Lordi’s The Kin (2004)

Anna schreibt ein Buch über Monster, wird jedoch vom Schicksalsschlag getroffen, dass ihre Mutter stirbt. Sie hört Stimmen, hat Visionen wie diese in eine Art Zug der Toten einsteigt und träumt bei einem Trffen mit ihrer Schwester Julie davon wie einer Frau von einem Monster der Kopf zerteilt wird. Zusammen mit Julie macht sich Anna auf um das alte Haus ihrer verstorbenen Mutter aufzuräumen. Sie finden dort unter anderem ein Photo von 1911 auf dem unter anderem ein unbekannter Mann zu sehen ist. Während dessen werden Bekannte von Anna von unbekannten Monstern abgeschlachtet. Anne bekommt des Nachts einen seltsamen Anruf von Julie, die sie aber Julie nennt und etwas von einem Paket erzählt. Als sie im Schuppen eine übel zugerichtet Leiche mit einem an sie adressierten Brief findet, fährt sei zurück nach Helsinki wo bald der nächste Mensch sein Leben lassen muss. Der blutverschmierte Brief enthält wie sie jetzt herausfindet nur den Namen, der sich nach einer Recherche als der Mann von dem Bild herausstellt. Sie findet anscheinend auch das Paket dass Julie erwähnte. In diesem befindet sich neben einem Bündel Zweigen, eine Babyleiche und ein Löffel mit der Gravur „Julie“, einem Geburtstag und einem Todestag. Darauf enthält sie wieder einen Anruf in dem sei Julie genannt wird. Schließlich taucht Lordi auf und bringt sei auf einen Friedhof ähnlichen Ort, an dem neben Lordi auch noch ein Mädchen ist und Babygeschrei zu hören ist. Als sie wieder aufwacht ist sie bei ihrer Mutter und stellt fest, dass eigentlich sie es ist die Tod ist und mit dem Zug der Toten mitfährt, während ihre Mutter noch lebt. Ganz zu Ende sieht man eine Veranstaltung, bei der Annas Buch vorgestellt wird und neben Annas Mutter auch ihr Vater, der sich als der ominöse Mann herausstellt, anwesend ist. Wobei er wie man in letzter Sekunde erfährt Lordi ist.

Die Masse der Lordi Fans war 2004 wohl ein Stück weit überrascht über Lordis Film „The Kin“, den er auf die limited Edition von „The Monsterican Dream” packte. Den der Film hat mit den Lordi Videos wie man sie kennt rein gar nichts zu tun. The Kin ist ein Horrokurzfilm, mit einer unkonventionellen bis surerealen Geschichte. Lordi selbst antwortete auf die Frage wie man den Film zusammenfassen könne und ob er eine gradlinige Story habe in einem Interview:

NEIN. Nein Nein Nein. Dieser Film hat definitiv keine gradlinige Story. Es wäre unmöglich den Plot zu erklären. Obwohl, wenn du dir dreizehn verschiedene Stories denkst, die auf dem Album sind, dann ist „The Kin“ die vierzehnte. Nur die Form ist anders. Es ist kein Song, sondern ein Kurzfilm. Es ist wirklich eine harte Nuss. Wenn sich jemand den Film anguckt und nicht weiß, worum es verfickt nochmal geht, oder Angst hat es nicht richtig zu verstehen, der versteht es wahrscheinlich richtig. Es gibt so viele verschiedene Wege den Film richtig zu verstehen. Es ist wirklich surreal. Ich weiß, dass die Fans was ganz anderes erwarten. Die erwarten wahrscheinlich sowas wie unsere Musik. So etwas, das wirklich schnell zum Punkt kommt. Aber mit Lauri und den Ideen, die wir hatten, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen einen Film zu machen, der etwas dunkler und depressiver als normaler Friedhof-Scheiß ist. Es ist wirklich lustig zu sehen, wie die Leute reagieren. Normalerweise verstehen die Leute absolut nicht, was da abgeht. Aber dann, auf der anderen Seite, soll er auch wirklich so sein.“

Viel ruminterpretieren kann man wirklich, aber ich denke, man kann indem man doch ein paar Parallelen zu andere Filmen sieht schon einiges besser verstehen. Die MAchsrt erinnert mich sehr an Hellraiser V gemischt mit ein bisschen „A Tale of two sisters“ (meinet wegen auch „The 6th sense“). Außerdem war ich ein bisschen an die Schlussszene von „the Shinning“ erinnert.

Auf jeden Fall denke ich, dass Julie von Anfang an Tod ist und dass und dass die Familie die man auf dem Photo sieht nicht wirklich Annes Eltern sind, sondern irgendwelche Vorfahren oder ähnliches. Das würde bedeuten dass Julie irgendwie Kontakt zu Anne aufnimmt. Julie befände sich auch in einer Art Teufelskreis, aus dem sie nicht heraus kommt, was man am Ende (Hellraise like) daran seiht wie ihr Vater auf einmal Lordi wird. Darauf dass der ganze Film etwas mit (Annes) Verwandtschaft zu tun hat, sagt ja auch schon der Titel. Die Art wie alles zusammengeschustert ist hat fast auch etwas von David Lynch und ich glaube auch, dass es keine eindeutige Lösung gibt.

The Kin ist bestimmt nicht der beste Horrorkurzfilm den es gibt. Aber er sorgt für eine gruselige Atmosphäre ein paar nette Gore Effekte und viel Raum fürs ruminterpretieren. Wer eingeschweißter Lordi Fan ist, wird den Film sowie so mögen, ganz einfach weil er von Lordi kommt und ansonsten ist er halt ein Kurzfilmhappen für zwischendurch.

Das ganze Interview mit Lordi