Piraten, Erderwärmung und ein BitTorrent-Tracker

Filesharing ist böse! Deswegen klagen die großen unternehmen der Film- und Musikbranche regelmäßig gegen BitTorrent-Tracker wie Pirate Bay oder gegen Sharehoster wie Rapidshare. Oder sie versuchen Internetprovider dazu zu verdonnern, den Zugang zu einem BitTorrent-Tracker zu sperren.

In Dänemark war der internationalen Verband der Tonträgerhersteller (IFPI) jetzt vor Gericht erfolgreich wie Golem.de berichtet. Internetprovider Tele2 muss, so sieht es der Gerichtsbeschluss vor, den Zugang zur Piratenbucht blockieren.

Auch wenn das ein Sieg für die Industrie ist, ähnelt ihr Kampf gegen BitTorrent einem gegen Windmühlen. Die Piraten werden die Pserrung durch neue Domains recht einfach umgehen können. Trotzdem zeigte sich Sebastian Gjerding, Sprecher der schwedischen Lobby-Organisation Piratgruppen, in einem Interview mit Torrentfreak frustriert übe das Urteil: „Das Urteil ist absurd. Damit wird für die dänische Bevölkerung der Zugang zum größten Distributor von Kultur und Wissen – urheberrechtlich geschützt oder nicht – blockiert. Es ist wahr, dass man über The Pirate Bay an geschütztes Material herankommt – wie über Google oder Rapidshare auch. Sollen die alle ebenfalls geschlossen werden?“

Wenig Beachtung finden in der Debatte um PirateBay wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel. Denn wie die Anhänger des Fliegendes Spaghettimonsters schon lange wissen, ist die Erderwärmung auf den Rückgang von Piraten zurückzuführen.

Das zeigt diese Langzeitstudie:

Und in Bezug auf die Datenpiraten und Filesharing Freunde dürfte diese Grafik für sich sprechen:

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