Erection 2008: Rode to the White House
Als frischgebackener Medienwissenschafts Hauptstudiums Student ist es natürlich unter meiner Würde vom neusten Porno Erection 2008: Rode to the White House mit Sarah Palin (Raquel Devine), Barack Obama (Steve Driver) und John McCain (Mark Davis) und seiner Frau Cindy McCain( Alana Evans) zu berichten, wie das z.B. die Bild tut.
Statt dessen möchte ich die Information los werden, dass die Berichterstattung über „Who’s Nailin’ Paylin’“ (Wer nagelt Paylin?) für ordentlich wertlosen Traffic gesorgt hat. Aber vielleicht habe ich ja jetzt wieder Zeit und Muße anständigen Conntent zu produzieren oder mal wieder was über Rapidshare zu schreiben anstatt mich über Download und youporn Sucher zu freuen.
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Garden of Love – Der blutige Alptraum beginnt (2003)
Ein Blutiges Massaker, bei dem die gesamte Hippiefamilie um Musiker Verlaine nieder gemetztelt wird, bildet den Auftackt zu diesem Olaf Ittenbach Film! Nur die kleine Rebecca überlebt, fällt ins Koma und kann sich später an nichts mehr erinnern. Sie wird von Verwandten adoptiert, wächst zu einer hübschen, jungen Frau heran und führt zusammen mit ihrem Freund ein recht normales Leben.
Bis zu Tag, an sie anfängt Visionen zu bekommen. Der blutverschmierte Geist ihres Vaters spricht zu ihr. Darauf hin beginnt sie ihr Umfeld zur Rede zur stellen. Sie erfährt, was es mit dem Massenmord auf sich hat. Doch sie wird das Gefühl nicht los, dass sowohl ihre Adoptiveltern, wie auch ihr Freund und der Polizist, der damals die Ermittelungen leitete ihre nicht die ganze Wahrheit erzählen. Schließlich stößt sie auf ein schreckliches Geheimnis und sorgt dafür, dass gleich zwei neue Massaker auf der Verlaine Farm stattfinden.
Geister die, die Lebenden nicht in Ruhe lassen, eine fiese Verschwörung in der eigenen Familie und ein ordentliches Gemetzel. Olaf Ittenbach hat mir „Garden of Love“ anscheinend versucht, vom Image des deutschen Peter Jackson los zu kommen. Er mischt einen Cocktail zusammen, der weder sonderlich originell noch irgendwie gut konstruiert ist. Über weite Strecken wirkt der Film wie ein Fernseh Tatort in dem ab und zu Bela B. Felesenheimer von den Ärzten, als Geist auftaucht. Man muss es einfach sagen. Die Geschichte, die Olaf Ittenbach sich ausgedacht hat, ist ziemlicher Mist. Dieser Eindrcuk verstärkt sich, da die Schauspieler nicht wirklich überzeugend sind und ganz besonders durch die schlechte Nachtsynchronisation.
Das ist dann aber auch der einzige „technische“ Schnitzer. Denn ansonsten sieht man, dass Olaf wirklich einiges seit Premutos gelernt hat. Kamerafahrt, Beleuchtung und Schnitt lassen nicht nur die meisten anderen Amateurfilmer alt aussehen, sie können es auch mit wesentlich professioneller gemachten Filmen aufnehmen. Natürlich sind auch die Splatter Effekte handwerklich einwandfrei gemacht.
Als Fazit kann man ziehen, dass Olaf Ittenbach zwar nicht unbedingt der deutsche David Lynch ist, aber das er sich weiterentwickelt hat. Aber als spaßiger Splatterproll gefällt er mir wesentlich besser.
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Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt
Ein Planet explodiert in der unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt. Von dort fliegt ein Asteroid Richtung Erde. Nachdem der Himmelskörper dort zu Boden gekommen entdecken ihn zwei Freunde. Einer von ihnen wird von den sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmern angegriffen, sie sich an seinem Kopf fest saugen und ihn zu einem willenlosen Zombie machen. Der andere Freund nimmt den Kampf gegen die Würmer auf. Jedoch erledigen die Würmer auch ihn, so dass jemand anderes den Staubsauger in die Hand nehmen muss um die Würmer zu besiegen.
Amateurfilme kann man nicht wie jeden anderen Film beurteilen, ohne unfair zu werden. Deswegen sei vorweg gesagt, dass es eine Super Sache ist, dass die Macher von „Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt“ ihren Film überhaupt verwirklicht haben.
Leider hatten die Jungs kein anständiges Equipment. Gedreht wurde wohl auf Video und daraus folgend ist die Bildqualität miserabel. Teilweise sind auch die Schnitte recht unschön geraten. Überaus gut gelungen sind hingegen manche Kamerafahrten. Insbesondere die subjektive Kamera aus sich der Würmer kann sich durchaus sehen lassen. Etwas schwach hingegen ist die Szene in der die Würmer durch die Gegend fliegen und offensichtlich mit einer Angel aus einem fahrenden Auto heraus gehalten werden.
Wobei gerade er Prolog im Weltraum, bei dem der Trick mit der Schnur auch angewendet wird, einen gewissen Ed Wood Charme a la „Plan 9 from outta Space“ hat. Das die Würmer aus alten Magnetbändern zu bestehen scheinen ist zwar nicht wirklich gut gemacht, aber die Viecher anständige zu bauen stell ich mir recht schwierig vor. Die Splatter und Gore Effekte sind zwar nicht gigantisch, aber doch solide gemacht.
Was dem Film ein bisschen schadet, ist dass die Macher versucht haben ihren Film humorvoll zu gestalten, aber dummerweise keinen Humor haben. Vieles wirkt zu albern und kindisch. Der einzige richtig gut Gag war meiner Meinung die Anspielung auf die Geschwindigkeit von Zombies. Da hat der Bedroht noch Zeit in aller Ruhe Pfeil und Bogen zu bauen, weil der Zombie ja wie gesagt so lahm ist.
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Freddy VS Ghostbusters (2004)
Freddy und die Ghostbusters? In einem Film? Geht das? Eigentlich nicht, aber das war den Machern dieses Fan Amatuer Films ziemlich egal. Sie verfrachten kurzerhand Freddy Krüger und eine Truppe Geisterjäger nach Denver und lassen sie aufeinander treffen. Die Story hält sich dabei in Grenzen und ist leider recht ideenarm aus 1 zu 1 übernommenen Ghostbuster und Nightmare on Elmstreet Elementen zusammengeschustert. Regisseur Hank Braxtan lag es eindeutig an der Hommage an die beiden Filme, aber ein bisschen mehr Kreativität hätte nicht geschadet. Zumal der Film mit einem recht großen Aufwand produziert wurde, was man besonders den Spezialeffekten ansieht. Die Qualität der Effekte haben die Darsteller leider nicht, aber sie hatten sichtlich Spaß beim Dreh und Raum für große Schauspielerische Leistung bot ihnen das Drehbuch eh nicht.
Letzten Endes ist Freddy VS Ghostbusters ein Film von Fans für Fans, den man sich ansehen kann, ohne vor Dilettantismus kotzen zu müssen. Denn im Gegensatz zu Amateurfilmen die mit ein paar Litern Ketchup an einem Wochenende im Wald gedreht werden, unterhält Fans zumindest recht gut.
Am Ende kommt es übrigens noch zu einem Aufeinandertreffen von Freddy und Jason.
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Rotten Shaolin Zombies (2004)
Irgendwie hat mich VIXEN auf den Kanada Trip gebracht und deswegen gibt’s jetzt einen Kleine Amateur Zombie Film.
In Rotten Shaolin Zombies geht es um zwei Kampfsport treibende Brüder, von dem der eine in einem Sushi Restaurant von einem noch lebenden Fisch angegriffen wird. Dieser reißt ihm das Auge heraus, woran der Bruder schließlich stirbt. Der andere Bruder, durch den Tod seines Bruder gebrochen, findet keinen Frieden und schafft es nicht mit der Einsamkeit zu Recht zukommen. Doch der tote Bruder kommt als Zombie von den Toten zurück, tötet zuerst einen Friedhofsgärtner, dann einen Obdachlosen und schließlich seinen alten Meister. Am Ende kommt es zum Kampf zwischen den beiden Brüdern.
20 Minuten dauert diese kleine Amateur Produktion und ich muss zugeben, dass sie trotz ihrer Einfachheit doch Spaß macht. Die Macher, die ganz klar ihre Adaption von Versus abliefern, hatten diesen ganz offensichtlich auch. Die Kampfszenen zu Beginn sind leider zum Teil nicht so berauschend und auch beim großen Finale hätte man mit mehr Schnitten, bestimmt einen besseren Effekt erzielt, aber da ich weiß wie viel Arbeit so was ist sei ihnen verziehen, zumal wirklich gute Ansätze beim Schnitt vorhanden sind. An Splatter gibt es den (an durchsichtigen Fäden hängenden) Killerfisch, der das Auge samt Sehnerv aus dem Bruder beißt, die heraus gerissene Wirbelsäule des Gärtners, die heraus gerissene Zunge des Penners, die Gedärme des Meisters und schließlich, den abgeschlagenen Arm und zertretenen Kopf des Bruders. Dass der andere Bruder am Ende durch eine Biss auch zum Zombie wird sorgt auch dafür, dass der Plural im Titel zurecht steht. Der Humor („You are a littke late for the Michael Jackson Video Sunny!“) der meistens gut gelingt, tut seinen Teil dazu „Rotten Shaolin Zombies“ seine 20 Minuten wirklich wert ist.
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Anthropophagous 2000 (1999)
In einer Höhle in der ein paar Leichen bzw. Skelette rum liegen findet sich ein Buch. Okay. Haben wir verstanden. Weiter: Eine Einkindfamilie auf dem Weg zur Zweikindfamilie (soll heißen die Frau ist schwanger) segelt auf ihrer Yacht durch die Gegend und wird von einem fiesen Sturm überrascht, dem die kleine Tochter zum Opfer fällt. Es folgt der Vorspann und im Anschluss an diesen sieht man einen bierbäuchigen langhaarigen Gammler zusammen mit seiner asiatischen Freundin am Strand eines Baggersees spazieren gehen. In ihrem dort aufgeschlagenen Zelt dürfen die beiden dann Sex spielen (die Hosen bleiben an) und man bekommt Zeit sich die Asiatin genauer anzugucken (rot gefärbte Haare, jede Menge Tattoos und gepircte Nippel). Im Anschluss an den Akt wird die gute dann zum Feuerholz hohlen geschickt (so gehört sich das), was sie genauso wenig wie ihr Lover überlebt, da beide auf recht blutige Weise mit einer Axt malträtiert werden. Nach dieser kleinen Splattereinlage geht’s an einem schäbigen deutschen Bahnhof weiter, an dem sich ein paar Freunde zum gemeinsamen Urlaub machen treffen. Jedoch steht dieser Urlaub anscheinend unter keinem guten Stern. Erst wird ne Runde gekotzt und dann taucht ein alter Mann im Blaumann auf, der diese Reise wohl für keine gute Idee hält. Verständlich, da die Gegend wohl eher kein trautes Urlaubparadies ist, sondern von einem Wahnsinnigen heimgesucht wird, der laut Zeitung „Dörfer auslöscht“. So kommt es dann auch, dass der erste Urlauber recht schnell das zeitliche segnet (und dabei selten dämlich die Augen verdreht) und auch die anderen Urlauber überleben den Trip nicht so lange. Der Kreis schließt sich dann irgendwann, wenn man erfährt, der Mörder der einzige Überlebende der Schifffahrt vom Anfang ist, welcher während er im Rettungsboot vor sich hin gammelte irgendwann durchdrehte und zum Kannibalen wurde.
Ich weiß, ich mache mir wieder Feinde, bei jedem Fan von guter Horrorunterhaltung jedem, der auch nur ansatzweise etwas vom Filme machen versteht. Zudem müsste ich als Student der Medienwissenschaft diesen Mist, den Andreas Schnaas hier auf Film gebannt hat auch eigentlich ernsthaft beurteilen und für schlecht befinden, aber ich habe irgendwie ein Herz für Amateure. Natürlich sind die Schauspieler mehr als miserabel und man fragt sich wirklich wie man es schaffen kann, eine so geballte Ladung an Unfähigkeit in einem einzigen Film unterzubringen und natürlich sind Kameraführung, Ton und alles andere Technische an diesem Film grausam. Die Splatter Effekte wirken auch allesamt unecht und billig. Man hätte das Geld, dass man dafür ausgegeben hat, schlechte Kopfattrappen zu bauen besser in ein paar Tiergedärme investiert, dass hätte besser ausgesehen. Denn dadurch, dass auf sämtliches Gemetzel immer stur mit der Kamera drauf gehalten wird, sieht man gleich was Sache ist und fühlt sich als Zuschauer leicht verarscht. Vor allem die Szene in der der Embryo aus dem Munterleib gerissen wird, fragt man sich ob Herr Schnass seine großen Vorbilder wie Joe d’Amato oder Fulci nicht verstanden hat. Denn da wo der gute Joe im Originalfilm ein rasiertes Kaninchen benutzte benutzt Andreas eine Puppe die einfach nur bescheuert aussieht. Die Tatsache, dass es jede Menge Blut gibt, dürfte hier nur die übelsten Splatter Prols positiv stimmen. Über die Story muss man wohl eher nichts sagen. Die ist schlecht geklaut und unlogisch ohne Ende. Was bleibt weiter noch zu diesem Film zu sagen? Nicht viel, außer vielleicht, dass man Andreas Schnaas wirklich nicht verübeln kann, dass er gerne Splatterfilme drehen würde. Das wollen viele. Er hat es aber im Vergleich zu vielen anderen einfach mal in die Tat umgesetzt und das Ergebnis hat tatsächlich Käufer gefunden. Außerdem wollte der gute bestimmt wirklich nur Joe d’Amato durch ein Maneater Remake ehren und wer weiß, vielleicht wird aus dem guten Andreas vielleicht ja doch noch mal ein echter Filmemacher. Man darf auf sein nächstes Projekt „Don’t Wake the Dead“ gespannt sein.
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Dämonenbrut – Insel der Dämonen 2
Drei Bankräuber verdrücken sich nach einem gelungen Coup auf eine einsame Insel vor der Küste Italiens. Hier hin hat es auch Mike nach einem Schiffsunglück getragen. Dumm für alle Beteiligten ist, dass die vom reinen Bösen bewohnt wird, dass es auf die Herrschaft über die Menschen abgesehen hat und zu diesem Zweck die Ankömmlinge in Monster verwandelt.
Andreas Bethmann ist ja einer der Menschen aus denen ich nicht so recht schlau werde. Er macht zwar genau dass, was ich mir eigentlich wünsche, nämlich Filme die eine Mischung aus Sex (bzw. Pornografie) und Horror (bzw. Spaltter) sind, aber leider ist der gute nur Amateur und deswegen ist das was bei seinen Produktionen am Ende raus kommt meist leider dürftig. Aber ich bleibe bei meiner Devise, dass der gute Wille beim Amateur Film mehr zählt als das Resultat. Zumal Andreas Bethmann wenigstens nicht den Fehler macht eine vernünftige Story zu erzählen. Statt dessen beschränkt er sich auf das wesentliche und lässt (eine leider inzwischen nicht mehr so knackige) Katja Bienert im Bikini durch die Gegen marschieren, zeigt auch sonst immer mal wieder Titten und lässt es schön splattern. Die „Schauspieler“ geben sich dabei recht viel Mühe und wären die Dialoge der drei Gangster weniger dämlich, würde alles auch ein wenig ernster wirken. Wobei man der komplette Film übrigens nach vertont wurde, was bei einer solchen Produktion wohl unausweichlich, aber leider doch irgendwie unschön ist. Was mich persönlich (ich bin auch empfindlich) gestört hat, ist dass die Beleuchtung richtig scheiße ist. So was muss doch echt nicht sein. Aber wir wollen ja nicht mit negativer Kritik enden. Denn auch wenn eine Vergewaltigung durch Bäume keine neue Idee ist und die Soldaten am Ende des Films irgendwie uncool sind ist es Bethmann doch gelungen einen Film mit Atomsphäre zu schaffen und da es Titten gibt, sollte an eh zufrieden sein.
Ob es eine Hardcore Version gibt weiß ich nicht, aber da Herr Bethmann auch füre seine Filme „Vegetarierinnen zur Fleischeslust gezwungen Part 2 „Schulmädchen-Report 2000: Feuchte Mösen nach Schulschluß“ bekannt ist, kann das durchaus sein.
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Lord of the Undead (2004)
Nach der Kreuzigung Jesus Christi kam Rapper Ferric MC vorbei und hat ihm das Herz heraus gerissen um damit den Antichristen, in Form des Sohn der Dämonin Lilith das Leben zu schenken. Da Gott das Herz Jesu aber mit einem Bann belegt hat, wird die nächsten 2000 Jahre aber nichts mehr aus dem Plan die Ankunft des Antichristen herbeizuführen. So gedulden die dunklen Mächte sich bis ein erfolgloser Autor das Böse dadurch zum Leben erweckt, dass er in seinem Buch über die Jugend des Heiland (über die es dummerweise keine Informationen gibt) einen neuen Namen für diesen erfindet. Nun beginnt der Kampf zwischen Gut und Böse, in dem nicht nur fiese Dämonen ihren Schabernack treiben, sondern auch ein weiß angemalter Spinner mitmischt und irgendwann auch so eine Art guter Held auftaucht.
Es wäre ein leichtes „Lord of the Undead“ als totalen Mist abzukanzeln, aber woher soll Regisseur Timo Rose es auch besser können? Der Amateur Filmemacher hatte vorher nur bescheuerte Gangsta Filme gemacht und ist wohl einfach damit überfordert gewesen einen vernünftigen Film zu machen. Aber ich finde es löblich, dass er es trotzdem versucht. Wobei man auch nicht so hart mit Herrn Rose ins Gericht gehen sollte. Lord of the Undead hätte nämlich – man will es kaum glauben – Potential dazu ein gescheiter zu werden, wenn Timo Rose das Filme machen und speziell das Drehbuchschreiben ein bisschen besser beherrschen würde. Denn die Idee ist, auch wenn sie an Filme wie God’s Army erinnert, nicht so schlecht, dass man sie nicht gescheit umsetzten könnte. Doch leider wird hier alles dadurch verdorben, dass man zu keinem Zeitpunkt der Handlung wirklich versteht worum es eigentlich geht und sich bis es im Finale mal zur Sache geht meistens mit dämlichen Monologen und Dialogen rumplagen die an Dämlichkeit schwer zu überbieten sind. Dabei hatte Timo Rose diesmal nicht nur reine Amateure vor der Kamera sondern auch ein paar Leute die man fast als echte Schauspieler bezeichnen könnte. Dass Lloyd Kaufman hier zwar einen Gastauftritt hat, aber in dieser als besoffener Depp verheizt wird, mag man verzeihen, da der Gute auf Grund der fehlenden deutschen Sprachkenntnisse einfach nicht so leicht im Film unterzubringen zu war. Überhaupt sind es die mal mehr, mal minder unfreiwillig komischen Szenen die einen den Film überstehen lassen. Wenn drei Biertrinker über Horrorfilme debattieren ist das zwar eigentlich völlig bescheuert, aber man hat wenigstens mal Zeit sich von der wirren Handlung zu erholen. Auch das (hässliche) Teenager Pärchen das im Auto nicht treibt beschert eine solche Szene. Wer glaubt, dass wenigstens die Splatter Freunde voll auf ihre Kosten kommen liegt leider auch falsch. Über weite Strecken herrscht Blutarmut und im Finale, in dem sogar ein paar Computereffekte benutzt wurden ist zwar netter Amateur Splatter, aber von der Idee aus Hellraiser geklaut. Mehr eigene Ideen wären doch angebracht. Man kann ur sagen, dass niemand, der Lord of the Undead nicht kennt etwas verpasst hat, aber dass wird Fans des deutschen Amateur Underground nicht jucken und Timo Rose ist halt kein Ittenbach oder Buttgereit. Aber der Mann versucht es wenigstens und das lob ich mir.
Außerdem is Ferris MC toll.^^
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