Southern Comoforts (1971)

Bei meinem Versuch mich dem Bethel Buckalew Film Tobacco Roody filmkritisch anzunähern bin ich gescheitert. Deshalb fällt die Filmkritik zu Southern Comoforts jetzt etwas anders aus. Im Großen und Ganzen geht es (wie auch in den anderen Buckalew Filmen die gesehen habe) um amerikansiche Südstaatler. Die Mädchen vertreiben sich die Langeweile mit Sex untereinander, oder kümmern sich um die Aufklärung des Stallburschen. Letzter kommt auf den Geschmack und hat nun auch eine andere Beschäftigung als Kühe zu jagen. Der Alte Cornel vergnügt sich mit einer Afroamerikanerin und am Ende gibt es einen Schönheitscontest (Nacktcontest wäre wohl zutreffender). Nackt baden und Sex im Heu gibt’s natürlich auch wieder. Und als absolutes Highlight fideln zwischendurch ein paar Geigenspieler.

In Southern Comoforts gibt es im Vergleich zu The Pigkeepers Daugther und Tobacco Roody eine, durch den Schönheitswettbewerb bedingt, größere Anzahl Darstellerinnen. Die Kulisse vor der der Film gedreht wurde, ist aber vermutlich die gleiche wie bei diesen beiden Filmen. Die heruntergekommene Farm. Wie gehabt wird wieder mit den Hinterwäldler Klischees gespielt und der Film lässt sich wieder ganz klar als Hixploitation (also Sexploitation mit Hillybillies) definieren. Für den Otto Normal Filmfreund reicht es vermutlich aus einen einzigen Bethel Backelow Film zu sehen. Aber wer extrem Sleaze mässige Sexfilme mag, wird vermutlich bei keinem seiner Filme enttäuscht.

Die einzige spannende Frage die Southern Comforts übrigens aufwirft, ist die ob die Sexszene des alten Cornels mit der jungen Afroamerikanerin jetzt rassistisch ist oder ob es sich mit ihr so verhält wie mit dem ersten Kuss zwischen Captain Kirk und Ohura.