Videos auf dem Handy – Ein neuer Ansatz

[Trigami-Review]

Schon seit Jahren predigen Handyproduzenten, Netzbetreiber und Crazy Frog Achse des Bösen (Jamba und Konsorten), dass man sein Handy für Spielereien nutzen sollte, die weit über das Telefonieren und SMS Schreiben hinaus gehen. So gibt es Handys mit hoch auslösenden Bildschirmen, Portale von Vodafone oder T-Com oder natürlich die super angesagten Videoklingeltöne. Doch durchgesetzt haben sich diese Angebote in der breiten Masse noch nicht. Hohe Kosten, ein schlechtes Angebot und das Unverständnis der Menschen dafür, wofür sie so etwas überhaupt brauchen haben bisher für Zurückhaltung gesorgt.

Einen neuen Versuch in Sachen Videos auf dem Handy startet nun der Anbieter Viif. Der dienst funktioniert denkbar einfach. Über die Video Anruf Funktion, die alle modernen UMTS Handys verwenden können, landet man auf dem ViiF-Handyportal und spart sich so die Internetverbindung oder teure Datentarife. Im ViiF-Handyportal hat man dann die Möglichkeit sich professionellen Content anzusehen. Das Angebot scheint recht vielfältig zu sein. so gibt es Clips von Pro7 über MTV bis hin zu Reuters. Die Videoanruf Funktion zu nutzen scheint ein sehr innovativer Weg zu sein, der es auch Handybesitzern, die bisher einen weiten Bogen um solche Dienste gemacht haben für Handyvideos begeistern könnte. Denn durch die einfache Bedienung über einen Anruf bei der ViiF-Nummer 22557, muss kein Abo abschließen. Praktisch ist wohl auch die Tatsache, dass man eine recht einfache Kostenkontrolle hat, da man ja lediglich für den Anruf bezahlt. Zugegebenermaßen kann das bei einigen Anbietern doch recht schnell ins Geld gehen. Je nach Netzbetreiber sollte man sich also überlegen, ob sich das Angebot lohnt. Glück hat, wer mit O2 telefoniert. Denn über diesen Anbieter ist die Nutzung von Viif kostenlos. Das lädt natürlich zum Ausprobieren ein.

Was die Zukunft von Viif bin ich recht optimistisch. Denn da sich zur Zeit iPhones und sonstige Bonzenhandys immer weiter verbreiten, ist die Hardware Vorraussetzung für die Nutzung von Handyvideos immer mehr gegeben. Man könnte Parallelen zu youtube ziehen. Erst als Breitband Internet für jedermann erschwinglich war, konnte das Videoportal durchstarten. Mit youtube hat Viif übrigens noch etwas gemeinsam. Es bietet die Möglichkeit selber Videos aufzunehmen, an Freunde zu verschicken oder sie direkt mit dem ViiF-Player ins Internet zu stellen.

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