Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt
Ein Planet explodiert in der unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt. Von dort fliegt ein Asteroid Richtung Erde. Nachdem der Himmelskörper dort zu Boden gekommen entdecken ihn zwei Freunde. Einer von ihnen wird von den sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmern angegriffen, sie sich an seinem Kopf fest saugen und ihn zu einem willenlosen Zombie machen. Der andere Freund nimmt den Kampf gegen die Würmer auf. Jedoch erledigen die Würmer auch ihn, so dass jemand anderes den Staubsauger in die Hand nehmen muss um die Würmer zu besiegen.
Amateurfilme kann man nicht wie jeden anderen Film beurteilen, ohne unfair zu werden. Deswegen sei vorweg gesagt, dass es eine Super Sache ist, dass die Macher von „Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt“ ihren Film überhaupt verwirklicht haben.
Leider hatten die Jungs kein anständiges Equipment. Gedreht wurde wohl auf Video und daraus folgend ist die Bildqualität miserabel. Teilweise sind auch die Schnitte recht unschön geraten. Überaus gut gelungen sind hingegen manche Kamerafahrten. Insbesondere die subjektive Kamera aus sich der Würmer kann sich durchaus sehen lassen. Etwas schwach hingegen ist die Szene in der die Würmer durch die Gegend fliegen und offensichtlich mit einer Angel aus einem fahrenden Auto heraus gehalten werden.
Wobei gerade er Prolog im Weltraum, bei dem der Trick mit der Schnur auch angewendet wird, einen gewissen Ed Wood Charme a la „Plan 9 from outta Space“ hat. Das die Würmer aus alten Magnetbändern zu bestehen scheinen ist zwar nicht wirklich gut gemacht, aber die Viecher anständige zu bauen stell ich mir recht schwierig vor. Die Splatter und Gore Effekte sind zwar nicht gigantisch, aber doch solide gemacht.
Was dem Film ein bisschen schadet, ist dass die Macher versucht haben ihren Film humorvoll zu gestalten, aber dummerweise keinen Humor haben. Vieles wirkt zu albern und kindisch. Der einzige richtig gut Gag war meiner Meinung die Anspielung auf die Geschwindigkeit von Zombies. Da hat der Bedroht noch Zeit in aller Ruhe Pfeil und Bogen zu bauen, weil der Zombie ja wie gesagt so lahm ist.
Posted by admin Date: Donnerstag, Dezember 13, 2007
Categories: Amateurfilme, Filmkritik und Review, Horror, Kurzfilm, Science Fiction
Tags:
Lordi’s The Kin (2004)
Anna schreibt ein Buch über Monster, wird jedoch vom Schicksalsschlag getroffen, dass ihre Mutter stirbt. Sie hört Stimmen, hat Visionen wie diese in eine Art Zug der Toten einsteigt und träumt bei einem Trffen mit ihrer Schwester Julie davon wie einer Frau von einem Monster der Kopf zerteilt wird. Zusammen mit Julie macht sich Anna auf um das alte Haus ihrer verstorbenen Mutter aufzuräumen. Sie finden dort unter anderem ein Photo von 1911 auf dem unter anderem ein unbekannter Mann zu sehen ist. Während dessen werden Bekannte von Anna von unbekannten Monstern abgeschlachtet. Anne bekommt des Nachts einen seltsamen Anruf von Julie, die sie aber Julie nennt und etwas von einem Paket erzählt. Als sie im Schuppen eine übel zugerichtet Leiche mit einem an sie adressierten Brief findet, fährt sei zurück nach Helsinki wo bald der nächste Mensch sein Leben lassen muss. Der blutverschmierte Brief enthält wie sie jetzt herausfindet nur den Namen, der sich nach einer Recherche als der Mann von dem Bild herausstellt. Sie findet anscheinend auch das Paket dass Julie erwähnte. In diesem befindet sich neben einem Bündel Zweigen, eine Babyleiche und ein Löffel mit der Gravur „Julie“, einem Geburtstag und einem Todestag. Darauf enthält sie wieder einen Anruf in dem sei Julie genannt wird. Schließlich taucht Lordi auf und bringt sei auf einen Friedhof ähnlichen Ort, an dem neben Lordi auch noch ein Mädchen ist und Babygeschrei zu hören ist. Als sie wieder aufwacht ist sie bei ihrer Mutter und stellt fest, dass eigentlich sie es ist die Tod ist und mit dem Zug der Toten mitfährt, während ihre Mutter noch lebt. Ganz zu Ende sieht man eine Veranstaltung, bei der Annas Buch vorgestellt wird und neben Annas Mutter auch ihr Vater, der sich als der ominöse Mann herausstellt, anwesend ist. Wobei er wie man in letzter Sekunde erfährt Lordi ist.
Die Masse der Lordi Fans war 2004 wohl ein Stück weit überrascht über Lordis Film „The Kin“, den er auf die limited Edition von „The Monsterican Dream” packte. Den der Film hat mit den Lordi Videos wie man sie kennt rein gar nichts zu tun. The Kin ist ein Horrokurzfilm, mit einer unkonventionellen bis surerealen Geschichte. Lordi selbst antwortete auf die Frage wie man den Film zusammenfassen könne und ob er eine gradlinige Story habe in einem Interview:
„NEIN. Nein Nein Nein. Dieser Film hat definitiv keine gradlinige Story. Es wäre unmöglich den Plot zu erklären. Obwohl, wenn du dir dreizehn verschiedene Stories denkst, die auf dem Album sind, dann ist „The Kin“ die vierzehnte. Nur die Form ist anders. Es ist kein Song, sondern ein Kurzfilm. Es ist wirklich eine harte Nuss. Wenn sich jemand den Film anguckt und nicht weiß, worum es verfickt nochmal geht, oder Angst hat es nicht richtig zu verstehen, der versteht es wahrscheinlich richtig. Es gibt so viele verschiedene Wege den Film richtig zu verstehen. Es ist wirklich surreal. Ich weiß, dass die Fans was ganz anderes erwarten. Die erwarten wahrscheinlich sowas wie unsere Musik. So etwas, das wirklich schnell zum Punkt kommt. Aber mit Lauri und den Ideen, die wir hatten, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen einen Film zu machen, der etwas dunkler und depressiver als normaler Friedhof-Scheiß ist. Es ist wirklich lustig zu sehen, wie die Leute reagieren. Normalerweise verstehen die Leute absolut nicht, was da abgeht. Aber dann, auf der anderen Seite, soll er auch wirklich so sein.“
Viel ruminterpretieren kann man wirklich, aber ich denke, man kann indem man doch ein paar Parallelen zu andere Filmen sieht schon einiges besser verstehen. Die MAchsrt erinnert mich sehr an Hellraiser V gemischt mit ein bisschen „A Tale of two sisters“ (meinet wegen auch „The 6th sense“). Außerdem war ich ein bisschen an die Schlussszene von „the Shinning“ erinnert.
Auf jeden Fall denke ich, dass Julie von Anfang an Tod ist und dass und dass die Familie die man auf dem Photo sieht nicht wirklich Annes Eltern sind, sondern irgendwelche Vorfahren oder ähnliches. Das würde bedeuten dass Julie irgendwie Kontakt zu Anne aufnimmt. Julie befände sich auch in einer Art Teufelskreis, aus dem sie nicht heraus kommt, was man am Ende (Hellraise like) daran seiht wie ihr Vater auf einmal Lordi wird. Darauf dass der ganze Film etwas mit (Annes) Verwandtschaft zu tun hat, sagt ja auch schon der Titel. Die Art wie alles zusammengeschustert ist hat fast auch etwas von David Lynch und ich glaube auch, dass es keine eindeutige Lösung gibt.
The Kin ist bestimmt nicht der beste Horrorkurzfilm den es gibt. Aber er sorgt für eine gruselige Atmosphäre ein paar nette Gore Effekte und viel Raum fürs ruminterpretieren. Wer eingeschweißter Lordi Fan ist, wird den Film sowie so mögen, ganz einfach weil er von Lordi kommt und ansonsten ist er halt ein Kurzfilmhappen für zwischendurch.
Posted by admin Date: Donnerstag, Juni 8, 2006
Categories: Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Kurzfilm
Tags: Kurzfilm, Lordi, Monster
Kurzfilm: Life Is Too Short to Dance with Ugly Women (1996)
Ein Junger Mann (Florian Lukas „Keine Lieder über Liebe“) wird von seiner Freundin dazu gebracht einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Tante Emma Laden zu verüben. Doch schon auf dem Weg vom Auto zum Laden stößt er mit einem Obdachlosen zusammen und hat die Situation nicht mehr unter Kontrolle. Im Geschäft trifft er dann eine Ladendiebin (Stefanie Stappenbeck „Italiener und andere Süßigkeiten“), die sich als Schwangere tarnt und ihn, nachdem eine Verkäuferin den Alarm (Im Tante Emma Laden? Ist klar) aktiviert, rettet. Denn schon nach ein paar Sekunden stehen zwei Schwerbewaffnete Killer Polizei Blondinen vor der Tür. Sie schafft es die Situation zu meistern, aber es stellt sic heraus, dass sie selbst etwas viel größeres, nämlich einen Bankraub plant.
Dieser hübsche kleine Kurzfilm ist die erste Arbeit von Lars Kraume, der mich ja jüngst mit seinem Film „Keine Lieder über Liebe“ (in dem ebenfalls Florian Lukas die Hauptrolle spielte) nicht so ganz überzeugt hat. Dieser gut besetzte Kurzfilm ist aber ein wirklich unterhaltsames Kleinod aus der Kurzfilmlandschaft, das beim Filmfestival einen Preis gewonnen hat.
Posted by admin Date: Montag, April 17, 2006
Categories: Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Kurzfilm
Tags: Bankraub
Mountain of the Cannibalgod
Jeder der den ersten James Bond Film gesehen hat, kennt sie und liebt sie! Sie ist nicht nur das erste sondern auch unanfechtbar das beste Bondgirl alle Zeiten! Ihr Auftritt in dem sie wie Venus aus dem Meer aufsteigt ist legendär, auch wenn Hale Barry in aufs schändlichste versucht hat zu imitieren!
Die Rede ist ganz klar von Ursula Andress, die in diesem Film die Rolle von Susan spielt, deren Mann irgendwo im Dschungel (wo auch sonst) auf einer Expedition verschwunden ist. Zusammen mit ihrem Bruder Arthur und Professor Edward Foster, der das Gebiet kennt, indem Susans Mann als vermisst gilt, macht sie sich auf ihm. Mit von der Party sind außerdem noch ein paar Helfer und so eine Art Diener vom Prof. Nachdem die gesamt Suchexpedition mittels Hubschrauber dann irgendwo in den Dschungel geflogen worden ist, passiert das erste kleine Unglück. Susan stolpert! Das wäre ja nicht so schlimm, wenn da nicht eine fette Vogelspinne vor ihr rum krabbeln würde. Mit dieser macht der Prof. dann aber kurzen Prozess, was die Träger und die inzwischen zur Unterstützung angeheuerten Eingeborenen jedoch für ein schlechtes Omen halten. Um sich gegen die Mächte des Bösen zu verteidigen wird daraufhin in bester Tiersnuffmanier eine Eidechse geschlachtet und verspeiste. Die Gruppe an sich wird im Anschluss an dieses kleine Dinner direkt ein wenig verkleinert, da sich der Prof. und Arthur auf einmal anfangen sich zu prügeln, woraufhin die eingeborenen das Weite suchen. Kurz darauf erreicht die Gruppe das Meer, von wo man dann mittels Boot auf die Insel fahren kann, wo Ursulas Mann vermutet wird (Warum man nicht gleich mit dem Helikopter dahin geflogen ist und woher auf einmal das Boot kommt hab ich auch nicht so ganz verstanden). Auf der Insel fallen dann die restlichen Helfer einem Krokodil, einer Falle und einem Wilden zu Opfer. Kurz bevor auch Susan von eben so einem aufgespießt werden kann taucht Gott sei dank Manolo auf der den verbliebenen Kern der Gruppe in das Dorf des Missionars Vater Moses bringt. Dort gibt es leider auch nicht lange Frieden, da Arthur mit der Frau eines Dorfbewohners rummacht und auf einmal Wilde im Dorf aufkreuzen. Zudem ereignet sich hier der erste Höhepunkt des Films. Susan zieht sich aus!
So, und wenn wir ganz ehrlich sind, dann ist das doch der Einzige Grund warum man sich diesen Film anguckt (es sei den man ist Kannibalenfilmkomplettist). Denn ein Bondgirl wie Ursula Andress mal nackt zu sehen lohnt sich echt. Zudem ist dieser Film der Beweis, dass es für sie ein Leben nach James Bond gab. Wie man aus der Beschreibung des Films merkt, spielen Kannibalen hier eher eine untergeordnete Rolle. Sie kommen erst im letzten Teil des Films richtig zu Sache, wenn die Gruppe um Susan den „Mountain of the Cannibalgod“ endlich erreicht. Auf dem Weg dorthin fällt zudem der beste Satz des Films. Der sich der Gruppe anschließende Manolo (ob er mit Nachnamen Blahnik heißt, weiß ich jetzt grad nicht) sagt, er würde keine Tiere töten. Denn ein bisschen Tiersnuff gibt es auch noch, wobei es am Drehort zum Glück keine Riesenschildkröten zu geben schien. Gegen Ende wird der Film aber wirklich noch mal besser. Susan wird komplett mit Öl, eingerieben und ein Lustmolch wird standesgemäß kastriert. Bevor es aber dazu kommt hat der Film noch eine richtig schöne Pointe. Den das Grundmotiv, dass ja eigentlich jeder gute Kannibalenfilm hat, ist hier nicht direkt, dass die zivilisierten Menschen die wahren Wilden sind, sondern ihre Habgier. Zudem kann man das ganze, wenn man ganz mutig ist auch als einen Atomkraftfilm sehen. Alles in allem ein echt guter Film, der den Zuschauer eher unterhält als ihn, wie vergleichbare Filme das tun, zu schockieren oder ununterbrochen anzuecken.
Posted by admin Date: Dienstag, Februar 1, 2005
Categories: Action und Abenteur, Erotikfilm Sexfilm Sexploitation Sleaze, Exploitation, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Kurzfilm, Medienblog, Science Fiction, Thriller
Tags: Dschungel, kannibalenfilm, kannibalismus, Tiersnuff, Ursual Andress