Garden of Love – Der blutige Alptraum beginnt (2003)
Ein Blutiges Massaker, bei dem die gesamte Hippiefamilie um Musiker Verlaine nieder gemetztelt wird, bildet den Auftackt zu diesem Olaf Ittenbach Film! Nur die kleine Rebecca überlebt, fällt ins Koma und kann sich später an nichts mehr erinnern. Sie wird von Verwandten adoptiert, wächst zu einer hübschen, jungen Frau heran und führt zusammen mit ihrem Freund ein recht normales Leben.
Bis zu Tag, an sie anfängt Visionen zu bekommen. Der blutverschmierte Geist ihres Vaters spricht zu ihr. Darauf hin beginnt sie ihr Umfeld zur Rede zur stellen. Sie erfährt, was es mit dem Massenmord auf sich hat. Doch sie wird das Gefühl nicht los, dass sowohl ihre Adoptiveltern, wie auch ihr Freund und der Polizist, der damals die Ermittelungen leitete ihre nicht die ganze Wahrheit erzählen. Schließlich stößt sie auf ein schreckliches Geheimnis und sorgt dafür, dass gleich zwei neue Massaker auf der Verlaine Farm stattfinden.
Geister die, die Lebenden nicht in Ruhe lassen, eine fiese Verschwörung in der eigenen Familie und ein ordentliches Gemetzel. Olaf Ittenbach hat mir „Garden of Love“ anscheinend versucht, vom Image des deutschen Peter Jackson los zu kommen. Er mischt einen Cocktail zusammen, der weder sonderlich originell noch irgendwie gut konstruiert ist. Über weite Strecken wirkt der Film wie ein Fernseh Tatort in dem ab und zu Bela B. Felesenheimer von den Ärzten, als Geist auftaucht. Man muss es einfach sagen. Die Geschichte, die Olaf Ittenbach sich ausgedacht hat, ist ziemlicher Mist. Dieser Eindrcuk verstärkt sich, da die Schauspieler nicht wirklich überzeugend sind und ganz besonders durch die schlechte Nachtsynchronisation.
Das ist dann aber auch der einzige „technische“ Schnitzer. Denn ansonsten sieht man, dass Olaf wirklich einiges seit Premutos gelernt hat. Kamerafahrt, Beleuchtung und Schnitt lassen nicht nur die meisten anderen Amateurfilmer alt aussehen, sie können es auch mit wesentlich professioneller gemachten Filmen aufnehmen. Natürlich sind auch die Splatter Effekte handwerklich einwandfrei gemacht.
Als Fazit kann man ziehen, dass Olaf Ittenbach zwar nicht unbedingt der deutsche David Lynch ist, aber das er sich weiterentwickelt hat. Aber als spaßiger Splatterproll gefällt er mir wesentlich besser.
