Das Grauen -aka- The Changeling

Komponist und Hochschulprofessor John Russell verliert bei einem tragischen Unfall in den Bergen seine Frau und sein Kind. Um über diesen Verlust hinweg zukommen will er neu anfangen und zieht in ein altes Herrenhaus. Doch hier plagen ihn seltsame Phänomene. Das Haus scheint eine Art Eigenleben zu führen, Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand und seltsame Zeichen führen John nach einiger Zeit auf ein verstecktes Zimmer auf dem Dachboden des Hauses. Dort entdeckt er einen Rollstuhl, der so klein ist, dass nur einem Kind gehören kann. Er stellt Nachforschungen an und stößt mit Hilfe einer Geisterbeschwörung auf die Spur eines Kindes dass auf diesem Dachboden ermordet wurde. Er entdeckt sogar den Ort an dem die Leiche des Kindes begraben liegt und deckt den furchtbaren Hintergrund der Tat auf.

Irgendwie kamen mir viele Bestandteile von „Das Grauen“ irgendwie bekannt vor. Jedoch erschien der film im gleichen Jahr wie „The Shinning“ und seine Machart erinnert vielmehr an Hitchcock Filme wie Vertigo. Was da schon eher ins Auge fällt sind Paralellen zu „The 6th Sense“ und dem übertrieben gehypten und von mir ungeliebten „The Ring“. Natürlich war der sechste Sinn nicht der erste Film über ruhelose Geister, die Kontakt mit Lebenden aufnehmen, aber besonders die Szene in der die unter einem Haus begrabene Kinderleiche ausgegraben wird, erkennt man dass „The Changeling“ zumindest als Inspiration gedient haben muss. Ansonsten ist „Das Grauen“ ein über weite Strecken spannender Horrorthriller, der aber nicht an Filme wie „Das Omen“ oder „Der Exorzist“ herankommt. Aber wenn man an den Film herangeht ohne ihn gleich mit einer Millionen Filme zu vergleichen, bekommt man gepflegten Grusel serviert, der jedoch auf Grund unserer Seegewohnheiten nicht mehr so spannend sein mag, wie er früher einmal war.

Regie:

Peter Medak

 

Drehbuch:

Russell Hunter (story)
William Gray & Diana Maddox

Darsteller:

George C. Scott …. John Russell

Trish Van Devere …. Claire Norman

Melvyn Douglas …. Sen. Joseph Carmichael

Jean Marsh …. Joanna Russell

John Colicos …. De Witt

Barry Morse …. Parapsychologist

Madeleine Sherwood …. Mrs. Norman (as Madeleine Thornton-Sherwood)

Helen Burns …. Leah Harmon

Frances Hyland …. Elizabeth Grey

Ruth Springford …. Minnie Huxley

Eric Christmas …. Albert Harmon

Roberta Maxwell …. Eva Lingstrom

Bernard Behrens …. Prof. Robert Lingstrom

James B. Douglas …. Eugene Carmichael

J. Kenneth Campbell …. Security guard

C.M. Campel …. Mr. Tuttle

Voldi Way …. Joseph Carmichael

Michelle Martin …. Kathy Russell

Janne Mortil …. Linda Grey

Terence Kelly …. Sgt. Durban

Robert Monroe …. Archives clerk

Hagan Beggs …. Coroner

Anna Hagan …. Secretary

Antonia Rey …. Estancia

Sammy Smith …. Stan (the doorman)

Paul Rothery …. Terry Grey

Bruce MacLeod …. Security guard

Fred Latremouille …. Airport guard

David Peevers …. Microfilm clerk

Sera Johnstone …. Sarah Lingstrom

Adam Earle …. Adam Lingstrom

Carl Boychuk …. Music student

Bryan King …. Music student

Susan Round …. Music student

Nicki Steida …. Music student

Randolph Blankinship …. Pilot

Travis Major …. Pilot

Wayne McLaughlin …. Orchestra member (uncredited)

Akas:

Enfant du diable, L‘ (Canada: French title)

Al final de la escalera (Spain) [es]

Changeling (Italy) [it]

Enfant du diable, L‘ (France) [fr]

Glemte mord, Det (Denmark) (video box title) [da]

Grauen, Das (West Germany) [de]

Hämnd ur det förflutna (Sweden) [sv]

Keskiyön painajainen (Finland) [fi]

Vaihdokas (Finland) [fi]

Veröffentlicht unter Film und Kino

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