Night of the Demons -aka- Halloween Party (1988)

Da sie dieses Halloween mal etwas Außergewöhnliches machen wollen, folgt eine Gruppe Highschool Kids der Einladung von Grufti Braut Angela ins Hall House. Dieses alte Gemäuer gehörte nicht nur früher einem Bestattungsunternehmer, sonder war auch Schauplatz eines grausigen Massenmordes und ist last but not least auf einer Stelle erbaut, die schon den Ureinwohnern als unheiliger, verfluchter Ort galt. Nachdem sich die Party Truppe eingefunden hat, geht der Musikanlage dummerweise recht schnell der Saft aus und man beschließt auf Partyspiele umzusteigen und da nun mal Halloween ist beschränkt man sich nicht auf Trinkspiele oder Strippoker, sondern versucht gleich mit Geister in Kontakt zu treten. Welchen Effekt das in einem besessenen Haus hat, dürfte klar sein. So kommt es wie es kommen muss. Die Teenager kommen auf die fabelhafte Idee sich erstmal im Haus zu verteilen, um Sex im Sarg zu haben oder sonst wie sexueller Exzesse zu frönen. Da jedoch da die ersten Teenager schon von Dämonen besessen sind, nicht nur zu ein paar provokativ ins Bild gehaltener Brüste führt, sondern auch zur ein oder anderen blutigen Sauerei.

Ein verfluchtes Haus, Dämonen die von den Lebenden Besitz ergreifen und eine Gruppe Von Teenagern auf der Suche nach Sex und Alkohol sind natürlich nicht die kreativsten Einfälle um einen Horrorfilm zu machen. Hier bediente man sich bei „The Evil Dead“ (Kamerafahrt aus Sicht des Bösen etc.) und bereitete das Ganze Halloween und Teenager freundlich auf. Dabei wurde jedoch auf einen Spannungsbogen weitestgehend verzichtet und auch das löchrige Drehbuch führt dazu, dass jeder Horrorfan irgendwann eher gelangweilt sein wird. Doch muss man sagen, dass die 80er Jahre weitaus ätzendere Horrorfilmchen hervor gebracht haben. Die saudoofen Dialoge, machen schon irgendwie Spaß auch wenn die Deutsche Synchronisation extrem billig klingt. Der Nudity Faktor ist zwar nicht überdurchschnittlich hoch , aber z.B. die Szene in der sich ein Mädchen im Supermarkt Minutenlang unter den Rock sehen lässt, um Angela eine Klautour zu ermöglichen oder der Horroreffekt, in dem ein Lippenstift auf einmal in einer Brust verschwindet, haben doch einen leicht bizarr erotischen Reiz. Der Rest der Splatter Effekte ist eigentlich nicht der Rede wert, wobei die Schlussszene, die wohl die urbane Legende um Rasierklingen in Äpfeln parodieren soll, einen ganz amüsanten Schluss bildet.

Regie: Kevin Tenney

Drehbuch: Joe Augustyn

 

Darsteller:

Alvin Alexis …. Rodger

Allison Barron …. Helen

Lance Fenton …. Jay Jansen

Billy Gallo …. Sal Romero

Hal Havins …. Stooge

Cathy Podewell …. Judy Cassidy

Linnea Quigley …. Suzanne

Philip Tanzini …. Max

Jill Terashita …. Frannie

Harold Ayer …. Old Man

Marie Denn …. Old Man’s Wife

Karen Ericson …. Mrs. Cassidy (Judy’s Mother)

Amelia Kinkade …. Angela Franklin (as Mimi Kinkade)

Don Jeffcoat …. Billy Cassidy

James W. Quinn …. Clerk #1/Demon Voices

Veröffentlicht unter Film und Kino

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