Sex: The Annabel Chong Story (1999)

Annabel Chong, die mit bürgerlichem Namen Grace Quek genießt den Ruhm dafür, dass sie beim „World biggest Gang Bang“ Sex mit 251 Männern (andere Quellen sagen es seien „nur“ 80 Männer gewesen) hatte. Diese Dokumentation stellt die Frage, wer Annabel Chong wirklich ist und reißt einen damit wirklich von den Socken. Sie entspricht in keinster Weise dem Klischee, welches so mancher von einer Pornoqueen haben mag. Vielmehr studiert sie an der Universität von Südkalifornien unter anderem Feminismus. Zu Beginn des Films wird unter anderem die Entstehungsgeschichte des weltweit größten Gang Bang erzählt und man erfährt wie Annabel in die Pornoindustrie einstieg und das auf Grund ihres enormen Talents in Bezug auf Analsex, double Penetration und tripple Penetration die Idee zum Weltrekord geboren wurde. Zwischenzeitlich kommen immer wieder Freunde und alte Klassenkameraden zu Wort und man bekommt einen tieferen Einblick in Annabels Leben. Richtig an die Nieren geht der Film gegen Ende. Hier erfährt man, dass Annabel während der Zeit in der sie in London lebte Opfer einer Massenvergewaltigung wurde und auch die Begegnung mit ihrer Mutter ist nicht so ganz leicht zu verdauen. Neben der Tatsache, dass man in diesem Film etwas über eine wirklich interessante Persönlichkeit lernt und ihre Einstellung zum Thema Sexualität ihre Emanzipation auf diesem Gebiet, gibt es auch so manch amüsante Szene aus der Pornoindustrie. So gibt es z.B. eine Szene in der Annabel zusammen mit einer Kollegin ein Szene dreht, bei der sie beide jeweils als Polizistinnen verkleidet mit einem Umschnalldildo behangen einen Sträfling ficken. Noch besser als diese Szene an sich ist die anschließende Kaffeepause, bei dem die beiden Frauen den Umschnalldildo immer noch um haben. Als Annabel bei einer Diskussion der Cambridge Universität teilnimmt, macht ein Redner übrigens ein Witz über Deutsche. Sollte den jemand verstanden haben, erkläre er man ihn mir. Ein Film über einer Pornodarstellerin kommt natürlich nicht ohne viel nackte Haut aus und auch die Männer die sich z.B. auf ihren Auftritt beim Gang Bang vorbereiten sieht man in ganzer Pracht. Hardcore Szenen sind jedoch nicht zu sehen. Ron Jeremy spielt übrigens auch mit.