Immortal

Über dem New York des Jahres 2095 schwebt eine Pyramide, von der aus sich der ägyptische Gott Horus auf macht um Gil, eine Frau mit blauen Haaren zu finden und zu schwängern. In der von Aliens, Menschen und Mutanten futuristischen Großstadt bedient er sich des Körpers des (aus Versehen) geflohnen Sträflings Nikopol um sein Ziel zu erreichen. Nikopol selbst wird von einem korrupten Senator und dem Gentechnik Großkonzern gejagt. Zudem gibt es da noch John, einen Freund von Gil, der mehr über die verbotene Zone in mitten des Central Parks zu wissen scheint. Um diesen Film zu verstehen muss man zwei Dinge wissen. Erstens: Es handelt sich hierbei um eine Comic Verfilmung, bei der Comic Autor Enki Bilal auch selbst Regie führte. Zweitens: Immortal ist ein französischer Film. Hier ist alles ein bisschen anders. Man kann den Film am ehesten mit Blade Runner und Das fünfte Element vergleichen, aber irgendwie ist der Film doch ganz anders. Dies mag zu einen daran liegen, dass es Subplots gibt, die mit der Haupthandlung wenig bis gar nichts zu tun haben und daran, dass viele Charaktere drittklassig Computer animiert sind. Oft wirkt der Film wie eine Zwischensequenz aus einem alten Computerspiel. Wenn man sich daran aber nicht stört und die Bilder auf sich wirken lässt entfaltet der Film doch seinen Charme. Man versteht zwar beim besten nicht alles, aber wer ein bisschen andere filme mag sollte einen Blick riskieren.

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