Botched – Voll verkackt! (2007)

Es sollte Richies letzter Job sein, ein sauberer Diamantenraub. Alles läuft perfekt Richie kann unbemerkt mit den Dimmten entkommen. Doch dann baut sein Fahrer einen Unfall und Richie verliert schließlich die Beute. Davon ist sein Auftraggeber, ein Pater der russischen Mafia natürlich nicht begeistert. Da Richies Familie ihm gegenüber in der Schuld steht, nimmt einen neuen Job an.

In einem Hochhaus in Moskau soll er ein ein Goldkreuz stehlen, dass einst Ivan dem Schrecklichen gehört hat. Mit zwei russischen Brüdern als Komplizen marschiert er in das Gebäude hinein, bricht in das Penthouse ein, in dem sich das Kreuz befindet und stiehlt es. Doch der Einbruch läuft abermals nicht so perfekt. Einer seiner Komplizen erschießt eine Angestellte. Als wäre das nicht schon schlimm genug, füllt sich der Aufzug, der die drei Ganoven hinab in die Freiheit bringen soll mit immer mehr Menschen. Schließlich bleibt er auch noch stecken und öffnet dann seine Tür auf einer menschenleeren Etage, die noch nicht bewohnt zu sein scheint..

Richies und seine Komplizen nehmen die Menschen im Fahrstuhl als Geisel und sperren sie in einen leeren Raum. Als sie ihre erste Geisel als Zeichen des guten Willens frei lassen wollen, taucht auf einmal eine riesige Schere aus dem Fahrstuhlschacht auf und schneidet ihr den Kopf ab. Auch das unter den Geiseln fanatische Christinnen sind macht die Situation nicht einfacher. In was für eine Scheiße Richie geraten ist, merkt er als er erste Kunstwerke aus Menschenhaut findet und ein Schwer schwingender Ivan auftaucht.

Was als Gangsterfilm anfängt entwickelt sich recht schnell zu einem überaus erfrischenden Genremix. Das Setting in dem geheimen Stockwerk erinnert irgendwie an „Being John Malkovich“ und bei den Fallen fällt einem spontan „Cube“ ein. Auch sah ich Parallelen zu Hellraiser 3 oder 4. Letzten Endes ist „Botched — Voll verkackt!“ wohl am besten als actionreiche Splatterkomödie bezeichnen.

Dafür, dass der Film frei ab 16 ist, sind die Splatterffekte übrigens recht heftig, so dass man als Gorehound voll und ganz auf seine Kosten kommt. Zumal die Effekte für eine solche Low Budget Produktion wirklich gut gemacht sind. Auch die Darsteller machen ihre Sache gut und Jaime Murray versprüht als Anna einen Hauch von Erotik. Unterhaltsam ist Botched auch, weil die meisten seiner Gags funktionieren. Zwar sind einige wenige Szenen recht albern geraten, aber dafür entschädigt z.B. die Szene in der ein Pärchen, dass Sex auf dem Kopierer hat, von einer riesigen Ladung Körperteile und Gedärmen, die aus der Decke brechen, überrascht wird.

Wem der Kino Horror Mainstream zum Hals raus hängt, wird mit Botched — Voll verkackt! Sicherlich glücklich werden.

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