Cabal – Die Brut Der Nacht – aka – Clive Barker’s Nightbreed
Aaron Boone (Craig Sheffer, spielte auch den Cop in Hellraiser V) wird von Alpträumen gequält in denen er von Monstern verfolgt wird und in die Stadt Midian zu fliehen versucht. Auf Grund dieser Träume ist er auch in Psychologischer Behandlung bei Dr. Philip K. Decker (David Cronenberg). Dieser glaubt das Boone ein für den Mord an mehreren Familien verantwortlich ist und will, das er sich der Polizei stellt. Da Decker Boone mit Drogen voll pumpt hat dieser einen Unfall und trifft im Krnakenhaus auf einen Mann der auch nach Midian will. Nachdem dieser Typ Boone den Weg nach Midian erklärt hat, schneidet er sich die Gesichtshaut ab um zu zeigen wie ernst sein Anliegen ist. Boone erreicht die Friedhofstadt Midian letztendlich wird aber von den Monstern die sie bewohnen nicht aufgenommen, sondern als Futter betrachtet. Als Boone jedoch Midian wieder verlassen will steht die Polizei vor ihm und Dr. Decker sorgt dafür, dass er erschossen wird. Seine Leiche wird später von den Bewohnern Midians entführt, da Boone nun doc heinr von ihnen ist und fortan als Untoter weiterlebt. Davon ist seine Freundin Lori weniger begeistert und auch der Doktor scheint nicht zufrieden zu sein.
Clive Barkers führte bei dieser Verfilmung einer seiner Geschichten selbst Regie, aber konnte den Film leider nicht so umsetzten wie er es wollte. Das merkt man dem leider Film sehr stark an. Die Story kommt etwas wirr daher und oft wirkt der ganze film wie eine großes Hin und Her zwischen Midian und der Außenwelt. Schade ist auch, dass die eigentlichen Helden des Films, die Monster, viel zu wenig Platz eingeräumt bekommen. Stattdessen habe Boone und seine Freundin viel zu große Parts. Die Rolle des Doktors wirkt ebenfalls ein wenig unausgeglichen. Erfreulich ist hingegen das actionreiche Finale, bei dem die Polizei zusammen mit ein paar Rednacks versucht Midian zu zerstören und die Bewohner zu vernichten. Auch ganz nett sind die Szenen mit dem maskierten Mörder. Diese sind Slasher pur und geben dem Film doch eine recht starke Horrornote. Denn der Rest des Films ist eher ein Fantasyfilm, wenn man von den paar blutigen Stellen absieht. Die Botschaft des Films ist recht eindeutig. Die wahren Monster sind nicht die, die auf Grund ihrer äußeren oder ihrer Lebensweise welche zu sein scheinen, sondern die die sie nicht akzeptieren wollen. Weiterhin positiv ist mir aufgefallen, dass es eine nackte Frau (bzw. ein nacktes Monster) zu sehen gibt und dass es ein paar ganz lustige Sprüche gibt wie z.B:
„ Kommunisten, Monster oder Hormonkrüpel aus der dritten Welt. Wir sind zur Stelle. Die Söhne der Freiheit.“ (als es darum geht sich zu bis an die Zähne zu bewaffnen und Midian platt zu machen) oder auch „Ich find es wunderbar fett zu sein, weil es nämlich so schön bequem ist. Ich bin gerne fett. Und du bist genau so fett.“
Alles in allem ist Nightbreed kein Geniestreich wie Hellraiser, aber auch kein totaler Schrott. Wer den Original Hellraiser oder das erste Sequel mochte sollte auf jeden Fall mal reinschauen.
