Deathstalker -aka- Der Todesjäger (1983)

Barbar Deathstalker (für einen echten Namen hat’s nicht gereicht) hat es gar nicht mal so leicht wie man denken könnte. Denn trotz seinem megacoolen Namen machen im ständig irgendwelche Leute Stress Er muss sich mit vergewaltigenden Banditen rumplagen und wird dann auch noch dabei gestört, als er die frisch gerettete Jungfrau selber vernaschen will. Und das nur weil irgendein dahergelaufener aus seinem Schloss vertriebener König in dafür anheuern will sein Königreich und seine Tochter zu retten. Aber auf Heldentaten hat Deathstalker gerade mal überhaupt keine Lust uns es Bedarf da erst einer alten Kräuterhexe, die ihm ein magisches Schwert aufschwatzt, um ihn auf seine Mission zu schicken. Zu Ihm gesellt sich noch ein anderer (bauchfrei tragender) Barbar welcher auch zum Schloss will, da der jetzige Besetzter Munkar dort ein Turnier veranstaltet.

Barbarenfilme haben ja den exorbitant hohen Vorteil, dass sie je trashiger und qualitativ minderwertiger sie sind, sie immer unterhaltsamer werden. Deathstalker bildet da keine Ausnahme. Die Story dümpelt irgendwo zwischen dem Kampf zwischen Gut (wobei Deathstalker kein wirklich strahlender Held ist) und Böse und ein bisschen magischem Trara um Deathstalkers Zauberschwert und ein magisches Amulett. Aber der film zeichnet sich durch andere Vorteile aus. Da wäre zum einen Mal Sex. In Deathstalkers Welt sind die Frauen nämlich alle eher weniger als mehr bekleidet und dass bisschen was sie an haben wird ihnen meistens vom nächst besten Barbaren vom Leib gerissen, da der Barbar an sich einfach nicht einen Augenblick ohne Sex auskommt. Damit einem nicht langweilig wird, bekommt man bisweilen auch Einblick in Munkars Harem oder Darf dem Todesjäger dabei zu sehen wie er mit eine paar nackten Frauen Schlammcatchen spielt. Neben jeder Menge Titten bietet der Film außerdem ein hohes Maß Gewalt. Es werden am laufenden Band Köpfe abgeschlagen, Blut spritzt in rauen Mengen, ein Kopf mit dem Hammer zermatscht und Munkar füttert sein Haustier (einen komischen Wurm der in einer Kiste lebt) mit frisch herausoperierten Augen oder Fingern. Kein harter Splatter, aber immerhin. Was den Fun Faktor aber am meisten erhöht ist die unfreiwillige Komik und Monster, wie das Mensch Schwein Mischviech sorgen für beste Unterhaltung. Von der schauspielerischen Leistung braucht man gar nicht erst zu sprechen. Alles in allem ein wirklich unterhaltsamer Barbarenfilmchen aus dem Hause Roger Corman.

Mein persönliches Highlight war übrigens, dass der böse Zaubere einen seiner Krieger in eine Frau verwandelt hat und der Todesjäger nacher mit dem Geschlechtsumgewandelten rummacht.^^

Regie

James Sbardellati

Buch

Howard R. Cohen

Darsteller:

Rick Hill …. Deathstalker

Barbi Benton …. Codille

Richard Brooker …. Oghris

Lana Clarkson …. Kaira

Victor Bo …. Kang

Bernard Erhard …. Munkar

August Larreta …. Salmaron

Lillian Ker …. Toralva

Marcos Woinsky …. Gargit

Adrian De Piero …. Nicor

George Sorvic …. King Tulak

Boy Olmi …. Young Man

Horace Marassi …. Creature Leader

Patrick Duggan …. Colobri

Maria Fournery …. Anella

Aka:

Cazador de la muerte, El (Argentina)

Último guerrero, El (Spain) [es]

Lowca smierci (Poland) [pl]