WALL-E

Roboter WALL-E ist einsam. Die Menschen haben ihn auf der verseuchten und lebensfeindlichen Erde zurückgelassen und sind vor 700 Jahren in den Weltraum geflohen. Seit dem räumt er, wie es sein Programmierung vorsieht, den Müll der untergegangen Zivilisation weg und presst ihn zu handlichen Klötzen zusammen.
Sein einziger Freund ist eine kleine Kakerlake, die er sich als Haustier hält und zur Unterhaltung dient im lediglich ein altes Tanzmusical, dass er sich jeden Abend, nach Feierabend auf seinem Ipod ansieht.
Abwechslung kommt erst in WALL-Es Alltag, als die hübsche Roboterfrau Eve mit ihrem Raumschiff landet und mit ihrer enormen Feuerkraft für Chaos sorgt.
Wer schon immer meinte, zu viele Dialoge, würden die meisten Filme ruinieren, sollte sich den neuen Film aus Computern von Pixar ansehen. Fast ein Stummfilm, überzeugt dass Animationsabenteuer durch einem sympathischen, ungemein menschlich wirkenden Helden, viel Situationskomik und eine beißende Zivilisationskritik.
Gerade die erste Hälfe des Film, in der WALL-E durch das Postapokalyptische New York zieht, enthält je Menge böser Anspielungen auf unsere alltäglichen Konsumneigungen. Später, wenn WALL-E auf Menschen trifft, die durch 700 Jahre „Weltraumkreuzfahrt“ so dick geworden sind, dass sie Roboter brauchen um sich fort zu bewegen, geht das Subtile zwar unter, aber dafür wird angefangen zu sprechen und eine ganze Armee kauziger Roboter sorgt für Spass.

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