Seine Seele an Google verkaufen mit Google Reader
Google ist Böse! Sehr Böse! Das weiß eigentlich jeder. Ein privates Unternehmen, dass drauf und dran ist dass Wissen der Menschheit zu monopolisieren und tagtäglich fleißig die Daten der Internetnutzer sammelt. Mit der überaus effektiven (in Deutschland Marktbeherrschenden) Suchmaschine fing es an, aber inzwischen kann google viel mehr.
Ich nutze neuerdings Google Reader. Dieses nette kleine Spielzeug sammelt die RSS Feeds von Webseiten ein und präsentiert sie. Warum ich so etwas brauche? Naja, wenn man sich im Netz informiert surft man manche Seiten vielleicht mehrmals täglich an, nur um dann festzustellen, dass sich dort nichts getan hat. Oder man vergisst eine Seite in den Untiefen seiner Bookmarks und übersieht so etwas spannendes. Zumal das einzelne Ansurfen der Seiten jedesmal mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden ist.
Deswegen bin ich jetzt mal gespannt, wie sich der Google Reader auf mein Surfverhalten auswirken wird. Mein Umstieg auf Google Mail hat ja shcon dazu geführt, dass ich nicht ständig meine verschiedenen Mailkonten überprüfen muss (oder mich über zu wenig Speicherplatz bei Web.de aufregen muss). Und da ich mein Geld ja eh mit Adsense verdiene und meine Blogstatistik über google Analytics läuft, wird der Google Reader mir vermutlich auch nur noch eine paar Jahrhunderte im Google Fegefeuer bescheren.
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