Datenschutz auf Norwegisch
Nicht nur die Briten gehen etwas zu großzügig mit den privaten Daten ihrer Bürger um. Die norwegische Steuerverwaltung hat jetzt eine CD mit den ID Nummern von den 4 Millionen steuerpflichtigen Menschen in Norwegen (kann dass sein, wo Norwegen nach Wikipedia 4.769.073 Einwohner hat) an neun Zeitungsredakteure verschickt.
via: fefe
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Studenten knacken Sex-SMS und geheime Daten
Man sollte keine alten Speichermedien wie Festplatten, Flashcards oder Handys im Internet verkaufen! Zumindest dann nicht, wenn sich darauf vertrauliche, private oder erotische Inhalte befanden. An der Uni Mannheim haben Studenten jetzt mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass gelöschte Daten nicht unbedingt wirklich weg sind. In der Vorlesung über Digitale Forensik fanden die Studenten neben SEX SMS (was ist eignetlich der Plural von SexSms? Sex smse? oder Sex smses?) vertrauliche Notarsakten, Adressen und Firmenunterlagen.
Wer also seine erotischen SMS vor Studenten sichern will, seine privaten Nacktfotos vor Leute die diese Hobbymässig von alten Festplatten und Digitalkamera Speicherkarten wiederherstellen (sowas gibt es wirklich, glaubt mir!) bewahren will und seine Firmengeheimnisse behalten, will beherrsche am besten den Tipp aus dem ersten Satz.
via: südwest Presse , die fiesen SEOs^^
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Wenn schon, dann aber richtig – Onlinedurchsuchung auf Handys und PDAs
Schaut man sich an, was unser Parlament und unsere werte Regierung derzeit produzieren, kann einem schlecht werden. Die Rede ist von Stasi2.0, der modernen Variante des Überwachungsstaats.
Auf Alles was bewegt wird berichtet, dass die Durchsuchung mobiler Endgeräte nun auch auf die politische Agende gesetzt wurde. Es ist zwar schön, dass “die da oben” fortschrittlich sind, aber dass sie sich bei ihren Überwachungsstaatsfantasien nicht auf den heimischen Desktop PC beschränken sondern die totale Überwachung wollen, kann keinem freien Bürger gefallen.
Darüber wie die Onlinedurchsuchungen von Blackberrys, PDAs oder auch iPhones genau aussehen soll, will die Bundesregierung übrigens noch nicht verraten wie golem.de berichtet.
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Großbritannien ruiniert meine Geschäftsidee
Persönliche Daten sind das Gold des Web2.0. Um so mehr man von den Menschen weiß die tagtäglich durchs Internet surfen, um so besser kann man Werbung auf sie zuschneiden und so Geld damit verdienen. Google gibt es zwar nicht gerne zu, aber die „nette“ Firma hat Milliarden von Datensätzen. Auch Communitys, wie das vom Holtzbrinck Verlag aufgekaufte StudiVZ sind besonders daran interessiert möglichst viel über ihre Nutzer zu wissen, um so ihre Werbung an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
Meine Geschäftsidee war nun, diese als Suchmaschinen und Communitys getarnten Zwischenhändler einfach wegzulassen und ein Portal aufmachen, in dem die Menschen ihre persönlichen Daten direkt an Firmen verkaufen können. Das Portal würde sich den ganzen Web2.0 Schnick-Schnack sparen und könnte die den Gewinn aus den verkauften Daten, mit dem Datenbesitzer teilen.
Schade nur, dass Länder wie Großbritannien solche Geschäftsideen kaputt machen, indem sie einfach andauernd Daten verlieren, wie schwarzbu.ch berichtet. Also wird wohl nichts aus dem großen Geld, denn wer will schon Daten kaufen, wenn sie in Good Old Britain kostenlos zu haben sind? Aber haltet bei eurer nächsten Reise nach England mal die Augen auf. Vielleicht findet ihr ja irgendwo auf der Straße ein Paket mit vertraulichen Daten britischer Bürger.
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