Evil Breed: The Legend of Samhain (2003)
Ein Pärchen hat Sex in seinem Zelt irgendwo in den Wäldern Irlands (Yeah! Titten und Arsch [okay, um nicht vulgär zu werden kann man auch Brüste und Hintern sagen]). Doch während es die beiden zum klang von irgendwelchem Softrock trieben, bemerken sie wie eine Gestalt am Zelt vorbei huscht. Die Frau erkennt recht schnell den Ernst der Lage und erklärt ihrem Lover, dass sie genug Horrorfilme gesehen habe um zu wissen, dass sie wenn sie das Zelt verließen wie ein x-beliebiger B-Movie Charakter umgebracht würden. Der Kerl macht sich trotzdem mit der Taschenlampe bewaffnet auf um der Sache auf dem Grund zu gehen. ER findet weder Spanner noch einen Killer sondern nur das blutige Höschen seiner Freundin. Dieser geht es nicht mehr wirklich gut und alles andere außer Oralsex könnte für die beidne in Zukunft recht schwierig werden, da der Guten der Unterleib komplett fehlt und ihre Gedärme langsam aus ihr heraus fallen, als sie ihr Freund versucht sie hochzuheben. Aber auch den Freund erwischt es recht kalt. Er wird niedergeschlagen und erwacht angekettet in einer Art Höhle. Zwar schafft er es sich von den Fesseln zu befreien, doch helfen ihm auch all seine Muskeln nichts mehr, als auf einmal eine Axt aus der Dunkelheit kommt und er schon im nächsten Moment seine Arme und Beine los ist und über dem Feuer gegrillt wird.
Der Prolog ist vorbei und nun beginnt die eigentliche Geschichte. Eine Gruppe attraktiver amerikanischer Studenten erreicht ein Haus ebenfalls in Irland. Den Großteil der Zeit verbringen diese aber nicht damit irgendetwas zu lernen, sondern mit den Schauen alter Horrorfilme. Natürlich regt man sich auch in bester Scream Manier über die Opfer im Slasher Film auf und stellt fest, dass diese einfach zu doof seien um zu leben. Den Rest der Zeit erschrecket sich die Gruppe gerne gegenseitig um sic hm also richtig Angst einzujagen. Irgendwann fangen die Studenten dann aber doch mal an etwas zu lernen und bekommen von ihrer Lehrerin/Professorin die Geschichte Sawney Bean erzählt, welcher genau in den Wäldern in denen man sich gerade befinde sein Unwesen als Kannibale geführt habe. Er habe der Legende nach mit seiner Frau mehrer Kinder gezeugt, welche sich durch Inzest weiter vermehrten und das Fleisch von den Menschen fraßen, die sie überfielen. Später dann stößt der erste Student auf die degenerierten Nachfahren der Inzest Kannibalen. Der Anblick des Monsters ist für den leicht irritierten Student dann so schrecklich, dass er ihm doch glatt das Messer welches er gerade in der Hand hält gibt. Überflüssig zu erwähnen, dass dieses Messer kurz darauf durch seinen Mund in seinen Schädel gestoßen wird. Unwissend davon hat gerade ein Pärchen Sex unter der Dusche, nach welchem das Mädchen jedoch Bekanntschaft mit dem Monster unter dem Bett macht. Ein weiter Kerl macht hat eine weitaus unangenehmere Begegnung mit einem Kannibalen. Dieser rammt ihm nämlich die Faust in den Arsch und reißt ihm die Gedärme raus (Das nenn ich Hardcore Fisting). Wo ich grad bei Gedärmen bin. Eine weiter Studentin wird von den Degenerierten gefangen und nachdem ihre das Oberteil zerrissen wurde (Titten^^) ihrer Eingeweide beraubt (Wobei das Herz doch schon irgendwie aussieht wie ein überdimensionales geschmolzene Gummibärchen; Gelatine halt.). Schließlich gelinkt es einer der Studentinnen durch den Wald zu einer Hütte zu fliehen, doc hauch deren Bewohnerin scheint nicht vollkommen normal zu sein, was die Überlebende dazu veranlasst mit dem Messer auf sie loszugehen.
Sex und Horror gehören zusammen. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Man könnte also fast sagen, dass Evil Breed: The Legend of Samhain längst überfällig war. Denn hier spielen mit Ginger Lynn Allen, Chasey Lain, Taylor Hayes und Jenna Jameson gleich vier Pornodarstellerinnen mit. Wer aber jetzt hofft, dass es sich hier um einen Horrorporno handele liegt falsch. Evil Breed ist ein Slasher erster Güte. Es gibt nicht mehr und nicht weniger Sex und nackte Haut als in jedem anderen Slasher und Splatter und Gore Effekte sind teils sogar heftiger, als man es aus anderen Produktionen gewohnt ist. An Gedärmen und Blut wurde nicht gespart und der Tod durchs Fisting ist echt mal ne geile Idee (wobei ich die auch schon hatte^^) Die Darsteller machen ihren Job gut, wobei bei Filmen dieses Genres auch keine schauspielerischen Höchstleitungen gefordert werden. Glücklicherweise nimmt der Film sich selbst nicht ganz ernst. Es ist zwar nichts Neues über die Gesetzte des Horrorfilms zu philosophieren, aber man wollte wohl auf Nummer sicher gehen und keine falsche Ernsthaftigkeit aufkommen lassen. Dabei ist die lustigste Szene eindeutig die, in der der Typ dass Messer an den Kannibalen aushändigt. Großartig. Wirkliche Längen gibt es keine, auch wenn man als geübter Slasher Gucker natürlich weiß wie alles abläuft. Die Kulissen wirken zwar zum Teil ein wenig unecht, aber dafür sind die Masken der Kannibalen recht gut gelungen. Die Legende von Sawney Bean und seiner in einer Höhle lebenden Kannibalensippe gibt es übrigens wirklich. Sie spielt zwar eigentlich in Schottland, aber Irland sieht wohl einfach eher nach Kanada aus, wo der Film entstand oder passte besser zu Halloween. Evil Breed: The Legend of Samhain ist meines Wissens leider noch nicht in Deutschland erschienen, aber Liebhaber sollte davor auf keinen Fall zurückschrecken. Der Film ist für Fans wirklich lohnenswert!
Regie:
Christian Viel
Darsteller:
Bobbie Phillips …. Karen Douglas
Howard Rosenstein …. Paul
Ginger Lynn Allen …. Pandora
Chasey Lain …. Amy
Taylor Hayes …. The Breeder
Jenna Jameson …. Jenny
Richard Grieco …. Mark
Brandi-Ann Milbradt …. Shae
Lael Stellick …. The Shape
Phil Price …. Steve
Neil Napier …. Jim
Heidi Hawkins …. Tara
Gillian Leigh …. Barbara
Simon Peacock …. Gary
Alex Chisholm …. Shape #2
Robert Higden …. Sawney Bean
Alana Dash …. Jamie
Dan Noseworthy …. Jean-Luc Myers
J.J. Carle …. Sawney’s Son
Eric Cooke …. Rich Traveller
Natalia Ctchekotikhina …. Rich Traveller’s Wife
Victoria Reuter …. Ma Bean
Fanny Labbe …. Sawney’s Daughter.
