Wrong Turn 2: Dead End (2007)

Almost Heaven,West Virginia. Nein nicht ganz. In den malerischen Wäldern des US Bundesstaates findet eine Reality Show statt. Die Teilnehmer von „The Ultimate Survivalist – The Apocalypse“, sollen die letzten Überlebenden nach der Apokalypse spielen und fernab von der Zivilisation das Überleben ohne technische Hilfsmittel lernen.

Doch Kimberly eine Teilnehmerin der Show schafft es leider nicht mehr rechtzeitig zu dem im Wald verborgenen Drehort. Sie fährt einen Jungen auf der Landstraße an, der sich als degeneriertes Monster entpuppt und dessen großer Bruder die hübsche Blondine in der Mitte durch hackt.

Die restlichen Teilnehmer der Show (eine hispanische Irak Veteranin Amber, der verplante Jonesy, die sexy Bitch Elena, die depressive Nina sowie den Quotenschwarzen und verhinderten Profisportler Jake) werden ergänzt durch die Mara, Regisseurin der Sendung, die Kimberlys Platz einnimmt.

Spielleiter und EX-Marine Colonel schickt die Show Teilnehmer in Zweiergruppen in den Wald geschickt. Dort versucht Kameramann Michael erotische Stimmung zwischen Elena und Jake aufzubauen und scheitert an Jakes prüden Moralvorstellungen. Daraufhin bläst Elena Michael einen, um sich so mehr Sendezeit für sich zu erarbeiten. Dabei werden die beiden sowohl von Mara (Michaels Freundin) als auch von einem masturbierenden Degenerierten beobachtet.

Lange Rede kurzer Sinn. Nach und Nach jagen und töten die Hinterwälder Mutanten die komplette Crew der Reality Show.

Wrong Turn 2: Dead End ist zwar eine direct to Video Produktion, aber wesentlich besser als der erste Teil. Es gibt zahlreiche wirklich gut gemacht Splatter Effekte, bei denen (im Gegensatz zum ersten Teil) die schön mit der Kamera drauf gehalten wird. Kunstblut und Gedärme spritzen und fliegen durch die Gegend, dass es eine wahre Wonne ist. Für ganz zart besaitete Filmfreunde dürfte besonders das Inzest-Mutanten-Baby am Ende Films zu viel des Guten sein. Aber der Gorehound wird Wrong Turn 2: Dead End lieben.

Etwas störend ist, dass alle Figuren mit Ausnahme von Elena irgendwie unsympathisch sind. Auch wenn versucht wird, ihre Hintergrundgeschichte zu beleuchten, juckt es einen wenig, wenn sie nach dem 10 kleine Negerlein Prinzip abgemetzelt werden. Auch ist es ein Ärgernis, dass die Kulissen teilweise so schrecklich steril geraten sind. Ein bisschen mehr Dreck und Authentizität hätten hier gut getan. Wobei die Atmosphäre des Films sich über weite Strecken eh nicht entwickeln kann. Erst gegen Ende kommt richtige Spannung auf.

Schade ist auch, dass man die Möglichkeiten der Reality Show kaum nutzt. Auch ohne die Ausarbeitung des Ansatzes der Mediensatire, zitiert Wrong Turn 2: Dead End natürlich fleißig den Hinterwälder Klassiker Deliverance und auch die japanische Metzel Mediensatire „Battle Royal“ wird in Form eines T-Shorts erwähnt.

Ob die Rednack Kannibalen hier nicht zu sehr als eine Art degenerierte Waltons Familie dargestellt werden kann man sicherlich streiten. Ärgerlich ist zudem, dass die Sexy Stuntfrau Rorelee Tio unter ihrem Inzest Mutanten Makeup gar nicht wirklich zu erkennen ist.

Elena in einer der wenigen Szenen, in denen Möglichkeiten der Reality Show, durch eine subjektive Kamera genutzt wird :
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Regie: Joe Lynch

 

Darsteller:

Erica Leerhsen … Nina Papas
Henry Rollins … Dale Murphy
Texas Battle … Jake
Daniella Alonso … Amber
Steve Braun … Jonesy
Aleksa Palladino … Mara
Matthew Currie Holmes … Michael

Crystal Lowe … Elena
Kimberly Caldwell … Kimberly

Wayne Robson … Old Man
Ken Kirzinger … Pa
Ashlea Earl … Ma
Clint Carleton … Brother
Rorelee Tio … Sister

Jeff Scrutton … Three Finger

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