A Nightmare On Elm Street 4: The Dream Master

Eigentlich wurde Freddy Krueger am Ende des Dritten Teils ja von den letzten Elm Street Kindern besiegt und seine Gebeine wurden in geweihter Erde begraben, so dass er Ruhe finden müsste. Eigentlich. Aber da man mit einem toten Helden keine Fortsetzung drehen, zeiht sich Freddy hier nochmals den Klauenhandschuh an und macht sich ans Werk.

Die Drei Überlebenden Teenager aus Teil drei führen wieder ein geordnetes Leben und gehen zu Highschool. Nur Kristen, die ja bekanntermaßen die Fähigkeit hat, andere in ihre Träume zu holen, wird weiterhin von Alpträumen geplagt. Irgendwie (scheiß auf Logik) erweckt sie durch ihre Träume und die Angst die sie hat, Freddy wieder zu Leben, do dass er sich munter daran macht die letzten Elm Street Kinder kalt zu machen. Als Kristen schließlich selbst an der Reihe ist, versucht sie noch ihre Freundin Alice zur Hilfe in ihren Traum zu holen. Das ist jedoch genau das, was Freddy will. Denn dadurch bekommt Freddy die Chance in die Träume von Alice und ihren Freunden einzudringen und diese dort zu töten.

Da Freddys Geschichte und die der Elm Street Kindern nun mal zu Ende war mussten die Macher sich was neues einfallen lassen um die Nightmare Reihe am leben zu lassen. Es wird zwar durch die letzten Elm Street Kinder an die Geschichte angeknüpft, aber diese dienen nur als Brücke zu neuen Teenagern. Auch die Figur des Freddy wurde hier weiterentwickelt. Da er als dunkele Schauergestalt nach 3 Filmen niemanden mehr Angst machen konnte, durfte er hier zum ersten Mal sein komisches Talent zeigen. Dies beginnt in der Strandszene, in der er erst wie der weiße Hai durch das Wasser schwimmt und sich dann auch noch die Sonnenbrille aufsetzt und entwickelt sich dahin, dass Freddy, der ja im Original eher schweigsam war seine Opfer vorher ordentlich zutextet. Diese Entwickelung mag nicht jedem gefallen, aber es mindert auf keinen Fall die Qualität des Films. Ein Alptraum hebt sich übrigens stark von den anderen ab. Nämlich der in dem sich das Mädchen in einen Käfer verwandelt. Dass ist zum einen wirklich schön ekelig und zum anderen eine schöne Anspielung an „die Verwandlung“ von Kafka. Nebenbei gibt es auch einen schönen nassen Traum mit einer gewissen Hope Marie Carlton in der Hauptrolle. Schade ist, dass die Szene in der Alice im Kino in den Film eingesaugt wird nicht komplett in schwarzweiß spielt, das hätte klasse gehabt. Was dem Film auch nicht so gut tut, ist dass Ende. Dieses ist irgendwie recht wir geraten, bzw. wird nicht richtig klar, wieso Alice jetzt gegen Krueger gewinnt. Aber dafür entschädigt der Abgang den Krueger am Ende macht auch schon wieder.

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