Ach jodel mir noch einen -aka- Stoßtrupp Venus bläst zum Angriff (1974)
Da spiegel.de so nett war von Ach jodel mir noch einen zu schreiben (der Film soll wohl bei Kino.to der Hit sein) rückt der Film mal wieder etwas nach oben.
Originalpost: 02.04.2007, 19:25
Ein Stoßtrupp weiblicher Außerirdischer von der Venus reist mit seiner fliegenden Untertasse auf die Erde um dort Nachschub für die Samenbank der Venus zu beschaffen. Der kostbare Samen (Reibstoff) ist nämlich auf der Venus zur Neige gegangen, weshalb die fünf Aliens bei den Samen produzierenden Wilden der Erde, das kostbare Gut abzapfen sollen. Diese Mission ist keine ganz ungefährliche! Aus dem Erdfernsehen erkennen die Frauen sogar, dass die Wilden Kannibalen sind, die Frauen aussaugen. Während der Ankunft des Ufos, haben die Zenzi und der Karl gerade Sex im Stall („Hättest du mir gleich gesagt, dass du eine Jungfrau bist, hätte ich mir mehr Zeit gelassen“ „Und wenn ich gewusst hätte, dass du keine Zeit hast, hätte ich mir doch die Strumpfhose ausgezogen.“). Dieses Intermezzo wird dann aber mit der Mistgabel durch die Dorfwirtin beendet, die durch die Landung des Raumschiffes wach geworden ist. Die Venus Mädchen schwärmen später aus um Samen zu beschaffen und werden von der Bevölkerung des bayrischen Dorfs, in dem sie gelandet sind für das französische Skiteam gehalten. Während eine der Frauen es schafft gleich 4 stramme Bayern in das Raumschiff zu locken, um sie dort an die Samenabzapfmaschine anzuschließen, gerät ein anders Besatzungsmitglied in Lebensgefahr, da ein Bursche, dem sie die Skier geklaut hat, ihr den überlebenswichtigen Raumanzug ausgezogen hat. Doch ein Arzt kann sie schnell genug in eine Sauna bringen und sie da direkt auch aufklären. Eine andere gerät an einen Unterwäsche Vertreter, bei dem sie Reibstoff in der Klarsichtpackung bekommt (Kondome) und im Auto von hinten genommen wird (Beim Cunnilingus: „Sind sie einem Kannibalen in die Hände gefallen?“ „Jaaa, er kostet mich bereits!“). Ein anderes Besatzungsmitglied gerät an einen Jäger, bei dem sie die Vorzüge bayrischer Blasmusik kennen lernt, aber vor Überraschung den kostbaren Samen verschluckt. Die letzte Venus Frau gerät schließlich an den Dorfpolizisten, dem sie zuvor die Uniform geklaut hatte („habt ihr so was schon gesehn? Das ist ein schwuler Polizist!“). Zurück im Raumschiff probieren zwei der Aliens erst einmal Erden Dessous aus und lesbisieren ein bisschen rum. Am Ende landet das ganze vermeidliche Skiteam auf dem Blassmusik Tanzabend des Dorfs, bei dem es nicht nur Sex mit einem Skilehrer, sondern auch einen Blowjob unter dem Tisch gibt. Schließlich ziehen sich die Venus Frauen vor versammelter Mannschaft aus, was in einer Massenschlägerei unter den anwesenden Männern mündet.
Aus der Masse der langweiligen, unerotischen, strohdoofen und unkreativen Bayern Sexfilmen sticht „5 Mädchen blasen zum Angriff“ wie der Film auch hieß, auf jeden Fall heraus. Die Story an sich ist eine wirklich witzige Idee und wurde ja quasi sogar für den amerikanischen Film „Good Vibrations – Sex vom andern Stern“ recycelt. Dialoge und Witze sind größtenteils nicht der totale Bodensatz des derben Klamauks, sondern wirklich spaßig. Auch wenn gewisse Standarts des bayrischen Sexklamauk geboten werden. Erfreulich sind auf jeden Fall die weiblichen Darstellerinnen und die Tatsache, dass sei genug Gelegenheit haben, ihre nackten Körper zu präsentieren. Nebenbei gibt’s eine schöne verschneite Bergkulisse und ein nettes Design der Alientechnologie. Stosstrupp Venus ist auf jeden Fall eine Perle des deutschen Sexfilms, der neben Humor und Erotik auch die Elemente des Science Fiktion Films einbaut und so ein absolutes Highlight wird.
Categories: Erotischer Film, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie, Science Fiction Tags:
The House Bunny (2008)
Da The House Bunny immer noch sehr beliebt ist, rückt der Artikel mal wieder etwas nach oben.
Originalpost: 08.10.2008, 10:34
Playboy Bunny Shelly führt ein glückliches und vor allem sexy Leben in der Playboy Mansion Villa von Playboy Vater Hugh Hefner. Doch mit den Sexpartys mit Stars und Prominenten, dem Luxus dem Shopping mit ihren Sexy Playboy Bunny Schwestern ist es vorbei als sie am Tag nach ihrem 27. Geburtstag die Villa verlassen muss.
Nachdem sie kurz im Gefängnis landet, weil sie die Aufforderung eines Polizisten zum Blasen nicht richtig verstanden hat, landet sie in der Frauen-Studentenverbindung Zeta. Doch die spießigen, langweiligen und hässlichen Mädchen die dort wohnen, stehen kurz davor ihr Verbindungshaus an eine sexy Studentinnenverbindung zu verlieren.
Deswegen versucht House Bunny Shelly erst durch Autowaschen im Bikini neue Mitglieder zu werben und startet dann ein Makeover der Hausbewohnerinnen. Aus den grauen Mäusen werden Sexbomben, die jedem Pornofilm Ehre machen würden. Neben dem sexy neuen Look schafft Shelly es auch die Studentinnen mit einer realistischeren Einstellung zum Leben vertraut zu machen und lernen, dass Äußerlichkeiten mehr zählen und dass Männer auf billige Nutten und dumme Frauen stehen.
Würde der Film an dieser Stelle enden, wäre vermutlich der ehrlichere Film. Jedoch muss Shelly noch erkennen, dass auch Bildung und innere Werte zählen. Das ist dann zwar zuckesüß und nicht mehr so schön anzuschauen, aber ansonsten würde der Film wohl seine Zielgruppe vergraulen. Interessanterweise ist aber die Botschaft zu Beginn von The House Bunny so stark, dass die kleine Regulierung in Richtung Individualität und Persönlichkeit ein bisschen untergeht.
Interessanterweise ist The House Bunny übrigens in eine Märchenerzählung als Rahmenhandlung eingebettet. Die macht ihn zwar nicht weniger konformistisch, aber deutet immerhin daraufhin, dass man den Film nicht für bare Münze nehmen sollte.
Neben der teilweise recht prüden Ami Erotik (Anna Faris nackt gibt’s nur von hinten), bietet The House Bunny immerhin den ein oder anderen guten Gag und eine Menge Blondinnenhumor. Leider rettet dass die Aschenputtel Geschichte nicht. Zumal man dem jede Sekunde ansieht, dass das Drehbuch aus der Feder von Karen McCullah Lutz stammt, die auch schon für Natürlich Blond verantwortlich war. Wobei dort, wie auch filmtabs meint die Witze besser waren. Denn House Bunny fehken wirklich Ecken und Kanten und bissige Satire.
Um es wie smileblue zu sagen:
Im Ernst: Zu empfehlen ist er nicht. Aber amüsiert haben wir uns dann doch.
Categories: Erotischer Film, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: mainstream, Playboy
Didi – Der Doppelgänger (1984)
Seine Kneipe in Berlin West ist Didis ganzer Stolz. Doch der skrupellose Großindustrielle und Bauunternehmer Immer plant den gesamten Häuserblock abzureißen. Wie es der Zufall will, sehen sich Didi und Imma zum verwechseln ähnlich. Das führt dazu, dass ein Mitarbeiter von Imma ihn für seinen Boss hält und ihn mit ihn den Puff nimmt. Dort tauchen zwei Schläger auf die eigentlich Didis Kneipe kurz und klein hauen sollen und nun aber die Orchideebar auseinander nehmen.
Imma entdeckt schließlich seinen Doppelgänger und zwingt ihn für die Dauer des Besuchs der amerikanischen Präsidenten Ronald Reagen seinen Platz einzunehmen, da drei Gangster versuchen ihn zu entführen.
Auf den ersten Blick wirkt Didi der Doppelgänger wie eine ziemlich dämliche Verwechselungskomödie. Aber das stimmt nur zum Teil. Denn auch wenn Dieter Hallervorden Komik und ins besonders seine Mimikspielchen nicht jedermans Sache sind, hat der Film auf jeden Fall einen gewissen anarchischen Charme und legt ein ordentliches Tempo hin .
Dabei ist Konzernboss Imma, als sexistisches Arschloch vom Dienst definitiv die spannendere Figur, da sein sympathisch verplanter Doppelgänger ein wenig farblos bleibt. Immas drei Grundsätze, mit denen Didi ohne Probleme das Unternehmen in seiner Abwesenheit leiten können soll, gehören in jedes BWL Buch. „Legen sie es hin, ich beschäftige mich später damit“, „Ich brauche mehr Details“ und „Das ist nur ihre Meinung und ihre Meinung interessiert hier niemanden!“.
Neben all dem und seinem 80er Jahre Berlin Charme, bietet Didi der Doppelgänger übrigens auch noch den aus der Serie Adelheit und ihre Mörder bekannten Schauspieler Tilo Prückner in der Rolle Gangster Bosses. Außerdem ist Didi der Doppelgänger im Gengensatz zu dem was deutsche Komödien vom Schlage 7 Zwerge oder Traumschiff Periode 1 abliefern wirklich witzig (für deutsche Verhältnisse versteht sich^^).
Categories: Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: deutscher Film, Dieter Hallervorden
Madagascar 2 -aka- : Escape 2 Africa
Löwe Alex und seine Freude machen sich mit einem von den Pinguinen reparierten Flugzeug auf, zurück nach New York Mit von der Partie sind King Julien und Maurice. Dummerweise stürzt das Flugzeug irgendwo im afrikanischen Busch ab. Dort trifft Alex seinen Vater wieder, Gloria einen sexy Nilpferdmann, Marty eine ganze Herde Zebras und Giraffe Melman wird Medizinmann.
DreamWorks Animation ist mal wieder ein herrlicher Familienfilm gelungen. Auch wenn die Story fortsetzungsbedingt etwas gibt es beste Unterhaltung. Neben dem abgedrehten Humor gibt es auch immer wieder Szenen die eher das ältere Publikum von Madagascar 2 ansprechen. Mein absolutes Highlight ist die Anspielung auf die Twilight Zone Episode in der ein Monster (Gremlin oder Goblin???) ein Flugzeug zum Absturz bringt. Die Madagaskar Pinguine sind natürlich auch wieder mit dabei und sind für sich schon ein Grund sich den Film anzusehen. Gerade ihre Verhandlung mit der Affengewerkschaft („Ich muss erst noch die Gewerkschaft zertrümmern“) oder der Running Gag mit der Wackelkopfpuppe lassen einen schmunzeln.
shredder-blog hat übrigens recht wenn er meint Madagascar 2 sei Familien tauglicher als Wall-E. All zu komplex wird es bei Madagascar 2 nämlich nicht.
Categories: Action und Abenteur, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: Animationsfilm
Liebesgrüße aus der Lederhose (1973)
Alfredo ist Kurschaffender. Er kümmert sich mit Hingabe darum den feinen Damen in seinem Kurort einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren. Doch der Womanizer braucht schließlich mal Pause und fährt zur Erholung ins tiefste Bayern. Dort hat Wirt Sepp Eber nicht nur einen nichtsnutzigen Kellner, sondern auch eine Schar strammer Bayern in Lederhosen die sich hier um die Gelüste der weiblichen Gäste kümmern. Alfredo will mit bunten Treiben im „Wilden Eber“ nicht zu tun haben, heuert aber nachdem Sepp ihn beim Kartenspielen ausgenommen haben im Konkurrenzgasthof „Zum Feurigen Stier“ an. Mit Unterstützung eines italienischen Gastarbeiters kommen nun auch dort die Frauen auf ihre Kosten.
Mit diesem Film erfand Franz Marischka quasi das Genre des Bayern- Lederhosensexfilms. Derber Humor, nackte Frauen, Männer in Lederhosen und das alles vor bayrischer Bergkulisse. Wirklich viel nackte Haut gibt es dabei in Liebesgrüße aus der Lederhose nicht zu sehen und man wird den Eindruck nicht los, man habe wenn es zu explizit werden könnte lieber aus der Distanz gefilmt oder am besten gleich geschnitten. Erotikfreunde werden das vermutlich nicht schätzen. Wobei ich hier vielleicht auch von einer geschnittenen Fassung von Liebesgrüße aus der Lederhose rede, da der Film bei mir keine 92 Minuten Spielzeit hatte.
Das würde auch erklären, warum manche Handlungsstränge so vollkommen unverständlich wirken. Zwar ist Franz Marischkas Regie ja nicht bekannt für ihre Tiefsinnigkeit, aber Liebesgrüße aus der Lederhose wird es teilweise doch selbst für seine Verhältnisse recht wirr.
Den derben bayrischen Humor kann man mögen, muss man aber nicht. Doofe Kellnerwitze sind Tiefpunkt und sonst regiert alberner Komödienulk. Natürlich teilweise im sexuellen Kontext, der aber immerhin nicht ins rein fraunfeindliche absinkt. Dafür spielt Peter Steiner, als unter der Fuchtel seiner Frau stehender, bayrischer Callboy eine viel zu tragische Figur.
Spätere Franz Marischkas Filme wie Zum Gasthof der spritzigen Mädchen oder Der Kurpfuscher und seine fixen Töchter haben mir persönlich besser gefallen, aber in Liebesgrüße aus der Lederhose kann man quasi das Original des Lederhosenfilms bewundern.
Categories: Erotischer Film, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: Franz Marischka, Lederhosenfilm, Peter Steiner
Sex and the City – der Film
Wer kennt nicht diese Werbung für Telefonsex, die des Nachts die Sendeplätze von DSF oder Vox schmückt? Dort gibt es versaute Teenies, heiße Gays und willige Russinen. Diese drei Gruppen von Dienstleistungerbringern haben jedoch nicht allzu viel mit der neuesten Spielfilmversion einer US Fernseh Serie zu tun.
Reife Frauen ab 40 – der Film
Um diese Pointe zu verstehen, muss man sich natürlich erst einmal bewusst werden, dass es Frauen jenseits der 30 schon schwer haben eine Rolle in einem Kinofilm zu bekommen. Kriegen sie doch eine, dann spielen sie zumeist die alterslosen Filmzombies, der ewig zwischen 20 und 30 jährigen. Männern fällt es da viel leichter zu altern. Schauspieler wie Bruce Willis (dessen in die Jahre gekommen Ex Frau Demi Moore sich ja noch in „Drei Engel für Charlie 2“ als sexy Vamp präsentieren durfte) wurden mit dem alter immer besser. Für reife Frauen ab 40 ist der Zug hingegen abgefahren, wenn sie trotz plastischer Chirugie und Botox langsam ihrem wahrem Alter ähnlich sehen.
Der kapitalistische Postfeminismus
Zwar haben sich auch Jessica Parker und ihre drei Kolleginnen (wohl auch mit Hilfe des oben und im Film erwähnten Botox) gut gehalten und sehen noch halbwegs frisch auszusehen, aber das ist auch die einzige Illusion von Jugend die Film zu Stande bringt. Denn sonst erzählt Sex and the City – der Film mit Länge von über 2 Stunden, in quasi biblischem Ausmass die antike Geschichte der Prinzessin (in diesem Fall wohl eher die der Alten Jungfer) die am Ende ihren Prinzen heiratet. Da wo die Serie aufhörte fängt der Film an und letztendlich erzählt er das gleiche wie fünf Staffeln Sex and the City. Heldin Carry ist erst glücklich mit ihrem Mister Big (der übrigens John James Preston heißt wie man nun erfährt), der sie dann aber in bester „Die Braut die sich nicht traut“ Manier vor dem Altar stehen stehen lässt und sie so bis zum Filmende in tiefste Depressionen stürzt, aus der sie nur mit Hilfe ihres auf Handtaschen fixierten, großbrüstigen, schwarzen Personal Assitents wieder heraus geholt wird. Diese wird übrigens durch die Carry als weise, alte Priesterin in die Geheimnisse des Frau sein eingeführt und darf im Gegensatz zu dieser, ihren Mister Right recht schnell vor den Traualter schleifen. Neben dem Mann fürs Leben kann braucht die emanzipierte Frau nichts weiter als eine 1000 Dollar teure Designerhandtasche für ihr Seelenheil. Marxistischer Warenfetisch wenn man so will.
Die Botschaft ist klar: Die Frau ist unvollkommen ohne ihren Mann!
Zwar ist das Happyend so wie der ganze Film vorhesehbar (wir erinnern uns, dass wir uns quasi in einem Remake der Serie befinden), aber es ist dennoch erstaunlich wie er Frauen dann doch recht überraschend vorbettet, wie sie ihr Leben zu leben habe.
- Die gehörnte Miranda sieht ein, dass sie ihren Mann durch ihren Verlust an Attraktivität und durch sexuelles Versagen in die Arme einer anderen getrieben hat und lässt sich auf eine an Kitsch nicht zu überbiete Versöhnungsszene auf der Broklyn Britch ein.
- Die sentimentale Charlotte darf endlich ihrer Bestimmung, dem Gebähren nachkommen und ein eigenes Kind in die Welt setzen, da sie, wie XXXX Folgen Sex and the City gezeigt haben, doch als Frau recht unvollständig ist ohne ein Kind.
- Die (Ex)Schlampe Samanta übernimmt hingegen die Rolle der Märtyrerin. Sie lässt ihren jungen, gut aussehenden, potenten und zu allem Überfluss sie liebenden Freund von dannen ziehen. Er soll sich lieber eine frische Gebärerin suchen und die Schlampe eines einsamen Todes sterben lassen. Diese Kapitulation, der am Ende des Film ihren 50. Feiernden, ist die mit am herrlich verlogenste Szene des ganzen Films.
Sex macht Spass und man sollte darüber reden
Für einen Film der das Stichwort Sex im Titel hat, wird in „Sex and the City“ erstaunlich wenig gefickt. Das ist zum einen recht löblich, da niemand außer den Fans der im ersten Absatz erwähnten Werbung alte Leute Sex sehen wollen. Zum anderen hätten es trotzdem ruhig mehr als zwei nackte Titten seien können. Von denen die eine übrigens zu Cynthia Nixonund dieandere zu einer jungen Strandschönheit gehört. Erste hat übrigens beim zeigen dieser, ihrer rechten Brust eine der wenigen Sexszenen. Die meisten anderen gehen auf Samantas Nachbar. Dafür dass dieser seinen dicken Schwanz einmal halb ins Bild halten darf sind, seine Sexszenen aber verdammt kurz.
Die Botschaft der Serie, „Sex macht Spass und man sollte darüber reden“ kommt derweil auch zu kurz. Da das Sexleben in der Ehe aufhört und in der Serie alles gesagt wurde, beschränkt man im Kinofilm auf wesentliche langweiligere Themen.
Freunde der Kinobesucherinnen
Männer und sonstige denkende Wesen, die aus irgendeinem grausamen Schicksalsschlag oder auch freiwillig im Sex und die Stadt Film landen, können sich neben dem bombastisch inszenierten Sexismus immerhin über einen kleinen Diss gegen Paris Hilton, das Abrutschen in den Fäkalhumor (Charlotte scheißt sich in die Hose), einen lustigen Fluch und einen kleinen Witz auf Kosten des Iphone freuen. Ansonsten regiert die Langeweile.
Postal: Der Film (2007)
Es soll ja Leute geben, die Laden sich Filme aus dem Internet herunter und schädigen damit die arme, arme Filmindustrie. Aber auch diese bösen, Rapidshare und Bit Torrent User haben Anstand wie man hört. Denn wenn sie merken, dass sie aus Versehen (sei es aus Unwissenheit oder weil der Filmtitel so verführerisch klang) einen Uwe Boll heruntergeladen haben, löschen sie direkt den Film und formatieren im besten Fall ihre Festplatte um dieser wieder in einen unbefleckten Zustand zu befördern. …
Okay, Schluss mir Prolog jetzt geht’s ans Eingemachte. Das Uwe Boll Computerspiele verfilmt und damit Geld verdient, obwohl man ihm bescheinigt, er sei völlig unfähig, dürfte bekannt sein. Ebenso, dass Postal (bzw. Postal 2) ein Spiel ist, bei dem man sich in einer psychopathischen Kleinstadt durch die Gegend massakrieren kann (Man kann! Soll heißen, dass das Spiel theoretisch auch zu Ende gespielt werden kann, ohne Amok zu laufen).
Uwe Boll hat sich fürs Amok laufen entschieden. Sein Postal Dude hat eine extrem fetten Frau mit der ihn einen kaputten Wohnwagen lebt und einen extremen Hass auf sein Leben. Weil er zudem Geldprobleme hat, pumpt er seinen Onkel an. Doch dieser hat mit seiner Weltuntergangssekte bestehend aus hübschen Gespielinnen selber Schulden beim Finanzamt. Also heckt er zusammen mit dem Postal Dude einen Plan aus, um eine Ladung wertvoller Kruchy Dolls zu erbeuten.
Dumm nur, dass Osama bin Laden und seine Selbstmordattentäter auch hinter den Puppen her sind, die im Freizeitpark „Little Germany“ von Uwe Boll auf Käufer warten.
Die Story von Postal ist dünn! Sehr Dünn! Aber da Videospiele keine tief greifende Story brauchen ist das nicht weiter hin. Wichtiger als die Frage nach der Story ist hier eher, ob man über Humor streiten kann. Denn das was hier als solcher verkauft wird, geht meistens unter die Gürtellinie und ist nur in den seltensten Fällen komisch. So wollte Uwe Boll liebr mit Witzen über Behinderte, Tote Kinder und Rassismus provozieren, als Gefahr zu laufen Langeweile aufkommen zu lassen. Das ist genau wie der Fäkalhumor („Er hat Kaka in mein Mund gemacht“) nicht jedermanns Sacher, aber für einen Uwe Boll Film dennoch erstaunlich.
Dabei sind „uns Uwe“ sogar einige wirklich gute Gags zwischen all den Peinlichkeiten eingefallen. Die Eröffnungssequenz, die die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 persifliert, sorgte ja bereits vorab im Internet für Furore. Wer sich nicht die Mühe machen will, weitere Perlen im Mist zu suchen, der sollte sich aber zumindest das Ende des Films nicht entgehen lassen. Wie George W. Bush und Osama bin Laden dort Hand in Hand und den letzten Satz aus Casablance zitierend, in die beginnende nukleare Vernichtung der einschlagenden Atombomben tanzen, hat (trotz Boll) etwas ungeheuer poetisches.
Categories: Action und Abenteur, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: Spieleverfilmung, Trash, Uwe Boll
Botched – Voll verkackt! (2007)
Es sollte Richies letzter Job sein, ein sauberer Diamantenraub. Alles läuft perfekt Richie kann unbemerkt mit den Dimmten entkommen. Doch dann baut sein Fahrer einen Unfall und Richie verliert schließlich die Beute. Davon ist sein Auftraggeber, ein Pater der russischen Mafia natürlich nicht begeistert. Da Richies Familie ihm gegenüber in der Schuld steht, nimmt einen neuen Job an.
In einem Hochhaus in Moskau soll er ein ein Goldkreuz stehlen, dass einst Ivan dem Schrecklichen gehört hat. Mit zwei russischen Brüdern als Komplizen marschiert er in das Gebäude hinein, bricht in das Penthouse ein, in dem sich das Kreuz befindet und stiehlt es. Doch der Einbruch läuft abermals nicht so perfekt. Einer seiner Komplizen erschießt eine Angestellte. Als wäre das nicht schon schlimm genug, füllt sich der Aufzug, der die drei Ganoven hinab in die Freiheit bringen soll mit immer mehr Menschen. Schließlich bleibt er auch noch stecken und öffnet dann seine Tür auf einer menschenleeren Etage, die noch nicht bewohnt zu sein scheint..
Richies und seine Komplizen nehmen die Menschen im Fahrstuhl als Geisel und sperren sie in einen leeren Raum. Als sie ihre erste Geisel als Zeichen des guten Willens frei lassen wollen, taucht auf einmal eine riesige Schere aus dem Fahrstuhlschacht auf und schneidet ihr den Kopf ab. Auch das unter den Geiseln fanatische Christinnen sind macht die Situation nicht einfacher. In was für eine Scheiße Richie geraten ist, merkt er als er erste Kunstwerke aus Menschenhaut findet und ein Schwer schwingender Ivan auftaucht.
Was als Gangsterfilm anfängt entwickelt sich recht schnell zu einem überaus erfrischenden Genremix. Das Setting in dem geheimen Stockwerk erinnert irgendwie an „Being John Malkovich“ und bei den Fallen fällt einem spontan „Cube“ ein. Auch sah ich Parallelen zu Hellraiser 3 oder 4. Letzten Endes ist „Botched — Voll verkackt!“ wohl am besten als actionreiche Splatterkomödie bezeichnen.
Dafür, dass der Film frei ab 16 ist, sind die Splatterffekte übrigens recht heftig, so dass man als Gorehound voll und ganz auf seine Kosten kommt. Zumal die Effekte für eine solche Low Budget Produktion wirklich gut gemacht sind. Auch die Darsteller machen ihre Sache gut und Jaime Murray versprüht als Anna einen Hauch von Erotik. Unterhaltsam ist Botched auch, weil die meisten seiner Gags funktionieren. Zwar sind einige wenige Szenen recht albern geraten, aber dafür entschädigt z.B. die Szene in der ein Pärchen, dass Sex auf dem Kopierer hat, von einer riesigen Ladung Körperteile und Gedärmen, die aus der Decke brechen, überrascht wird.
Wem der Kino Horror Mainstream zum Hals raus hängt, wird mit Botched — Voll verkackt! Sicherlich glücklich werden.
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Categories: Action und Abenteur, Film, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Komödie Tags:
Trade – Willkommen in Amerika (2007)
In Mexiko Stadt geht so richtig die Post ab. Der 17-jährige Jorge verdient dort sein Geld als „Touristenführer“. Er macht vermeidlich Werbung für ein Bordell, in dem perverse alte Männer Sex mit jungen Mädchen haben können. Doch wenn ihm tatsächlich ein Tourist folgt, lockt er diesen in einen dunklen Hinterhof. Dort nimmt Jorge den Sextourist dann mit vorgehaltener (Wasser)Pistole aus. Von dem Geld, dass er mit seiner Arbeit verdient kann er seiner kleinen Schwester Adriana sogar ein Fahrrad zum Geburtstag kaufen. Das kleine Mädchen hat aber nicht allzu lange Spaß daran. Am helllichten Tag wird sie auf offener Straße von ein paar russischen Menschenhändler gezerrt.
Ebenfalls in die Fänger der „Humankaptial“ Händler gerät die hübsche Polin Veronica. Ihr Ziel ist es über die grüne Grenze Mexikos in die USA einzureisen. Doch recht schnell merkt sie, dass irgendetwas nicht stimmt mit ihren Reiseleitern. Doch zur Flucht ist es zu spät. Ihre Freundin, die mit ihr nach Mexiko gekommen ist, wird von einem Auto überfahren und Veronica wird verschleppt und vergewaltigt.
Adriana und Veronica sollen, zusammen mit anderem „Menschenmaterial“ tatsächlich in die Vereinigten Staaten gebracht werden. Durch Zufall entdeckt Jorge die Gruppe in der der 20 Millionen großen Megacity und nimmt die Verfolgung auf. Mehrmals ist er direkter nähe zu den Schiebern, doch greift nicht ein. Schließlich versteckt er sich im Auto eines Amerikaners und reist in die USA ein. Nach anfänglichen Differenzen versuchen die beiden zusammen Adriana zu retten.
Roland Emmerich produzierte hier ein Remake der Natalie Babystrich Reihe und lies den deutschen Nachwuchs Regisseur Marco Kreuzpaintner den Film realisieren. Er konnte weiterhin mit Kevin Kline einen echten Star für sich gewinnen. Außerdem hatten Emmerich und Kreuzpaintner extrem großes Glück. Denn da es sich beim Thema Menschenhandel, Frauen als Sexsklavinnen, Kinderschänder und illegale Einreise in die USA um ernste Themen handelt, wurde der Film überall recht positiv und als Dienst an der Menschheit aufgenommen.
Dumm nur, dass die meisten Leute dabei übersehen was für einen Blödsinn der Schwabe Emmerich da zusammen produziert hat. Trade hat mehr Logiklöcher und Personen, die sich vollkommen dämmlichste verhalten als der dümmste Teenager Slasher. So habe die Entführungsopfer permanent die Gelegenheit zur Flucht und als sie es dann endlich tun, lassen sie sich in einer Stadt voller Menschen direkt wieder einkassieren. Auch kommt der Zufall Jorge so oft zur Hilfe, dass es absolut unglaubwürdig wird. Neben diesen Stupiditäten ist der Film aber auf jeden Fall unterhaltsam.
Aber hier muss man kritisch nachfragen, ob ein Film in dem es um mehr als ein heikles Thema geht so unterhaltsam sein muss. Gerade wenn Jorge und seinem amerikanischen Helfer herum albert, fragt man sich, ob den beiden der Ernst der Lage nicht klar ist. Man hat es peinlichst genau vermieden den Mainstream Kinozuschauer mit zu hartem Tobak zu schocken. Veronica wird zwar zu Beginn des Films einmal vergewaltigt, aber beim Menschenhandel ist es üblich die Opfer der Zwangsprostitution so lange zu vergewaltigen, bis ihr Willen gebrochen ist. Auch der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in einer Form gezeigt, der niemanden verstört. In einem grotesk, surreal überzeichneten Wald und Wiesen Bordell, soll die kleine Adriana ihre ersten Dollar verdienen.
Wenn man die Schwächen des Drehbuchs und die Tatsache, dass hier zwar ein ernstes Thema, bei allem guten Willen, verharmlost dargestellt wird, kann man aber gut unterhalten werden. Wer es gröber mag darf sich am Ende gar auf einen akustisch schön gemachten, eingeschlagenen Schädel freuen.
Categories: Action und Abenteur, Drama, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie, Thriller Tags: Menschenhandel, Roland Emmerich
Raus aus Åmål -aka- Fucking Åmål (1998)
Pubertät in einer Kleinstadt? Eine Horrorvorstellung. Doch genau mit diesem schweren Schicksal sind die beiden Teenager Agnes und Elin gestrafft. Sie fristen ihr trauriges Dasein in einem Kaff in Schweden.
Agnes ist ein kindliches Mauerblümchen, dass in der Schule zum sozialen Rand gehört. Seit sie mit ihrer Familie nach Åmål gezogen ist, hat sie keine wirklichen Freunde gefunden. Auf ihre Geburtstagsparty – zu der Agnes von ihrer Mutter genötigt wurde – erscheint lediglich Viktoria. Ein Mädchen, dass im Rollstuhl sitzt genau wie Agnes keine Freunde hat.
Elin ist das krasse Gegenteil von Agnes. Sie ist lebenslustiger, recht typischer Teenager. Jähzornig, nicht wirklich orientiert und auf ihr äußeres Erscheinungsbild sehr bedacht. Sie, ihre Freundinnen und ihre ältere Schwester Jessica würdigen Agnes normalerweise keines Blickes. Erst als Elin und Jessica auf Agnes Party auftauchen, beginnt sich das Schicksal der beiden Mädchen zu verknüpfen.
Weil Jessica behauptet Agnes sei eine Lesbe küsst Elin sie, auf Grund einer Wette. Auf der Party, die Elin im Anschluss besucht bekommt sie Schuldgefühle und kehrt zu Agnes zurück. Diese hat inzwischen einen halbherzigen Suizidversuch unternommen, ist aber glücklich Elin wieder zusehen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die Nacht, kommen die beiden sich schließlich auf der Rückbank eines Autos näher.
Am nächsten Tag will Elin, ihre neu entdecken homosexuellen Neigungen und ihre Gefühle für Agnes nicht mehr wahr haben. Sie stürzt sich daraufhin in eine Beziehung mit Johan, einem ebenfalls in der tiefsten Pubertät steckenden Jungen der bis über beide Ohren in sie verliebt ist. Obwohl sie keine Gefühle für ihn hat, hat sei Sex mit ihm und verliert ihre Unfreundlichkeit an ihn.
Doch schnell sieht sieht sie ein, das sie etwas anderes will.
Sehr erfrischend mal einen Lesbenfilm zu sehen, der sich nicht nur an eine lesbisches Spezialpublikum richtet, sondern seine Geschichte als Coming-Out-of-Age, Pubertätsfilm erzählt. Fucking Åmål lebt von seinen beiden Hauptdarstellerinnen. Rebecka Liljeberg als Agnes, kommt mit ihrem zurückhaltenden Spiel nicht an Alexandra Dahlström, die Elin spielt heran. Jedoch mag das daran liegen, dass die Rolle der Ellin die spannendere ist. Zumal sie einen Hauch von Schulmädchenerotik versprüht.
Allzu tiefgründig wird der Film nicht. Das ist einerseits recht angenehm, da so der lockere Ton des Films ermöglichst wird, aber anderseits wirken manche Stellen ein wenig konstruiert. Etwas unsympathisch wirkt die Person der Viktoria, die in die Rolle des hässlichen. Bösen Krüppels gedrängt wird.
Die Szene in der Elin “Laßt uns durch, wir gehen jetzt ficken!” durch ihre Schule schreit, wäre meiner Meinung nach, irgendwie der bessere Schluss gewesen als die abschließende Kakaoszene.
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Categories: Drama, Film, Filmkritik und Review, Genres, Komödie Tags: