Hellraiser VII: Deader

Reporterin Amy Klein (Kari Wuhrer) hat gerade ihre sensationelle Reportage über Junkies abgeschlossen, für die sie sich tief in die Drogenszene einarbeiten musste. Titel: Wie man eine Crackschlampe wird (eigentlich Wie man eine Crack Hure wird, aber egal).Diese Amy Klein bekommt von ihrem Chef ein Videoband gezeigt, was erst wie ein Snuff Video aussieht. Am Ende wird jedoch das Mädchen welches sich gerade erst den Schädel weggeballert hatte, auf mysteriöse Weise, wieder zum Leben erweck (Zitat: „Vielleicht werden nicht nur in Lourd wunder wahr). Amy reist daraufhin nach Bukarest (Zitat: „Da zieht es die Kid aus Europa heut zu Tage hin, wenn sie was Außergewöhnliches erleben wollen. Amsterdam ist total out.“ Gut zu wissen.), wo sie versucht Kontakt zu den Deadern aufzunehmen. Diese Gruppe schafft es irgendwie den Tod auszutricksen. Schließlich findet sie den Hellraiser Würfel, öffnet das Tor zur Hölle, wird selbst ermordet und wieder zum Leben erweckt und kommt am Ende hinter ein schreckliches Geheimnis. Im 7. Hellraiser Teil ist läuft alles ziemlich ähnlich wie in Teil 5. und 6. Mit dem ursprünglichen Hellraiser hat das ganze nichts zu tun und Pinhead taucht nur im Finale auf. Dieses ist aber diesmal im Vergleich zu 5 und 6 ganz solide inszeniert. Das Drehbuch zum film wurde übrigens nicht als Hellraiser Film konzipiert und der Nachfahre des Spielzeugmachers ist nur eine schlechter Versuch an die Hellraiser Reihe irgendwie anzuknüpfen. Positiv fällt auf, dass die Story diesmal weniger dämlich und verwirrend ist und dass Kari Wuhrer eine wesentlich sympathischere Heldin als ihre beiden Vorgänger ist. Die Inszenierung ist wieder solide, wenn auch alles irgendwie schäbig und heruntergekommen wirkt (mag am Drehort in Bukarest liegen). Dem kleinen Bisschen Spannung was aufkommt, tut dass aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Hochglanzbilder der Vorgänger waren eher unpassender. Kari Wuhrer nackt ist übrigens wirklich ein Hingucker und in einer Freak Disco gibt es ein paar Lesben und ein wenig nackte Haut. Eigentlicher Höhepunkt des Films (neben dem Finale mit Pinhead) ist ganz klar die Szene in Kari Wuhrer ein langes Messer in Rücken steckt und sie dass komplette Bad bei dem Versuch es raus zuziehen mit Blut besudelt. Wenn man sich inzwischen daran gewöhnt hat, dass Hellraiser nichts mehr damit zu tun hat, als was Clive Barker sie einst erdachte kann man mit Hellraiser VII: Deader gut ein bisschen Zeit tot schlagen. Fans sei aber beim besten Willen (mal wieder) abgeraten sich das ganze an zu tun. Kari Wuhrer hat übrigens in Command Conquer Red Allert 2 Special Agent Tanya Adams gespielt und macht auch hier wirklich keine schlechte Figur.

Veröffentlicht unter Film und Kino

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