Der Rabe – Duell der Zauberer (1963)
Der alte Hexenmeister Doktor. Erasmus Craven (Vincent Price) sitzt des Nachts in seinem Haus und trauert noch um seine vor zwei Jahren gestorbene Frau Lenore. Plötzlich fliegt ein Rabe in sein Zimmer, welcher zur Verwunderung des alten Zauberers sprechen kann und sich verzauberter Mensch vorstellt. Dummerweise ist Craven Vegetarier und hat nicht die nötigen Zutaten da um den Raben in einen Menschen zurück zu verwandeln. Doch schließlich finden die Zutaten im alten Labor von Cravens Vater und der Trank kann gebraut werden. Bei dem Raben handelt es sich um den Zauberer Doktor Adolphus Bedlo (Peter Lorre), der dem großen Magier Scarabus (Boris Karloff) im Duell unterlegen war. Um an Haare eines Toten zu kommen, welche für den Trank notwendig sind, muss später noch fix das Grab des Vaters geschändet werden, welcher auf einmal gar nicht so tot scheint. Bedlo entdeckt, wieder ganz Mensch, ein Bild Lenore und behauptet diese im Schloss Scarabus gesehen zu haben. Zusammen mit Cravens Tochter Estelle und Bedlos Sohn Rexford (Jack Nicholson) macht man sich auf zum Schloss um das Rätsel zu lösen. Am Ende kommt es unweigerlich zum Duell zwischen Craven und Scarabus.
Mit einer Besetzung bestehend aus Stars des Horrorkinos und dem damals noch unbekannten Jack Nicholson schuf, der zu unrecht als B Movie König geadelte, Roger Corman einen wirklich unterhaltsamen Fantasyfilm. Seine Stars sieht man an, dass es ihnen doch Freude macht ihr eigenes Horror Image durch den Kakao zu ziehen. Doch nicht nur das Triumvirat sorgt für Spaß im gepflegten Horror Ambiente. Mit viel Sinn für das richtige Timing zündet Corman seine Gags, jedoch ohne dabei zu albern zu werden. Denn Ernsthaftigkeit bleibt dem Film über weite Strecken erhalten. Die Spezialeffekte sind zwar nicht die besten und man sieht dem Film den Low Budget Status schon an, aber wenn man sein Entstehungsjahr bedenkt stört das wenig. Die Geschichte ist übrigens angelehnt an das bekannte (zumindest kenn ich nur dieses) Gedicht „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe.
Regie: Roger Corman
Darsteller:
Vincent Price …. Dr. Erasmus Craven
Peter Lorre …. Dr. Adolphus Bedlo
Boris Karloff …. Dr. Scarabus
Hazel Court …. Lenore Craven
Olive Sturgess …. Estelle Craven
Jack Nicholson …. Rexford Bedlo
Connie Wallace …. Maid
William Baskin …. Grimes (Craven’s servant)
Aaron Saxon …. Gort
Aka:
The Raven
Cuervo, El (Argentina) (Spain) (Venezuela) [es]
Corbeau, Le (France) [fr]
Corvo, O (Portugal) [pt]
Korpen (Sweden) [sv]
Korpen i skräckens borg (Sweden) (TV title) [sv]
Korppi (Finland) [fi]
Korppi joka kuoli nauruun (Finland) [fi]
Kruk (Poland) [pl]
Maghi del terrore, I (Italy) [it]
Rabe – Duell der Zauberer, Der (West Germany) [de]
Ravnen (Denmark) [da]

[...] Drehbuch schreiben und den Film produzieren. Fans des berühmten Autors, dessen Geschichten wie „Der Rabe“ oder „Pit and the Pendulum“ seit 1908 schon 190 mal als Vorlage zu Filmen dienten, dürfen [...]