Exploitation

Das Frauenhaus –aka- Blue Rita –aka- Le Cabaret des filles perverses (1977)

Blue Rita ist der Name eines exklusiven Pariser Nachtclubs sowie seiner Besitzerin. In diesem werden die Tänzerinnen von Blue Rita gerne an die männlichen Gäste des Etablissements vermittelt. Doch geschieht dies mit einem Hintergedanken. Blue Rita arbeitet nämlich mit dem Geheimdienst zusammen und kerkert die Männer, die dem schönen Schein ihrer Mitarbeiterinnen erliegen in ihrem Versteck ein. Als eine der Frauen versucht aus dem schmutzigen Geschäft auszusteigen und halbnackt durch Paris flüchtet wird sie gnadenlos überfahren. Derweil wird Blue Ritas Opfer, ein Journalist, der für den westdeutschen Verfassungsschutz arbeiten soll übel gefoltert! In einem kleinem Loch eingesperrt wird er mit einer grünen Flüssigkeit übergossen, die ihn an nichts anderes mehr denken lässt als an Sex. Zudem springen über seinem Kerker Blue Ritas Dienerinnen umher und machen die Qual für ihn so nicht leichter. Denn neben dem Interesse an Geheiminformationen will Blue Rita auch das Geld, dass sich auf dem Konto ihres Opfer befindet. Später bekommt Rita den Auftrag einen Agenten aus dem Ostblock einzufangen, dem sie derselben Sexfolter unterzieht. Doch dieser kann entkommen und Blue Rita vermutet einen Verräter in ihrer Lesbentruppe. Als Strafe für den Verrat lässt sie den vor Sexentzug schon ganz geisteskranken Journalist auf die vermutliche Verräterin los. Am Ende stellt sich heraus, wer in dem ganzen Spiel Doppelagent war und wer eigentlich zu Interpol gehörte.

Wenn Erwin C. Dietrich und Jess Franco zusammen gearbeitet haben, weiß man als Fan ja was einen erwartet. Und genau das bietet „Das Frauenhaus“. Die Story ist mehr als dünn und lässt sich vielleicht noch am ehesten mit der eines Agententhrillers vergleichen. Wobei man nur Handlung für schätzungsweise 15 Minuten hat und den Rest mit Sexszenen, nackten tanzenden Frauen und mit sanftesten Sado Elementen auffüllt wurde. Hier muss man leider kritisieren, dass die weiblichen Darstellerinnen keine wirklichen Schönheiten sind. Da hat man in Jess Franco Filmen schon ästhetische Anblicke geboten bekommen. Anders sieht das auf der männlichen Seite aus. Hier brilliert Jess Francos Stammdarsteller Eric Falk. Was den Film wirklich sehenswert macht ist seine Optik. So sind die Bilder oft in ein Rot oder Blau getaucht, oder es herrscht eine sterile Weiße Atmosphäre, was dafür sorgt, dass „Das Frauenhaus“ meilenweit weg ist von irgendwelchem billigen Sleaze. Gerade der weiße Raum mit seinen Luftgepolsterten Möbeln und blaue Salon des Blue Rita verfügen über ein herrliches Design, das Nostalgie aufkommen lässt. Das Kommandopult des Kerkers wirkt zwar wie aus Raumaptrollie Orion geklaut, aber dass hat auch einen gewissen Reiz. Weiterhin hat Jess Franco nette Ideen verwirklicht, wie z.B. eine Lesbenszene gefilmt durch ein Aquarium mit Fischen. Wer einen Fetisch für nackte Frauen mit Gasmasken hat, kommt auch auf seine Kosten und natürlich gibt es auch ein bisschen Blut. Ein bisschen gestört hat mich de Szene in der versucht wird so etwas wie Schulmädchenerotik zu verkaufen, da dies einfach nicht zum Rest des Films passt. Ansonsten ist der Film, gerade weil er nicht so langatmig ist und weil Jess Franco ausnahmsweise mal nicht exzessiv zoomt wirklich zu empfehlen. (wobei ich das bestimmt über jeden Franco Filme sage^^)

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Juli 23, 2007 at 12:00 pm

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Eugenie -aka- De Sade 70 -aka- Die Jungfrau und die Peitsche -aka- Wildkatzen -aka- Philosophy in the Boudoir (1970)

Eugenie, ein Traum von unschuldiger Jungfräulichkeit wird auf die Insel von Madame de St. Ange (die eine Affäre mit Eugenies Vater hat) und ihrem Steifbruder Mirvel eingeladen, um auf ihrer Insel ein paar schöne Tage zu vollbringen. Das junge Mädchen freut sich endlich der Strenge des elterlichen Hauses und der herrischen Mutter entfliehen zu können. Auf der paradiesischen Insel entdeckt Eugenie zwar die Vorliebe ihrer Gastgeber für die Werke des Marquis de Sade aber da ihre Gastgeber so nett zu ihr sind, hegt sie keinerlei Verdacht gegen sie. Was sich Madame de St. Ange dabei gedacht hat Eugenie auf ihre Insel einzuladen wird klarer, wenn sie dem jungen Mädchen beim gemeinsamen Bad oder dem gegenseitigen Eincremen näher kommt. Ihre wahren Absichten werden erst klar, als Eugenie mittels Rauschgift in ihrem Wein oder Drogen in Zigaretten besinnungslos gemacht wird und anschließend von ihren Gastgebern gefoltert und als Sexsklavin gebraucht wird. Doch ob diese sexuellen Perversionen tatsächlich stattgefunden haben, weiß Eugenie am nächsten morgen nicht mehr und sie bekommt versichert alles sei nur ein Traum gewesen, so dass langsam die Grenzen zwischen Traum und Realität verwischen und man sich auch nicht sicher sein kann, welche Absichten eine geheimnisvolle Marquis de Sade Sekte verfolgt, der die beiden Inselbewohner angehören.

Jess Franco soll über diesen Film gesagt haben, es sei der seiner Filme, den er am wenigsten hassen würde. Auch ich, der eigentlich jeden Jess Franco Film aus Prinzip als ein Meisterwerk adele oder zumindest oft meine, diese oder jeder Film von ihm, sei für seine Verhältnisse gut, war von Eugenie – Die Jungfrau und die Peitsche mehr als begeistert.

Man merkt dem Film an, dass er ein echtes Drehbuch und vor allem ein richtiges Budget hatte. Auch wirkt De Sade 70 nicht so, als sei er an einem Wochenende heruntergedreht worden.

Die Story ist zwar Jess Franco typisch und bietet die klassischen Versatzstücke eines Jess Franco Films, aber hier ist dabei ein wirklicher Film bei raus gekommen. Die Marquis de Sade Inspiration des Films ist dabei nicht von allzu großer Bedeutung. Die Philosophie im Boudoir dürfte wohl eher nicht Parte gestanden haben und ein unschuldiges Mädchen unter Drogen zu setzten, zu foltern und für sexuelle Ausschweifungen zu missbrauchen dürfte dem Erfinder des Sadismus nur ein müdes Lächeln abgerungen haben. Ebenso wie die Folterungen an sich, welche größtenteils nur angedeutet werden und so im Kopf des Zuschauers entstehen und anders als in späteren Franco Filmen nie Selbstzweck werden. Die Geschichte ist eigentlich auch nur soweit interessant, wie sie mit der surrealen Atmosphäre korreliert.

Jess Franco ist es zwar auch in billigeren, trashigeren und schlechteren Filmen gelungen eine gute Atmosphäre zu kreieren, aber auf diesem Gebiet ist Eugenie selbst für ihn ein Meisterstück. So gibt es bildschöne Naturaufnahmen, langsame Kamerafahrten, in rotes Licht getauchten Szenen die wie ein grandioser LSD Trip wirken und durch die psychedelische Musik noch verstärkt werden. Der Soundtrack ist auch eine Klasse für sich und tut seines dafür, dass eine atemberaubende Atmosphäre entsteht.

Zur Qualität des Films tut das Schauspielerensemble sein übriges. Eugenie Darstellerin Marie Liljedahl passt wirklich gut in ihre Rolle und bei ihrer Jugendlichen Schönheit auch wirklich ein Blickfang. Jack Tayler spielt ebenfalls wirklich passabel. Ein großes Schauspiel liefert Maria Rohm ab, die ebenfalls ein Traum von einer Frau ist. Zudem spielt sie mitgroßer Würde und verleiht ihrer Figur wirklich die Klasse einer Edeldomina. Hollywood Star Christopher Lee, der wohl nicht so wirklich wusste, bei was für einem Film er da eigentlich mitspielte, spielt den Anführer der Marquis de Sade Sekte, der zwar nur in wenigen Szenen auftaucht, aber dem Film trotzdem noch einen gewissen Glanz verleiht.

Spätestens wenn Eugenie am Ende des Film in das Rot des Sonnenuntergangs getaucht, nackt am Strand entlang rennt, eine Friedhof in den dünnen entdeckt und schließlich an einem Galgen ähnlichen Glockenhalter zusammenbricht, sollte jedem klar sein, das man es hier wirklich mit einem Meisterwerk des Meisters zu tun hat, dass wirklich jeden und nicht nur Trash Fans oder Franco Enthusiasten begeistern muss.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Juni 11, 2007 at 11:45 pm

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Blutmond – Terror of the She-Wolf (1976)

Bekanntermaßen ist die beste Möglichkeit einen Film zu beginnen, irgendwie eine nackte Frau zu präsentieren. Dieses wussten wohl auch die Macher von „La Lupa mannara“ und so sieht man gleich in der ersten Szene wie eine unbekleidete Dame in einem Feuerkreis tanzt, bzw. gerade einen spastischen Anfall hat. Aus dem Off erfährt man dann ein paar Details über das Verhalten des Werwolfes und bekommt diesen dann auch zu Gesicht. Die Frau die eben noch so lustig getanzt hat, ist nun mit Pelz überzogen (das ist wörtlich zu nehmen) und auf der Suche nach Blut.

Na ja egal. Eigentlich geht in dem Film um Daniella. Die junge Frau selbstredend der Werwolf und wurde außerdem mal vergewaltigt, weshalb sie ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität hat und auch irgendwie nicht mehr ganz richtig im Kopf ist. Ihr Vater macht sich deswegen recht große Sorgen, zumal seine Töchterlein doch extreme Ähnlichkeit mit einer Vorfahrin der Familie hat, die ein auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

Als eines Tages ihre Schwester mit ihrem Mann zu Besuch kommt, beobachtet Daniella die beiden erst heimlich beim Sex und lauert ihm später nackt auf um sich an seinem Fleisch zu bedienen und ihn kalt zu machen. Nach diesem Vorfall kommt wird sie in die Irrenanstalt gebracht aus der sie jedoch mit Hilfe einer Durchgeknallten (lesbischen?) Irren fliehen kann. Nach ein bisschen Rache am bösen Pflegepersonal wird eine junges Mädchen ihr Opfer, dass grad noch Sex im Heu mit ihrem Lover hatte und schon im nächsten Augenblick Werwolf Futter wird. Später gerät sie an einen lüsternen alten Sack, der natürlich auch nur das Eine will.

Alles ändert sich als Daniella einen jungen Stuntman trifft, der sich rührend um sie kümmert und ihr nicht gleich an die Wäsche will. Sie verliebt sich in ihn und kann ihre dunkle Seite unterdrücken. Doch das Glück wärt nur kurz. Drei böse Männer tauchen auf, vergewaltigen Daniella und töten ihren Freund.

Nach der Rache an diesen wird sie schließlich von der Polizei verhaftet.

Diese italienische Sleaze Perle ist ein Fest für jeden Trash Film. Es gibt zwar ein paar blutige Szenen, die gar nicht mal schlecht gemacht sind, doch als ernsthaften Horrorfilm kann man Terror of the She Wolf garantiert nicht sehen. Die Titelgebende Werwolffrau, ist eigentlich nur zu Beginn in ihrem Werwolfpelz im Einsatz und ansonsten ist Daniella eigentlich nur eine verrückte Mörderin mit einem Sexproblem. Das ist eigentlich recht schade, dass das Werwolfkostüm einfach genial aussieht! Das der Intimbereich der Frauen in den 70ern recht haarig war, ist man ja gewohnt, aber die haarigen Brüste mitsamt ihrer Nippel bzw. eher Zotzen die man hier geboten bekommt, toppen jeden Bärenpelz. Neben dieser unerotischen Maskerade gibt es ein Exploitation typisches Maß an nackter Haut.

Neben der Geschichte an sich und Daniellas Darbietungen wird der Trash Faktor des Film noch durch gewisse Fülldialoge zwischen dem Vater, dem Arzt oder der Polizei erhöht. Der Doktor redet so permanent von irgendwelchen übernatürlichen Dingen, für die der Mensch keine Erklärung habe usw.

Quentin Tarantino ist übrigens Fan des Films. Mit recht, denn solchen Trash muss man einfach mögen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - April 21, 2007 at 1:44 pm

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Asien Dreier

Da ich mir die letzten Tage gleich drei verschiedene Film angetan habe, von denen  ich zwei nicht unbedingt mit einer Filmkritik ehren wollte, gibt es jetzt einen Kurzzusammenfassung dieser Asienexkursion.

Tokugawa onna keibatsu-emaki: Ushi-zaki no kei –aka- Shogun’s Sadism –aka- The Joy of Torture 2: Oxen Split Torturing (1976)

Der Film ist wohl leider beschlagnahmt und deswegen gibts die Kritik hier nicht mehr zu lesen. Scheiß Faschismus in Deutschland.

IZO (2004)

Kultregisseur Takashi Miike zeigt zwei stunden lang seinen Antihelden Izo. Dieser wurde einst am Kreuz (ähnlich wie in Shogun’s Sadism) hingerichtet und schreitet nun durch Raum und Zeit und metzelt alles danieder auf seinem Rachfeldzug.

Einige starke Bilder enthält Izo auf jeden Fall. Doch die recht billige Produktion, die auch Szenen aus alten Aufklärungsfilmen oder Archivmaterial enthält ist zum einen zu stark mit Metaphern und Deutungsansätzen überladen und zum anderen geht einem die ewigen Schwertkämpfe irgendwann doch ziemlich auf den Sack. Zwischen Tod und Geburt und natürlich der Rache sieht man Izo mal mit ein paar Samurai auf einer Brücke des modernen Japans kämpfen und in der nächsten Szene ist er schon wieder im alten Japan und hat es mit einer Spezialeinheit zu tun. Oder er fickt die Urmutter und in der nächsten Szene taucht wieder der Gitarrenspieler auf der ab und an ein Liedchen trällert. Am Ende Izo zwar eine recht beeindruckende Achterbahnfahrt der Sinne, aber es krankt einfach an zu viel Pseudophilosophie, obwohl der Ansatz wirklich ein guter ist.

Chinjeolhan geumjassi  -aka- Lady Vengeance  (2005)

Geum-ja kommt mit 19 Jahren wegen Entführung und Mordes ins Gefängnis. Nach 13 Jahren kommt sie frei und will sich an dem wahren Schuldigen rächen und endlich ihre Tochter wieder sehen, die nun bei Adoptiveltern in Australien lebt.

Die Rach Trilogie von Chan-wook Park endet nach Mr. Vengeance   und Oldboy mit diesem fantastischen Film. Die Zusammenhänge sind zwar zu Beginn nicht klar, doch erfährt man die Hintergründe schneller als in Oldboy. An diesem kommt der Film zwar nicht ran, aber es gibt trotzdem herrliche Bilder untermalt mit famoser Musik. Gewalt spielt sich größtenteils im Off ab und so wird man nicht Zeuge der Rache der Angehörigen der Opfer an dem Kindermörder.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - April 9, 2007 at 12:14 pm

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Nacht der Vampire -aka- La Noche de Walpurgis -aka- The Werewolf Versus Vampire Women (1971)

Bei der Autopsy der Leiche von Waldemar Daninsky entdecken die Doktoren ein fünfeckiges Blutmahl eines Vampirs und als sie zwei Silberkugeln aus dem Körper des toten entfernen, wird dieser in Form eines Werwolfes wieder lebendig. Er tötet die beiden Leichenfledderer und flieht.

Die beiden Studentinnen Elvira und Genevieve machen sich derweil auf den Weg um das Grab der Countess Wandessa d’Arville de Nadasdy zu finden. Diese war Hexe, Vampir und Dienerin des Satans in Personlahnunion. Doch den beiden hübschen Studentinnen geht irgendwo im spanischen Hinterland das Benzin aus („Wir haben uns verfahren, wie aufregend!“). In einem verfallen Haus stoßen sie auf Waldemar, der die beiden einlädt zu bleiben. Schnell stellt sich heraus, dass Waldemar nicht ganz ehrlich zu den beiden jungen Frauen war. Denn am nächsten Tag taucht auf einmal eine Frau auf, die Genevieve erst fast erwürgt und sich dann als Waldemars psychisch kranke Schwester heraus stellt. Trotz dieses Ereignisses („Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass sie mich fast umgebracht hat!“) und Räumen mit Ketten und blut verschmierten Wänden in Waldemars Haus. stiefeln Elvira und Genevieve am nächsten Morgen mit ihm los um das Grab der Gräfin zu suchen. Dieses ist schnell gefunden und geöffnet. Genevieve zieht der Leiche dann gleich einmal das silberne Kreuz aus der Brust, schneidet sich daran und lässt ihr Blut in den Mund der Toten tropfen. Unterdessen trifft Elvira auf einen Zombie Mönch, den Waldemar seinerseits schnell mit dem Silberkreuz zurück in die Hölle schickt. In der nächsten Nacht wird Genevieve Opfer der Vampir Gräfin und Waldemar, der des Nachts ja selbst zur Bestie wird muss versuchen sie mit Elviras Hilfe sie aufzuhalten.

Spanischen 70er Jahre Horror der Spitzenklasse zaubern Regisseur León Klimovsky und Werwolf Darsteller Paul Naschy hier auf die Leinwand. Die Atmosphäre ist besonders in der ersten Hälfte des Films einfach traumhaft und bis auf wenige Ausnahmen ist der Film vom Trash weit entfernt. Trashig wirken teilweise die Auftritte des Werwolfs, die der schell guckenden Vampire und die allgemeine Doofheit der beiden Studentinnen. Richtig störend ist an „Nacht der Vampire“ aber eigentlich nur, dass in der zweiten Hälfte des Films Elviras Verlobter auftaucht und für Langeweile sorgt. Nörgler wird auch stören, dass anscheinend immer Vollmond zu sein scheint (ja und?) und dass die Vampire in manchen Szenen eindeutig bei Tageslicht agieren (schon mal ohne teure Beleuchtung bei Nacht gedreht?). Sex und Gore gibt es an manchen Stellen recht sparsam eingesetzt. So bekommt man immer mal ein paar Brüst zu sehen, wenn ein Kampf oder ähnliches statt gefunden hat und ein bisschen Blut fließt auch. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Szene in der Waldemar seine Schwester zuerst pfählt und dann mit der Axt enthauptet. Für Fans und Nostalgiker ist „Nacht der Vampire“ auf jeden Fall Pflicht.

 

Tolles Zitat: „Vielleicht erscheint Dracula der Vampir und lädt uns auf sein schloss ein um uns zu foltern!“

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - April 4, 2007 at 5:20 pm

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Magdalena, vom Teufel besessen (1974)

Ein Mädel mit roter Perücke und nuttigen Outfit kommt aus der Kneipe. Das mag zwar ganz schön sein – vor allem für sie –doch die Tatsache, dass sie einen an ein Tor gekreuzigten Mann entdeckt, bringt den Abend wohl zu einem nicht ganz so schönen Abschluss. Nach einem Intermezzo in der Leichenschauhalle und in einem Oldschool Schalplattenladen geht es los in Magdalenas Mädchenpensionat. Hier steigt gerade eine richtig fette Party, bis zu dem Zeitpunkt an dem Magdalena Schaum vor dem Mund bekommt und anfängt rumzuspacken. Sogar ne Fliege mitten im Winter gibt’s. Da versteckt sich sogar der Hund und Geknurre hört man auch. Derweil dreht Magdalena richtig durch, tritt eine Tür ein und fängt an Geschirr zu zerschmeißen. Der Verdacht liegt nah, dass das gute Mädchen Drogen nimmt. Aber erstmal zerreist sie ihr Nachthemd und büchst am nächsten Tag schnell mal aus dem Mädchenpensionat aus. Bei dieser Aktion gerät sie an einen fiesen Typ, der die kleine Anhalterin erstmal flach legen will. Die Idee ist nicht ganz so gut, da Magdalena dem Sittenstrolch glatt den Arm bricht. Zurück im Pensionat bewegen sich auf einmal die Möbel auf dem Dachboden, alles fliegt rum und so. Am nächsten morgen ist da oben alles wieder in Ordnung und es gibt gleich ne schwarze Katze, die Magdalena voll toll findet. BÖSER BLICK. Später steht Magdalena auf einmal nackt in ihrem Zimmer, zerreist ein Bild ihrer Eltern, spuckt und will ficken. Dabei erzählt sie lustige von Huren und Sachen die man reinstecken solle. Gefolgt wird das von einem kleinen Bitchfight. Nachdem Magdalena mittels Drogen ruhig gestellt ist, geht’s ihr wieder gut und das arme Mädchen ist traurig wegen des kaputten Photos. Am nächsten Tag will Magdalena in die Kirche gehen (schlechte Idee). Dort will sie Kommunion, aber nicht in den Mund sondern weiter unten in ihrer Pussy, nennt den Priester dreckigen Nonnenficker und fragt ihn wann er seine Haushälterin das nächste mal poppen wolle. Nachdem Magdalena zusammengebrochen ist, wird sie in die Sakrestei gesperrt kann aber trotz fliehen und wird später mit dem Kopf auf dem Grab ihres Opas entdeckt, wie sie sich von diesem wohl nützliche aus dem Jenseits geben lässt. Da das Verhalten den jungen Mädchen langsam doch von allen Beteiligten für recht seltsam befunden wird, kommt sie erstmal in eine Klinik und bekommt den Kopf verdrahtet. Als nichts festgestellt wird, wird Magdalena in Urlaub geschickt. Hier kann sie ihren Wahn so richtig ausleben, als sie auf einer Blassmusik Party gleich 2 Typen ihre Titten präsentiert, bzw. sich ihnen anbietet. Vor lauter Geilheit sticht dann der eine Typ den anderen ab und kommt dann noch nicht einmal zu Schuss. Während des weiteren Urlaubs versucht Magdalena dann Doktor Stein zu verführen oder ihn dazu zu überreden den Professor umzubringen. Nach ein bisschen hin und her rund um die Frage: „Sex ja oder nein?“ und ein paar Nacktszenen für Magdalena, fängt diese sogar an in fremden Zungen zu Reden. Schließlich hat Magdalena des Nachts sogar Sex mit dem (unsichtbaren) Teufel und am Ende wird der Teufel noch schnell ausgetrieben bzw. in Form einer Blindschleiche ausgekotzt, die Doktor Stone dann zertreten darf.

Vergesst den Exorzist oder Requiem! Schulmädchen Report Macher Walter Boos drehte hier seine eigene kleine Version der Teufelsaustreibung. Dabei hält er sich was das zeigen sinnloser Nacktheit betrifft vornehm zurück und versucht wirklich so etwas wie einen Horrorfilm zu drehen. Ansätze von Spannung sind sogar vorhanden und manche Szenen bieten sogar so etwas wie gruselige Atmosphäre. Hier ist besonders die Kreuzigungsszene zu Beginn zu nennen. Aber ansonsten regiert purer Sleaze und alles wirkt billig und schäbig, was besonders an den hässlichen Drehorten liegt. Wenn die Möbel fliegen oder Magdalena gerade mal wieder besessen ist, kommt unfreiwilliger Humor auf. Dass das Verhalten den handelnden Personen nicht wirklich logisch ist, dürfte klar sein. Erwähnenswert ist noch die Tiersnuffszene am Ende, wenn die kleine Schlange (oder auch nicht, denn Blindschleichen sind ja Echsen) zertreten wird.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - April 3, 2007 at 1:12 pm

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Eine Jungfrau in den Krallen von Zombies -aka- Das Grauen von Schloss Montserrat (1973)

Die junge Christina reist als sie vom Tod ihres Vaters erfährt, aus London nach Schloss Montserrat. Christina hatte ihn zwar zeitlebens nicht kennen gelernt, soll nun aber bei der Testamentseröffnung anwesend sein. In dem Dorf, dass in der Nähe des Schlosses liegt, ist man zwar der Meinung, dass Montserrat unbewohnt sei, aber schließlich taucht der irre Hausdiener Basilo auf um Christina aus dem Dorf abzuholen. Ihre auf dem Schloss lebende Verwandtschaft scheint zwar extrem seltsam zu sein, doch Christian scheint es wenig zu stören, dass ihr Onkel während oben seine Schwägerin stirbt, Klavier spielt oder dass ihre Cousine Carmencia sich lesbischen Sexspielen hingibt, bei denen auch mal Blut fließt. Statt sich zu wundern geht Christina lieber nackt baden und bleibt auch im Schloss als sie tote Fledermäuse findet und Visionen von ihrem Vater bekommt, der ihr von der Königin der Verdammten berichtet.

Jess Franco Kenner wissen, dass es in dessen Werk jede Menge verschiedene Phasen gab und dass der gute Jesus nicht nur Frauengefängnis Filme gemacht hat, sondern bisweilen echte Kunstwerke produziert hat. Bei „Eine Jungfrau in den Krallen von Zombies“, würde ich aber sagen, dass es nicht das beste Kunstwerk geworden ist. Die komplette Handlung ist zwar vollkommen unverständlich und die Dialoge wirken genau wie die Figuren so, als seien sie einem Drogenrausch entsprungen, aber um ein echter Trip zu sein fehlt dem Film eine priese mehr Surrealität in der Machart. Irgendwie erscheint alles im Vergleich zu anderen Franco Filmen zu konventionell, so dass sich nicht die Atmosphäre verbreiten kann, die manch anderen seiner Filme so interessant machen. Nichts desto trotz bekommt man als Franco Fan auf seine Kosten. Es gibt die klassischen Franco Zooms, nackte Haut, Lesben SM Sex und die gewisse Priese Horror.

Die Frage warum es keine Zombies in dem Film gibt, lässt sich zu guter letzt auch noch beantworten. Aus dem Material des Films hat man einmal eine Erotik Fassung gemacht und einmal eine Horror Zombie Fassung mit nach gedrehten Zombie Szenen von Jean Rollin. Diese Fassung kenne ich jedoch nicht und es ist anzunehmen, dass man hier nur auf die Zombie Welle aufspringen wollte um sich das gedrehte Material noch einmal versilbern zu lassen.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - November 5, 2006 at 12:27 pm

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Troll 2

Klein Joshua bekommt von seinem Großvater Seth eine richtig schöne gute Nacht Geschichte erzählt. In dieser geht es um den Jungen Peter, der im Wald von einer Horde fieser Goblins verfolgt. Und da Peter wohl Italiener ist und nur mit seinen Schwanz denkt (Ich bin kein Rassist, natürlich denken alle Männer dieser Welt mit dem Schwanz), fällt ihm nicht besseres, als von einer blonden Schönheit, die auf einmal da zu sein scheint einen grünen Trank anzunehmen, der irgendwie aussieht wie verstrahlter Giftmüll. Gott sei dank ist es kein verstrahlter Abfall, sondern nur ein Mittelchen, das ihn grün Flüssigkeit ausschwitzen lässt und ihn zu einer Pflanze werden lässt, von welcher die Goblins ernähren. Nach dieser kindgerechten Einschlafhilfe durch den lieben Opa, betritt Mama die Bühne und erzählt Joshua, dass sein Opa ihm gar keine Geschichte erzählen könne, da er seit 6 Monaten Tod sei. Joshuas Einschlafen wird dann auch nicht dadurch gefördert, dass auf einmal ein Typ vor seiner Tür Fenster auftaucht und blöd guckt. Dieser ist aber nur Elliott, der Freund seiner Schwester Holly, die grad nebenan im hautengen Body Gewichte stemmt. Zwischen den beiden scheint ständiger Beziehungsstress, da sie immer noch Jungfrau ist, weil er sie aus Zeitmangel nicht entjungfert. Elliott hängt nämlich lieber mit seinen bescheuerten Kumpels ab. Trotzdem verspricht er ihr am nächsten Tag zusammen mit ihrer Familie (ihr Vater hasst ihn) in die Ferien zu fahren. Doch die Familie macht sich am nächsten Morgen alleine auf in das entlegene kleine Örtchen Nilbog. Nicht dass Elliott verschlafne hätte, oder nun doch keine Lust mehr hätte; nein; er hat seine Kumpels in ein Wohnmobil gepackt und fährt mit diesen seiner Liebsten nach. Wobei er seine Freunde in dem Glauben lässt dort gäbe es unberührte, willige Mädchen. Währenddessen hat der kleine Joshua einen Alptraum davon, wie er grüne Schleim ausscheidet, sich in einen Baum verwandelt und anstatt von seiner Familie auf einmal mit Goblins im Auto sitzt. Direkt im nächsten Augenblick hat der kleine Junkie (den das der Typ was einschmeißt dürfte ja wohl jedem klar sein) die nächste Halluzination. Er sieht in einem alten Landstreicher seinen Opa, der ihn anfleht nicht nach Nilbog zu fahren. In der Tat ist der Ort keine fünf Sterne Hotel und auch die Familie, in deren Haus man wohnen wird, scheint recht merkwürdig, doch immerhin wurde ihnen ein voll gedeckter Tisch hinterlassen. Doch da meldet sich der tote Opa wieder zu Wort und hält die Zeit an (meine Fresse der Mann hat es echt drauf) damit Joshua verhindern kann, dass seine Familie das Zeug isst. Dieses bewerkstelligt der kleine Hosenscheißer indem er einmal über die gesamte Tafel uriniert. Elliot und seine Kumpel sind derweil auch angekommen und einem von ihnen läuft auch direkt ein schönes Mädchen über dem weg. Dieser wird jedoch nicht wie vermutet von ihr entjungfert, sondern von Goblins verwundet. Doch er und das Mädchen können fliehen und landen im Haus einer hysterischen Hexe. Diese verwandelt dann das Mädchen in grünen Schleim, der direkt darauf von den Goblins verspeist wird und topft den Jungen ein, da sich dieser ebenfalls in Gestrüpp verwandelt. Von dem allen scheint aber niemand wirklich Notiz zu nehmen und Holly ist eh damit beschäftigt bescheuert durch das Haus zu tanzen und bekommt nun auch mal Opa Seth zu Gesicht. Völlig verstört tauscht das arme Mädchen mit ihrem kleine Bruder das Zimmer, der nun weitere Tipps aus der Zwischenwelt bekommt und auch erfährt, dass sich der Opa seinen Eltern nicht zeigen wolle, da diese ja schon zu seinen Lebzeiten nie auf ihn gehört hätten. Am nächsten Tag geht einer von Elliots Kumpeln einkaufen und stellt fest, das es im Ort nur Nilbog Milch zu kaufen gibt, während Klein Elliot die gesamt Dorfbevölkerung in einem alten Schuppen entdeckt, in dem ein seltsamer Priester predigt Fleisch sei böse und eklig. Natürlich freuen sich alle über Elliotts Besuch und wollen den kleinen Racker gleich auf ein Eis einladen. Da kommt aber sein Papa dazwischen und verhindert dieses. Unterdessen landet auch der Milchkäufer bei der Hexe und versucht seinen Baumfreund zu retten. Doch davon ist die Herrin des Hauses wenig begeistert, weshalb sie gleich die Kettensäge zur Hand nimmt um aus ihm ein Bücherregal zu machen. Die Bewohner von Nilbog sind da freundlicher und laden Elliotts Familie zu einem Fest ein. Doch auf diesem taucht auf einmal ein Goblin aus dem Spiegle auf und greift Elliot an, welcher aber von seinem toten Großvater gerettet wird, der sich in dieser Welt materialisiert und gleich mit Axt bewaffnet dem Goblin die Hand abhackt. Diese Hand gehörte dann aber doch irgendwie zu der Hexe, welche sich aber ganz schnell an ihrem magischen Felsen wieder eine neue zaubert. Bevor Opa und Enkel der Goblin Plage aber mit einem Molotow Cocktail ein Ende machen können, taucht der Anti Fleisch Priester wieder auf (diesmal mit gelben Augen) und schickt den Opa in die Hölle. Hölle, Hölle, Hölle. Jetzt kapiert auch die Familie langsam dass etwas nicht stimmt und man verschanzt sich im Haus. Mehr Glück hat da Elliotts noch unversehrter Kumpel. Die böse Hexe hat sich nämlich in eine sexy bitch verwandelt und macht mit ihm Sexspiele mit Maiskolben und Popcorn (?). Um sich zu retten beschwört die Familie unterdessen den Opa und startet einen Kampf gegen die Goblins. Im Haus der Hexe kommt es schließlich zum Showdown. Joshua besiegt die Hexe samt ihrer Goblins mit einem Blutwurst Sandwich und versetzt ihnen durch die Kraft des guten den Todesstoss. So kann die Familie wieder nach Hause fahren und glücklich weiterleben (Es sei den sie ist doof genug etwas anderes als Fleisch zu essen).

Troll 2 ist in der Internet Movie Database, als der schlechteste Film überhaupt gerankt. Ob dieses Urteil gerechtfertigt ist, versuche ich mal zu erörtern. Zuerst muss man mal sagen, dass der Film mit dem ersten Troll außerdem Titel rein gar nichts zu tun hat. Troll 2 wurde nämlich von Claudio Fragasso inszeniert, den man ja ungelogen als Meister des Italo Trash bezeichnen kann. Statt sich auch nur vage am amerikanischen Original anzulehnen, schustert sich der gute Herr Fragasso ein Drehbuch zusammen, das irgendwo zwischen 2000 Maniacs, Körperfressern, Geistergeschichte a la The 6th sense, Hänsel und Gretel und einem Ökohorror zu angelegt ist. Was dabei genau passiert ist aber zu keiner Sekunde klar. Weder die Verbindung von Joshua zu seinem Opa, noch die Rolle der auf einmal auftauchenden Goblin Königin, noch warum die Goblins sich in Menschen verwandeln wird aufgeklärt. Und warum die Goblins ihre Opfer mittels vergifteter Lebensmittel in Pflanzen verwandeln und dann verspeisen entzieht sich jedem logischen Verständnis. Wollte man vielleicht gar am roten Blut sparen oder steckt tatsächlich eine ökologische Botschaft dahinter? Man weiß es nicht. Aber auch wenn in diesem Film irgendetwas Sinn machen würde, wäre er immer noch ein Meisterwerk des Trash. Denn alleine die Masken der Goblins sind an Schlechtheit nicht zu überbieten. Wer um alles in der Welt Erotik Queen Laura Gemser diesen Job gab, muss verdammt bekifft gewesen sein. Denn jedes Kindergarten Kind könnte mit ein bisschen Knete bessere und gruseligere Masken Produzieren als Frau Black Emmanuelle. Ich bin ja eigentlich ein großer Laura Gemser Fan, doch die Gute hätte ihre Zeit besser in einen Cameo Auftritt gesteckt, anstatt hier zu zeigen, dass ihre Fähigkeiten wohl eher nicht im Masken Bauen liegen. Aber auch mit guten Masken, würden weder Figuren noch Darsteller besser werden. Joshua ist bestimmt das nervigste Filmkind der Filmgeschichte und im Vergleich zu den Sex suchenden Jungs sind die Helden von Eis am Still Oscar Verdächtig. Auch die böse Hexe wirkt durch ihr krasses Overacting wie auf Droge.

So, ich lasse es erstmal dabei beruhen. Denn um Troll 2 wirklich gerecht zu werden bedarf es einer wissenschaftlichen Untersuchung, der ich mich hier noch nicht stellen möchte. Jedoch werde ich mich dieser Herausforderung hoffentlich noch stellen.

 

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Oktober 23, 2006 at 12:41 pm

Categories: Action und Abenteur, Exploitation, Fantasy, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror, Komödie   Tags:

Im Camp der gelben Tigerinnen -aka- Revenge In The Tiger Cage -aka- Yeosu 407ho 2 (1976)

In einem japanischen Frauengefängnis werden die Frauen von den bösen Wächtern gepeinigt.

Da die Story in jedem Frauengefängnisfilm eigentlich immer die gleich ist, spare ich mir einfach mal weitere Details. Bei diesem Film handelt es sich um eine Produktion aus Südkorea und sie ist der Nachfolgefilm zu Yeosu 407hoTeil 1. Aber leider fehlt hier dass hier was man bei einem Frauenknast Film erwartet. Nackte Frauen in der Gruppendusche, Erniedrigung, ein bisschen Sex, Folter und Erniedrigung kommen so gut wie gar nicht vor. Wenn es mal was zu sehen gäbe, wird alles irgendwie verdeckt. Die Macher des Films haben eher versucht das Thema ernsthaft zu bearbeiten. Doch da der Film an sich doch im Trash einzuordnen ist, wird der Film nicht wirklich anspruchsvoll. Trashig genug um Spass ist der Film aber dann auch wieder nicht und so weder für B movie Fans, noch für Freunde des tiefer gehenden Kinos geeignet.

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1 comment - What do you think?  Posted by admin - Oktober 6, 2006 at 7:13 pm

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Foxy Brown (1974)

Die sexy afroamerikanische Lady Foxy Brown gerät als ihr Freund, einer ehemaliger FBI Undercover Agent erschossen wird in den Dunstkreis der Drogenmafia. Ihr eigener Bruder, seinerseits ein kleiner Drogendealer verpfiff ihn bei dieser. Um Rache zu nehmen schleicht sich Foxy als Edelhure beim Hostessenservice der Mafia ein. Dort sorgt sie zusammen mit einer anderen Hure erstmal dafür, dass einige Dealer nicht freigesprochen werden, da sie den Richter nicht so verwöhnt wie der sich das wünscht. Als sie einer „Kollegin“ dann auch noch zur Flucht aus der Zwangsprostitution verhelfen will kommt es nicht nur zu einer Schlägerei einer Lesbendisco, sondern auch zu Foxys Gefangenname. Sie wird auf eine Ranch verschleppt, unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Nach ihrer Flucht nimmt sie Kontakt zu einer schwarzen Selbstjustizorganisation auf, mit der sie die Verbrecher endgültig besiegen will.

Blaxploitation inda House Yeah! Auch wenn die Story von „Foxy Brown“ nicht unbedingt innovativ ist, so hat der Film trotzdem jede Menge Groove. Pam Grier ist als Foxy nicht nur verdammt sexy sondern fleischgewordener Kult. Gerade in letzter Zeit konnte man ja in Filmen wie Austin Powers stänfig lieblose Hommagen oder Imitationen der Blaxploitation Darstellerinnen sehen, aber Das Original ist einfach nicht zu schlagen. Foxy Borwn bieter Sex, Gewalt, böse weiße, heldenhafte verdammt coole Schwarze, Kastration der Bösen und einen funky Soundtrack und macht einfach verdammt viel Spaß. Die Schlägerei in der Lesbenkneipe ist eine coolsten Szenen die ich seit langem gesehen habe und auch die Dialoge sind einfach phantastisch. Ein bisschen schade ist es, dass durch die deutsche Synchronisation ein wenig Charme verloren geht, so dass ich doch jedem den Originalton ans Herz legen möchte.

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Be the first to comment - What do you think?  Posted by admin - Oktober 2, 2006 at 9:59 am

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