Science Fiction

Sleep Dealer (2008)

Memo lebt ihn einem kleinen Dorf in Mexiko. Da ein amerikanischer Konzern den Fluss, der einst die Farm seines Vater mit Wasser versorgte, aufgestaut hat, ist das Leben dort in jeder Hinsicht mehr als öde. Memo will dort Raus und hackt sich mit einer selbstgebauten Maschine ins weltumspannende Kommunikationsnetz. Dieses wird jedoch als Hacker Attacke von Wasser Terroristen gewertet, weshalb eine Kampfdrohne sein Haus zerstört und seinen Vater tötet. Memo wird live Zeuge, da der Angriff im Rahmen einer Reality-Show im Fernsehn übertragen wurde.
Nun halt ihn nichts mehr in seinem Dorf und er reist in die Stadt, wo er sich von der hübschen Luz Anschlüsse in den Körper implantieren lässt, um mit diesen durch die Kraft seiner Gedanken online zu gehen. Denn so kann er in einer Sleep Dealer Fabrik arbeiten. Hier arbeiten Mexikaner, die allesamt verkabelt sind und so Roboter jenseits der Grenze in den USA Roboter bedienen.
Währenddessen macht sich Ruby, der ebenfalls verkabelte Pilot auf den Weg nach Mexiko. Er hat im Netz die ERinnerungen von Luz gekauft und weiß dadurch, dass er er mit Memos Vater einen Unschuldigen ermordet hat.
Ausbeutung von mexikanischen Arbeitern, die man dafür noch nicht mal in die USA lassen muss. Eine unüberwindbare Grenze. Eine von Großkonzernen kontrollierte Wasserversorgung. Realityshows in denen privater Krieg gezeigt wird. Totale Vernetztung.
Sleep Dealer hat ein enormes Potential aber nutzt es in keinser Weise. Inspieriert durch Filme wie Matrix oder auch Ghsot in the Shell interessiert sich Sleep Dealer nicht für politische oder wirtschaftliche Hintergründe. Statt ein Thriller in einer schönen neuen Welt zu sein, ist er ein odes Drama. Die Liebesgeschichte um Memo und Luz, die unter dem Schatten steht, dass Luz Memos Geschichte verkauft hat, wirkt aufgesetzt und auch Rubys “Überwindung der Grenze” mag nicht recht fesseln.
Außerdem gibt es die ein oder andere Logiklücke. Warum muss man sich bespielsweise Seine Verkableung auf dem Schwarzmarkt besorgen, wenn die billigen Arbeitskräfte in den USA doch unentbehrlich sind?
Die Computereffekte sind übrigens für heute Verhältnisse sehr bescheiden. Aber diese Umstand ist eigentlich nicht weiter störrend. Denn selbst wenn die Animationen auf Hollywood Level wären, würde das Sleep Dealer nicht retten.

Regie: Alex Rivera

Sleep Dealer in der IMDB

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - November 17, 2009 at 11:20 am

Categories: Drama, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction   Tags:

Ach jodel mir noch einen -aka- Stoßtrupp Venus bläst zum Angriff (1974)

Da spiegel.de so nett war von Ach jodel mir noch einen zu schreiben (der Film soll wohl bei Kino.to der Hit sein) rückt der Film mal wieder etwas nach oben.

Originalpost: 02.04.2007, 19:25

Ein Stoßtrupp weiblicher Außerirdischer von der Venus reist mit seiner fliegenden Untertasse auf die Erde um dort Nachschub für die Samenbank der Venus zu beschaffen. Der kostbare Samen (Reibstoff) ist nämlich auf der Venus zur Neige gegangen, weshalb die fünf Aliens bei den Samen produzierenden Wilden der Erde, das kostbare Gut abzapfen sollen. Diese Mission ist keine ganz ungefährliche! Aus dem Erdfernsehen erkennen die Frauen sogar, dass die Wilden Kannibalen sind, die Frauen aussaugen. Während der Ankunft des Ufos, haben die Zenzi und der Karl gerade Sex im Stall („Hättest du mir gleich gesagt, dass du eine Jungfrau bist, hätte ich mir mehr Zeit gelassen“ „Und wenn ich gewusst hätte, dass du keine Zeit hast, hätte ich mir doch die Strumpfhose ausgezogen.“). Dieses Intermezzo wird dann aber mit der Mistgabel durch die Dorfwirtin beendet, die durch die Landung des Raumschiffes wach geworden ist. Die Venus Mädchen schwärmen später aus um Samen zu beschaffen und werden von der Bevölkerung des bayrischen Dorfs, in dem sie gelandet sind für das französische Skiteam gehalten. Während eine der Frauen es schafft gleich 4 stramme Bayern in das Raumschiff zu locken, um sie dort an die Samenabzapfmaschine anzuschließen, gerät ein anders Besatzungsmitglied in Lebensgefahr, da ein Bursche, dem sie die Skier geklaut hat, ihr den überlebenswichtigen Raumanzug ausgezogen hat. Doch ein Arzt kann sie schnell genug in eine Sauna bringen und sie da direkt auch aufklären. Eine andere gerät an einen Unterwäsche Vertreter, bei dem sie Reibstoff in der Klarsichtpackung bekommt (Kondome) und im Auto von hinten genommen wird (Beim Cunnilingus: „Sind sie einem Kannibalen in die Hände gefallen?“ „Jaaa, er kostet mich bereits!“). Ein anderes Besatzungsmitglied gerät an einen Jäger, bei dem sie die Vorzüge bayrischer Blasmusik kennen lernt, aber vor Überraschung den kostbaren Samen verschluckt. Die letzte Venus Frau gerät schließlich an den Dorfpolizisten, dem sie zuvor die Uniform geklaut hatte („habt ihr so was schon gesehn? Das ist ein schwuler Polizist!“). Zurück im Raumschiff probieren zwei der Aliens erst einmal Erden Dessous aus und lesbisieren ein bisschen rum. Am Ende landet das ganze vermeidliche Skiteam auf dem Blassmusik Tanzabend des Dorfs, bei dem es nicht nur Sex mit einem Skilehrer, sondern auch einen Blowjob unter dem Tisch gibt. Schließlich ziehen sich die Venus Frauen vor versammelter Mannschaft aus, was in einer Massenschlägerei unter den anwesenden Männern mündet.

Aus der Masse der langweiligen, unerotischen, strohdoofen und unkreativen Bayern Sexfilmen sticht „5 Mädchen blasen zum Angriff“ wie der Film auch hieß, auf jeden Fall heraus. Die Story an sich ist eine wirklich witzige Idee und wurde ja quasi sogar für den amerikanischen Film „Good Vibrations – Sex vom andern Stern“ recycelt. Dialoge und Witze sind größtenteils nicht der totale Bodensatz des derben Klamauks, sondern wirklich spaßig. Auch wenn gewisse Standarts des bayrischen Sexklamauk geboten werden. Erfreulich sind auf jeden Fall die weiblichen Darstellerinnen und die Tatsache, dass sei genug Gelegenheit haben, ihre nackten Körper zu präsentieren. Nebenbei gibt’s eine schöne verschneite Bergkulisse und ein nettes Design der Alientechnologie. Stosstrupp Venus ist auf jeden Fall eine Perle des deutschen Sexfilms, der neben Humor und Erotik auch die Elemente des Science Fiktion Films einbaut und so ein absolutes Highlight wird.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - April 6, 2009 at 4:25 pm

Categories: Erotischer Film, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie, Science Fiction   Tags:

Watchmen – Die Wächter

Es ist das Jahr 1985, Richard Nixen ist Präsident der Vereinigten Staaten und der Kalte Krieg droht zur atomaren Apokalypse auszuarten. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Amerikaner mit dem durch einen Reaktorunfall geschaffenen Superhelden Doktor Manhattan über eine Art Superwaffe verfügen. Eigentlich arbeitet Doktor Manhattan jedoch daran das Energieproblem der Menschheit zu lösen.
Derweil sorgt der Mord am Superheld „The Comedian“ für Unruhe. Eigentlich sind zwar alle  Superhelden längst in Rente und leben ein bürgerliches Leben, aber aus Furcht vor einem Maskiertenmörder werden einige von ihnen wieder aktiv.

Die Story von Watchmen ist so komplex, dass man sie nicht wirklich zusammenfassen kann. Einerseits sind die Figuren hoch komplex und andererseits ist die Welt in der sie Leben voller Widersprüche und Ungereimtheiten. Die verschachtelte Erzählstruktur sorgt zudem dafür, dass sich dem Kinozuschauer  viele Erkenntnisse erst nach und nach erschließen. Jedoch ist Watchmen dabei nie hektisch oder unübersichtlich. Vielmehr ist der Film ein Puzzle, dass im Laufe der Handlung durch immer neue Teile ergänzt wird.
Wer eine Popcorn Actionsause ertwartet wird von Watchmen vielleicht enttäuscht sein. Zwar gibt es großartige Kamp- und Actionszenen und extrem blutiges Gemetzel, doch der Grundton des Films ist bei all seiner zur Schau gestellten Brutalität sehr ruhig.

Alles in allem ein großartiger Film, der seiner grandiosen Comicvorlage gerecht wird.

2 comments - What do you think?  Posted by Sodomedia - März 18, 2009 at 9:38 am

Categories: Action und Abenteur, Fantasy, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction, Thriller   Tags:

WALL-E

Roboter WALL-E ist einsam. Die Menschen haben ihn auf der verseuchten und lebensfeindlichen Erde zurückgelassen und sind vor 700 Jahren in den Weltraum geflohen. Seit dem räumt er, wie es sein Programmierung vorsieht, den Müll der untergegangen Zivilisation weg und presst ihn zu handlichen Klötzen zusammen.
Sein einziger Freund ist eine kleine Kakerlake, die er sich als Haustier hält und zur Unterhaltung dient im lediglich ein altes Tanzmusical, dass er sich jeden Abend, nach Feierabend auf seinem Ipod ansieht.
Abwechslung kommt erst in WALL-Es Alltag, als die hübsche Roboterfrau Eve mit ihrem Raumschiff landet und mit ihrer enormen Feuerkraft für Chaos sorgt.
Wer schon immer meinte, zu viele Dialoge, würden die meisten Filme ruinieren, sollte sich den neuen Film aus Computern von Pixar ansehen. Fast ein Stummfilm, überzeugt dass Animationsabenteuer durch einem sympathischen, ungemein menschlich wirkenden Helden, viel Situationskomik und eine beißende Zivilisationskritik.
Gerade die erste Hälfe des Film, in der WALL-E durch das Postapokalyptische New York zieht, enthält je Menge böser Anspielungen auf unsere alltäglichen Konsumneigungen. Später, wenn WALL-E auf Menschen trifft, die durch 700 Jahre „Weltraumkreuzfahrt“ so dick geworden sind, dass sie Roboter brauchen um sich fort zu bewegen, geht das Subtile zwar unter, aber dafür wird angefangen zu sprechen und eine ganze Armee kauziger Roboter sorgt für Spass.

[youtube 1qaAQbggU]

IMDB

Homepage zum FIlm

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - September 30, 2008 at 11:59 am

Categories: Action und Abenteur, Drama, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction   Tags: , ,

Flash Gordon (1980)

Der intergalaktische Diktator Ming bedroht die Erde indem er den Mond auf den hoffnungslos primitiven Planten stürzten lässt. Eigentlich hat Football Star Flash Gordon damit wenig bis gar nichts zu tun, doch dummerweise stürzt sein Flugzeug mit samt der hübschen Dale in das Labor von Dr. Hans Zarkov. Dieser braucht eine zweite Person für ein Himmelfahrtskommando, das den außerirdischen Angriff abwehren soll.

Und ehe man sich versieht, sind Zarkov, Dale und Flash Gordon mit der Rakete des Doktors unterwegs nach Mongo, vom wo Ming über sein Weltraumimperium herrscht. Der Tyrann will Flash Gordon hinrichten und sich Dale als Sexsklavin Ehefrau nehmen.

Natürlich kommt alles ganz anders und Flash Gordon rettet die Erde, gewinnt das Herz von Dale und vereint die Königreiche von Mongo gegen Diktator Ming. Dabei muss er zwischenzeitlich den Anmachen einer sexsüchitigen Schlampe Prinzessin widerstehen, die ihn zwar rettet aber dann an einen eifersüchtigen Liebhaber vom Volk der Baummänner übergibt, der Flash auf ein Schwanzvergleich lebensgefährliches Männlichkeitsritual herausfordert. Vor der finalen Schlacht, verbündet sich Flash dann noch mit dem Volk der Falkenmänner, nicht ohne vorher bei einem Duell auf Leben und Tod gegen den aufmüpfigen Waldmann zu bestreiten.

Drei Jahre nach Star Wars entstand diese knallbunte Space Opera nach Vorlage der Flash Gordon Comics. Und ähnlich bunt wie in einem Comic geht es auch zu. Die Kostüme, Kullissen und die gesamte Gestaltung des Films wirken wie auf einem LSD Trip und erinnern teilweise an Barbarella aus dem Jahr 1968. Zwar gibt es in Flash Gordon nicht Jane Fonda nackt zu sehen, aber dafür erstrahlt Sam J. Jones als blonder Superheld, der Mings Soldaten mit Football Tricks umhaut.

Genau dieser nicht wirklich erst zu nehmende Witz macht, den Charme aus, der Flash Gordan innewohnt. Die Schwelle zum Trash übertretend, wird es jedoch nicht langweilig. Der Kampf zwischen Flash Gordan Prinz Barin (Wer hätte Bonddarsteller Timothy Dalton erkannt?) im Palast der Falkenmenschen hat auch nach knapp 30 Jahren nichts von seiner Wirksamkeit verloren außerdem gibt es da ja noch Queen. Die Rockband steuerte mit ihrem unvergesslichen Soundtrack das i-Tüpfelchen zu Flash Gordon bei, dass ihn erst Recht zu einem Klassiker adeln.

Regissuer Mike Hodges drehte übrigens auch Der Croupier und nach Wunsch von Produzent Dino De Laurentiis sollte Federico Fellini den Film machen!

1 comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - September 20, 2008 at 7:18 pm

Categories: Action und Abenteur, Fantasy, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction   Tags: ,

Akte X – Jenseits der Wahrheit -aka- The X Files: I Want to Believe (2008)

Es gab eine Zeit, da revolutionierte eine Serie über zwei FBI Agenten, die unerklärlichen Phänomen nachspürten die TV Landschaft. Die Wahrheit war irgendwo da draußen. Das war jedem klar, der die Abenteuer der beiden Special Agents Scully und Mulder verfolgte. Am Ende der Serie war man zwar nicht wirklich schlauer und auch der erste Kinofilm lieferte nicht alle Antworten. Wer nun hofft sie in Jenseits der Wahrheit zu finden, sollte sich keine Hoffnungen machen.
Denn statt um Aliens, eine große Verschwörung oder um ein bahnbrechendes neues Phänomen, geht es in Akte X – Der Film 2 um eine verschwundene FBI Agentin, Organhändler und einen pädophielen Priester mit Visionen. Für einen halbwegs soliden TV Thriller wäre das alles bestimmt okay, aber im Kino wirkt der gesamte Film recht deplatziert. Genau so deplatziert, wie sich ein Zuschauer fühlen dürfte, der die Serie nicht kennt. Denn wer den Hintergrund der Figuren nicht kennt, wird seine Probleme haben dem Film zu folgen. So muss man um den Film verstehen wissen, wie Scully zum Katholizismus steht und wie ihre Beziehung zu ihrem Partner in der Serie entwickelt wurde.
Wer also Fan der Serie ist, kann sich auf ein Wiedersehen mit alten Freunden freuen und das winterliche Kanada (Drehort) genießen. Alle anderen können höchstens Schmunzeln, wenn George W. Bush in die Nähe von FBI Begründer J. Edgar Hoover gesetzt wird und dazu (das einzige Mal im Film) der berühmt Akte X Sound ertönt.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - August 15, 2008 at 8:01 pm

Categories: Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction, Thriller   Tags:

The Fantastic Four (1994 oder 1993)

The Fantastic Four (1994 oder 1993)

Ich habe es endlich geschafft mir die „Fantastic Four“ Version von Roger Coreman anzusehen. Diese entstand einzig und allein aus dem Grund, dass Produzent die Verfilmungsrechte an dem Comic „The Fantastic Four“ besaß und diese Rechte verpufft wären, wenn er den Leuten von Marvel Comic keinen fertigen Film präsentiert hätte.

Also engagierte Eichinger den einzigen Mann, der in der Lage ist, vernünftige Filme zu produzieren auch wenn das Budget minimal ist. Roger Corman. In kürzester Zeit und mit einem Budget von unter 2 Millionen Dollar drehte dieser den Film ab. Weder er noch die Schauspieler noch irgendwer wussten, dass der Film nie für das Publikum gedacht war, sondern lediglich den Zweck erfüllte, die Rechte zu behalten.

Wie immer bei Cormans Filmen, ist auch dieses Produkt handwerklich mehr als solide. Die Effekte sind für den Preis annehmbar und gerade die Maske von Ben Grimm beeindruckt. Die Story braucht zwar ein bisschen, bis sie in Schwung kommt und man wird das Gefühl nicht los, man habe in der kurzen Zeit kein ordentliches Drehbuch hin bekommen.

Doktor Doom ist so leider nur eine Randfigur und bis die „Fantastic Four“ durch ihren Unfall im Weltall überhaupt erstmal fantastisch werden, dauert es recht lang. Der Nebenplot um eine Gruppe ausgestoßener wirkt leider auch wenig spannend. Wobei ich vermute, dass auch die neuen Verfilmungen der „Fantastic Four“ kein unbedingt sinnvolleres Drehbuch haben.

Neben dem Spaß am totalen Trash und dem interessanten Hintergrund des Films, bleibt „The Fantastic Four“ aber ein durchaus unterhaltsamer Film, der aus geringen Mitteln einiges macht.

Mehr Infos auf Deutsch oder ausführlich auf Englisch.

 

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - März 15, 2008 at 8:54 pm

Categories: Action und Abenteur, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction   Tags: , ,

Unheimliche Schattenlichter -aka- Twilight Zone: The Movie (1983)

Twilight Zone war in den 50er und 60er Jahren eine der erste Mysteryserien und wird heute noch in einer Vielzahl von anderen Serien immer wieder gerne zitiert (Die Simpsons, Gilmore Girls, etc.).

Dieser Kinofilm besteht aus vier Episoden, die teilweise Remakes von alten Folgen der Serie sind.

 

Der Film beginnt mit einer Art Prolog, in dem man zwei Männer in einem Auto sieht, die im Laufe der Zeit auf die Twilight Zone zu sprechen kommen. Schließlich fragt der Beifharer den Fahrer ob, ob er mal etwas richtig gruseligs sehen will.

 

Die erste richtige Episode, erzählt von einem rassistischen, weißen, antisemitischen Amerikaner, der sich nachdem er in einer Bar eine Hassrede gegen Schwarze, Juden und Ausländer gehalten hat, auf einmal im dritten Reich wieder findet. Dort wird er von Nazis verfolgt und durch die Stadt getrieben. Nach einem Sturz erwacht er und wird von einer Gruppe Ku Klux Klan Mitgliedern und Rassisten bedroht. Nachdem er fliehen kann und fast in einem See ertrinkt findet er sich auf einmal in Vietnam, wo er von GI’s erschossen wird. Schließlich findet er sich wieder im dritten Reich und bekommt von der SS einen Judenstern angeheftet und wird in eine Viehwagen gesteckt. Aus diesem heraus sieht er noch seine Freunde mit denen er zuvor in einer Bar war. Doch sie können ihn nicht sehen und nicht retten.

Diese Episode von John Landis nicht nur die einzige, die kein direktes Remake eienr alten Twilight Zone Folge ist, sondern auch eine der besten. Wie der Mann den Hass zu spüren bekommt, den er zu Beginn selbst propagiert hat, hat eine ungemein starke Wirkung auch wenn er bei weitem kein Sympathieträger ist. Das die Vietnam Episode so kurz ist, liegt übrigens daran, dass Vic Morrow bei den Dreharbeiten dazu zusammen mit zwei Kinderdarstellern beim Absturz eines Hubschraubers um Leben kam. Ich meine mich zu erinnern, dass diese Szene irgendwo in „Gesichter des Todes“ einmal gezeigt wird.

Die zweite Episode stammt von Steven Spielberg und erzählt von einem Altersheim, in dem ein neuer Senior auftaucht, der die Alten wieder zu Kindern macht.

Mit Horror oder Mystery hat diese Episode nichts zu tun. Sie ist zwar ganz nett gemacht, aber doch irgendwie recht lasch.

Episode Nummer drei bei der Joe Dante Regie führte ist da schon besser. Hier trifft eine junge Lehrerin an einer Raststätte einen kleinen Jungen, den sie, nachdem sie ihn aus Versehen angefahren hat, nach Hause fährt. Sein zu Hause ist überaus seltsam. Überall stehen Fernseher, die Fernseher in denen Cartoons laufen und auch das Haus selbst wirkt, als sei es ein real gewordener Cartoon. Es stellt sich heraus, dass der kleine Junge allmächtig ist, da alles was er sich wünscht Realität wird.

Vom der Optik her definitiv die beste Episode. Neben der Cartoonhaften Einrichtung des Hauses besticht das Obergeschoss, dass mit seinem Licht und Schatten Spiel fast an „Das Kabinett des Dr. Caligari“ erinnert. Man merkt das Joe Dante zuvor Gremlins gemacht hat, besonders an den auftauchenden Monstern. Wobei diese nach heutigen Trickmaßstäben doch ein bisschen lächerlich wirken.

Mad Max Regisseur George Miller war für die letzte Episode verantwortlich. Hier sieht ein man in einem Flugzeug ein Monster auf der Tragfläche damit beschäftigt ist, die Triebwerke zu zerstören. Niemand glaubt ihm und schließlich bringt er das Leben alle Reisenden selbst in Gefahr.

Diese Episode ist den meisten vermutlich durch die Simpsons Satire mit dem Schulbus bekannt. Sie überzeugt besonders durch ihre atmosphärische Dichte und Spiel von Hauptdarsteller John Lithgow, der als paranoider Fluggast am Rande des Wahnsinns wirklich sehenswert ist.

Alles in allem ist Twilight Zone: The Movie wirklich zu empfehlen. Aber vor allem Macht es Lsut darauf, sich die Originalserie mal anzusehen.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Sodomedia - Februar 26, 2008 at 12:56 pm

Categories: Fantasy, Film, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Science Fiction   Tags: ,

Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt

Ein Planet explodiert in der unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt. Von dort fliegt ein Asteroid Richtung Erde. Nachdem der Himmelskörper dort zu Boden gekommen entdecken ihn zwei Freunde. Einer von ihnen wird von den sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmern angegriffen, sie sich an seinem Kopf fest saugen und ihn zu einem willenlosen Zombie machen. Der andere Freund nimmt den Kampf gegen die Würmer auf. Jedoch erledigen die Würmer auch ihn, so dass jemand anderes den Staubsauger in die Hand nehmen muss um die Würmer zu besiegen.

Amateurfilme kann man nicht wie jeden anderen Film beurteilen, ohne unfair zu werden. Deswegen sei vorweg gesagt, dass es eine Super Sache ist, dass die Macher von „Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt“ ihren Film überhaupt verwirklicht haben.

Leider hatten die Jungs kein anständiges Equipment. Gedreht wurde wohl auf Video und daraus folgend ist die Bildqualität miserabel. Teilweise sind auch die Schnitte recht unschön geraten. Überaus gut gelungen sind hingegen manche Kamerafahrten. Insbesondere die subjektive Kamera aus sich der Würmer kann sich durchaus sehen lassen. Etwas schwach hingegen ist die Szene in der die Würmer durch die Gegend fliegen und offensichtlich mit einer Angel aus einem fahrenden Auto heraus gehalten werden.

Wobei gerade er Prolog im Weltraum, bei dem der Trick mit der Schnur auch angewendet wird, einen gewissen Ed Wood Charme a la „Plan 9 from outta Space“ hat. Das die Würmer aus alten Magnetbändern zu bestehen scheinen ist zwar nicht wirklich gut gemacht, aber die Viecher anständige zu bauen stell ich mir recht schwierig vor. Die Splatter und Gore Effekte sind zwar nicht gigantisch, aber doch solide gemacht.

Was dem Film ein bisschen schadet, ist dass die Macher versucht haben ihren Film humorvoll zu gestalten, aber dummerweise keinen Humor haben. Vieles wirkt zu albern und kindisch. Der einzige richtig gut Gag war meiner Meinung die Anspielung auf die Geschwindigkeit von Zombies. Da hat der Bedroht noch Zeit in aller Ruhe Pfeil und Bogen zu bauen, weil der Zombie ja wie gesagt so lahm ist.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Dezember 13, 2007 at 3:01 pm

Categories: Amateurfilme, Filmkritik und Review, Horror, Kurzfilm, Science Fiction   Tags:

Bikini Girls on Dinosaur Planet (2005)

Zwei Forscherinnen fliegen mit ihrem Raumschiff durch die Galaxis um einen Planeten mit prähistorischen Lesben zu erforschen. Diese Steinzeitlesben sind Tag ein Tag aus mit Lesbensex beschäftigt, während ab und an mal ein Dinosaurier durch Bild läuft. Auch die beiden Wissenschaftlerinnen sind notgeil und treiben es die meiste Zeit. Zum Höhepunkt des Films kackt und furzt ein Dinosaurier.

Seduction Cinema macht ja ab und zu Erotik Satiren auf Hollywood Filme. Diese sind dann zum Teil ganz lustig und bisweilen wirklich erotisch. Bikini Girls on Dinosaur Planet ist weder das eine noch das andere.

Die schlecht animierten Dinosaurier und der aufgemalte Bordcomputer, in einem Raumschiff dass aus schwarzen Planen besteht, bringen niemanden zum lachen. Das ist einfach nur billig und nicht lustig.

Für den einzigen Lichtblick in Sachen Erotik sorgt Misty Mundae die gewohnt sexy ist, aber das nicht wirklich zeigen kann. Zumal das verwöhnte Auge des Softcore Fans durch eine etwas zu füllige Dame irritiert wird. Außerdem finde ich, dass Dildos in Softcore Filmen keinen Platz haben. Das wirkt einfach nur dämlich. Wer so etwas sehen will soll sich harte Pornos ansehen. Wobei man seien Zeit mit harten Pornos bestimmt besser verbringen könnte als mit Bikini Girls on Dinosaur Planet.

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1 comment - What do you think?  Posted by admin - November 23, 2007 at 8:32 pm

Categories: Erotischer Film, Film, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction   Tags:

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