Drama

Sleep Dealer (2008)

Memo lebt ihn einem kleinen Dorf in Mexiko. Da ein amerikanischer Konzern den Fluss, der einst die Farm seines Vater mit Wasser versorgte, aufgestaut hat, ist das Leben dort in jeder Hinsicht mehr als öde. Memo will dort Raus und hackt sich mit einer selbstgebauten Maschine ins weltumspannende Kommunikationsnetz. Dieses wird jedoch als Hacker Attacke von Wasser Terroristen gewertet, weshalb eine Kampfdrohne sein Haus zerstört und seinen Vater tötet. Memo wird live Zeuge, da der Angriff im Rahmen einer Reality-Show im Fernsehn übertragen wurde.
Nun halt ihn nichts mehr in seinem Dorf und er reist in die Stadt, wo er sich von der hübschen Luz Anschlüsse in den Körper implantieren lässt, um mit diesen durch die Kraft seiner Gedanken online zu gehen. Denn so kann er in einer Sleep Dealer Fabrik arbeiten. Hier arbeiten Mexikaner, die allesamt verkabelt sind und so Roboter jenseits der Grenze in den USA Roboter bedienen.
Währenddessen macht sich Ruby, der ebenfalls verkabelte Pilot auf den Weg nach Mexiko. Er hat im Netz die ERinnerungen von Luz gekauft und weiß dadurch, dass er er mit Memos Vater einen Unschuldigen ermordet hat.
Ausbeutung von mexikanischen Arbeitern, die man dafür noch nicht mal in die USA lassen muss. Eine unüberwindbare Grenze. Eine von Großkonzernen kontrollierte Wasserversorgung. Realityshows in denen privater Krieg gezeigt wird. Totale Vernetztung.
Sleep Dealer hat ein enormes Potential aber nutzt es in keinser Weise. Inspieriert durch Filme wie Matrix oder auch Ghsot in the Shell interessiert sich Sleep Dealer nicht für politische oder wirtschaftliche Hintergründe. Statt ein Thriller in einer schönen neuen Welt zu sein, ist er ein odes Drama. Die Liebesgeschichte um Memo und Luz, die unter dem Schatten steht, dass Luz Memos Geschichte verkauft hat, wirkt aufgesetzt und auch Rubys “Überwindung der Grenze” mag nicht recht fesseln.
Außerdem gibt es die ein oder andere Logiklücke. Warum muss man sich bespielsweise Seine Verkableung auf dem Schwarzmarkt besorgen, wenn die billigen Arbeitskräfte in den USA doch unentbehrlich sind?
Die Computereffekte sind übrigens für heute Verhältnisse sehr bescheiden. Aber diese Umstand ist eigentlich nicht weiter störrend. Denn selbst wenn die Animationen auf Hollywood Level wären, würde das Sleep Dealer nicht retten.

Regie: Alex Rivera

Sleep Dealer in der IMDB

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Posted by Sodomedia    Date: Dienstag, November 17, 2009

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction

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Roja Oriental (2009)

Tunesien: Lilia, eine Hausfrau in den besten Jahren, lebt seit dem Tod ihres Mannes ein eher langweiliges Leben. Ihr Alltag besteht aus Putzen, Stricken und Kochen. Natürlich hat sie auch ein Auge fast erwachsene Tochter Salma, die lieber mehr Freiheit hätte und statt dessen gerne auf Mamis selbst gestrickte Pullover verzichten würde. Lilia vermutet indes, dass Salma eine Beziehungmit dem Musiker Chokie haben könnte. Als ihre Tochter eines Nachts nicht nach Hause kommt, sucht sie das Tanzvarietee auf, in dem dieser arbeitet und entdeckt eine völlig neue Welt.
Sie ist schockiert und fasziniert von dem Etamblisment in dem bei heißen, arabischen Rhythmen Bauchtänzerinnen die Hüften kreisen lassen. Angetrieben von größtenteils männlichen Zuschauern. Obwohl sie bei ihrem ersten Besuch dort in Ohnmacht fällt, kehrt sie zurück und schlüpft eines Nachts selbst in eines der glitzernden Bauchtankostüme. Ehe sie sich versieht steht sie selbst auf der Bühne und tanzt ekstatisch.
Lilia schließt Freundschaft mit einer anderen Bauchtänzerin und lässt sich von ihr in die Geheimnisse der Bauchtanzkunst einweisen. Der Tanz erweckt ihre Lebensgeister und Lilia beginnt ihr (Doppel)Leben zu genießen. Sie kauft neue Schuhe, legt sich einen jugendlichen Haarschnitt zu und erweckt schließlich auch das Interesse Chokris an ihr. Dieser weiß natürlich nicht, dass Lilia die Mutter seiner Freundin ist.
Roja Oriental erzählt die Geschichte der Geschichte der einsamen, gelangweilten Witwe, die zurück ins Leben findet. Zuschauern die nicht mir der arabischen Welt, vertraut sind, wird der Film vermutlich etwas irritieren. Denn Roja Oriental hat wenig mit westlichen Klischees über die arabische Welt zu tun. Tochter Selma hat eine sexuelle Beziehung zu einem Mann und kämpft vermutlich den gleichen Kampf gegen elterliche Autorität wie andere junge Menschen. Kopftücher gibt es im ganzen Film nicht. Wobei ich kann natürlich wenig darüber sagen kann, wie weit das Kopftuch in Tunesien verbreitet ist.
Der Film konzentriert sich ganz auf Lilias Entwickelung. Der Höhepunkt dieser ist natürlich der finale Sex mit Chokri Lilia verführt den sehr viel jüngeren Freund ihrer Tochter in einer Nacht, in der diese eigentlich mit ihm verabredet und deshalb extra einen Freundin „zum lernen“ gegangen war. Der Sex zwischen Choki und Selma wird im Film nur dadurch angedeutet, dass man sieht was davor oder danach passiert. Anders sieht es bei der Sexszene mit Lilia aus. Hier geht es, für konservativ islamische Verhätnisse wahrscheinlich extrem heiß zu.
Lustigerweise fast die, an diesem Abend vom Freund versetzte Tochter am nächsten morgen Mut und plant nun, der Mutter ihren Freund vorzustellen. Das die beiden sich schon mehr als gut kennen, wird Selma wohl nie erfahren. Als etwas konservativ geratenes Ende heiraten Chokri und Selma schließlich. Der Mutter-Tochter-Konflikt wird also ausgespart. Kleiner Bonuspunkt für das biedere Ende ist immerhin die Szene in der Lilia mehr oder weniger Eindeutig mit dem Bräutigam tanzt.
Roja Oriental ist ein überaus gelungener Film, der neben tollen Tanzeinlagen und guten Schauspielern auch einen nicht westlichen Blick auf Themen wie weibliche Sexualität und Selbstverwirklichung eröffnet.

Roja Oriental WebSeite beim Amal Festival

Trailer:

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Posted by Sodomedia    Date: Mittwoch, Oktober 28, 2009

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres

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Lady Snowblood -aka- Shurayukihime (1973)

Es sind unruhige Zeiten im Japan kurz vorm Anbrechen des 20. Jahrhunderts. Das Land, dass sich lange Zeit dem Westen gegenüber verschlossen hat, öffnet sich und will sich zur Weltmacht entwickeln. Deswegen wird die, im alten Japan des Shogun und Samurai, völlin unbekannte Wehrpflicht eingeführt.

In einem kleinen Dorf kommt, auf Grund von Gerüchten zur Tragödie. Drei Männer und eine Frau töten den neuen Grundschullehrer des Dorfes. Sie geben vor ihn für den in Weiß gekleideten Beamten der Regierung zu halten, der zur Überwachung der Wehrpflicht beauftragt ist. Sie metzeln den Mann brutal nieder, töten seinen kleine Sohn und vergewaltigen tagelang seine Frau. Anschließend erzählen sie den Leuten in Dorf sie könnten sich von der Wehrpflicht frei kaufen, in dem sie 270 Yen bezahlen. Einer der Betrüger macht sich mit seinem Anteil auf nach Tokio und nimmt die zuvor geschändete Frau des Lehrer mit, da er ihr verfallen ist. Diese tötet ihn schließlich und wird dafür ins Gefängnis gesteckt.

Dort verhält sie sich wie eine läufige Hündin und hat Sex mit jedem Mann, der ihr über den Weg läuft. Sie will unbedingt schwanger werden und einen Sohn gebären, der ihre Rache fortführen kann. Bei der Geburt einer Tochter stirbt die Frau und das Kind wird von einer wenig später freigelassenen Mitgefangenen zur Lehre bei einem Kampfkunstmeister gegeben, der sie zum gnadenlosen Racheengel ausbildet.

Als das Mädchen zu einer bildhübschen Frau herangewachsen ist, macht es sich daran die Rache ihrer Mutter zu vollendenden. Lady Snowblood genannt. Mit Hilfe des japanischen Bettlerkönigs spürt sie die Mörder von damals auf und folgt ihrer Bestimmung.

Ihr erstes Opfer ist inzwischen ein kranker, alter Säufer. Seine Tochter prostituiert sich heimlich um ihrem Vater Schnaps und Medizin zu kaufen. Der zweite Mann auf ihrer Liste ist angeblich bei einem Opiumschmuggel gestorben. Auch beim Versuch Rache an der Frau die unter den Mördern war, scheitert sie. Diese ist inzwischen Anführerin einer Mafiagruppe und erhängt sich bevor sie gerichtet wird.

Doch mit dem Auftauchen des letzten Mörders, der nicht ertrunken, sondern sehr lebendig ist muss ihre Rache vollenden und kann sich nicht dem Leben mit dem Journalisten und Buchautor widmen, der ihre Geschichte als Roman herausgebracht hat.

Rache! Immer wieder ein großartiges Filmthema. Mit Lady Snowblood setzt es Regisseur Toshiya Fujita auf überaus poetische Weise in Szene. Die Heldin wird lediglich zum Zweck der Rache gezeugt und geboren (Ich frage mich ob sich die Nighmare on Elmstreet Macher davon haben inserieren lassen. Wir erinnern uns: Freddy Kruegers Mutter war Nonne und wurde in einer Psychiatrie von sämtlichen Irren vergewaltigt. Freddy ist ja auch eine Rachfigur). Es wird in manchen Szenen deutlich, wie sehr Lady unter ihrer Rolle leidet. Wenn sie nicht das Schwer schwingt um Blut zu vergießen wirkt sie erstaunlich zerbrechlich. Ein völlig unfreies, fremd bestimmtes Wesen. Hauptdarstellerin Meiko Kaji spielt ihre Rolle sehr überzeugend und sang auch den Titelsong. Die Filmmusik selbst tut auch ihren Teil zur Atmosphäre des Films.

Der Beginn des Filmes ist sehr verschachtelt erzählt (kein Sorge später wird linear). Es wird gesprungen zischen Lady Snowbloods Mutter im Gefängnis, der Geschichte um den Mord an ihrem Mann, der Jetztzeit in der sich Lady Snowblood bewegt und dem historischen Hintergrund, der in Zeichnungen bzw. Mangazeichnungen erzählt wird. Gerade diese schwarz weiß roten Bilder verfehlen ihre Wirkung nicht.

Rot ist sowieso das Stichwort. An Blut wurde in Lady Snowblood nicht gespart. Jeder Schwertstoß eine Blutfontäne! Es ist schwer zu sagen, ob das übertrieben ist oder eine Abkehr von Filmen in denen überhaupt kein Blut fließt. Definitiv hat Lady Snowblood aber mit den Weg frei gemacht für Filme wie Shogun’s Sadism – The Joy of Torture 2: Oxen Split Torturing. Die Schwertkämpfe für sich sind mit ungeheurer Eleganz choreografiert.

Neben dem Rachemotiv thematisiert behandelt der Film auch die oft im Film verarbeitete (zuletzt durch Last Samurai) Öffnung Japans gegenüber dem Westen. Gerade wie Lady Snowbloods Opfer angeordnet sind ist ein Zeichen dafür. Der Erste ist ein Verlierer, der es in den neuen Zeiten zu nichts gebracht hat. Die Zweite ist Mafiaboss und verfügt bereits über Schusswaffen. Und der dritte ist kein kleiner Verbrecher, sondern Waffenschmuggler, der Geschäft mit der Regierung macht. Nachdem Lady Snowblood ihn getönt hat ist für sie selbst kein Platz mehr, da sie selbst Bestandteil des alten Japans ist (Schön in diesem Zusammenhang ist auch die Szene, in der das letzte Opfer von der Galerie fällt und dort die Japanische Flagge herunter reißt, die dort neben der amerikanischen hing). Jedoch wird sie von der Tochter (die Prostituierte) eines ihrer Opfer getötet, wodurch auch die Botschaft herausgestellt wird, das Gewalt immer nur neue Gewalt hervorruft.

Bekanntheit außerhalb der Eastern Fan Szene bekam der Film erst wieder durch Quentin Tarantinos Kill Bill. Dieser bedient sich ganz offen aus Lady Snowbloods Motiven und zitiert ihn eigentlich ununterbrochen.

Was ich noch sehr gut gemacht fand, war übrigens des Maskenball, der an Sissi Filme erinnerte und so die folgende Gewalt sehr schön kontrastierte. Wobei man sich bei dem Ball natürlich beschweren kann, dass dort Flaggen hängen, die es zur Zeit in der, der Film spielt noch gar nicht gab, weil es die Staaten noch nicht gab. Aber so kleinkariert sollte man nicht sein^^

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Posted by admin    Date: Dienstag, Juli 28, 2009

Categories: Action und Abenteur, Asiatischer Film, Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres

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Das Pendel des Todes -aka- Pit and the Pendulum (1961)

Ein junger Adeliger kommt in das Schloss seines Schwagers Nicolas in Spanien um sich nach den Umständen zu erkundigen, nach denen seine Schwester verstorben sei. Befriedigende Antworten findet er dort aber nicht. Stattdessen seinen Schwager, der dabei ist wahnsinnig u werden, weil er befürchtet, seine Frau lebendig eingemauert zu haben. Als kleines Kind musste er nämlich mit ansehen, wie sein Vater dies mit seiner untreuen Mutter machte, nachdem er sie zuerst fast zu Tode folterte. Weiterhin scheint der Geist der toten Frau im Schloss ihr Unwesen zu treiben um auf ihr Schicksal als lebendig eingemauerte aufmerksam zu machen.

Roger Corman hat mit diesem Film mal wieder etwas bemerkenswertes geschaffen. Mit Hilfe schaurig schöne Kulissen und einem, zwar altmodischen aber spannenden Drehbuch, gelingt es ihm wunderschön gruselige Horroratmosphäre zu schaffen. Der Film der nach einer Vorlage von Edgar Allen Poe entstand verzichtet, wie für 1961 typisch auf blutige Effekte oder sonstigen Schnickschnack, aber das tut der Qualität des Films keinen Abbruch, wobei man wenn man nur Teenyslasher gewöhnt ist, vielleicht Schwierigkeiten habe dürfte sich auf den Film einzulassen. Großartig ist natürlich Vincent Price, der zwar zu Beginn auf Grund seiner Rolle ein bisschen weibisch wirkt, aber im Finale seinem Ruf als Horrorikone mehr als gerecht wird.

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Posted by admin    Date: Dienstag, Juni 9, 2009

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Horror

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WALL-E

Roboter WALL-E ist einsam. Die Menschen haben ihn auf der verseuchten und lebensfeindlichen Erde zurückgelassen und sind vor 700 Jahren in den Weltraum geflohen. Seit dem räumt er, wie es sein Programmierung vorsieht, den Müll der untergegangen Zivilisation weg und presst ihn zu handlichen Klötzen zusammen.
Sein einziger Freund ist eine kleine Kakerlake, die er sich als Haustier hält und zur Unterhaltung dient im lediglich ein altes Tanzmusical, dass er sich jeden Abend, nach Feierabend auf seinem Ipod ansieht.
Abwechslung kommt erst in WALL-Es Alltag, als die hübsche Roboterfrau Eve mit ihrem Raumschiff landet und mit ihrer enormen Feuerkraft für Chaos sorgt.
Wer schon immer meinte, zu viele Dialoge, würden die meisten Filme ruinieren, sollte sich den neuen Film aus Computern von Pixar ansehen. Fast ein Stummfilm, überzeugt dass Animationsabenteuer durch einem sympathischen, ungemein menschlich wirkenden Helden, viel Situationskomik und eine beißende Zivilisationskritik.
Gerade die erste Hälfe des Film, in der WALL-E durch das Postapokalyptische New York zieht, enthält je Menge böser Anspielungen auf unsere alltäglichen Konsumneigungen. Später, wenn WALL-E auf Menschen trifft, die durch 700 Jahre „Weltraumkreuzfahrt“ so dick geworden sind, dass sie Roboter brauchen um sich fort zu bewegen, geht das Subtile zwar unter, aber dafür wird angefangen zu sprechen und eine ganze Armee kauziger Roboter sorgt für Spass.

[youtube 1qaAQbggU]

IMDB

Homepage zum FIlm

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Posted by Sodomedia    Date: Dienstag, September 30, 2008

Categories: Action und Abenteur, Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Science Fiction

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Die Geisha -aka- Memoirs of a Geisha (2005)

Japan. Die Eltern verkaufen ihre zwei Töchter an einen Händler. Die eine kommt in eine Geisha Schule die andere in ein Bordell. Das Mädchen in der Geisha Schule ist von Intrigen umgeben und versaut sich fast ihre Zukunft durch persönliche Doofheit. Schließlich trifft das kleine Mädchen einen Fabrikdirektor und nimmt sich vor, nun doch Geisha zu werden um dann ihm zu gehören. Sie schafft es, wird Super Geisha, der Krieg bricht aus und am Ende kriegt sie nach zwei Stunden hin und her auch den Direktor.

Edelprostitution - Der Film hätte man den Film auch nennen können, aber das klingt vermutlich zu spannend. wobei ein Geishaporno vermutlich interessanter wäre als dieser Quark. Die Story ist so dünn, wie die Seide der Kostüme und dämlich wie Rauhfasertapette. Wer das ignoriert oder genügend Drogen konsumiert hat, wird sich aber an den wirklich großartigen Kostümen freuen. Die ebenfalls teilweise wunderschönen Bilder wirken auf dem Fernseher zwar nicht wirklich, aber dafür kann der Film ja nichts.

Aber trotz schöner Kostüme und toller Bilder ist Die Geisha letzen Endes ein langweiliger, dummer und leider auch kaum erotischer Film.

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Posted by Sodomedia    Date: Freitag, September 19, 2008

Categories: Asiatischer Film, Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres

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Redbelt (2008)

Mike Terry ist Kampfsportlehrer aus Überzeugung. Bei ihm geht es mehr um die Philosophie, die hinter der Kampfkunst steckt, als ums bloße gewinnen. Sein Leben gerät eines Abends aus dem Ruder, als die Anwältin Laura Black völlig verstört in seinem Jiu-Jitsu Dojo auftaucht und mit der Waffe eines dort trainierenden Cops die Scheibe einschießt. Als wäre das nicht schon Stress genug, gerät er am Abend in eine Kneipenschlägerei in der dem Hollywoodstar Ched Frank (Tim Allen ist ganz schön alt und fett geworden) die Haut rettet.

Um die Wendungen die Redbelt noch auf Lager hat zu erklären würde man ein paar Seiten brauchen, deswegen spare ich es mir diese im Detail zu erklären. Es sie nur gesagt, dass der Film munter von einem Kampfsportdrama, zu einer Abrechnung auf ein korruptes Showgeschäft und Hollywood, über eine kleine Anwaltsstory hin zum Copthriller und wieder zurück zum Kampfsportfilm wandert. Tut das Redbeld gut? Nicht wirklich.

Es werden zu viele dramatische Fässer aufgemacht und zu viele Handlungstränge miteinander verknüpft, als das man die Handlung noch ernst nehmen könnte. Um die einzelnen Stränge des Films zu verknüpfen und am Schluss den für einen Material Arts Film obligatorischen Endkampf zu arrangieren kommt all zu oft der Zufall, das Schicksal oder das Drehbuch von Regisseur David Mamet zur Hilfe. Das ist ärgerlich, denn der House of Games sollte das eigentlich besser können.

Das Redbeld dennoch kein Flop ist, sondern sich durchaus als kleiner Independent Streifen sehen lassen kann liegt besonders an Hauptdarsteller Chiwetel Ejiofor. Er trägt den ruhigen Film über weite Strecken, auch wenn seine Figur des Kämpfer mit Überzeugungen ein wenig ausgelutscht erscheint. Wer harten Karatefilm erwartet wird vermutlich enttäuscht werden, wobei sich die wenigen Jiu-Jitsu Kämpfe die es gibt in de Tat sehen lassen können.

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Posted by Sodomedia    Date: Freitag, September 19, 2008

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres

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Sex and the City – der Film

Wer kennt nicht diese Werbung für Telefonsex, die des Nachts die Sendeplätze von DSF oder Vox schmückt? Dort gibt es versaute Teenies, heiße Gays und willige Russinen. Diese drei Gruppen von Dienstleistungerbringern haben jedoch nicht allzu viel mit der neuesten Spielfilmversion einer US Fernseh Serie zu tun.
Reife Frauen ab 40 – der Film

Um diese Pointe zu verstehen, muss man sich natürlich erst einmal bewusst werden, dass es Frauen jenseits der 30 schon schwer haben eine Rolle in einem Kinofilm zu bekommen. Kriegen sie doch eine, dann spielen sie zumeist die alterslosen Filmzombies, der ewig zwischen 20 und 30 jährigen. Männern fällt es da viel leichter zu altern. Schauspieler wie Bruce Willis (dessen in die Jahre gekommen Ex Frau Demi Moore sich ja noch in „Drei Engel für Charlie 2“ als sexy Vamp präsentieren durfte) wurden mit dem alter immer besser. Für reife Frauen ab 40 ist der Zug hingegen abgefahren, wenn sie trotz plastischer Chirugie und Botox langsam ihrem wahrem Alter ähnlich sehen.
Der kapitalistische Postfeminismus
Zwar haben sich auch Jessica Parker und ihre drei Kolleginnen (wohl auch mit Hilfe des oben und im Film erwähnten Botox) gut gehalten und sehen noch halbwegs frisch auszusehen, aber das ist auch die einzige Illusion von Jugend die Film zu Stande bringt. Denn sonst erzählt Sex and the City – der Film mit Länge von über 2 Stunden, in quasi biblischem Ausmass die antike Geschichte der Prinzessin (in diesem Fall wohl eher die der Alten Jungfer) die am Ende ihren Prinzen heiratet. Da wo die Serie aufhörte fängt der Film an und letztendlich erzählt er das gleiche wie fünf Staffeln Sex and the City. Heldin Carry ist erst glücklich mit ihrem Mister Big (der übrigens John James Preston heißt wie man nun erfährt), der sie dann aber in bester „Die Braut die sich nicht traut“ Manier vor dem Altar stehen stehen lässt und sie so bis zum Filmende in tiefste Depressionen stürzt, aus der sie nur mit Hilfe ihres auf Handtaschen fixierten, großbrüstigen, schwarzen Personal Assitents wieder heraus geholt wird. Diese wird übrigens durch die Carry als weise, alte Priesterin in die Geheimnisse des Frau sein eingeführt und darf im Gegensatz zu dieser, ihren Mister Right recht schnell vor den Traualter schleifen. Neben dem Mann fürs Leben kann braucht die emanzipierte Frau nichts weiter als eine 1000 Dollar teure Designerhandtasche für ihr Seelenheil. Marxistischer Warenfetisch wenn man so will.
Die Botschaft ist klar: Die Frau ist unvollkommen ohne ihren Mann!
Zwar ist das Happyend so wie der ganze Film vorhesehbar (wir erinnern uns, dass wir uns quasi in einem Remake der Serie befinden), aber es ist dennoch erstaunlich wie er Frauen dann doch recht überraschend vorbettet, wie sie ihr Leben zu leben habe.

  • Die gehörnte Miranda sieht ein, dass sie ihren Mann durch ihren Verlust an Attraktivität und durch sexuelles Versagen in die Arme einer anderen getrieben hat und lässt sich auf eine an Kitsch nicht zu überbiete Versöhnungsszene auf der Broklyn Britch ein.
  • Die sentimentale Charlotte darf endlich ihrer Bestimmung, dem Gebähren nachkommen und ein eigenes Kind in die Welt setzen, da sie, wie XXXX Folgen Sex and the City gezeigt haben, doch als Frau recht unvollständig ist ohne ein Kind.
  • Die (Ex)Schlampe Samanta übernimmt hingegen die Rolle der Märtyrerin. Sie lässt ihren jungen, gut aussehenden, potenten und zu allem Überfluss sie liebenden Freund von dannen ziehen. Er soll sich lieber eine frische Gebärerin suchen und die Schlampe eines einsamen Todes sterben lassen. Diese Kapitulation, der am Ende des Film ihren 50. Feiernden, ist die mit am herrlich verlogenste Szene des ganzen Films.

Sex macht Spass und man sollte darüber reden
Für einen Film der das Stichwort Sex im Titel hat, wird in „Sex and the City“ erstaunlich wenig gefickt. Das ist zum einen recht löblich, da niemand außer den Fans der im ersten Absatz erwähnten Werbung alte Leute Sex sehen wollen. Zum anderen hätten es trotzdem ruhig mehr als zwei nackte Titten seien können. Von denen die eine übrigens zu Cynthia Nixonund dieandere zu einer jungen Strandschönheit gehört. Erste hat übrigens beim zeigen dieser, ihrer rechten Brust eine der wenigen Sexszenen. Die meisten anderen gehen auf Samantas Nachbar. Dafür dass dieser seinen dicken Schwanz einmal halb ins Bild halten darf sind, seine Sexszenen aber verdammt kurz.
Die Botschaft der Serie, „Sex macht Spass und man sollte darüber reden“ kommt derweil auch zu kurz. Da das Sexleben in der Ehe aufhört und in der Serie alles gesagt wurde, beschränkt man im Kinofilm auf wesentliche langweiligere Themen.
Freunde der Kinobesucherinnen
Männer und sonstige denkende Wesen, die aus irgendeinem grausamen Schicksalsschlag oder auch freiwillig im Sex und die Stadt Film landen, können sich neben dem bombastisch inszenierten Sexismus immerhin über einen kleinen Diss gegen Paris Hilton, das Abrutschen in den Fäkalhumor (Charlotte scheißt sich in die Hose), einen lustigen Fluch und einen kleinen Witz auf Kosten des Iphone freuen. Ansonsten regiert die Langeweile.

Etwas zur Promo des Films

Pinkys Gedanken

Ein bisschen Spoiler

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Posted by Sodomedia    Date: Freitag, Juni 6, 2008

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Komödie

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Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman (2008)

Andreas und seine Kumpels Motte, Kurt und Ismail kiffen wie bekloppt und sind auch allen anderen Drogen nicht abgeneigt. Wenn ihnen das Geld für neuen Stoff ausgeht, gehen sie „Shoppen“. Darunter versteht die Clique nichts anderes, als sich im großen still als Ladendiebe zu betätigen. Bei einer dieser Shoppigntouren trifft Andreas die hübsche Blondine Sabine. Seine Annähungsversuche, bleiben jedoch ohne Erfolg. Auch als er sie auf eine Drogentrip in Amsterdam wiedertifft, will sie nichts von ihm wissen.

Erst eine überaus peinliche Karaokenummer und der überaus romantische Einbruch in eine Go-Kartbahn lässt das Eis schmelzen. Sex, Drugs and Rock n’Roll sind für Andreas dann schlagartig vorbei, als er Sabine schwängert. Obwohl er immer gegen seine spießige Familie rebelliert hat, wünscht er sich jetzt seine eigene kleine Familie. Außer seinem Kumpel Motte, kann Andreas Clique dem neuen Lebe ihres Freundes etwas Gutes abgewinnen. Doch als Motte die Hochzeit sprengt verstößt der Bräutigam seine alte Crew.

Anfangs kommt er gut und seine Freunde und das gelegentliche Joint rauchen aus. Aber als ihm das Spießerleben zu langweilig wird, kehrt er räumutig zu seinen Freunden zurück. Diese träumen jedoch nicht mehr davon ihren alten Bus wieder flot zu machen, um damit nach Australien und Amerika zu touren, sondern sind inzwischen auf Heroin umgestiegen. Auch Andreas beginnt damit sich das Zeug zu spritzen und verliert so langsam die Kontrolle über sein Leben.

Die Teufelsspirale der harten Drogen beginnt sich mit der Zeit immer schneller zu drehen. Andreas beginnt damit Sabine zu belügen, bestiehlt seinen Arbeitgeber und verliert sie schließlich sowohl seine Job, als auch seine Frau. Kurts Freundin, die ebenfalls ein Junky ist, stirbt sogar an einer Überdosis was Kurt so fertig macht, dass er in Psychatrie landet. Ismail versucht derweil ohne das Wissen seiner Freunde sein Glück als Dealer, was ihm Ärger mit der örtlichen Türkenmafia beschert. Seine Landsleute verstehen bei Konkurrenz keine Spaß, schneiden ihm einen Finger ab und sorgen dafür, dass Ismail mit seiner Familie zurück in die Türkei geht. Schließlich sind von den einst vier Freunden nur noch Motte und Andreas übrig. Motte sieht aber keinen Sinn mehr darin weiter zu machen und setzt sich den goldenen Schuss.

Nun wird Andreas klar, dass auch er nicht mehr lange zu leben hätte, wenn er weiter Heroin abhängig bleibt. Er kehrt in den Schoss seiner Familie zurück, beginnt einen Entzug und beginnt schließlich mit seinem alten Trainer aus Jugendtagen damit, sich auf den Ironman Triathlon auf Hawaii vorzubereiten.

Trainspotting, Requiem for a Dream und Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo haben eigentlich das meiste gesagt was man in einem Drogenfilm sagen kann. Und gerade weil das so ist und man Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman nun mal in den direkten Vergleich zu diesen Filmen setzen muss, hat er keine Chance. Das liegt neben der Tatsache, dass man alles irgendwie schon mal gehört zu haben schient, vor allem daran, dass der Absturz in die Drogenhölle zu bieder und dröge inszeniert ist. Eine Freakshow wie in Trainspotting oder eine Horrorachterbahnfahrt wie in Requiem for a Dream wären zwar fehl am Platz, aber fürs Kino reicht das was Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman bietet einfach nicht aus.

Wäre es ein Tv-Film, dann müsste man ihn als durchaus solide bewerten. Was den Film vor der totalen Bedeutungslosigkeit rettet sind zum einen die Schauspieler und zum anderen die menschlichen Momente. Axel Stein spielt zwar doch irgendwie eine typische Axel Stein Rolle, aber mit dme großen Unterschied, dass es eine ernste Rolle ist, in der er wirklich überzeugt. Auch Robert Gwisdek ist als Pete Doherty Imitat durch aus sehenswert. An den Anblick von Hauptdarsteller Max Riemelt gewöhnt man sich hingegen nur schwer.

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Posted by Sodomedia    Date: Donnerstag, April 24, 2008

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres

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Michael Clayton (2007)

Müllmann oder Ausputzer. Das sind die Titel die der Anwalt Michael Clayton sich über die Jahre in der großen Anwaltskanzlei verdient hat, in der er arbeitet. Durch gute Kontakte und Geschick löst er Probleme in rechtlichen Grauzonen oder versucht Probleme in der Griff zu bekommen. Doch Michael Clayton hat selber auch jede Menge Probleme. Er hat einen Berg Schulden aus einer Restaurantpleite, einen Sohn aus seiner kaputten Ehe oder ein Glücksspielproblem.

Zu seinem größten Problem entwickelt sich jedoch sein Freund und Boss Arthur. Die Großkanzlei ist eigentlich dabei, den Düngefabrikanten U North vor einer Sammelklage zu bewahren, da meldet sich Arthurs Gewissen. Er zieht sich mitten in einer Vernehmung nackt aus und will der Gegenseite belastendes Material über U North zukommen lassen.

Alle halten ihn für verrückt und Michael Clayton versucht das Problem in Griff zu bekommen. Vergeblich. Denn der Großkonzern, vertreten durch die Karrierefrau Karen Crowder lösst das Problem auf seine Weise.

Die Geschichte die Michael Clayton ist nun wirklich nicht neu. In jedem zweiten amerikanischen Anwaltsfilm geht es um einen Großkonzern, der Dreck am Stecken hat (Erin Brokowich, Der Regenmacher, Zivilprozess). Doch der Film von Bourne Trilogie Drehbuchautor Tony Gilroyist anders. Der Zuschauer weiß relativ schnell was gespielt wird und kann auch vorhersehen was passieren wird. Aber dafür gibt es immer wieder punktuell Spannung. Zumal dieser recht leise Thriller, der fast ohne Action auskommt, von seiner Atmosphäre, den wunderschön aufgenommenen Bilder und seinen großartigen Schauspielern lebt. Tom Wilkinson ist als durchgeknallter Anwalt ebenso genial wie die Oscar prämierte Tilda Swinton. Sie ist es, die als U North Managerin, die kaltblütig und von ihrer Arbeit aufgefressen agiert, immer wieder Akzente setzt. George Clooney kann ebenfalss zeigen was er kann und wirkt sehr gereift. Zu guter Letzt kann man auch das Spiel von Sydney Pollack in vollen Zügen genießen.

In einem Punkt muss ich dem equilibriumblog übrigens voll und ganz beipflichten. Die Rolltreppteneinstellung wäre wirklich ein sehr schöner Schluss gewesen.

 

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Posted by Sodomedia    Date: Sonntag, März 2, 2008

Categories: Drama, Filmblog, Filmkritik und Review, Genres, Thriller

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