Sex in Computerspielen – Ein Fall für die Zensur
Machen wir uns nichts vor. Sex und Computerspiele gehören zusammen. Manchmal eindeutiger wie bei der Leisure Suit Larry Reihe, der erotischen Wirtschaftssimulation Bing, Spielen wie Lula 3d oder auch dem aufgesexten Sims Clon „Singles – Flirt up your life!“ und manchmal weniger stark. So ist Lara Croft aus der Tomb Raider Reihe ja bekanntermaßen ein Sexsymbol und auch sonst tragen weibliche Spielfiguren im Normalfall eher weniger als mehr.
Richtig fies wurde es als es einen Sexmod für GTA San Andreas gab, wenn man sich zurück erinnert. Damals bekam das Spiel sogar Problem in den USA. Ähnlich erging es Giants: Citizen Kabuto. Dort wurde für den US-Markt einer barbusigen Meerjungfrau ein BH verpasst.
Lange Rede kurzer Sinn: Das Science-Fiction Rollenspiel Mass Effect von Bioware hat jetzt in den Medien rund um den Globus einen Sexskandal ausgelöst, weil es die Möglichkeit zu einer kleinen Sexszene enthält. Diese erinnert mich am ehesten noch an die Sexszene aus Titanic, nur dass man dort mehr zu sehen bekam. Doch in Singapur wurde das Spiel angeblich verboten und in den USA wurde die Alsterfreigabe nach oben gesetzt.
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Ausgelöst wurde der Skandal um das Spiel und die oben gezeigte Sexszene übrigens durch die US-Autorin Cooper Lawrence, die in der Sendung des US-Senders FOX „The Live Desk With Martha McCallum“, Mass Effect als Beispiel dafür, wie Frauen zu Sexobjekten gemacht würde.
Da die Autorin das Spiel aber selbst nie gespielt hat, wirkte ihr Kommentar natürlich recht aus der Luft gegriffen. Als Reaktion darauf wurden ihre Bücher von erbosten Fans des Rollenspiels bei Amazon so schlecht bewertet, dass Lawrence sich inzwischen entschuldigt hat.
