Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden -aka- Mondo Kannibalen -aka- Diamonds of Kilimandjaro -aka- El Tesoro de la diosa blanca (1983)
Eine Expeditions, die sich tief ins Herz des schwarzen Kontinets hervor gewagt hat gerät in Gefangenschaft eines wilden Stammes. Diese wollen den Leiter der Expedition töten, da der einen Edelstein aus dem Gebiet des Stammes bei sich trägt. Das plötzliche Auftreten einer eines halbnackten, weißen Mädchens verhindert letztendlich, dass dem Mann der Kopf abgeschlagen wird.
Am anderen Ende der Welt, liegt eine kranke Frau im sterben. Ihre Tochter ist seit Jahren im afrikanischen Dschungel verschollen. Sie soll nun eine weitere Expedition finanzieren, um ihre Tochter zu retten. Der Hintergedanke des Expeditionsleiter, ist natürlich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und sich ebenfalls die Diamanten unter den Nagel zu reißen.
Auf der Expedition kommt es dann zu jeder Menge Konflikten. Die einen wollen das Mädchen lieber tot sehen um an das Erbe ihrer Mutter zu gelangen und die anderen streiten sich permanent darüber, wer nun der Boss sei. Da die Gruppe als erste Amtshandlung in Afrika einen Eingeborenen erschießt, sind ihnen natürlich bald die Wilden auf den Fersen.
Zuerst sollte die grundlegende Frage beantwortet werden, ob „Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden“ -aka- „Mondo Kannibalen“ -aka- „Diamonds of Kilimandjaro“ ein Kannibalenfilm ist, oder nicht. Von seinen diversen Titeln her, könnte man natürlich davon ausgehen. Doch das ist fast schon der einzige Grund für die Bezeichnung Kannibalenfilm. Denn in diesem Film werden weder Menschen gefressen noch wird eine Schildkröte geschlachtet (siehe „Cannibal Holocaust“ oder „Cannibal Ferox“). Es gibt zwar ein Eingeborene, aber wirklich kannibalisitsch scheinen die nicht zu sein. Also ist der Film eher ein Abenteuer Film mit ein nackten Frauen.
Außer denen bietet der Film auch relativ wenig. Katja Bienert hat ja nicht zu unrecht eine kleine Fangemeinde und auch die Auftritte von Lina Romay und der schwarzen Priesterin sorgen für etwas nudity.
Ansonsten „Nackt unter Wilden“ recht zahm. Ich weiß nicht wie sehr die von mir gesehen Fassung geschnitten ist, aber mehr Gewalt wäre Jess Franco untypisch. Die Story und Ausstattung des Films sind unterirdisch und Spannungsmomente sucht man ebenfalls vergeblich. Für unfreiwllige Komik sorgt vielleicht noch der „Große weiße Häuptling“ und die Tatsache, das er vor seine Hütte frisch gemähten Rasen hat.
Wer Sex und Kannibalismus sehen will, der soll sich besser „Nackt unter Kannibalen“ mit Laura Gemser oder „Mountain of the Cannibal God“ mit Ursula Andres ansehen. Aber Kannibalenfilm-Komplettisten müssen natürlich auch „Mondo cannibale 4.Teil: Nackt unter Wilden“gesehen haben.
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Die EU und ihre lustigen Videos – Das Anti Migrationsvideo
Europa ist ein schrecklicher Ort! Das wissen wir, die wir hier unser trauriges Dasein fristen schon sehr lange. Dumm ist nur, dass das die knapp eine Milliarden Bewohner des schwarzen Kontinents das nicht so genau wissen. Das dachten sich zumindest die Europäische Union und die Schweiz. Erste ist vielleicht einigen ein Begriff, weil sie gerne mal mit Sexfilmen für sich wirbt und letztere erlangte jüngst Bekanntheit mit einem Flashspiel rund und um schwarze Schafe (Leider nicht mehr verfügbar).
Die beiden haben jetzt ein Video produziert um die Afrikaner über Europa aufzuklären und ihnen so klar zu machen, dass es zu Hause doch immer noch am schönsten ist. Der Film zeigt einen jungen Afrikaner, wie er aus Europa nach Hause telefoniert. Er drückt sich kunstvoll darum herum, die Wahrheit über seine Situation zu gestehen. Auf die Frage „Hast Du eine Unterkunft gefunden?“antwortet er „Ja bei Freunden“. Er lebt mit anderen Migranten unter einer Brücke. Und als er gefragt wird: „Klappt es mit dem Studium?“ behauptet er. „Natürlich!“. Dabei bettelt er und wird von der Polizei verfolgt. Der Kurzfilm lief in der Halbzeitpause des Fußballländerspiels zwischen der Schweiz und Nigeria im staatlichen Fernsehen des afrikanischen Landes.
[youtube NtOr0e5odRo]
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Emanuelle nera -aka- Black Emanuelle -aka- Emmanuelle in Africa
Da ich erfahren habe, dass sich die Leser meines Blogs sehr für die Arbeiten der Laura Gemser interessieren, habe ich mir mal die Mühe gemacht mir mal einen Laura Gemser Film genauer anzusehen. Hierbei handelt es sich um Black Emanuelle (1975). Nicht zu verwechselen übrigens mit Black Emanuelle in Afrika aus dem Jahre 1978.
Die Fotographin Mae Jordan alias Emanuelle (Laura Gemser) reist nach Afrika um dort Photos für ihr Magazin zu machen. Dort trifft sie auf ihre Kollegin Ann Danieli (Karin Schubert). Ann nimmt Emanuelle bei sich zu Hause auf. Dort vertreibt man sich die Zeit mit Poolpartys, Tennis und gepflegten Liebesspielen. An diesen nimmt Emanuelle rege Teil. Sie verführt quasi alle handelnden Personen. Ann selbst scheint nicht mehr wirklich viel mit ihrem Mann zu haben und geht deshalb lieber zu einem schwarzen Tankwart. Am besten sind jedoch die Szenen in denen Emanuelle eine kleine Photostrecke mit Ann knipst und die in der sie die Geliebte von Anns Mann am Pool verführt. Später füllt sie sich noch mit Eingeborenenschnaps ab und führt ein kleines Tänzchen auf. Doch wirkliches Glück findet sie vor Traumhaften Kulisse Afrikas nicht.
Man muss zugeben, dass die Story des Films niemanden wirklich vom Hocker reißen kann. Aber dieses Manko gleicht Laura Gemser tausendmal wieder aus. Wobei ich aus ästhetischen gerne weniger Szenen mit Männern und dafür mehr Frauen gesehen hätte. Zumal bin ich mir ziemlich sicher, dass es schlechtere Filme über Afrika gibt. Man bedenke nur die ganzen Schnulzen die gerne mal von der ARD produziert werden und nur aus Landschaft und Herzschmerz bestehen. Da ist dieser Film doch wesentlich besser, auch wenn man auf Grund des wohl eher niedrigen Budgets keine großen Landschaftsaufnahmen produzieren konnte. Zumal der Film teilweise auch versucht ein wenig den Konflikt zwischen Schwarzen und Weißen aufzuarbeiten. Beziehungsweise Emanuelles Identität als Mulattin. Ab und zu kann man auch mal Schmunzeln, auch wenn die Metapher des Auto Betankens keine große Kunst ist. Letztendlich ist der Film aber einfach ein Muss für jeden Laura Gemser Fan und all diejenigen die Filme aus dem großen Kinojahrzehnt der 70er Jahre mögen.
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