, aber ich glaube da können PR Verantwortlichen im Social Web noch einen Tick subtiler zu sein.
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Facebook Verknüpfung bei spiegel.de
Heute morgen war es noch Thema im Seminar Userbeteiligung im Journalismus: Gelebte Demokratie oder Gemotze? und jetzt sehe ich es bei Spiegel online. Facebook Verknüpfung zur Einbindung der Leser. Meine These, dass die Kommentatoren sich auch kritisch mit dem Medium selbst befassen sehe ich dadurch bestätigt. 
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Der Hype um Ortsbasierte Dienste a la foursquare und Gowalla
Wer sich wie ich irgendwo in der lustigen bunten Welt der Social Media (oder wie es damals in der Steinzeit hieß, Web2.0) tummelt, kommt nicht am Thema ortsbasierte Dienste (Location Based Services) wie foursquare und Gowalla vorbei. So scheint es zumindest. Ortsbasierte Dienste ermöglichen es dem Nutzer mit seinem Smartphone seine derzeitige Position zu ermitteln und so in einer Lokalität “einzuchecken”. So weiß der virtuelle Freundeskreis oder auch die gerade besuchte Lokalität, immer wer sich wo befindet. Skeptiker warnen vor der selbst gewollten Totalüberwachung und BigBrother3.0 (wir erinnern uns: 2.0 ist out). Befürworter sehen den praktischen Nutzen für die Organisation des zwischenmenschlichen Zusammenlebens und das Marketing. Denn statt 20 SMS schreiben, in der stünde in welcher Kneipe man gerade sei, bräuchte man nur einmal in einem Location Based Services “encheckenW und der gesamte Freundeskreis wüsste, wo man gerade steckt. Betreiber der diversen Lokalitäten haben auf der anderen Seite beispielsweise die Möglichkeit Nutzern, die oft bei ihnen einchecken Vergünstigungen anzubieten.
So weit die Theorie. Social Media Enthusiasten sind natürlich längst bei foursquare und Gowalla dabei und herrscht in sowohl in der Szene als auch in der Fachwelt der Konsens, dass ortsbasierte Dienste und die gesamte Lokalisierung des mobilen Internet da nächste große Ding sind. Dumm nur, das außerhalb der Welt der medienafinen Menschen, die neue Medien- und Kommunikationsmittel besonders nutzen und darüber schreiben noch kaum jemand ortsbasierte Dienste kennt, geschweige denn nutzt.
Die Smartphone Dichte in der breiten Bevölkerung nimmt zwar rasant zu und er Otto Normalverbraucher, zahlt gerne 1000 Euro für ein Iphone 4 und nutzt damit das mobile Internet. Aber er nutzt es so, wie er es auch zu Hause nutzen würde.
Wie unbekannt die Ortsbasierten Dienste wirklich sind zeigt jetzt eine Studie, deren Inhalt GigaOm zusammengefasst hat. Demnach nutzen nur 4 % der Befragten ortsbasierte Dienste, während 84 % nichts mit dem Begriff anfangen können. 9 % wissen immerhin worum es bei Location Based Services geht und 3 % kennen Leute die solche Applikationen nutzen. Und wie man es nicht anders gewohnt ist, sind die Early Adopters die jungen Männer. Da solche Trends in den USA in der Regel früher losbrechen und erst mit der Zeit von den deutschen und europäischen Nutzern übernommen werden, ist der Hype um Location Based Services derzeit noch unbegründet. Foursquare hat so z.B. lediglich 20.000 aktive Nutzer in Deutschland.
Ich stimme Martin Weigert zu und kann mich seinem Fazit im Artikel auf netzwertig.com nur anschließen. Er sagt dass ein eigener Ortsbasierter Dienst von Facebook das Zünglein an der Waage sein könnte, der den Durchbruch für die Location Based Services einläuten könnte. Facebook steht wohl kurz davor den Location Based Service Hot Potato zu übernehmen. Gerade jüngere Nutzer, die neuen Formen der Nutzung von Social Media offener Gegenüber sind könnten so leicht zu Nutzern der Ortsbasierten Dienste werden.
Die Frage ist ob foursquare und Gowalla dadurch verdrängt werden. Twitter wurde seiner Zeit nicht von Facebook verdrängt und hält sich gegenüber den neu eingeführten Statusupdates auf Facebook. Aber Twitter war zu dem Zeitpunkt als Facebook zum Angriff überging auch bereits tiefer verankert. Für Deutsche Social Networks a la StudiVZ, könnte der Wind durch die ortsbasierte Dienste noch rauher werden, als er eh schon ist. Denn ohne enormes Kapital, wie es hinter Facebook steht, dürfte sich kaum in nächster Zeit eine eigene ortsbasierte Dienste Applikation entwickeln lassen. Zumal die StudiVZ Nutzer in ihrem Nutzungsverhalten doch eher konservativ sind und dem ganzen SchnickSchnack (dem aber die Zukunft gehört) bei Facebook eher skeptisch gegenüber stehen.
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Facebook – Der Untergang für StudiVZ und Co?
Unter dem Titel Die Folge der Facebook-Dominanz: Deutsche Social Networks am Scheideweg gibt es bei netzwertig einen absolut lesenswerten Artikel darüber über Facebook. Am Beispiel Schweden wird erläutert, wie Social Network Marktführer alteingesessene nationale Netzwerke in die Bedeutungslosigkeit verbannte.
Die Frage die sich zu Recht stellt, ist ob eine ähnliche Entwicklung auch in Deutschland wahrscheinlich ist. Oder hängen die Deutschen zu sehr an ihrem StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ, Wer-kennt-wen oder gar an Lokalisten?
Problemkind VZNetzwerke
Die VZ Netzwerke, sind wie der Name schon sagt mehrere Netzwerke, die sich aber mehr oder weniger miteinander verbinden lassen. Lässt man den positiven Aspekt des, letzten Endes umgehbaren Jugenschutzes bei SchülerVZ beiseite, ist das eine ziemlich lästige Angelegenheit. Hier zeigt sich, dass der einstige Trumpf von StudiVZ von inzwischen zu einem Problem geworden ist. Waren es einst die Studenten als Early Adopters und Zugpferd des Social Networks, schließen diese nach dem Studium ihren Account und denken in der Regel nicht daran, zum hochgradig altbacken klingenden MeinVZ zu wechseln.
Wobei ich zumindest aus meinem Umfeld sagen kann, das viele StudiVZ Profile den Studienabschluss ihrer Besitzer nicht miterleben. Viele User kehren StudiVZ den Rücken zu. Sei das Datenschutzgründen oder weil sie einfach keinen Mehrwert in dem sozialen Netzwerk mehr sehen. Ersterer Grund mag zwar von hohen Idealen zeugen, aber wer fair sein will, muss den VZ Netzwerken zugestehen, dass sich etwas in Sachen Datenschutz getan hat und Facebook oder auch Google eine größer Datensammelwut antreibt. Aus diesem Grund preist StudiVZ sich ja inzwischen gerne als kleines deutsches Datenschutzparadies an, und macht so geschickt PR gegen Facebook.
Das weit größere Problem von StudiVZ ist der fehlende Mehrwert. Partyfotos sind für Nutzer die irgendwann einmal die Uni Richtung Arbeitswelt verlassen wollen eher ein Grund, StudiVZ zu verlassen, als dort aktiv zu sein. Der in den Anfangstagen des Studentenverzeichnis oft beschworene Gedanke, es bestünde die Möglichkeit alte Schulfreunde zu finden, gilt einerseits auch für Facebook und Co und war andererseits schon immer ein Scheinargument für soziale Netzwerke. Auch wenn wer seinen kompletten Abijahrgang als Freund hinzufügte, hat letzten Endes doch eher mit den Leuten in Kontakt gestanden zu denen eine engere soziale Bindung bestand. Der „Aha X studiert jetzt in Y das Fach Z – Effekt“ der einst den Reiz von StudiVZ ausmachte, ist nunmal keine Langzeitmotivation.
Das jedoch größte Problem, dass StudiVZ immer hatte und auch noch jetzt hat, ist seine Innovationsarmut. Es war immer ein Facebook Clon in rot, der sich erstaunlich langsam weiterentwickelte. Exemplarisch dafür ist immer das Fehlen von Hyperlinks gewesen. Wo Facebook sich heute selbst ins offene Internet katapultiert, sich mit diesem vernetzt und die Nutzerseiten von außen einsehen lässt, war StudiVZ immer ein in sich geschlossener Mikrokosmus. Wer einen Link teilen wollte, musste diesen kopieren und in die Browseradresszeile einfügen. Ein Usability Alptraum. Der noch größere Alptraum sind bei StudiVZ aber nach wie vor die Gruppen. Diese haben nie als Kommunikationskanal funktioniert sondern waren für gefühlte 90% der Nutzer nur eine lustige Erweiterung des Profils. „Ich glüh härter vor als du Party machst“, um nur eine dieser Juxgruppen zu nennen, erfüllt keinen kommunikativen Zweck sondern ist nichts weiter als ein Gag. Das Fehlen von Apps und Spielen hat mich hingegen nie wirklich gestört.Aber wer bei Facebook sieht, wie viele Freunde den halben Tag damit verbringen ihren virtuellen Bauernhof zu beackern, versteht wie sehr die Apps die Nutzer binden.
Was die Zukunft bringt
Eine derart ausgeprägte Analyse von Wer-Kennt-wen und Lokalisten spare ich mir an dieser stelle. Die Google-Statistik zeigt, dass es mit Wer-kennt-wen nach einem kleinen Boom schon wieder bergab geht und Lokalisten war niemals wirklich bedeutend. Aus der Google-Statistik geht klar hervor, dass die VZNetzwerke insgesamt zwar noch schlagkräftig sind, aber das gigantische Wachstum von Facebook macht nicht den Eindruck als würde sich stoppen lassen. Zumal der Funktionsumfang schon jetzt gewaltig ist und hinter diesem Social Network wesentlich mehr Kapital steht, dass sich in die Weiterentwicklung stecken lässt.
Ich kann mich Medienlese als nur anschließen und sagen, es harte Zeiten für die nationalen sozialen Netzwerke werden und dass es wahrscheinlich ist, das einige von ihnen in die Bedeutungslosigkeit abdriften werden. Wobei nicht gesagt ist, dass Facebook das Ende vom Lied ist.
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Facebook Datenschutz Anleitung
Jeder weiß, dass Facebook in Sachen Datenschutz und Privatsphäre ein ziemlicher Hurensohn ist, der Daten sammelt, verbreitet und dem Facebook Nutzer keine Chance lässt, das zu verhindern. Zwar gibt es einige Datenschutz und Privatsphäre Einstellungen, aber diese sind verdammt gut versteckt und schwer zu begreifen. Um sich und seine Daten aber doch so gut wie möglich vor der Datenkrake / Datenschleuder Facebook zu schützen empfiehlt es sich dieses Video anzuschauen, dass Schritt für Schritt erklärt wie du vorgehen musst.
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Social Media – Ein kleines Video
Die Menschen außerhalb des lustigen kleinen Medien Web2.0 Mikrokosmuses werden zwar am Rande auch vom Hype um Social Media penetriert, aber nutzen es trotzdem. Dieses kleine Video spricht dagegen von einer Revolution der Kommunikation die von Social Media losgetreten werde und im vollen Gange ist. Man mag dazu stehen wie man will. Aber die Zahlen die das Video präsentiert sind schon beeindruckend und zeigen wohin die Reise geht.
Link: www.youtube.com
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