Emanuelle: Königin von Sados -aka- Die Nackte von Sados
Wir befinden uns in Griechenland. Emanuelle hat Sex mit irgendeinem Kerl namens Mario, lässt sich den Pelz lecken und sich anschließend von hinten nehmen und stöhnt sich dabei eine zu recht. Dem Kerl den sie gerade noch geritten hat, gibt sie dann Geld und Photos von ihrem Ehemann Victor. Dieser zwang sie nämlich an perversen Sexpartys mit SadoMaso Spielchen teilzunehmen, bei denen sie übelst misshandelt wurde. Als Emanuelle dann gerade dabei ist nackt auf einem Pferd durch das Meer zu reiten hat ihr Göttergatte einen Flugzeugabsturz. Ihre Stieftochter Livia, die einst Zeuge einer Sexorgie ihres Vaters wurde und sehen musste wie Emanuelle dort vergewaltigt wurde, erbt das gesamte Vermögen ihres Vaters. Doch bis diese volljährig ist, ist sie ihr Vormund. Sie fliegen zusammen nach Zypern. Im Flugzeug begegnen sie Mario. Dieser scheint aber kein Interesse an ihnen zu haben. Er hat lieber Sex mit seiner Sitznachbarin auf der Flugzeugtoilette. In Zypern glauben indes Victors Freunde und Mitarbeiter in seiner Orangenfabrik nicht an einen Unfall Später kommt es während die extrem flachbrüstige Livia duscht zu einem Gespräch mit der ( Misses perfekte Brüste ^^) Emanuelle, bei dem sie Livia erklärt sie habe ihren Vater nur des Geldes wegen geheiratet, obwohl er ein pervers Schwein war. Abends geht es dann ab in die 70er Jahre Euro Disco, wo im Hintergrund die Village People mit YMCA auf dem Monitor laufen. Hier tanzt Livia eine kleinen Stecher namens Mike an während Emanuelle mit Tommy Snow ins Gespräch kommt. Am nächsten Tag geht es nach einem Besuch in der Orangenfabrik ab zum Shoppen. Dort treffen sie wieder auf Mario, von dem Emanuelle ihre Stieftochter aber verhalten möchte. Mario verbringt den Abend also alleine in einem Stripclub, wo gleich eine kleine Hure kennen lernt, die ihn mit zu sich nimmt. Die beiden sind recht schnell nackt und über das ficken vergisst sie doch glatt die Spiegeleier in der Pfanne (is das jetzt ne Metapher wenn die Eier anbrennen?). Während Emanuelle mit den Freunden ihres Exmanns streitet, treibt es Mario noch mit einer dicken Masseuse und noch einmal mit der Hure von vorhin. Diese lässt während sie ihm einen bläst, diesmal den Kaffee überschäumen (Running gag?). Jetzt komme naber endlich auch mal Emanuelle und Livia an ihren Sex. Emanuelle hat leidenschaftlichen Sex mit Tommy auf einem Bärenfell. Livia hingegen lässt sich von ihrem Discoflirt am strand ausziehen (Mehr sieht man Gott sei Dank nicht. Denn das Mädchen mit den kleinen Brüsten sieht wirklich noch zu Minderjährig aus). Mario versucht unterdessen bei einer Frau zuer fahren wer vielleicht Verdacht schöpfen könne, dass er etwas mit dem Flugzeugabsturz zu tun haben könnte. Dabei ghet er gar nicht zimperlich vor und steckt den Kopf der Frau zuerst in die Kloschüssel und vergewaltigt sie später, bzw. er versucht es. Denn nach ein paar Sekunden will sie es auch. Ah ja. Bevor es zum spannenden Finale kommt, bekommt Maria noch ein Flittchen ab und Livia die Erlaubnis mit ihrem Freund zusammen sein zu dürfen. . Doch bei einem gemeinsamen Strandausflug überrascht Mario die beiden, schlägt den Freund nieder und schnappt sich Livia. Dieser reißt er dann die Kleider vom Leib und vergewaltigt sie unter viel Geschrei. Nachdem Emanuelle noch mal Sex mit Tommy hat und eine andere Frau dazu masturbiert taucht Livia auf und berichtet. Am Ende stehen sich Mario und Emanuelle und Amphitheater gegenüber und es kommt zu einem Ende welches fast schon einer griechischen Tragödie entliehen seien könnte (kleiner Scherz).
Die Story des Films muss man nicht verstehen. Aber die interessiert bei diesem Sexploitation Film ja eh niemanden. Der Film ist jedoch abwechselungsreich genug, so dass er nicht so langweilig geraten ist wie z.B. Emmanuelle on Taboo Island. Überhaupt ist Laura Gemser mal wieder das einzige, was diesen Sexfilm über Wasser hält. Ohne sie wäre das ganze doch recht belanglos. Jedoch hat der Film ein paar Mängel, teilweise sie Stimmung verderben können. Die Livia Darstellerin Livia Russo ist, selbst wenn sie für ihr Alter schlecht entwickelt ist einfach zu jung. Ihre Brust lässt sich nicht mal erahnen, was alle Szenen in denen sie nackt ist unerotisch bis ekelig erscheinen lässt. Zweiter Kritikpunkt ist die Gewalt. Die Szene am Anfang in der Emanuelle gequält wird, die Toilettenszene und die Vergewaltigung passen einfach nicht zum Rest des Films. Sie mögen zwar reiner Exploitation sein und alles ein wenig aufpeppen, aber besser werden sie dadurch nicht. Außer knallharten Laura Gemser Fans sollte man eher die Finger von dem Film lassen und sich lieber einen anderen Genrevertreter widmen.
Categories: Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres Tags: Emanuelle, Gabriele Tinti
Foltergarten der Sinnlichkeit -aka- Emanuelle – sündhaft und verdorben (1975)
Die junge Françoise (Patrizia Gori) kommt grade von einem Fotoshooting nach Hause und hat auf dem Weg extra Zigarren und Blumen für ihren Freund Carlo (George Eastman) gekauft, da muss sie mit ansehen, wie dieser eine andere Frau beglückt. Dieser macht direkt Nägel mit Köpfen und schmeißt sie aus der Wohnung. Françoise versucht noch ihre Schwester Emanuelle (Rosemarie Lindt) anzurufen, stürzt sich aber, als sie diese nicht erreicht vor lauter Verzweiflung vor einen Zug.
Dann erfährt man in Rückblenden wie es zu diesem schrecklichen Ereignis kam. Carlo hat Françoise in der Vergangenheit immer wieder ausgenutzt, an andere Männer verliehen um an Geld für seine Spielsucht zu kommen und sonst wie ausgebeutet.
Emanuelle sinnt auf Rache. Sie macht sich an Carlo heran und lockt ihn schließlich durch ihre erotische Ausstrahlung zu sich nach Hause, wo sie ihm ein Betäubungsmittel verabreicht und ihn so gefügig gemacht in einen versteckten Wandschrank einsperrt.
Dort muss er auf Wasserentzug und unter Drogen gesetzt, Zeuge werden wie Emanuelle sich vor seinen Augen sexuellen Abenteuern, Lesbensex einer Sexorgie hingibt. Am Ende will sie ihn kastrieren um ihn auf ewig von den Frauen vorzuhalten.
Joe D’Amato ist und bleibt ja ein Phänomen der Filmgeschichte. Der Mann hat einfach alles gemacht womit man Geld verdienen konnte und dabei teilweise gar nicht so schlechte Filme geschaffen. Vom Sexploitation über den Horror zum Porno. Bei Foltergarten der Sinnlichkeit handelt es sich am ehesten um eine Mischung aus Sexfilm und Horrorthriller. Zu Beginn wird viel Zeit darauf verwendet Françoise Geschichte zu erzählen und zu zeigen wie Carlo von Emanuelle in die Falle gelockt wird. Hier darf man schon ein paar Sexszenen betrachten. Der eigentlich spannende Teil des Films beginnt aber erst dann wenn Carlo in seinem „Verlies“ eingekerkert ist und Emanuelle ihn durch ihre Sexspiele in den Wahnsinn treibt. Höhepunkt ist ganz klar die Orgie bei der erst gefressen wird, (nur in Carlos Wahn) Teile eines Menschen verspeist werden und am Ende nackte Frauen in seinen Raum stürmen. Ebenfalls sehr beeindruckend ist die Wahnvorstellung in der er mit einem Beil auf Emanuelle losgeht. Diese Szenen sind gut gemacht und die klaustrophobische Angst kommt wirklich rüber. Neben Joe D’Amato war übrigens Bruno Mattei für das Drehbuch verantwortlich. Diesen Film kann man wirklich jedem an Herz legen, wobei Leuten die auf extremen Sex, harte Vergewaltigung und Folter oder brutalen Splatter stehen hier nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen.
Das Ende find ich auch toll!
Categories: Drama, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Thriller Tags: Emanuelle, George Eastman
Laura II – Revolte im Frauenzuchthaus -aka- Women’s Prison Massacre -aka- Emanuelle in Prison
Emanuelle war ja schon immer ein nicht ganz so braves Mädchen. Nun hat es die gute aber unschuldigerweise ins Frauengefängnis verschlagen. Dort lässt sie sich aber nicht lumpen und macht gleich mal beim intellektuellen Highlight des Knastlebens, dem Gefängnistheater mit. Eine ihre Mitgefangenen (das bad girl des Films) ist aber gar nicht so begeistert von dem Stück und sorgt letzten Endes dafür, dass faules Gemüse fliegt und sich die Ladys prügeln. Auf Grund dieses Vorfalls muss Emanuelle bei der Gefängnisleiterin (Cannibal Ferox Star Lorraine De Selle) vorsprechen und bekommt eingetrichtert, wie man sich in einem Gefängnis zu verhalten hat. Beim anschließenden Abendessen spitzt sich die Lage noch weiter zu, als sich unser bad girl mit Emanuelle anlegt und schließlich beim Armdrücken gegen sie verliert (und das bei uns Lauras Dünne Ärmchen). Weiter geht’s im Waschraum, wo sich zwei Gefangenen in aller Öffentlichkeit eine kleine Lesbennummer gönnen. Unser bad girl ist davon gar nicht so begeistert schließlich tauchen auch die Wachen auf, die den beiden Lesben erstmal zeigen wo der Hammer hängt und sie im Waschbecken fast ersaufen lassen. Später muss auch Emanuelle die sadistischen Bestrafungsmethoden der Wächterinnen über sich ergehen lassen. Bevor der andere Handlungsfaden des Films beginnt erfährt man noch ein bisschen darüber wem Emanuelle ihr Gefängnisaufenthalt verdankt.
In diesem zweiten Handlungsfaden sieht man einen Gefangenentransport, in dem 4 üble Vergewaltiger, Mörder und Psychopathen, bewacht von einem Cowboy mit Schrottflinte, ins nächste Gefängnis bzw. zu ihrer Hinrichtung gebracht werden sollen. Crazy Boy Henderson (Laura Gemser Ehemann Gabriele Tinti), Victor “Geronimo” Brain (Raul Cabrera) und Helmut “Blade” von Bauer (Pierangelo Pozzato) lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie andere Pläne haben. Bevor sie diese aber in die Tat umsetzen können, bekommt der Zuschauer noch einen kleine Gladiatorenkampf auf dem Gefängnishof zwischen Emanuelle und dem bad girl geboten, den Emanuelle unter den Augen der Wachmannschaft grandios gewinnt. Unterdessen durchbricht der Gefangenentransport eine Straßensperre und liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd an deren Ende Fahre und Beifahrer des Transportes das zeitliche gesegnet haben. Der Cowboy mit der Schrottflinte überlebt jedoch und kann seien Fracht mit letzter Kraft in das Frauengefängnis überführen. Dort schaffen es zwei der Psychopathen schnell zwei Wächterinnen als Geiseln zu nehmen und den Cowboy außer Gefecht zu setzen. Wobei der eine Psychopath sich auch ganz schnell in der Kehle der Wächterin verbeißt und so ins Jenseits befördert. Schnell sind Forderungen gestellt und die Polizei steht auch schon vor der Tür. Um sich von dem ganzen Stress zu erholen lässt sich einer der Psychopathen eine Strip von der Oberwächterin bieten, von der man gar nicht gedacht hätte, dass sich unter ihrer Uniform Strapse und sexy schwarze Dessous trägt. Die anderen fühlen sich während dessen, bei all den Sex hungrigen Gefängnisinsassinnen wie im Schlaraffenland und einer der Mörder treibt es auch gleich mit dem blonden bad girl. Selbstredend wird auch Emanuelle vergewaltigt (harmlos). Wie sadistisch die Kerle wirklich sind, merkt man aber spätestens, wenn sei aus purer Grausamkeit heraus die männliche Gummipuppe einer der Insassinnen zerstören. Hilfe naht jedoch in Form eines Sondereinsatzkommandos, welches (unter anderem mit eine riesengroßen Videokamera bewaffnet!) das Gefängnis stürmen soll. Die Befreiungsaktion geht aber gründlich schief, so dass es erstmal ein ordentliches Blutbad bzw. dass im Titel bisweilen versprochene Massaker gibt. Weil das alles den Jungs auf die Dauer zu langweilig wird, spielen sie erstmal mit Emanuelle und dem bad girl russisches Roulett (hat da wer zuviel The deer hunter -aka- Die durch die Höllen gehen geguckt?), bei dem das badgirl schließlich seien Gehirn an der Wand verteilt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug führt sich auch noch eine Gefangene eine Rasierklinge ein um danach einen der Tapen zu verführen und ihm übelste Schmerzen zu bereiten. Zum Schluss werden dann noch ein paar Leute erschossen und Emanuelle sitzt wieder hinter Gittern.
Ich muss ganz ehrlich sagen, Laura Gemser hätte ich mir in einem Women in prison Film anders vorgestellt. Emanuelle hat hier weder großartige Nacktauftritte noch Sex mit Frauen. Überhaupt gibt es nur eine einzige lesbische Sexszene und ein paar nackte Frauen zu sehen. Lorraine De Selle in schwarzen Strapsen, ist da schon ein Highlight. Aber Regisseur Bruno Mattei wollte wohl auch keinen reinen Sexploitation Frauengefängnisfilm drehen. Es sind zwar alle Versatzstücke, wie die sadistischen Wärterinnen, die Lesben, das bad girl und unschuldige Heldin vorhanden, aber mit dem Eintreffen, der psychopathischen Mörder geht der Women in prison Faktor deutlich zurück und man bekommt statt dessen einen Exploitation Film sonder gleichen geboten. Die Darstellerinnen, insbesondere Laura Gemser werden fast völlig in den Hintergrund gedrängt. Dass ist aber nicht weiter schlimm, da Crazy Boy Henderson und Co einfach einen enorm hohen Unterhaltungswert haben. Auffallen tut auch, dass z.B. die Schießereien im Film ganz blutig inszeniert sind. Die Musik hat mir persönlich ganz gut gefallen, kann aber dem einen oder anderen bestimmt auf die Nerven gehen. Das sollte aber kein Hindernis sein, sich dieses kleine Italo Trash Kunstwerk mal anzugucken. Es lohnt sich.
Categories: Action und Abenteur, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Thriller Tags: Emanuelle, Gabriele Tinti
The Dirty Seven -aka- Emanuelle, Queen of the Desert
Eine Gruppe von Söldnern, wird nachdem sie einen Mordanschlag verübt hat nicht aus dem Einsatz geholt, sondern in einen Hinterhalt gelockt. Dabei wird ihr Captain verletzt und da er den Strapazen, denen die Gruppe ausgesetzt ist nicht gewachsen ist stirbt er wenig später. Ohne ihn beginnen die Söldner sich daneben zu benehmen. Die betrinken sich hemmungslos und vergewaltigen ein junges Bauernmädchen, welches bevor die ganze Truppe mit ihr fertig ist Selbstmord begeht. Auch die Spannungen innerhalb Gruppe werden immer stärker und gipfeln in offner Feindseeligkeit, als eine dunkelhäutige Schönheit (Laura Gemser) auftaucht und allen Söldnern den Kopf verdreht. Italo Trash vom feinsten bietet dieser kleine Söldnerfilm mit Laura Gemser. Sie spielt aber eher eine Nebenrolle und hat leider nur wenige Nacktszenen. Hauptaugenmerk des Films liegt tatsächlich auf den Söldnern. Wobei diese eigentlich ständig nur durch die Gegend laufen oder fahren. Die Szenen in denen Wirklich etwas passiert kann man fast an einer Hand abzählen. Die Vergewaltigung ist schon so was wie der Höhepunkt des Films und ist ja sogar für die spätere Handlung wichtig. Ein paar kleine Schießereinen gibt es zwar auch, aber die sind wirklich nicht erwähnenswert und eher langweilig inszeniert. Wer einen Laura Gemser oder Söldner Film sehen will, sollte von The Dirty Seven die Finger lassen, aber B Movie Fans können mit dieser Durchschnittskost bestimmt etwas anfagen.
Categories: Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Kriegsfilm Tags: Emanuelle, Söldner
Die Nonne und das Biest -aka- Sister Emanuelle
Leben und arbeiten im Kloster hat mich eins gelehrt! Klöster sind das geilste wo geht. Und um meine tiefe Sympathie zum Kloster auszudrücken gibt es jetzt eine ausführliche Besprechung des Nunploitation Meisterwerks Sister Emanuelle mit der einzig wahren Black Emanuelle Laura Gemser!
Die Nonne Schwester Emanuelle (Laura Gemser im schneeweißen Habit! Wow!) macht sich, zusammen mit einer Mitschwester, auf nach Venedig um von dort Monica (Mónica Zanchi), die Tochter eines reichen Barons mit in die Klosterschule zu nehmen, an die an ihr Konvent angegliedert ist. Dass blonde Monica das Kloster bitter nötig hat, wird schnell klar, als Schwester Emanuelle sie mit ihrer (gleichaltrigen) Stiefmutter Händchen haltend und knutschend beobachtet. Auf der Zugfahrt zum Kloster wird Schwester Emanuelle durch die natürlich nackt schlafende Monica einer harten Prüfung unterzogen. Denn als Schwester Emanuelle mit ihrer abendlichen Bibellektüre fertig ist und auch Monica zu schlafen scheint, bricht draußen ein Gewitter los, so dass Monica von Schreck gepeinigt ins Bett der Nonne hüpft. Diese ist durch die nackte Nymphe zwar zu Recht verunsichert, aber weißt sie als gute Christin natürlich nicht zurück. Was sich für Abgründe in der Blondine auftun, sieht der Zuschauer in der folgenden Szene, in der Monica Schwester Emanuelle von ihrem Alptraum erzählt, in dem sie an einem schrecklichen Ort von drei abscheulichen Kreaturen gejagt wurde. In Wirklichkeit sah ihr Traum aber ganz anders aus. Monica läuft im knappen schwarzen Bikini am Strand entlang und neckt drei muskulöse Knaben, so dass sie ihr in den Wald folgen. Dort entledigt sie sich ihrer wenigen Kleider, so dass sie dar steht wie Gott sie schuf und die unschuldigen jungen Männer zu einem flotten Dreier verführt. Den folgen mütterlichen gute Nach Kuss der Nonne erwidert Monica durch einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund der Nonne, was diese natürlich entschieden abweißt. Was für eine schlampe Monica wirklich ist, muss Schwester Emanuelle mit ansehen, als Monica den Zugbegleiter hemmungslos Oral verwöhnt und mit der Ausrede, sei durstig gewesen zurück in ihr Abteil kommt. Weiter geht die Tour der Nonnen und ihres Schützlings im offenen Jeep (was ein Anblick) zur Schwester Emanuelles Abtei. Dort wird Monica der Mutter Oberin und ihren zukünftigen Mitschülerinnen vorgestellt. Als sich jedoch die Klosterpforte hinter ihr schließt bekommt sie Panik und versucht zu fliehen, was Schwester Emanuelle nur durch einen beherzen „Bitch-Fight“ und eine Betäubungsmittelspritze verhindern kann. Dummerweise hat die Mutter Oberin bei diesem Kampf gesehen, dass Schwester Emanuelle statt des ordensüblichen Unterkleides einen normalen Slip trägt, was die Äbtissin gar nicht gerne sieht. Unterdessen lernt Monica auch schon ihre Zimmernachbarin Anna kennen und zieht sich erstmal aus und küsst die doch etwas verwirrte Anne auf den Mund um ihre Freundschaft zu feiern. Beim anschließenden Essen schafft es Monica schon wieder Körperkontakt zu Schwester Emanuelle aufzunehmen. In der Nacht spitzt sich die Lage im Kloster zu. Schwester Emanuelle schält sich endlich aus ihrem Habit und wir dürfen sexy Laura Gemser in ganzer Pracht bewundern (26 Minuten sind bis dahin verstrichen. Dass ist schon eine ganze Menge für die gute Laura). Sie zieht sich ein Nachhemd an und geht mit diesem Duschen (?). Unterdessen gewittert es draußen und Schwester Emanuelle denkt voll Angst an Monica die ja Angst vor Gewittern hat. Sie rennt glatt mir ihrem nassen Nachthemd zu Monicas Zimmer nur dort Zeuge zu werden, dass Monica und Anne dort bereits hemmungslos der lesbischen Liebe frönen und Sex haben. Wobei die Initiative dazu ganz klar von Monica (der kleinen Hure) allein ausgeht. Schwester Emanuelle muss indes die Flucht ergreifen und kann dem Spektakel nicht mehr als Voyeur beiwohnen, da eine ältere Mitschwester den Gang entlang kommt, um die Welt zu ermahnen, dass jeder mal sterben muss (wenn das nicht poetisch ist weiß ich es auch nicht). Lustigerweise kommt direkt im Anschluss die Mutter Oberin vorbei und sieht eine Pfütze dort wo eben noch Schwester Emanuelle stand und danach die andere Nonne vorbei gegangen ist. So wird die alte Nonne von der Äbtissin ermahnt ihre Blase besser zu kontrollieren (man sieht, es gibt auch Humor hier). Am nächsten Tag unternimmt das ganze Kloster (bzw. die Klosterschule) einen kleinen Ausflug zum Fluss. Die Schulmädchen laufen dabei Hand in Hand, was Anne und Monica wohl auf die Idee bringt sich auch zu zweit von der Gruppe zu verabschieden um in einem alten Haus ein paar Meter weiter wieder lesbische Sinnlichkeit zu praktizieren. Knallhart wie Schwester Emanuelle aber ist, trennt sie die beiden Lesben. Nur gut, denn so entdeckt Monica in dem Haus einen entflohenen und bewaffneten Verbrecher namens Rene. Um die anderen Mädchen und die Nonnen von ihrer Entdeckung wegzuscheuchen behauptet die kleine Nutte, es gäbe Schlangen in dem Haus und ein paar davon seien ihr gefolgt (Wow! Schlange. Das ist doch bestimmt eine wahnsinnig gute Anspielung auf die Schöpfungsgeschichte der Bibel). Des Nachts macht Monica auf den Verbrecher (inzwischen auf Maschinengewehr umgestiegen) aus der Hütte zu holen und im Kloster zu verstecken. Im Klosterturm stellt sich dann heraus, dass Monica nicht nur eine lesbische Schlampe ist sonder auch eine bisexuelle Nymphomanin ist. So treibt in mitten des ganzen Gerümpels in dem Turm mit Rene. Wieder und wieder haben die beiden Sex, bis Monica schließlich wieder in ihr Zimmer muss, wo an schon eifersüchtig wartet. Monica hat ihre kleine Lesbe aber gut im Griff, so dass sie sich nach einer kleinen Dusche von Anne massieren lässt. Mittels sexueller Erpressung schafft es Monica dann ihre lesbisch Freundin (oder fast schon lesbische Sklavin), dazu zu bringen Schwester Emanuelle eine Botschaft zu bringen. Monica zettelt also eine kleine Intrige an um Schwester Emanuelle in den Turm zu locken wo sie auch mal für ihren Lover eine kleine Stripshow im rosa Nachthemd abzieht und sich selber streichelt um ihn richtig heiß zu machen. Dieses bekommt die arme Schwester Emanuelle mit und sie hat auf einmal unzüchtige Gedanken darüber Oralsex mit einem Mann zu haben. Sie will fliehen, wird aber von Rene mit dem MG bedroht. Monicas Intrige geht so weit, dass Monica Schwester Emanuelle von ihrer lesbischen Beziehung zu ihrer Stiefmutter erzählt. Dieser wurde nämlich ein jähes Ende gesetzt, als Monica eines Tage beim Sex von ihrem Vater erwischt wurde (wobei sie ja nur nett zu ihrer Stiefmutter seien wollte). Die Leidenschaft in Schwester Emanuelle wird immer stärker und Monicas Ränkespiel geht auf als sie behauptet Rene fordere Anne. Statt ihrer will sich Schwester Emanuelle Rene (ganz uneigennützig) als Sexsklavin opfern. Sie hat also Sex mit Rene. Hierbei wird sie natürlich von Monica beobachtet. Dieser Vorfall bewirkt Monicas Rauswurf aus der Klosterschule. Schwester Emanuelle soll sie (wieder im offenen Jeep) zum Bahnhof fahren, nimmt sie statt dessen aber mit zu der einsamen Hütte, wo sie sie auszieht, fesselt und mit zusammengebunden Händen festbindet. Auf einmal kommt Rene ins Bild und Schwester Emanuelle und er haben vor den Augen der schockierten Monica Sex auf dem Boden. Dann nimmt sich Schwester Emanuelle einem brennenden Holzscheit und geht damit auf Monicas Scham los. Doch da klopft es an der Tür. Schwester Emanuelle ist wieder im Schlafwagon und hat alles nur geträumt. Sie bringt Monica wie bereits zu Beginn gesehen zum Kloster, geht aber dort auf ihr Zimmer zieht sich ihre normalen Kleider und verlässt das Kloster für immer.
Laura Gemser Filme sind teilweise ja wirklich nur wegen ihrer Hauptdarstellerin sehenswert. Auch Sexploitation Filme bieten oftmals nicht wirklich viel. Anders ist es bei diesem Nunploitation Meisterwerk, dem ich gut und gerne zugestehe, dass es der beste Film mit Laura Gemser ist den ich kenne. Im weißen Habit sieht Laura Gemser einfach atemberaubend aus. Sie verkörpert eine reine Unschuld, der man aber ansieht, dass in ihr etwas brodelt. Sie wird in Versuchung geführt durch die sexsüchtige Nymphomanin Monica, die wie ein Alter Ego der Emanuelle aus früheren Tagen scheint. Dass dem so ist, wird am Ende dadurch klar, dass Schwester Emanuelle die sexuellen Eskapaden, den lesbischen Sex, die Affäre mir dem Verbrecher und sämtliche Erotik nur geträumt hat. Aus diesem Licht betrachtet muss man den Film mit ganz anderen Augen betrachten. Denn ab dem Punkt wo die nackte Monica zu Emanuelle ins Bett steigt sieht man nur noch Emanuelles Traum. Monicas Alptraum war ein wirklicher in den Emanuelle nur selbst ihre eigenen sexuellen Gelüste hereininterpretiert hat. Im weiteren Verlauf des Films ist Monica quasi das Sinnbild für Emanuelles sexuelle Wünsche, während Schwester Emanuelle eher noch als der Versuch gedeutet werden kann die Keuschheit zu wahren. Wobei Schwester Emanuelle sehr schnell auch der Versuchung nicht mehr widerstehen kann und anfängt zu begehren.
Die Idee Laura Gemsers Paraderolle der (Black) Emanuelle in ein Kloster zu schicken ist einfach brillant. Dort hat sie dem sündigen Leben eigentlich abgeschworen und ist Nonne. Der Kontrast zwischen der reinen, unschuldigen Nonne und sinnlichen Emanuelle die sich dahinter verbirgt könnte nicht größer sein.
Auch der Sex und die Erotik sind sehr gut in Szene gesetzt. Mónica Zanchi ist ständig nackt zu sehen oder zeigt zumindest ihre nackten Brüste. Laura Gemser sieht natürlich im längen besser aus und schlägt wenn sie sich ihr Habit auszieht einfach alles. Die Sexszenen mit Rene sind Softporno typisch und handwerklich gut gemacht. Ebenso die lesbischen Sexszenen. Wobei die Szene mit der Stiefmutter ganz klar die beste ist. Einziges Ärgernis ist das fehlen einer Sexszene zwischen Laura Gemser und Mónica Zanchi. Diese hätte noch gut gepasst quasi als eine Verschmelzung von alter Ego und Schwester Emanuelle.
Besonders hervorzuheben ist noch die Qualität des Films an sich. Er wird nie langweilig oder einfach nur ein schlechter Sexploitation. Das mag daran liegen, dass dieser sanfte Nunploitation (Folter gibt’s quasi nicht) einfach perfekt zu Laura Gemser passt und sich auch lesbische Internatsschülerinnen perfekt einbauen lassen.
Alles in allem wirklich Laura Gemsers bester Film. Schade das nicht alle ihre Filme solch eine klasse haben.
Categories: Drama, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres Tags: Emanuelle, Nunsploitation
Emanuelle nera No. 2 -aka- Black Emanuelle 2 -aka- The New Black Emanuelle
Es ist wirklich eine Supersache einen Film mit einem Zitat von Siegmund Freud zu Beginnen. Noch besser ist es, wenn direkt danach eine nackte Frau ausgepeitscht wird, in einen Käfig gesperrt wird und auch sonst böse misshandelt wird. Schade ist es dann nur wenn der Rest des Films keine einzige solche Szene enthält. Vielmehr geht es um die Journalistin Emanuelle, welche ihr Gedächtnis verloren hat und nun in eine psychiatrische Anstalt behandelt wird um es wieder zu erlangen.
Ein Black Emanuelle Film ohne Laura Gemser? Geht so etwas? Zum Teil! Regie führte hier wie auch im ersten Black Emanuelle Film Bitto Albertini und man sieht dem Film an, das er versucht hat wirklich so etwas wie ein Drama kreieren und keinen Sexploitation wie Joe d’Amato es später tat. So gibt es eine wirkliche Story, die mit vielen Rückblenden versucht Emanuelles Leben zu rekonstruieren und auch teilweise die verdrehten Vorstellungen von Emanuelle enthält. Einschlafen tut man dabei nicht, aber unterhaltsam oder spannende ist es auch nicht. Hauptdarstellerin Shulamith Lasri (Dies sollte ihre einzige Rolle bleiben) ist natürlich keine Konkurrenz für Laura Gemser. Sie mag auch ihre Reize und eine ordentliche Oberweite haben, aber halt nicht die Erotik von Laura Gemser. Außerdem sind Sex und Erotik relativ unterrepräsentiert. Kein Lesbensexszene, kaum Sex und wenig Nacktheit sorgen dafür, dass der Film nichts für Freunde Softporno ist. Aber das es sich hierbei um ein anspruchvolles Drama handelt mag ich, trotz der Ansätze, auch nicht recht glauben.
Categories: Drama, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres Tags: Emanuelle
