Nightmare 3 – Freddy lebt -aka- A Nightmare On Elm Street 3: Dream Warriors

Der Mann mit der Klaue ist zurück! Aber diesmal richtig. Nach dem Debakel des zweiten Teils, übernahm Wes Craven wieder das Story schreiben.

In einer Psychiatrischen Anstalt lebt eine Gruppe von Kindern, die scheinbar ohne etwas miteinander zu tun haben, schrecklich Alpträume haben. Die Doktoren sind der Meinung es handele sich hierbei um unterdrückte Sexualkomplexe. Erst als eine gewisse Nancy Thompson, ihrerseits frisch von der Uni kommend in der Klinik auftaucht, wird Licht ins Dunkel gebracht. Die gesamte Therapiegruppe besteht aus Elm Street ´Kindern, deren Eltern an der Ermordung Freddy Kruegers mitschuldig waren. Leider glaubt niemand Nancy, so dass recht bald zwei der Teenager das zeitlich segnen. Erst nach dem zweiten vermeidlichen Selbstmord beginnt Dr. Neil Gordon ihr zu glauben, dass die Kinder wirklich in Gefahr sind. Der erste Versuch Freddy zu besiegen, indem sich ihm die gesamte Gruppe kollektiv im Traum stellt, scheitert jedoch und ein Junge fällt anschließend ins Koma. Als Folge dieses Vorfalls werden Nancy und der Doktor suspendiert. Dieser bekommt jedoch von einer geheimnisvollen Nonne gesagt, wer Freddy wirklich sei und dass man ihn nur besiegen könne, wenn seine Seele endlich Ruhe fände. Und so macht er sich zusammen, mit Nancys Vater auf, Freddy Gebeine zu suchen und diese ein für alle mal zu begraben. Dass ist auch dringend notwendig, denn der Kinder wurde bereits ein Schlafmittel gespritzt und der Rest der Gruppe ist freiwillig eingeschlafen um sie in ihrem Traum vor Freddy zu beschützen.

Nach dem zweiten Teil, ist der dritte wirklich eine positive Überraschung. Er ist so konstruiert, dass der „Freddys Rache“ nicht zwanghaft stattgefunden haben muss und er spielt de facto keine Rolle in der Reihe. Die Charaktere sind diesmal wieder glaubwürdig und es gibt kein sinnloses Heile Familie Gelaber wie in Teil 2. Vielmehr dominieren hier schwierige Charaktere. Auch das Wiedersehen mit Nancy knüpft direkt an Teil 1. Glücklicherweise mordet Freddy nicht mehr in der Realität sondern beschränkt sich (fast) auf die Träume. Schön ist auch, dass wieder das Element der ignoranten Erwachsenen wieder auftaucht. Außerdem wird hier auch der wissenschaftlich Rationale Verstand der Doktoren kritisiert, die den Kindern keinen Glauben schenken. Freddys Morde sind sehr gut in Szene gesetzt und beschränken sich nicht nur aufs reine Aufschlitzen. Stattdessen benutzt er seine gesamte Macht, die er in den Träumen hat um z.B. einem der Jugendlichen die Adern aus dem Körper zu reißen und ihn daran wie eine Marionette zu steuern. Mir persönlich hat noch sehr gut gefallen, dass man mehr über Freddys Hintergrund erfahren hat. Die Tatsache, dass Freddys Mutter (ja so was hat selbst Freddy^^) einst von mehreren Geisteskranken, Verbrechern und Psychopathen vergewaltigt wurde, wirft ein ganz neues Licht auf seinen Charakter und sein Handeln.

Nebenbei fand ich auch das Lied im Abspann Dream Warriors und den Traum mit der Krankenschwester recht geil. ;-)

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