Akte X – Jenseits der Wahrheit -aka- The X Files: I Want to Believe (2008)
Es gab eine Zeit, da revolutionierte eine Serie über zwei FBI Agenten, die unerklärlichen Phänomen nachspürten die TV Landschaft. Die Wahrheit war irgendwo da draußen. Das war jedem klar, der die Abenteuer der beiden Special Agents Scully und Mulder verfolgte. Am Ende der Serie war man zwar nicht wirklich schlauer und auch der erste Kinofilm lieferte nicht alle Antworten. Wer nun hofft sie in Jenseits der Wahrheit zu finden, sollte sich keine Hoffnungen machen.
Denn statt um Aliens, eine große Verschwörung oder um ein bahnbrechendes neues Phänomen, geht es in Akte X – Der Film 2 um eine verschwundene FBI Agentin, Organhändler und einen pädophielen Priester mit Visionen. Für einen halbwegs soliden TV Thriller wäre das alles bestimmt okay, aber im Kino wirkt der gesamte Film recht deplatziert. Genau so deplatziert, wie sich ein Zuschauer fühlen dürfte, der die Serie nicht kennt. Denn wer den Hintergrund der Figuren nicht kennt, wird seine Probleme haben dem Film zu folgen. So muss man um den Film verstehen wissen, wie Scully zum Katholizismus steht und wie ihre Beziehung zu ihrem Partner in der Serie entwickelt wurde.
Wer also Fan der Serie ist, kann sich auf ein Wiedersehen mit alten Freunden freuen und das winterliche Kanada (Drehort) genießen. Alle anderen können höchstens Schmunzeln, wenn George W. Bush in die Nähe von FBI Begründer J. Edgar Hoover gesetzt wird und dazu (das einzige Mal im Film) der berühmt Akte X Sound ertönt.
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