Das Foltercamp der geschändeten Frauen – aka – Caged Fury – aka – Straflager Fernost

“Die Geschichte dieses Films ist eine Fiktion. Aber laut dem UNO Beauftragten in Genf, der für Fragen die die internationale Flüchtlingshilfeorganisation betreffen zuständig ist soll es noch heute in Vietnam zahlreiche Amerikaner und Europäer geben die nach wie vor in Nordvietnamesischen Konzentrationslagern gefangen gehalten werden”

In eben einem solchen Straflager werden in diesem Film Frauen durch fiese Folter zu Schläfern ausgebildet, die dann wenn sie freigelassen werden als Selbstmordattentäter agieren. Dabei ist dass Lager nach Aussage des Campleiters kein Erholungsort. Das wirkt aber auf den Zuschauer irgendwie anders. Die Frauen, werden wie gesagt zwar mit Elektroschocks gefoltert, aber sonst ist der Campalltag eher entspannt. Zwischendurch spielen die Frauen (die übrigens nicht nackt durch die Gegend laufen) Volleyball und die Unterkünfte sind saubere als manch ein Hotel in dem ich schon Urlaub gemacht hab. Eine der Frauen triebt es zwar mit dem kompletten Wachpersonal aber sonst gibt es keine wirklichen sexuellen Übergriffe, so dass sich die Frauen sogar beschweren, wenn jemand beim duschen spannt. Das Flüchtlinge erschossen werden, ist aber selbst in diesem Lager so.

“Das Foltercamp der geschändeten Frauen” Der Name an sich ist Exploitation oder Sexploitaion ohne Ende und auch das Design des deutschen Covers verleitet schnell zum Kauf. Der Rest des Films ist es aber eher nicht. Der Prolog erinnert mich irgendwie an Rambo II und der film spielt ja auch irgendwie im gleichen Kontext. Egal. Was wollt ich sagen? Ja Richtig. Der Film ist durch und Durch harmlos. Es gibt keine brutale Folter wie z.B. in den ILSA- oder anderen Folterfilmen und nackte Frauen wie in jedem anderen Frauengefängnisfilm sucht man hier vergeblich. Es gibt zwar ab und zu ein paar Brüste zu sehen, aber die sind wirklich selten. Die im reißerischen deutschen Titel versprochenen Schändungen gibt es wenn ja nur am Ende im stockdunkeln, so dass man kein bisschen erkennt. Darüber hinaus ist der Film komplett langweilig und null unterhaltsam. Vielleicht geht der film ja ernst mit seinen Figuren um und will ihr schweres Schicksal ausleuchte, aber davon merkt man nichts. Diesen Film kann man wirklich niemandem empfehlen, es sei den man Frauengefängnisfilm Fan wegen des Genres an sich und nicht wegen nackten Frauen. Was außerdem noch seltsam ist, ist die Tatsache, dass die Nordvietnamesen aussehen wie Philippinos und zu guter letzt mit amerikanischen M16 Gewehren Ballern.